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Aug 13, 2019 395 Shalom Tidings

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Begegnung

Wo sind diejenigen, die dir anvertraut sind?

Im hohen Alter predigte der Apostel Johannes in einem kleinen Dorf in der N?he von Ephesos.Er beobachtete einen jungen Mann, der ihm mit gro?er Aufmerksamkeit zuh?rte. Johannes stellte diesen Mann dem Ortsbischof vor und sagte: ?in Gegenwart Jesus Christus und der Kirchengemeinschaft hier, vertraue Ich ihnen diesen jungen Mann an.? Der Bischof versprach dass er sich um den jungen Mann k?mmern werde. Bevor Johannes nach Damaskus zur?ckkehrte erinnerte er dem Bischof noch einmal sich um den jungen Mann zu k?mmern.
Der Bischof nahm dem jungen Mann zu sich nach Hause und lehrte ihm und brachte ihm die christlichen Sitten bei. Sp?ter wurde er getauft und empfing auch das Sakrament der Firmung. Nun dachte der Bischof, es ist nicht mehr n?tig, sich weiter um ihm zu k?mmern, und lies ihm nach seinem Willen frei. Der Bischof hat sich nicht mehr die geringste Sorge um ihm gemacht.
Er kam in Kontakt mit einer Gruppe von b?sartigen jungen M?nner. Er wurde durch den schlechten Charakter der jungen M?nner beeinflusst und schlie?lich verlie? er das Christliche Leben und rutschte in derer schlechte Gesellschaft. Er sank tief in das schwere s?ndigen Lebens. Schluss endlich ist er der Anf?hrer einer kriminellen Bande geworden, grausam und st?rrisch.
Nach l?ngerer Zeit, kam der Apostel Johannes wieder nach Ephesus, um die Kirche dort zu besuchen. ?Gib mir zur?ck, was ich dir hier im Namen Christi und der Gemeinschaft der Kirche anvertraut habe.?
Der Bischof war ?berrascht. Er wusste nicht, was Johannes damit meinte. Er dachte dass der Apostel das Geld oder etwas anderes zur?ckverlangte, das er ihm in der Vergangenheit geliehen hatte.
Als Johannes ihm erkl?rte dass er die Seele meinte, die er ihm anvertraut hatte, brach der Bischof in Tr?nen aus. Weinend, sagte er zu Johannes, dass er tot sei! Vor Gott, sei er tot! Er lebt im Wald, von der Kirche getrennt.
Der Apostel, sehr besorgt und mit Tr?nen in den Augen sagte: ?Oh, wem habe ich die Seele meines Freundes anvertraut? Was f?r ein Aufseher?? Er verlangte ein Pferd und einen Begleiter und ging in den Wald um nach dem jungen Mann zu suchen.

Auf dem Weg war er umgeben von den Schergen des Banditenanf?hrers. Ohne jede Angst, sagte er zu ihnen: ?Bringt mich zu eurem Anf?hrer.?
Der junge Mann, der Banditenanf?hrer wurde beim Anblick des alten Mannes, der von seinen Wachen begleitet wurde mit Scham und Angst erf?llt. Er warf seine Waffen weg und begann zu Laufen! Der Apostel trotz seines Alters, lief ihm nach. Er rief ihm nach, ?Mein Sohn, warum l?ufst du von deinem Vater weg? Warum f?rchtest du dich vor einen alten unbewaffneten Mann? Mein Sohn, bleibt stehen! Du kannst noch bereuen und erl?sen. Wie Christus sein Leben gegeben hat f?r alle, bin auch ich bereit f?r dich mein Leben zu geben. Glaub mir, es ist Jesus Christus, der mich zu dir sendet.?
Als der junge Mann das h?rte, h?rte er auf zu laufen. Er brach in Tr?nen aus und weinte laut. Er umarmte den Apostel und bat um Vergebung. Mit v?terlicher Liebe brachte Johannes ihn in die Kirche zur?ck. Der Heilige blieb bei dem jungen Mann, bis er die Sakramente der Vers?hnung empfangen hatte.
Fragt der Heilige Geist nicht jeden von uns, heute:
?Wo sind die Seelen, die dir anvertraut wurden, in deiner Pfarrei, Kirche?
?Deine Kinder – die Gott dir anvertraut hat, wo sind sie jetzt?
Denk nach…!
Bete, dass Du mit so viel Liebe erf?llt wirst, um auf die Suche nach den verlorenen Seelen gehen zu k?nnen.
Wo sind diejenigen,
die dir anvertraut sind?
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