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Jan 28, 2021 429 Emily Shaw, Australien

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Wenn’s hart auf hart kommt ?

Hier sind 3 Anregungen, die dir helfen, den guten Kampf zu k?mpfen

Wie kommt es, dass wir so oft die Dinge, die wir tun wollen, vermeiden und denen, die wir nicht tun wollen, nachgeben? Der heilige Paulus konnte es auch nicht herausfinden (siehe R?m 7, 15). Und warum braucht es eine Pandemie, um unerw?nschte Ablenkungen aus unserem Leben zu entfernen? Es scheint eine ungl?ckliche Seite an unserer menschlichen Natur zu sein. Aber vielleicht kann uns die aktuelle Pandemie, die weltweit schwere Krankheit und Tod gebracht hat, helfen, einige Aspekte unserer st?rrischen menschlichen Natur zu ?berwinden.

Soziale Distanz ist f?r viele Menschen in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung, aber ironischerweise hat sie sich f?r viele auch als n?tzlich und vorteilhaft erwiesen. Die l?ngere Zeit des Alleinseins, die viele erlebt haben, hat unerwartete Gelegenheiten geboten, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist, und Gott n?her zu kommen. Wenn diese Einschr?nkungen nachlassen, wird es nur allzu leicht sein, in unsere alten Gewohnheiten zur?ckzufallen. Um also den Fortschritt, den wir gemacht haben, zu erhalten, lasst uns das tun, was gute Katholiken tun ?? uns die H?nde schmutzig machen, die Rosenkranzperlen abstauben, Kerzen auf dem Familienaltar anz?nden und unsere Gedanken zum Himmel erheben, w?hrend wir drei einfache Schritte unternehmen, die uns davor bewahren k?nnen, den Boden zu verlieren.

Schritt 1: Bete ohne Unterlass

Es ist zwar wunderbar, dass dein Gebetsleben in dieser Zeit der Krise eifriger geworden ist, aber denk daran, dass es im Allgemeinen leichter ist zu beten, wenn wir ein bestimmtes und dringendes Anliegen im Kopf haben. Achte also darauf, dass du nicht nachl?ssig wirst und den Eifer nicht verlierst, wenn die Dinge sich beruhigen.

?ndere deine Gebetszeit nicht, um sie an deine Routine anzupassen, wenn du deine neue ?Normalit?t? wiederherstellst, ?ndere stattdessen deine Routine, um sie an deine Gebetszeit anzupassen. Wenn du das geschafft hast, w?hrend der Pandemie mehr Zeit f?r Gebet, Meditation und Kontemplation einzuplanen, bem?he dich, deine Routine beizubehalten, wenn die Schulen und Arbeitspl?tze ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Finde L?sungen, die zu deinen Lebensumst?nden passen: Podcasts oder CDs, die du w?hrend der Fahrt im Auto abspielen kannst, Familienrosenkranz am Esstisch, w?hrend die kleinsten noch an ihren Hochst?hlen angeschnallt sind, Familien-Lectio Divina oder abendliches Bibellesen.

Schritt 2: Mache aus dem Sonntag mehr als eine Pflicht

Die Messe zu besuchen und unseren Herrn in der Eucharistie zu empfangen, klingt f?r viele von uns gerade jetzt verlockend. Der fehlende Zugang zu den Sakramenten l?sst uns nach ihnen sehnen. Man sagt, ?man wei? nicht, was man hat, bis man es verliert?.

Aber werden wir unsere Sehnsucht nach der Messe auch behalten, wenn wir wieder in der Lage sind, sie frei zu besuchen? Es wird uns M?he kosten, jede Messe mit der gleichen Intensit?t anzugehen, die wir jetzt empfinden. Andernfalls k?nnten wir uns irgendwann, nachdem unsere Kirchen wieder ge?ffnet sind, dabei ertappen, dass wir nachl?ssig werden und unseren Glauben wie eine Pflicht behandeln, nicht wie das Geschenk und Privileg, das er ist.

Mit Blick auf diesen Gedanken sagte Josemar?a Escriv?: ?Viele Christen nehmen sich Zeit und haben Mu?e genug in ihrem gesellschaftlichen Leben (von Eile keine Spur). Sie sind auch m??ig in ihren beruflichen Aktivit?ten (auch hier keine Eile). Aber ist es nicht seltsam, dass dieselben Christen sich in einer solchen Eile befinden und den Priester in ihrem Bestreben, die Zeit f?r das heiligste Opfer des Altares zu verk?rzen, hetzen wollen??

Wie k?nnen wir mehr Zeit f?r Gott entbehren?

Widme den Sonntag dem Herrn, und zwar den ganzen Tag. Ja, besuche die Messe, aber belasse es nicht dabei. Schaffe Gemeinschaft in deiner Pfarrei. Wie w?re es mit Fr?hschoppen nach der Messe? Du k?nntest eine andere katholische Familie zu euch nach Hause zum Kaffee oder Mittagessen einladen. Oder du k?nntest schon fr?her zur Kirche gehen, um noch das Sakrament der Beichte zu empfangen, einen Rosenkranz als Familie zu beten oder Zeit im stillen Gebet zu verbringen!

Schritt 3: Reduziere ?berfl?ssige Aktivit?ten

Ausgangssperre und soziale Distanz haben die Anzahl der Dinge, mit denen wir unsere Zeit verbringen, drastisch verk?rzt. Vielleicht hat uns die Pandemie dazu eingeladen, ?ber die Aktivit?ten in unserem Leben nachzudenken. Welche vermissen wir, und welche vermissen wir ?berhaupt nicht? Welche brauchen wir, und welche brauchen wir nicht?

Sind wir ?berplanm??ig besch?ftigt? Verursacht alles, was wir tun, Stress und logistische Albtr?ume? M?ssen unsere Kinder an jeder au?erschulischen Aktivit?t teilnehmen, die es gibt? Lassen wir sie im Stich, wenn wir ihre au?erschulischen Aktivit?ten einschr?nken, oder erweisen wir ihnen einen Gefallen? Vielleicht ist es an der Zeit, diese au?erschulischen Aktivit?ten zu entr?mpeln, damit sie ein gesundes Gleichgewicht f?r ihre Familie finden k?nnen.

Weniger verplante Zeit mit Aktivit?ten bedeutet mehr unverplante Zeit als Familie. Und es sind die unverplanten Momente, die f?r die beste Zeit sorgen. Spontane Brettspiele, Pl?tzchen backen und Fahrradtouren sorgen f?r Erinnerungen, die Kinder nie vergessen werden.

Die Pandemie hat uns die Gelegenheit gegeben, unser Gebetsleben und unsere Priorit?ten neu zu ordnen. Zweifellos werden das Leid und die Herausforderungen, denen wir in dieser Zeit gegen?berstehen, von Gnaden begleitet, die uns helfen werden, Ver?nderungen zum Besseren vorzunehmen.

Es gibt keine bessere Zeit als jetzt, um eine Bestandsaufnahme unseres Lebens zu machen.

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Emily Shaw

Emily Shaw ist eine ehemalige preisgekrönte Redakteurin der Australasian Catholic Press Association, die jetzt als Bloggerin für youngcatholicmums.com arbeitet und für Catholic-Link tätig ist. Als Ehefrau und Mutter von sieben Kindern lebt sie auf einer Farm im ländlichen Australien und genießt die geistliche Unterstützung ihrer örtlichen katholischen Gemeinde.

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