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© Admin Shalom
Ein besonderes Interview mit Dr. Thomas D. Jones, der mit der NASA an vier verschiedenen Shuttle-Missionen teilnahm. Bei einer dieser Missionen konnte er sogar die Eucharistie mitnehmen! Erz?hlen Sie uns, wie es war, im Weltraum zu sein und auf die Sterne und die Erde zu schauen. Wie hat sich das auf Ihren Glauben an Jesus ausgewirkt? Auf die Verwirklichung meines beruflichen Traums, ins Weltraum zu fliegen, was sich jeder Astronaut erhofft, musste ich fast 30 Jahre lang warten. Mein erster Flug war die Verwirklichung eines Kindheitstraums. Der Blick auf diese gewaltige kosmische Kulisse, die unseren Heimatplaneten umgibt, gab mir die M?glichkeit, dar?ber nachzudenken, weshalb ich dort war. Es war eine so emotionale Erfahrung, die unglaubliche Sch?nheit des Universums und unseren Heimatplaneten in seiner ganzen Vielfalt zu sehen - wirklich atemberaubend. Ich war Gott so dankbar f?r die M?glichkeit, physisch dort zu sein - ?berw?ltigt von Seiner Gnade und Gegenwart. Sie sind als einer jener Astronauten bekannt, die die Eucharistie ins Weltall mitnehmen durften. F?r alle Gl?ubigen ist das sehr inspirierend. K?nnen Sie von dieser Erfahrung berichten? Es war f?r uns alle, die wir daran teilgenommen haben, ?berw?ltigend. Man kann nicht an einen so entlegenen Ort wie den Weltraum gehen und dabei sein spirituelles Leben vergessen. Es ist der Glaube, der mir auf der Erde zum Erfolg verholfen hat, und es ist derselbe Glaube, auf den ich z?hlte, um im Weltall erfolgreich zu sein. Bei meinem ersten Flug 1994 an Bord der Raumf?hre Endeavour waren zwei andere katholische Astronauten dabei. Als wir zusammenkamen, um uns auf die 11-t?gige Mission vorzubereiten, sprachen wir dar?ber, wie wunderbar es w?re, die Eucharistie mit ins All zu nehmen. Da Kevin Chilton, unser Pilot auf diesem Flug, ein au?erordentlicher Spender der Heiligen Kommunion war, erhielten wir von unserem Pfarrer die Erlaubnis, das Allerheiligste mitzunehmen. Jeder Moment des elft?gigen Fluges war strikt verplant, aber unser katholischer Kommandant, Sid Gutierrez, konnte nach etwa sieben Tagen, nachdem der Verlauf der Mission zufriedenstellend war, eine Zeit von zehn Minuten f?r den Gottesdienst arrangieren. An diesem Sonntag - unserem zweiten Sonntag im Weltall - nahmen wir uns also eine Auszeit von all den Aufgaben der Mission, um zehn Minuten allein im Cockpit mit Gott zu verbringen, der dies alles m?glich gemacht hatte, und mit Ihm in der heiligen Kommunion Gemeinschaft zu haben. Wir erkannten, dass wir diesen Punkt ohne Seine Gegenwart unter uns niemals h?tten erreichen k?nnen. Es war wirklich befriedigend, unser Glaubensleben ins Weltall mit zu bringen und zu wissen, dass Er physisch bei uns war. Ist es f?r Sie jemals schwierig gewesen, Wissenschaft und Glaube zusammenzubringen? K?nnten Sie die Beziehung zwischen Wissenschaft und Glaube n?her erl?utern? In meiner beruflichen Laufbahn habe ich viele Wissenschaftler kennengelernt, die spirituell sind und ihre eigenen Glaubenspraktiken haben. Hier in Nord-Virginia habe ich in meiner Kirche mehrere katholische Wissenschaftler und Ingenieure kennen gelernt, die einen starken Glauben leben. Sie glauben an die Sch?pfung Gottes und an die biblische Inspiration f?r unser Verst?ndnis des Universums. Ich denke, die meisten Menschen haben einige spirituelle Elemente in ihrem Leben. Ich habe Astronauten gekannt, die nicht formal religi?s sind, aber sie waren alle von der spirituellen Erfahrung der Raumfahrt ber?hrt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen offen daf?r sind, was das Universum und die nat?rliche Welt um uns herum bez?glich unseres Verst?ndnisses der Sch?pfung offenbart. Wissenschaftler sind, wie alle Menschen, sehr wissbegierig hinsichtlich der Beschaffenheit ?des Universums. F?r mich ist dies ein Zeichen daf?r, dass Wissenschaft und Spiritualit?t Hand in Hand gehen. Unsere Neugier und unser Interesse an der Natur und daran, wie sie funktioniert, wie das Universum zusammengesetzt ist und wie es erschaffen wurde - diese Neugier ist uns gegeben, weil wir nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind. Das ist ein Teil Seiner Pers?nlichkeit, die Er uns mitgegeben hat. Ich glaube also, dass die Suche nach der Wahrheit ?ber die nat?rliche Welt ein Teil unserer angeborenen menschlichen Natur ist. Ich glaube, dass das Streben nach Wissen etwas ist, das Gott viel Freude bereitet - zu sehen, wie die von Ihm geschaffenen Gesch?pfe nach den Geheimnissen suchen, wie Er das Universum zusammengesetzt hat. Wohlgemerkt, Er versucht nicht, es geheim zu halten. Er m?chte nur, dass es durch unsere eigenen Bem?hungen, unseren Einfallsreichtum und unsere Neugierde gel?ftet wird. F?r mich gibt es also keinen gro?en Konflikt zwischen Wissenschaft, Natur und Spiritualit?t. Ich glaube, dass Menschen, die versuchen, dies zu trennen, versuchen, die menschliche Natur in eine rationale und eine spirituelle H?lfte zu spalten. Das kann man nat?rlich nicht tun. Der Mensch ist ein ganzheitliches menschliches Wesen, dessen Natur nicht geteilt werden kann. Bei Ihren Weltraummissionen haben Sie in vielerlei Hinsicht den Inbegriff menschlicher Leistung vollbracht. Sie haben etwas wirklich Gro?artiges geleistet und sind dabei etwas so viel Gr??erem begegnet - der Herrlichkeit und Majest?t von Gottes Sch?pfung... Wie war es, so viel erreicht zu haben und gleichzeitig Ihre eigene Kleinheit im Vergleich zu Gott zu erkennen? F?r mich kristallisierte sich das alles bei meiner letzten Mission heraus. Ich half beim Aufbau der Raumstation und machte drei Weltraumbegehungen, um ein wissenschaftliches Labor namens Destiny einzurichten. Gegen Ende meiner letzten Weltraumbegehung befand ich mich am vorderen Ende der Raumstation. Da ich unserem Arbeitsplan voraus war, lie? mich die Missionskontrolle der NASA f?r etwa f?nf Minuten dort drau?en ausharren. Indem ich mich mit den Fingerspitzen am vorderen Ende der Raumstation festhielt, konnte ich mich umdrehen und die unermessliche Weite des Weltraums um mich herum sehen. Ich blickte auf die Erde hinunter, 220 Meilen direkt an meinen Stiefeln vorbei auf das tiefe Blau des Pazifischen Ozeans. Ich schwebte und blickte auf den Horizont - tausend Meilen entfernt - und dann auf den endlosen, schwarzen Himmel ?ber meinem Kopf. Ungef?hr 100 Fu? ?ber mir leuchtete die Raumstation wie Gold im Sonnenlicht, das von ihren Solarzellen reflektiert wurde, w?hrend wir lautlos im All schwebten. Dieser Anblick war so unglaublich sch?n, dass es mir die Tr?nen in die Augen trieb. Ich war ?berw?ltigt von dem Gef?hl: ?Hier bin ich, ein hochqualifizierter Astronaut dieser Raumstation, der die Erde umkreist, und doch bin ich nur ein mickriges menschliches Wesen im Vergleich zu diesem riesigen Kosmos da drau?en.? Gott zog den Vorhang f?r mich ein wenig zur?ck und lie? mich diese gro?artige Weite auf eine ganz pers?nliche Weise erleben. Ich sp?rte: ?Ja, du bist etwas Besonderes, weil du diese Aussicht genie?en darfst?, aber ich wurde auch daran erinnert, wie unbedeutend wir alle in dem riesigen Universum sind, das Gott geschaffen hat. Das Gef?hl, wichtig zu sein und gleichzeitig dem?tig zu sein, war ein Geschenk von Gott. Es trieb mir buchst?blich die Tr?nen in die Augen, als ich dem Herrn dankte und mich daran erfreute, diese Aussicht mit Ihm teilen zu d?rfen. Nur sehr wenige Menschen bekommen jemals die Erfahrung und das Privileg geschenkt, die Erde aus dieser Perspektive zu sehen, und das habe ich nur Ihm zu verdanken. Es gibt im Moment viel Verwirrung in der Welt... viel Dunkelheit und Leid; aber wenn Sie die Welt entweder von diesem einzigartigen Aussichtspunkt aus betrachten, den Sie im Weltraum hatten, oder jetzt in Ihrem gegenw?rtigen Lebenszustand, was gibt Ihnen dann Hoffnung? Ich denke, was mich inspiriert, ist, dass wir von Gott mit einem sehr wissbegierigen Verstand ausgestattet wurden. Wir haben diese angeborene Neugierde, die uns zu Probleml?sern und Entdeckern gemacht hat. Selbst bei all den Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, sei es eine Pandemie, die Bedrohung durch einen Krieg oder die Ern?hrung von sieben Milliarden Menschen auf der Welt, haben wir die F?higkeiten, die uns gegeben wurden, und wir sind aufgerufen, sie zu nutzen, um diese Probleme zu l?sen. Es gibt ein riesiges Universum da drau?en, voller Ressourcen. Es fordert uns heraus, aber wenn wir ?ber unsere Heimatwelt hinaus in das Sonnensystem und das Universum blicken, gibt es eine Menge Dinge, die wir nutzen k?nnen. Die riesigen materiellen Ressourcen auf dem Mond und den nahe gelegenen Asteroiden k?nnen die auf der Erde vorhandenen erg?nzen. Es gibt einen riesigen Vorrat an Sonnenenergie, die aus dem Weltraum geerntet und auf die Erde heruntergebeamt werden k?nnte, um alle Menschen mit der Energie und Elektrizit?t zu versorgen, die sie zum Leben brauchen. Wir sind in der Lage, Asteroiden abzuwehren, die schon oft auf der Erde eingeschlagen sind. Da wir zudem ?ber Raumfahrtkenntnisse und Verstand verf?gen, um einen Weg zur Verteidigung unseres Planeten zu entwickeln, k?nnen wir solche schrecklichen Naturkatastrophen verhindern. Wir m?ssen also nicht den Weg der Dinosaurier gehen, wenn wir die F?higkeiten, die wir erworben haben, nutzen und uns der Aufgabe stellen. Wir leben in einer Welt, die uns ermutigt, unsere Neugier und Intelligenz zu nutzen, um diese Probleme zu l?sen. Ich bin daher sehr optimistisch, dass wir durch den Einsatz unserer F?higkeiten und der von uns entwickelten Technologie all diesen Herausforderungen einen Schritt voraus sein k?nnen. Wir sehen, wozu wir f?hig sind, wenn wir uns etwas in den Kopf setzen, sei es, einen Menschen auf den Mond zu bringen oder die erste Frau auf den Mars zu schicken. Ich denke, wir sind auch f?r die Zukunft gut ger?stet. ------------------------------------------------- Der Artikel basiert auf einem Sonderinterview, das Dr. Thomas D. Jones f?r die Shalom World Sendung "Glory to God" gegeben hat. Um die Episode zu sehen, besuchen Sie: shalomworld.org/episode/an-astronauts-faith-dr-thomas-d-jones
Von: Shalom Tidings
MehrDie Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht vertreiben, das kann nur das Licht. Hass kann Hass nicht vertreiben, nur Liebe kann das. Ein Hauptgrund daf?r, dass die B?rgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre sowohl moralisch als auch praktisch so erfolgreich war, lag darin, dass sie weitgehend von Menschen mit einer starken religi?sen Sensibilit?t getragen wurde. Der bemerkenswerteste dieser F?hrer war nat?rlich Martin Luther King. Um das subtile Spiel zwischen Kings religi?sem Engagement und seiner praktischen Arbeit zu w?rdigen, m?chte ich Ihre Aufmerksamkeit auf zwei Texte lenken, n?mlich seinen Brief aus dem Gef?ngnis von Birmingham und seine Rede "Ich habe einen Traum", beides aus dem Jahr 1963. W?hrend er in Birmingham inhaftiert war, da er einen gewaltlosen Protest angef?hrt hatte, antwortete King einigen seiner christlichen Amtskollegen, die ihn kritisiert hatten, dass er zu schnell vorgegangen w?re, und erwartet hatte, dass der soziale Wandel ?ber Nacht stattfinden w?rde. Der Baptisten Pastor antwortete seinen Kritikern auf eine vielleicht ?berraschenden Weise und berief sich dabei auf einen mittelalterlichen katholischen Theologen. King lenkte die Aufmerksamkeit seiner Kritiker auf die ?berlegungen des heiligen Thomas von Aquin zum Thema Recht. Insbesondere auf dessen Theorie, dass das positive Recht seine Rechtfertigung im Verh?ltnis zum Naturrecht findet, welches wiederum seine Rechtfertigung im Verh?ltnis zum ewigen Gesetz findet. Thomas von Aquin bemerkt, dass das, was ein angewandtes und allt?gliches Gesetz rechtschaffen macht, darin besteht, dass es in irgendeiner Weise die Prinzipien des Sittengesetzes zum Ausdruck bringt, die wiederum den eigenen Geist Gottes widerspiegeln. Daher kam King zu dem Schluss, dass ungerechte Gesetze, wie die von ihm angefochtenen Jim-Crow-Regelungen, nicht nur schlechte Gesetze sind; sie sind unmoralisch und schlie?lich beleidigend f?r Gott. Hier sind Kings eigene Worte: "Man kann sich fragen: 'Wie kannst du daf?r eintreten, dass einige Gesetze gebrochen und andere befolgt werden? Die Antwort liegt in der Tatsache, dass es zwei Arten von Gesetzen gibt: gerechte und ungerechte. Ich w?re der erste, der f?r die Befolgung gerechter Gesetze eintritt. Man hat nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Verantwortung, gerechten Gesetzen zu gehorchen". Aber dann stellt King dies dem Gehorsam bei einem ungerechten Gesetz gegen?ber: "Umgekehrt hat man eine moralische Verantwortung, ungerechten Gesetzen nicht zu gehorchen. Ich w?rde dem heiligen Augustinus zustimmen, dass 'ein ungerechtes Gesetz ?berhaupt kein Gesetz ist'." Und um den Unterschied klarzustellen, beruft er sich auf Thomas von Aquin: "Nun, was ist der Unterschied zwischen den beiden? Wie bestimmt man, ob ein Gesetz gerecht oder ungerecht ist? Ein gerechtes Gesetz ist ein von Menschen gemachtes Gesetz, das im Einklang mit dem Sittengesetz oder dem Gesetz Gottes steht. Ein ungerechtes Gesetz ist ein Kodex, der mit dem Sittengesetz nicht im Einklang steht. Um es in den Begriffen des heiligen Thomas von Aquin auszudr?cken: Ein ungerechtes Gesetz ist ein menschliches Gesetz, das nicht im ewigen Gesetz und Naturrecht verwurzelt ist". Dies ist kein frommer Leitfaden, sondern offenbart vielmehr, was der Bewegung Kings ihre Rechtfertigung und ihren Zweck gab. Dieselbe Dynamik war sechs Monate sp?ter zu sp?ren, als King zu der Menge sprach, die sich am Lincoln Memorial f?r den Marsch auf Washington versammelt hatte. Er hielt keine Predigt. Er hielt eine politische Rede und trat in der ?ffentlichkeit f?r soziale Ver?nderungen ein. Achte auf die Sprache, die er gebrauchte: "Mein Traum ist, dass eines Tages alle T?ler erh?ht und alle H?gel und Berge erniedrigt, die rauen Stellen geebnet und die krummen Stellen gerade gemacht werden; Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN, alles Fleisch wird sie sehen." Er setzte die soziale Revolution, f?r die er eintrat, in direkten Zusammenhang mit der mystischen Vision des Propheten Jesaja. Und h?r dir den gro?artigen Abschluss der Ansprache an, in der er kunstvoll den Text eines amerikanischen patriotischen Liedes mit dem Text eines Liedes vermischt, das er und seine Familie in der Kirche gesungen haben: "Wenn dies geschieht, und wenn wir erlauben, dass die Glocken der Freiheit l?uten und wenn wir sie von jedem Dorf und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Stadt l?uten lassen, werden wir diesen Tag schneller erleben, wenn alle Kinder Gottes, schwarzer Mann und wei?er Mann, Juden und Christen, Protestanten und Katholiken H?nde halten k?nnen und die Worte des alten Neger-Spirituals ?Endlich frei, endlich frei. Danke Gott, Allm?chtiger, endlich frei? singen.? Wieder einmal, bei der Rede Kings, verbindet sich das Politische mit dem Moralischen, das sich wiederum in das Heilige einordnet. Martin Luther King leitete aus seinem religi?sen Erbe nicht nur die Metaphysik ab, die seinen sozialen Aktivismus pr?gte, sondern auch die gewaltlose Methode, die er anwandte. Was Jesus in der Rhetorik der Bergpredigt ("Liebt eure Feinde"; "Segnet, die euch verfluchen, betet f?r die, die euch misshandeln"; "Schl?gt euch einer auf die rechte Wange, so haltet ihm die andere hin" usw.) und noch eindrucksvoller in seinem Wort der Vergebung vom Kreuz her offenbart, ist, dass Gottes Weg der Weg des Friedens, der Gewaltlosigkeit und des Mitleids ist. Als Christ wusste King im Tiefsten, dass eine gewaltsame Reaktion auf Unterdr?ckung die Spannungen innerhalb der Gesellschaft nur noch versch?rfen w?rde. Dieses Prinzip fasste er in einer seiner bekanntesten Predigten zusammen: "Die Antwort des Hasses auf den Hass vervielfacht den Hass und f?gt einer Nacht, in der es bereits keine Sterne mehr gibt, noch tiefere Dunkelheit hinzu. Die Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht vertreiben, nur das Licht kann das tun. Hass kann den Hass nicht vertreiben; nur die Liebe kann das tun". Innerhalb dieses kurzen Artikels kann ich nicht noch angemessen auf die sozialen Umw?lzungen eingehen, die sich heute in unserer Kultur vollziehen. Aber ich m?chte Folgendes sagen: Es ist unbestreitbar klar, dass es in unserer Gesellschaft schwerwiegende moralische Defizite gibt, die angegangen werden m?ssen. Aber der beste Weg, dies zu tun, ist innerhalb eines moralischen und schlie?lich religi?sen Rahmens. M?ge das F?hrungsmodell von Martin Luther King in dieser Hinsicht ein Vorbild sein.
Von: Bishop Robert Barron
MehrFrage: Ist es wahr, dass Jesus Christus der einzige Weg zur Erl?sung ist? Was ist mit den Menschen, die nicht an ihn glauben, wie z.B. meine Familienmitglieder? K?nnen sie gerettet werden? Antwort: Jesus spricht eine sehr klare Sprache, wenn er sagt, wer er ist. Er sagt, dass er ?DER Weg, DIE Wahrheit, DAS Leben" ist ? nicht nur ein Weg unter vielen oder ein Pfad zum Leben. Weiter sagt er, dass ?niemand zum Vater kommt au?er durch mich?. (Joh 14,6) Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus allein der Retter der Welt ist. Jeder, der gerettet wird, findet das Heil in und durch Jesus ? durch seinen Tod und seine Auferstehung, die die S?nden der Welt hinweggenommen und uns mit dem Vater vers?hnt haben, und durch unseren Glauben an ihn, der uns den Zugang zu seinen Verdiensten und seiner Barmherzigkeit erm?glicht. Die Erl?sung kommt allein durch Jesus ? nicht durch Buddha, nicht durch Mohammed, nicht durch irgendeinen anderen gro?en geistlichen F?hrer. Hei?t das aber, dass nur Christen in den Himmel kommen? Das h?ngt davon ab, ob jemand das Evangelium geh?rt hat oder nicht. Wenn jemand den Namen Jesus noch nie geh?rt hat, kann er gerettet werden, da Gott in jedes menschliche Herz eine ?capax Dei? (eine Gott-F?higkeit des Menschen) und ein Naturgesetz (den angeborenen Sinn f?r Recht und Unrecht, der in unsere Herzen geschrieben ist) gelegt hat. Jemand, der noch nie das Evangelium geh?rt hat, kann nichts daf?r, dass er Jesus nicht kennt, und wenn er Gott so gut wie m?glich sucht und das Naturrecht befolgt, kann ihm die Gnade des Heils zuteilwerden. Wenn aber jemand von Jesus geh?rt hat und sich entscheidet, ihn abzulehnen, dann hat er sich entschieden, das Heil abzulehnen, das der Herr f?r ihn gewonnen hat. Manchmal beschlie?en Menschen, Jesus nicht nachzufolgen, weil ihre Familie dagegen w?re, oder weil sie einen s?ndigen Lebensstil aufgeben m?ssten, oder weil ihr Stolz ihnen verbietet, sich ihr Bed?rfnis nach einem Erl?ser einzugestehen. Wie traurig w?re es, sich von dem unglaublichen Geschenk der Errettung abzuwenden, das Christus jedem von uns machen m?chte! In diesem Sinne erkennen wir an, dass wir die Errettung einer einzelnen Seele nicht beurteilen k?nnen. Vielleicht hat jemand das Evangelium geh?rt, aber es wurde verzerrt; vielleicht stammt alles, was er ?ber Jesus wei?, von den Simpsons und; vielleicht ist er ?ber das schlechte Verhalten der Christen emp?rt und kann deshalb Christus nicht annehmen. Eine ber?hmte ? wenn auch m?glicherweise apokryphe ? Geschichte von Gandhi erz?hlt von der Bewunderung des gro?en Hindu-F?hrers f?r das Christentum. Er liebte es, die Evangelien zu lesen und erfreute sich an der darin enthaltenen Weisheit. Als er jedoch gefragt wurde: ?Warum bekehrst du dich nicht und wirst Christ, wo du doch offensichtlich an Christus glaubst??, antwortete er bekanntlich: ?Ach, ich liebe euren Jesus, aber ihr Christen seid ihm so un?hnlich!? Es war das schlechte Beispiel der Christen, das diesen gro?en F?hrer davon abhielt, selbst einer zu werden! Um die Antwort auf den Punkt zu bringen: Gott kann auf eine Art und Weise, die nur ihm bekannt ist, diejenigen retten, die noch nie etwas vom Evangelium geh?rt haben ? oder es vielleicht nicht gut gepredigt oder vorgelebt bekommen haben. Diejenigen jedoch, die das Evangelium geh?rt haben, es aber ablehnen, haben sich vom Geschenk des Heils abgewandt. Da wir wissen, dass die Seelen in der Schwebe sind, haben wir, die wir den Herrn kennen, die wichtige Aufgabe der Evangelisierung! Wir m?ssen f?r unsere ungl?ubigen Freunde und Familienmitglieder beten, ihnen mit unserer Freude und unserer Liebe Zeugnis geben und in der Lage sein, ihnen ?Gr?nde f?r unsere Hoffnung" (1 Petr. 3,15) zu geben. Vielleicht werden unsere Worte oder Taten eine Seele aus der Finsternis in das rettende Licht des Glaubens f?hren!
Von: Pater Joseph Gill
MehrKannst du dir eine Zeit vorstellen, in der sich die Christen heimlich in unterirdischen Katakomben treffen mussten, um die Messe zu h?ren und die heilige Kommunion zu empfangen? So erging es den Christen im dritten Jahrhundert, als sie f?r ihren Glauben in Gef?ngnisse gesteckt und gemartert wurden. Eines Tages, als der Bischof gerade die Heilige Messe in einer der Katakomben feiern wollte, erhielt er einen Brief von den Gefangenen mit der Bitte, ihnen die heilige Kommunion zu bringen. Sobald die Messe zu Ende war, fragte der Bischof, wer bereit w?re, diese mutige Aufgabe zu ?bernehmen. Der kleine Junge Tarcisius - ein Messdiener - stand auf und sagte: ?Schickt mich.?? Der Bischof dachte, der Junge sei zu jung, aber Tarcisius ?berzeugte ihn, dass niemand ihn verd?chtigen w?rde, nur weil er so jung war. Alle Christen wussten um die tiefe Liebe, die Tarcisius f?r Jesus in der Eucharistie empfand, und so nahm der Bischof schlie?lich das Angebot des Jungen an. Tarcisius erhielt einige Hostien, die sorgf?ltig in ein Leinentuch eingewickelt und in ein kleines K?stchen gelegt wurden, das er in seine Tunika ?ber seinem Herzen einwickelte. Als er unterwegs an einer Gruppe seiner Schulkameraden vorbeikam, riefen sie ihn zu einem Spiel auf, aber Tarcisius lehnte ab, weil er es eilig hatte. Als sie sahen, dass er etwas an seine Brust gepresst hielt, wurden sie neugierig und versuchten gemeinsam, ihm die H?nde wegzuziehen. Einer der Jungen h?rte, wie er ?Jesus? fl?sterte, und er rief den anderen zu: ?Er ist ein Christ!? Er verbirgt dort ein christliches Geheimnis!? Sie schlugen und traten ihn und begannen, ihn zu Tode zu steinigen, damit er seinen Griff l?se. Als ein vorbeigehender Mann h?rte, dass der Junge ein Christ war, versetzte er ihm einen grausamen Schlag, der ihn zu Boden warf. In diesem Moment zerstreute ein Soldat den Tumult, nahm Tarcisius auf seine Arme und eilte in eine ruhige Gasse. Tarcisius ?ffnete die Augen und erkannte den Soldaten als einen Christen, den er schon oft in den Katakomben getroffen hatte. ?Ich sterbe?, sagte er, ?aber ich habe meinen Gott vor ihnen bewahrt.?? Und er reichte dem Soldaten seinen kostbaren Schatz, der ihn ehrf?rchtig in seinen Waffenrock steckte. ?Tragt ihn f?r mich ins Gef?ngnis?, sagte Tarcisius, und mit einem leisen Seufzer sank er in die Arme des Soldaten zur?ck.? Seine kleine Seele war bereits bei Gott, f?r den er so bereitwillig sein Leben gegeben hatte. Jesus selbst sagte: ?Niemand hat eine gr??ere Liebe als der, der sein Leben f?r seine Freunde hingibt.? Der kleine Tarcisius gab sein Leben f?r den Freund der Freunde, Jesus Christus.
Von: Shalom Tidings
MehrIm 14. Jahrhundert wurden in Siena zwei Schwerverbrecher zu einem brutalen ?ffentlichen Tod verurteilt. Sie wurden in einem Karren durch die Stadt gefahren w?hrend Henker mit gl?henden Zangen an ihren K?rpern rissen. Die Verurteilten zeigten keine Spur von Reue f?r ihre Verbrechen und bespuckten die Menschen, die die Stra?en s?umten, stie?en Fl?che und L?sterungen aus. Sie hatten sich geweigert, mit den Priestern zu sprechen, die angeboten hatten, sie auf den Tod vorzubereiten. Katharina von Siena besuchte zuf?llige eine Freundin, die an einer der Stra?en wohnte, an der der Karren vorbei fahren musste. W?hrend sie am Fenster stand und die schreckliche Szene beobachtete, war Katharina von Mitgef?hl bewegt. Vor ihrem geistigen Auge sah sie eine Menge D?monen, die darauf warteten, die Verurteilten noch sadistischer in der H?lle zu bestrafen. Sofort begann sie, f?r die zwei Ungl?cklichen zu beten. ?Mein gn?digster Gott?, sagte sie in ihrer charakteristischen Offenheit. ?Warum verachtest du deine eigenen Gesch?pfe so sehr? Warum l?sst du sie jetzt eine solche Folter erleiden? Und noch schlimmere Folter durch diese h?llischen Geister?? Katharina redete nie um den hei?en Brei herum, auch nicht in Gespr?chen mit Gott. Zum Erstaunen aller h?rten beide Verurteilten pl?tzlich auf, Fl?che zu schreien und riefen nach einem Priester. Sie weinten und bekannten ihm ihre S?nden. Der gekreuzigte Jesus, behaupteten sie, sei ihnen erschienen, dr?ngte sie zur Bu?e und bot ihnen Vergebung an. Sie erz?hlten der Menge, dass sie erwarteten, mit Christus im Himmel zu sein und dann ergaben sie sich friedlich ihrer Hinrichtung. Diese wundersame Wendung der Ereignisse verwirrte die ganze Stadt, aber Katharinas gute Freundin wusste, dass sie irgendwie eingegriffen hatte. F?r viele Tage nach dieser dramatischen Wendung h?rte man die heilige Katharina von Siena sagen: ?Danke Herr, dass du sie vor einem zweiten Gef?ngnis bewahrt hast.? Gottes barmherzige Liebe wartet darauf, dass wir uns ihm zuwenden. Egal wie schwer unsere S?nden sind, er sehnt sich danach, uns zu umarmen und uns in seinen ewigen Frieden zu ziehen. Wirst du heute JA zu seinem Ruf sagen, indem du eine gute Beichte mit einem wirklich reuevollen Herzen machst? Gewiss, dir geh?rt das Reich Gottes!
Von: Shalom Tidings
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