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Mrz 23, 2022 121 Ellen Hogarty, USA

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Ma?loses Vertrauen

H?ngt mein Vertrauen in Gott stark von meinem Bankkonto, meinem Besitz und meinen Ressourcen ab? Oder setze ich mein Vertrauen wirklich auf Gott?

Eine Missionarsfamilie kam zu uns auf die Lord?s Ranch um sich nach ihrer R?ckkehr von einem Missionseinsatz in einem Land der Dritten Welt zu erholen. Beim Mittagessen erz?hlten sie eines Tages eine wunderbare Geschichte ?ber die Vorsehung Gottes. Sie lebten in einer sehr armen Gegend, und die Leute kamen oft zu ihnen und baten um Hilfe. Die Missionarsfamilie erhielt ein monatliches Taschengeld f?r ihren Lebensunterhalt, und am Ende eines jeden Monats waren die Finanzen in der Regel knapp. Sie hatten keinen K?hlschrank im Haus und auch keine Schr?nke, also kauften sie die Lebensmittel, die sie an diesem Tag brauchten, auf dem Markt und a?en nur das.

Als sie eines Monats ihr Budget ?berpr?ften, sahen sie, dass sie nur noch das N?tigste hatten – kaum genug, um ein paar einfache Mahlzeiten zu bekommen, bis der n?chste Zuschuss eintraf. Und dann h?rten sie ein Klopfen an der T?r. Ein Klopfen an der T?r bedeutete in der Regel, dass jemand Bed?rftiges kam, um etwas zu erbetteln. Die Eltern sagten den Kindern: ?Macht nicht auf. Wir haben nichts zu verschenken.? Mama und Papa wussten, dass sie kaum genug hatten, um ihre eigene Familie zu ern?hren. Aber die Kinder waren entsetzt und sagten zu ihren Eltern: ?Wo ist euer Glaube?!? Eines der Kinder sagte: ?Wenn ihr auf euch selbst vertraut, lasst ihr Gott keinen Raum, um Wunder zu tun.?

Ver?rgert und besch?mt durch die Reaktion ihrer Kinder, ?ffneten die Eltern die T?r. Es war tats?chlich jemand, der um Hilfe bat, und die Kinder verschenkten alles, was sie zur Hand hatten, an eine Familie, die bed?rftiger war als sie selbst. ?So, da w?ren wir?, sagte der Vater, nachdem er die T?r geschlossen hatte. ?Wir werden diese Woche sehr hungrig sein.?

Als er uns die Geschichte erz?hlte, sagte er: ?Oh, ich Kleingl?ubiger! Ihr h?ttet sehen sollen, was in dieser Woche an Vorr?ten kam! Jemand brachte uns Reis, ein anderer eine Schubkarre voller Kokosn?sse, wieder ein anderer brachte Zuckerrohr mit. Wir wurden in dieser Woche auch zum Essen eingeladen. Uns wurde wieder einmal die Wahrheit von Gottes Wort gezeigt: Gebt und es wird euch gegeben werden.?

Er zitierte, wo Jesus zu seinen J?ngern sagt: ?Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, geh?uftem, ?berflie?endem Ma? wird man euch beschenken; denn nach dem Ma?, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.? (Lk 6,38)

Als ich sp?ter ?ber dieses wunderbare Zeugnis nachdachte, fragte ich mich: ?Wo ist mein Vertrauen? Ist es in meinen Ressourcen, meinem Bankkonto, meinem Besitz? Oder ist es in Gott?? Ich dachte daran, was eines der Missionskinder gesagt hatte: ?Wenn du auf dich selbst vertraust, l?sst du Gott keinen Raum, um Wunder zu tun.? Lasse ich in meinem Leben Raum f?r Gott, um Wunder zu tun?

Zu Beginn der Fastenzeit l?dt uns die Kirche zu einer verst?rkten Praxis des Gebets, des Fastens und des Almosengebens ein. Das Almosengeben, vor allem wenn wir aufopferungsvoll und nicht nur aus unserem ?berfluss heraus geben, kann unsere Herzen ?ffnen und uns ein St?ck weit von unserem Egoismus befreien. Es kann uns auch helfen, in unserem Leben Platz zu schaffen f?r Gott, der uns mit seiner wunderbaren und gro?z?gigen F?rsorge und Vorsehung ?berrascht.

Lasst uns in dieser Fastenzeit den Herrn im Gebet fragen, wie wir gro?z?giger mit den Gaben umgehen k?nnen, mit denen er uns gesegnet hat, sei es unsere Zeit, unsere Energie, unser L?cheln – aber vor allem unser Portemonnaie. Wenn du diesen Gebetsanregungen zum Almosengeben folgst, sei nicht ?berrascht, wenn Gott seine Verhei?ung aus Lukas 6,38 erf?llt und alles, was wir geben, ?in reichem, vollem, geh?uftem, ?berflie?endem Ma? ?bertrifft. Wie mein Vater oft zu uns sagte: ?Man kann den Herrn niemals an Gro?z?gigkeit ?bertreffen!?

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Ellen Hogarty

Ellen Hogarty ist geistliche Leiterin, Autorin und Vollzeitmissionarin bei der Lord's Ranch Gemeinschaft. Erfahre mehr über ihre Arbeit mit den Armen unter: www.thelordsranchcommunity.com

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