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Jan 28, 2021 414 Sean Booth

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Lass dich von Gott ?berraschen

Bist du heute aufgewacht, um ein mittelm??iges Leben zu f?hren? Du bist zu Gr??erem, Besserem und H?herem berufen!

Zeichen und Wunder

?Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch gr??ere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.? Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.? (Joh 14,12-14)

Ja, du hast das richtig gelesen: Jesus Christus sagte uns, wir w?rden gr??ere Dinge tun als er! Gr??ere Dinge als Gott, der Fleisch annahm und unter uns wohnte! K?nnen wir das wirklich annehmen? Hat Jesus das w?rtlich gemeint? Wie sollen wir das verstehen? Gr??eres als die Heilung von Auss?tzigen, Blinden oder Tauben? Noch Gr??eres als die Auferweckung von Toten? K?nnte es sein, dass Jesus meinte, dass wir die gleichen Werke, die er tat, buchst?blich auch vollbringen w?rden, aber zahlenm??ig gr??er, da er davor stand, zu seinem Vater aufzusteigen? Glauben wir wirklich, dass die Zeichen, von denen Jesus uns sagte, sie w?rden ?die Gl?ubigen begleiten?, buchst?blich f?r einen jeden von uns sein k?nnten, als er sagte: ?Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie D?monen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder t?dliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die H?nde auflegen, werden gesund werden.? (Mk 16,17-18)

Seit einigen Jahren arbeite ich ehrenamtlich f?r eine ?rtliche Wohlt?tigkeitsorganisation in meiner Heimatstadt Manchester in England, wo verschiedene christliche Ortsgemeinden unterschiedlicher Konfessionen abwechselnd in jeder Nacht der Woche obdachlose Asylsuchende ?aufnehmen und ihnen ein Bett f?r die Nacht, Essen am Abend und Fr?hst?ck am Morgen vor ihrer Abreise geben. Am Samstagabend war die katholische Kirche im Stadtzentrum an der Reihe, die ich besuchte. Ich wurde oft damit gesegnet, Teil des ?bernachtungsteams sein zu d?rfen, ?ber Nacht bei ihnen zu sein und Mahlzeiten auszuteilen. Es war einfach ein unbeschreiblicher Segen, Zeit mit diesen wunderbaren M?nnern zu verbringen. Viele von ihnen waren Muslime.

Chaostheorie

Im Laufe der Jahre gab es viele Wunder. Eines davon sticht besonders hervor, und zwar auf eine ?bernat?rliche Weise. Die Nacht begann, wie ?blich, als ich mit einem anderen Freiwilligen, einem guten Freund von mir, aufbrach, um die M?nner abzuholen. Als wir die Glocke l?uteten und das Geb?ude betraten, wurde ich von einer Dame empfangen, die mir ein St?ck Papier mit einem Namen darauf gab. Sie sagte mir, es sei der Name eines Mannes, der zuvor von der Polizei im Vollrausch von der Stra?e hergebracht worden war, weil er Drogen genommen hatte. Obwohl sie mir versicherte, dass es ihm jetzt gut ginge, nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, war ich damit nicht gl?cklich und bat darum, den Mann selbst zu sehen. Als wir uns trafen, schaute ich ihm in die Augen und ich sah eine solche Finsternis. Ich f?hlte mich sofort abgesto?en, also sagte ich ihm, dass er in dieser Nacht leider nicht bei uns bleiben d?rfte. Das war schwierig, denn ich wusste, dass es f?r ihn eine Nacht auf der Stra?e bedeutete, aber es war eindeutig nicht das Richtige f?r ihn, mitzukommen und bei uns zu bleiben. Ich erkl?rte ihm, dass wir dar?ber informiert worden waren, dass er Drogen genommen hatte, dass auch Frauen unter unserem Schutz standen und dass wir auch an die anderen M?nner denken mussten.

Wir konnten nicht einen Mann babysitten und den Rest vernachl?ssigen. Obwohl er darauf bestand, dass es ihm gut ginge, sagte ich ihm traurig, dass es ihm nicht m?glich w?re, an diesem Abend bei uns zu bleiben, weil die Wohlt?tigkeitsorganisation eine Null-Toleranz gegen?ber Drogen verfolgte. Er fing an zu schreien und zu schw?ren, dass er trotzdem kommen w?rde, aber ich sagte ihm, dass er ohne uns nicht reingelassen w?rde. W?hrend er in die Nacht hinausst?rmte, brach in einem anderen Teil des Raumes ein Kampf zwischen zwei M?nnern aus. Es war von Anfang an ein Chaos! Konsequenterweise musste ich nun einem zweiten Mann mitteilen, dass er nicht mit uns kommen durfte. Auch das kam nicht gut an. Ich sicherte ihm unsere Gebete zu, aber das war wohl zu wenig Trost f?r einen Mann, der bereits w?tend, aufgebracht und h?chstwahrscheinlich berauscht war.

Gott beraten?

Als wir zusammen weggingen, kamen die anderen M?nner, um mir die Hand zu sch?tteln und mir daf?r zu danken, dass ich den beiden M?nnern nicht erlaubt hatte, sich uns anzuschlie?en, da sie beide ihnen jede Nacht viele Probleme bereitet hatten. Sie waren erleichtert und so dankbar f?r eine ruhige Nacht. Als wir weitergingen, sahen wir mitten auf der Stra?e einen Polizeiwagen mit blinkenden Lichtern. Ein Polizeibeamter gab den Befehl, dass alle stehenbleiben mussten, und streckte die Arme aus, um die Leute von einem Mann fernzuhalten, der bewusstlos auf dem Boden lag. Ein anderer Polizist kniete neben diesem nieder und pr?fte seinen Puls am Hals, da der Mann aufgeh?rt hatte zu atmen. Mir wurde schnell klar, dass es sich um jenen ersten muslimischen Mann handelte, der Minuten zuvor davongest?rmt war. Sofort schl?pfte ich unter den ausgebreiteten Armen des Polizisten hindurch, kniete mich neben dem Mann nieder und legte ihm meine H?nde auf.

?Was soll das?? schrie der Polizist, aber ich bestand darauf, dass ich f?r den Mann beten m?sse. Sofort rief ich zum Herrn: ?Du hast dieser Welt am Anfang der Zeit Leben eingehaucht, hauche diesem Mann Leben ein. Jesus, du hast deinen Freund Lazarus aus dem Grab gerufen, bitte erwecke diesen Mann jetzt.? Ich z?gerte kurz, als ich mir dachte: ?F?r wen halte ich mich, Gott mit irdischen Worten zu beraten? Es ist Gott, zu dem ich da rede.? Wie unzul?nglich waren meine menschlichen Worte. Sie kamen nat?rlich aus meinem Herzen. Dann begann ich zu beten, indem ich die ?bernat?rliche Gabe des Heiligen Geistes einsetzte, mit der ich gesegnet bin – die Gabe, in Zungen zu beten. (1 Kor 12,1-11; 1 Kor 14,1-5)

Als mein Herz sang

Der heilige Paulus sagt uns: ?So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch f?r uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen k?nnen. Und Gott, der die Herzen erforscht, wei?, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, f?r die Heiligen ein.? (R?m 8,26-27) Ich habe keine Ahnung, wie lange ich dort kniete und betete, aber pl?tzlich rief der Polizist, der den Puls pr?fte, aus: ?Ich kann einen Puls f?hlen!? Mein Herz sang. Ich f?hlte mich beschwingt und konnte nicht aufh?ren, Jesus zu danken. Augenblicke sp?ter traf ein Krankenwagen ein. Es war ein Segen zu sehen, wie der Herzmonitor den Herzschlag auf dem Bildschirm anzeigte. Wieder dankte und lobte ich Jesus in v?lliger Ehrfurcht und Verwunderung.

Ich hatte meine Umgebung v?llig vergessen, als ich rein instinktiv gehandelt hatte. Ich glaube, dass es Gott war, der mich so unverz?glich an die Seite dieses Mannes gedr?ngt hatte. Als ich aufstand, merkte ich, dass sich eine gr??ere Menschenmenge versammelt hatte. Wieder wurde ich mit Handschlag von den Asylanten begr??t und bedankt, dass ich offen genug war, um f?r diesen Mann zu beten.

Einige Wochen sp?ter arbeitete ich wieder ehrenamtlich in der Schlafunterkunft, als ein anderer muslimischer Mann mit einem breiten L?cheln auf dem Gesicht auf mich zukam. Er war ganz begierig darauf, mir von diesem Mann zu erz?hlen, f?r den ich gebetet hatte. Er erz?hlte mir, dass der Mann seit seiner Ankunft in England vor drei Jahren trink- und drogens?chtig gewesen sei. Als er ihn nun vor einigen Tagen traf, war er nicht mehr trink- und drogens?chtig; er war in eine eigene Wohnung gezogen und schlief nicht mehr auf der Stra?e. Ich war wieder einmal erstaunt und lobte Gott. Doch damit war der Herr noch nicht am Ende. Inmitten dieses sch?nen Moments konnte ich einen tiefen Schmerz in diesem Mann, der vor mir sa?, wahrnehmen. Ich durfte ihm das Evangelium verk?nden und wir beteten zusammen. Wir haben einen Gott, der nie aufh?rt, Segen auszusch?tten.

Gott ist in der Tat gro?!

Wir m?ssen Glauben haben. Jesus sagt uns, dass das kleinste Samenkorn des Glaubens ausreicht, um Berge zu versetzen (Mk 11,22-25), und dass ?mit Gott alle Dinge m?glich sind? (Mt 19,26). Unser dreieiniger Gott, der Sch?pfer, der Erl?ser und der Heiligmacher; Vater, Sohn und Heiliger Geist leben in jedem getauften christlichen Gl?ubigen. Daran m?ssen wir wirklich glauben und es leben. ?Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit? (Hebr 13,8) und seine Worte sind ?Geist und Leben? (Joh 6,63).

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Sean Booth

Sean Booth is a Lay Missionary of Charity and has just begun studying a Bachelor of Divinity theology degree at Maryvale Institute in Birmingham, England, UK. He shares his incredible encounter with Jesus through the Shalom World TV program ?Jesus My Savior?. To watch the amazing story. visit: https://shalomworld.org/episode/a-prisoner-finds-jesus-seanbooth.

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