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Mrz 23, 2022 210 Shalom Tidings

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Lass dich lieben

Staune dar?ber, was die Liebe f?r dich tun kann!

?Die Lekt?re der Heiligenbiographien, unserer Freunde im Himmel, hat mich schon immer sehr inspiriert. K?rzlich las ich ?ber das Leben und die Lehren der heiligen Elisabeth von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, einer Karmelitin aus Dijon in Frankreich aus dem zwanzigsten Jahrhundert. Bei ihrer Seligsprechung 1984 sagte der heilige Johannes Paul II., die hl. Elisabeth sei ?ein leuchtendes Zeugnis f?r die Freude, in der Liebe verwurzelt und gegr?ndet zu sein? (Eph 3,17), und sie sei ?immer sicher gewesen, geliebt zu werden und lieben zu k?nnen?. Sie glaubte, dass ihre Mission im Himmel darin bestehen w?rde, den Menschen zu helfen, eine tiefere Liebesverbindung mit der Heiligsten Dreifaltigkeit anzustreben und uns zu inspirieren, an die Liebe zu glauben, die Gott f?r jeden von uns hat.

Die zerbrochene H?lfte

Der Corona-Virus-Lockdown hat mir mehr Zeit gegeben, ?ber das Leben der hl. Elisabeth zu lesen, was mich wiederum in die Lage versetzt hat, ?ber meinen Glaubensweg, meine Beziehung zu Gott und mein Gebetsleben nachzudenken. Die Teilnahme an den Online-Exerzitien von Shalom World hat mich dazu inspiriert, fr?h aufzustehen und Zeit mit Gott zu verbringen und zu h?ren, wie er durch die Heilige Schrift zu mir spricht. Nachdem ich einen ehrlichen Blick auf mich selbst und meinen Glaubensweg geworfen hatte, wurde mir klar, dass ich Gott irgendwie auswich; ich hielt etwas verborgen, das zerbrochen war und Heilung brauchte. Ich fand W?rme und Inspiration in den Worten der hl. Elisabeth ?Lass dich lieben.? Ich musste anfangen, an Gottes Liebe zu mir zu glauben und eine tiefere und sinnvollere Verbindung mit der Heiligsten Dreifaltigkeit einzugehen.

Ich erinnere mich, dass ich als Teenager an meiner ersten Novene im Kloster Clonard teilgenommen hatte – der Novene zu Unserer Lieben Frau von der Immerw?hrenden F?rbitte. Ich war keine gute Sch?lerin und meine Noten spiegelten dies wider, aber in dem Jahr, in dem ich an der Novene teilnahm, bat ich die Gottesmutter um F?rbitte, damit sich meine Noten verbessern. Wochen sp?ter brachte ich ein gl?nzendes Zeugnis voller Einsen und Zweien nach Hause und erhielt einen Preis f?r meinen Studienerfolg. Diese Erfahrung ?berzeugte mich, dass Gott, der Vater, Gebete h?rt und beantwortet und dass die Gottesmutter und die Heiligen gro?e F?rsprecher sind.

Als ich ?lter wurde, besuchte ich sonntags die Messe und betete gelegentlich, aber ich wurde von einem weltlichen Leben angezogen und war mehr neugierig auf das, was die Welt zu bieten hatte, als dass ich Gott treu geblieben w?re. Aber meine Entscheidungen brachten mir kein Gl?ck; ich war verloren und erlebte eine Leere, an die ich mich bis heute erinnere. Erst in meinen Drei?igern wurde mir klar, dass ich Gottes Hilfe brauchte. Ich hatte an den falschen Stellen nach Gl?ck gesucht. Ich konnte mich nirgendwo anders hinwenden als zu meinem immer treuen Gott. Dieses Mal war es anders, und ich hatte um Hilfe gebeten: Ich sp?rte, dass Gott mir sagte, dass er mir helfen w?rde, aber ich musste meinen Weg ?ndern, mich von der S?nde abwenden und ihm folgen.

Die Sch?tze meines Glaubens

Obwohl ich dachte, dass ich mich Gott zu diesem Zeitpunkt vollst?ndig ergeben hatte, wich ich ihm immer noch aus. Gott war geduldig und gab mir die Kraft, meinen alten Lebensstil aufzugeben. Ich begann, mehr Zeit in der eucharistischen Anbetung zu verbringen. Ich konnte die Gegenwart unseres Herrn und seine Liebe zu mir sp?ren. Gott offenbarte mir meine S?nden auf eine liebevolle und sanfte Weise. Ich f?hlte mich, als w?re ich von meiner Blindheit geheilt worden und als k?nnte ich endlich sehen, wie ich Gott beleidigt hatte, und ich bereute all meine S?nden. Aber ich lernte, dass es Zeit braucht, bis ich mich ganz seinem liebevollen Willen hingeben kann.

Gott hat mir besondere Menschen in mein Leben geschickt, die mich auf meinem Weg begleiten und unterst?tzen. Die Priester meiner Gemeinde brachten einen unglaublichen Segen in mein Leben, indem sie mich zu einem Katechesekurs f?r das Heimstudium am Maryvale Institute Birmingham schickten. Ich konnte in meiner Pfarre Kurse f?r die katholische Erwachsenenbildung organisieren und empfand diese M?glichkeit, die Sch?tze unseres katholischen Glaubens weiterzugeben, als einen weiteren gro?en Segen. W?hrend dieser Zeit des Wandels fehlte es nicht an Pr?fungen, K?mpfen und Entmutigungen, aber ich wusste, dass Gott mit mir war und dass ich mich immer auf ihn und unsere Gottesmutter verlassen konnte, um Hilfe und Trost zu erhalten.

Ich kann sehen, wie Jesus sich um mich k?mmert, mich f?hrt und liebt und mir eine F?lle von Segnungen in meinem Leben geschenkt hat, die ich nicht verdient habe. Auf meinem weiteren geistlichen Weg wei? ich, dass ich meine Beziehung zu Gott ?ber alles stellen und ihm jeden Morgen Zeit im Gebet widmen muss. Je mehr ich das tue, desto mehr erfahre ich die Liebe Gottes. Ich vertraue Gott und danke ihm f?r die geistlichen Einsichten der hl. Elisabeth von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – eine Botschaft, die f?r mich, f?r dich und f?r jeden von uns bestimmt ist: ?Lass dich lieben.?

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