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Apr 12, 2019 489 Jose Puthussery

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Ist Gott schuld an meinem Ungl?ck?

Wer wird einen Schlangenz?chter bemitleiden, wenn er von einem seiner Tiere gebissen wird oder jemand, der zu nahe an wilde Tiere herangeht? So wird auch niemand Mitleid f?r einen empfinden, der sich mit einem schlechten Menschen einl?sst und dann in seine Schlechtigkeit verwickelt wird (Sir 12,13-14).

Wir fallen immer wieder in S?nde oder werden in Mitleidenschaft gezogen, wenn wir uns in schlechte Umst?nden begeben. Deshalb m?ssen wir uns der Situationen bewusst werden und dann starke Entscheidungen treffen. Dabei brauchen wir die Hilfe Gottes!

„Sag nicht: Meine S?nde kommt von Gott (…) Er hat am Anfang den Menschen erschaffen und ihn der Macht der ei- genen Entscheidung ?berlassen. Wenn du willst, kannst du das Gebot halten; Gottes Willen zu tun ist Treue. Feuer und Wasser sind vor dich hingestellt; streck deine H?nde aus nach dem, was dir gef?llt (…) Keinem gebietet er zu s?ndigen, und die Betr?ger unterst?tzt er nicht. (Sir 15,11-20).

Joseph war ein aufrechter Mann. Er zeigte eine gro?e Ergebenheit gegen?ber seinen Vorgesetzten und Gott. Diese beiden Haltungen waren das Geheimnis
seines Erfolges. Er war ein anst?ndi- ger Mensch. Jedes ihm begegnende Leid und jede Schwierigkeit ertrug er geduldig, weil er tief glaubte, dass Gott mit ihm war. Ein Mensch, der vergibt und keinen Groll oder Missgunst gegen andere hegt, wenn sie sich gegen ihn vergangen haben, wird ein gesegnetes Leben haben. Die Wege, die du gehst, m?gen sehr dornig sein. Aber Gott auf den du vertraust, wird dich nicht im Stich lassen. Er f?hrt dich hin zu Frieden und innerer Ruhe.

Die Br?der Joseph?s hatten sich gegen ihn verfehlt. Sie verkauften ihn an die Ismaeliten f?r 20 Silberst?cke. Sie wiederum nahmen ihn mit nach ?gypten und verkauften ihn an Potifar, den Chef der Leibwache des K?nigs. Der Herr war mit Joseph und so war er stark, alle Widrigkeiten zu ?berstehen.

Joseph war wohl gewachsen und gutaussehend. Potifars Frau warf ein Auge auf ihn und forderte ihn auf, mit ihr zu schlafen. Aber Joseph widerstand dieser Versuchung und sagte zu sich: ?Wie k?nnte ich dieses gro?e Laster und diese S?nde vor Gott begehen?? (Gen 39,9). Wenn wir uns der Gegenwart?Gottes in uns selbst bewusst sind, werden wir immer die notwendige Widerstandskraft gegen schlechtes Verlangen haben. „Wer konnte s?ndigen und s?ndigte nicht, B?ses tun, tat es aber nicht? Darum ist sein Gl?ck von Dauer, die Gemeinde verk?ndet sein Lob.“ (Sir 31,10-11).

Das Vergn?gen an der S?nde ist eine gro?e Selbstt?uschung. An die Stelle eines fl?chtigen Genusses der S?nde ?bergab sich Joseph in die Hand Gottes und nahm alle Pr?fungen an, die Gott zulie?. Joseph hatte Gelegenheit, sich auf die Versuchungen durch Potifars Frau einzulassen, aber er widerstand ihr mutig und Gott belohnte es ihm mit seinem Segen!

Ein Wort an die, die oft fallen

Wir kommen mit vielen Menschen?zusammen und einige erz?hlen, dass sie bereits an so manchen geistlichen Verans- taltungen wie Exerzitien teilgenommen haben. ?Danach konnten sie einige Zeit widerstehen. Aber wenn schwache Momente kommen, falle ich wieder zur?ck in meine alten Fehler, wie z.B. unkontrolliertes Trinken, Rauchen usw.? Manche verweisen schnell auf S?ndenb?cke, z.B. Umst?nde, Freunden oder auch Spannungen in der eigenen Familie.

Einmal vertraute mir eine gebildete Person an: ?Warum l?sst mich Gott immer wieder s?ndigen? Ich habe meinen Glauben an die Beichte verloren!? „Keiner, der in Versuchung ger?t, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung gef?hrt. Denn Gott kann nicht in die Versuchung kommen, B?ses zu tun, und er f?hrt auch selbst niemand in Versuchung.“ (Jak 1,13).

Wir erhalten die moralische Kraft, Ver- suchungen zu widerstehen durch den Hl. Geist, der ohne Unterlass f?r uns eintritt! Der gleiche Geist befreit uns von allem B?sen und f?hrt uns zur ewigen Erl?sung!

Der Hl. Paulus r?t uns, zum Hl. Geist zu beten, damit wir die Zeit der Versuchung unbeschadet ?berstehen und immer be- reit sind, nach Gottes heiligem Willen zu handeln. „Damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Genera- tion, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet“ (Phil 2,14-15).

In einer Welt, die voll von verdorbenen und s?ndigen Menschen ist, m?ssen wir St?rke ausstrahlen, wie die Sterne am Him- mel leuchten. Gottes Wort wird ?ber den Wegen unseres Lebens aufleuchten.

Lasst uns beten Gott

Gott, der du uns in allem begleitest, hilf unserem inneren Ohr, Dich und Dein Wort zu h?ren. Gib uns den Mut und die Entschluss nach Deinem heiligen Willen zu leben. Mache uns frei von aller Verstrickung in das B?se und lasse uns Kinder Deines Lichtes sein. Der Heilige Geist erf?lle unser Herz und bef?higt uns, alles was gut und recht ist, zu denken und zu tun.

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Jose Puthussery

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