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Feb 16, 2022 124 Eileen Craig

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Heilung von der Schuld der Abtreibung

Jetzt, da ich verheiratet war, dachte ich, ich k?nnte weitermachen, als ob nichts von dem Vergangenen geschehen w?re und der Schmerz sich einfach aufl?sen w?rde; aber stattdessen begann ich mit Depressionen und Wut zu k?mpfen…

Ich wurde als neuntes Kind in einer gro?en irischen, katholischen Familie geboren. Meine Mutter war eine gl?ubige Katholikin, aber die Trunksucht meines Vaters verursachte eine Menge Probleme, die mich anf?llig machten. Als ich vierzehn war, wurde ich vergewaltigt, aber als ich es erz?hlte, sagte mir jemand: ?Das h?ttest du nicht zulassen d?rfen. Jetzt bist du eine Hure?. Obwohl es nicht stimmte, glaubte ich das ?ber mich selbst. Weil ich keine Hure sein wollte, habe ich mir einen Freund gesucht. Weil ich von der Kultur um mich herum ein falsches Moralverst?ndnis ?bernommen hatte, dachte ich, es sei in Ordnung, Sex zu haben, solange ich in einer ?Beziehung? war.

Als ich sechzehn war, waren wir schwanger. Er dr?ngte mich zu einer Abtreibung, damit wir die High School beenden konnten. Ich war krank, verwirrt und ver?ngstigt, aber ich sah es als ein Problem, das gel?st werden musste. Als er mich in eine Abtreibungsklinik brachte, zitterte ich so sehr, dass die Krankenschwester mir Valium gab, um mich zu beruhigen. Dann sagte sie: ?Mach dir keine Sorgen, Schatz. Es ist kein Baby. Es ist nur ein Zellklumpen.? Ich war wie bet?ubt, aber das Lachen des Abtreibers, als er sagte: ?So will ich sie haben?, verfolgt mich bis heute. Ich sp?re immer noch, wie die Tr?nen ?ber mein Gesicht kullerten und das Papierblatt, auf dem ich lag, durchtr?nkten.

Mein erster Tag danach in der Schule ist mir in Erinnerung geblieben. Ich stand auf dem Flur, als ein Sch?ler auf mich zukam, mich besorgt ansah und fragte: ?Eileen, was ist los?? Sofort ?berkam mich eine Welle der Verleugnung und ich antwortete schnell: ?Nichts, warum??

?Ich wei? nicht, du siehst anders aus?.

Ich war anders!

Mein Leben geriet in eine Abw?rtsspirale. Ich begann zu trinken und Drogen zu nehmen, um mich zu bet?uben und um in der gleichen ?Beziehung? zu bleiben. Als ich achtzehn Jahre alt war, waren wir wieder schwanger und hatten eine weitere Abtreibung. Ich war so traumatisiert von diesem Erlebnis, dass ich mich an nichts erinnern kann – nicht einmal an den Ort. Aber meine Schwester und mein Freund erinnern sich. Ich konnte mit so viel Schmerz nicht umgehen.

Wir trennten uns, aber ich begann eine neue ?Beziehung?. Wenn ich meine Seele damals beschreiben sollte, m?sste ich sagen, dass sie sich in einem totalen moralischen Verfall befand, wie die Kultur, in die ich mich hatte hineinziehen lassen.

Als ich dreiundzwanzig war, wurde ich durch das schlimmste Ereignis meines Lebens aus meiner Erstarrung aufgeschreckt. Meine Mutter wurde bei einem Autounfall von einem betrunkenen Fahrer get?tet. Bei ihrer Beerdigung war ich wie gebannt von dem Weihrauch, der ?ber dem Sarg aufstieg. Es ist ein Symbol f?r unser Gebet, das zu Gott aufsteigt, aber ich sah es als Mamas Seele, die zu Gott geht. Mama war eine gl?ubige Frau, deshalb war ich sicher, dass sie in den Himmel kommen w?rde. Ich sehnte mich danach, sie eines Tages wiederzusehen, also wollte ich auch dorthin gehen, aber mein Leben w?rde sich ?ndern m?ssen. Da fiel ich auf die Knie und schrie zu Gott. Ich begann, wieder in die Kirche zu gehen, aber einen Monat nach dem Tod meiner Mutter erfuhr ich, dass ich schwanger war. Ich hatte das ?berw?ltigende Gef?hl, dass Mama alles wusste, jetzt, wo sie bei Gott war.

Unvergesslicher Schmerz

Ich fand eine Arbeit, um meine Tochter zu unterst?tzen, lie? sie taufen und gab ihr die Liebe und F?rsorge, nach der ich mich sehnte. Der Herr brachte einen guten Mann in mein Leben, und so bereitete ich mich auf unsere Hochzeit vor, indem ich alle meine S?nden beichtete, einschlie?lich der Abtreibungen. Als der Priester mir die Absolution erteilte und mir sagte, dass ?Jesus mich liebt?, war ich nicht ?berzeugt, weil ich das Gef?hl hatte, dass ich die unverzeihlichste S?nde begangen hatte. Ich wollte nicht wahrhaben, wie viel Schmerz ich immer noch in mir trug, obwohl ich jeden Tag daran dachte.

Ich hatte die Vorstellung, dass alles gut werden w?rde, jetzt, wo ich verheiratet war, und dass wir das gute Leben zusammen haben k?nnten, dass ich mir immer gew?nscht hatte. Ich dachte, ich k?nnte so weitermachen, als ob die Vergangenheit nie passiert w?re und der ganze Schmerz einfach verschwinden w?rde.

Stattdessen begann ich mit Depressionen und Wut zu k?mpfen. Ich hatte Schwierigkeiten, mit Menschen vertraulich zu werden. Ich f?hlte mich nicht in der Lage, ich selbst zu sein und ihnen gegen?ber ehrlich zu sein, so dass ich Schwierigkeiten hatte, Freundschaften zu schlie?en und zu pflegen. Ich hatte ein bruchst?ckhaftes Selbstverst?ndnis, und obwohl ich immer noch jeden Tag an die Babys dachte, die ich abgetrieben hatte, sprach ich nie mit jemandem dar?ber.

Aber der Herr hatte mich nicht vergessen. Ich fand eine neue Freundin, Grace, die mich mit Schwester Helen bekannt machte, einer Nonne, die die Gabe der Heilung hatte.

Als sie f?r mich betete, erz?hlte sie mir etwas ?ber mich, das sie niemals h?tte wissen k?nnen. Das hat mich erschreckt. Eine Abtreibung wirkt sich auf vielen Ebenen bei Frauen aus, und eine der Auswirkungen auf mich war die Angst vor Jesus. In der Kirche ging es mir gut, weil ich ihn mir irgendwo weit weg im Himmel vorstellte. Diesmal sagte sie: ?Eileen, ich wei? nicht, was es ist, aber Jesus will, dass du mir etwas erz?hlst.? Ich brach in Tr?nen aus, als ich ihr von den Schwangerschaftsabbr?chen erz?hlte. ?Okay, ich verstehe?, murmelte sie sanft. ?Zuerst m?chte ich, dass du dar?ber betest. Frage Jesus, wie deine Kinder hei?en.? W?hrend ich betete, sp?rte ich, wie der Herr mir sagte, dass ich ein kleines M?dchen namens Autumn und einen kleinen Jungen namens Kenneth hatte. Sie w?rden bis in alle Ewigkeit ein Teil von mir sein. Ich musste also aufh?ren, sie zu verleugnen, und sie annehmen. Das gab mir die Erlaubnis, die ich brauchte, um zu trauern – eine unbeschreibliche, herzzerrei?ende Trauer.

Eingekuschelt in ihre Arme

Eines Tages kam mein Mann fr?h von der Arbeit nach Hause und fand mich in F?tus Stellung auf dem Kellerboden liegend und in Tr?nen aufgel?st vor, weil ich mir endlich eingestanden hatte, dass ich mich an der T?tung meiner eigenen Kinder beteiligt hatte. Mein Mann hob mich sanft vom Boden auf und fragte: ?Schatz, was ist denn los?? Mir wurde die Gnade zuteil, meinem Mann endlich von den Schwangerschaftsabbr?chen zu erz?hlen. Er hielt mich fest und fl?sterte: ?Es wird alles gut, ich liebe dich immer noch.?

Als ich wieder Schwester Helen zum Heilungsgebet aufsuchte, sah ich vor meinem geistigen Auge, wie ich auf dem Scho? Jesu sa? und meinen Kopf an seine Brust dr?ckte. Dann sah ich die Gottesmutter, wie sie meine Babys in ihre Arme schloss. Sie brachte sie zu mir und ich hielt sie fest, w?hrend ich ihnen sagte, wie sehr ich sie liebte und wie leid es mir tat. Ich bat sie um Vergebung, bevor ich sie wieder in die liebenden Arme der Gottesmutter gab. Sie versprach mir, dass sie f?r alle Ewigkeit bei ihr und Jesus im Himmel sein w?rden. Als Jesus und Maria mich wieder umarmten, h?rte ich Jesus sagen: ?ICH LIEBE DICH IMMER NOCH?.

Ich hatte mich von Menschen inspirieren lassen, die Gottes liebende Barmherzigkeit bezeugten, und f?hlte mich nun berufen, dasselbe zu tun, indem ich meine Geschichte erz?hlte, Therapeutin wurde und bei den Rachels Weinberg-Exerzitien f?r Frauen mithalf, die Heilung von den Folgen einer Abtreibung suchten.

Wieder zum Leben erweckt

Wenn mich Leute fragen: ?Wie halten Sie als Therapeutin all diese Traumata aus, wenn Sie die Geschichten all dieser Menschen h?ren??, dann sage ich ihnen, dass ich das nicht allein mache. Maria tut es mit mir. Ich bin ihr geweiht, also ist alles, was ich tue, f?r Jesus durch Maria. Der t?gliche Rosenkranz und der t?gliche Empfang des Herrn in der Messe geben mir die Kraft, die ich brauche. Dort treffe ich jeden Tag meine Kinder, denn der ganze Himmel kommt herab und umgibt den Altar bei jeder Messe.

Nach mehr als drei?ig Jahren nahm ich Kontakt mit dem Vater meiner abgetriebenen Kinder auf, um ihm von meiner Heilung zu erz?hlen und ihm diese Hoffnung zu vermitteln. Er dankte mir, weil ich ihm einen Einblick in die Gr?nde gab, warum sich sein Leben so richtungslos anf?hlte, und ihm Hoffnung gab, dass es anders sein k?nnte. Seine Stimme brach, als er mir sagte: ?Das waren die beiden einzigen Kinder, die ich je hatte.?

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