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Apr 12, 2019 554 Edwin P.E.

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Begegnung

Gott wischt unsere Tr?nen ab

Es gab Zeiten und Gelegenheiten in eurem Leben und in meinem, in denen wir Schmerz und Ent- behrung ertragen mussten. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass da die machtvolle Hand Gottes ?ber uns war. ?Gott, der Herr, wischt die Tr?nen ab von jedem Gesicht.? (Jes 25,8) Wenn eine Person schwierige Zeiten durchstehen muss, beginnt?sie zumeist, Gott anzuklagen. ?Was schreist du ?ber deinen Schaden und dein arges Leiden? Wegen deiner viel- fachen Schuld und deiner zahlreichen S?nden habe ich dir das getan.? (Jer 30,15) Ist das nicht die Ursache un- seres Kummers und unserer Leiden? Was ? au?er Tr?nen ? bekommt denn ein Mensch, der Gott nicht kennt, und der nicht einmal versucht, Gott?kennenzulernen? ?Dein Verhalten und Tun haben dir das eingebracht. Deine b?sen Taten sind schuld, dass es so bitter steht, dass es dich bis ins Herz trifft.? (Jer 4,18) Die Heilige Schrift sagt, dass der b?se Mensch niemals den Frieden des Herzens erlangen kann. Der Herr sagt ?Die Ruchlosen finden keinen Frieden?. (Jes 48,22) ?Wasche dein Herz vom B?sen rein, Jerusalem, damit du gerettet wirst.? (Jer 4,14) Um die Konsequen- zen dessen zu erleben, muss man seine Augen zu Gott erheben, welcher die F?lle der Barmherzigkeit ist. Lasst uns diesem Thron Seiner Barmherzigkeit nahen, wenn wir Drangsale erleiden!

?Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.? (Hebr 4,16) Unser Gott ist die Liebe. (1 Joh 4,8) ER, welcher nichts ande- res ist als die Liebe selbst, wird uns nicht fernbleiben in unserem Elend. W?rde ein liebender Vater einfach nur zusehen, wenn er sieht, dass sein geliebter Sohn verzweif- elt zusammenbricht und am Ertrinken ist? Nein. Wir sind die Kinder unseres Gottes, des Herrn. ?Auch wenn dir der Herr bisher nur wenig Brot und nicht genug Wasser gab,?so wird er, dein Lehrer, sich nicht mehr verbergen. Deine Augen werden deinen Lehrer sehen…? (Jes 30,20)

Schwierigkeiten und Zucht

Gott l?sst Schwierigkeiten in unserem Leben zu als ein Mittel, wie wir die Zucht erlernen. Ein Prediger kam einmal in eine unbewohnte Gegend. Da er m?de war, setzte er sich unter einen Baum. Nicht weit von ihm entfernt graste eine Kuh mit ihrem Kalb. Ein wenig sp?ter kam ein Mann, um die Kuh zur?ck in den Stall zu bringen, aber so sehr er sich auch bem?hte, die Kuh wollte nicht mit ihm gehen. Er lie? die Kuh zur?ck und ging nur mit dem Kalb davon. Als der Prediger das sah, fragte er den Mann, warum er der Kuh das Kalb wegnahm. Dieser antwortete, dass er dies deshalb tat, weil die Kuh ihm folgen w?rde, sobald er ihr Kalb mit sich f?hren w?rde. Und so geschah es! Die Kuh folgt ihm pl?tzlich.

So verh?lt es sich auch mit uns: wenn Gott uns alles wegnimmt, was uns lieb ist ? unseren Frieden, Freude, Zufriedenheit, unseren Reichtum ? dann erst beginnen wir, Gott zu suchen. ?Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden k?nnten; denn keinem von uns ist er fern.? (Apg 17,27) ?Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden…? (Jer 29,13-14) Wir sollen nicht wanken, wenn wir durch Zeiten der Drangsal durchgehen m?ssen und wenn da keiner an unserer Seite steht, der uns tr?stet.

Gott will uns keine Leiden verursachen. Er will, dass wir jederzeit in Frieden und in Freude leben. In 1 Thess 5,16 sagt der hl. Paulus, dass Gott, der m?chte dass wir allezeit in Frieden und Freude leben, unsere Freude niemals versiegen lassen wird. ?Denn nicht freudigen Herzens plagt und betr?bt er die Menschen.? (Klgl 3,33)

Gott ist mit uns

Wir sollen nicht wanken, wenn wir durch Zeiten der Drangsal durchgehen m?ssen und wenn da keiner an unserer Seite steht, der uns tr?stet. Der Herr selbst ist mit uns. Wir sind in IHM. ?Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir…? (Apg 17,28) Seine siegreiche Hand wird uns in allen Schwierigkeiten beistehen. (Jes 4,10; 4,13) Er ist Seinem Wort treu. Er ?ndert Sein Wort nicht. ?Der Herr ist treu in all seinen Worten, voll Huld in all seinen Taten.? (Ps 145,13) ?Gott ist kein Mensch, der l?gt, kein Menschenkind, das etwas bereut. Spricht er etwas und tut es dann nicht, sagt er etwas und h?lt es dann nicht?? (Num 23,19) Er kann gar nicht anders, als dich letz- tlich von Tr?nen und Kummer zu befreien. Ihm stehen deine Beschwernisse und deine Plagen deutlich vor Augen. Er nimmt sie?sogar auf sich. ?Warum darf der Frevler Gott verachten und in seinem Herzen sagen: ?Du strafst nicht??? (Ps 10,13) ?Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, f?r immer retten; denn er lebt allezeit, um f?r sie einzutreten.? (Hebr 7,25) Die, die ihre Augen zu IHM erhoben, wurden ger- ettet. Ihnen wurde ein gro?artiger Friede geschenkt.

Gott ist die Quelle des wahren Friedens. Lieber Freund, sch?ttle deine Tr?nen des Schmerzes ab und empfange Befreiung und das Heil, welches dir ganz nahe ist. ?Ich selbst bringe euch das Heil, es ist nicht mehr fern; meine Hilfe verz?gert sich nicht. Ich bringe Hilfe f?r Zion und verleihe Israel meine strahlende Pracht.? (Jes 46,13) ?Ja, ich labe den Ermatteten und s?ttige den Verschmachtenden.? (Jer 31,25) Glaube unersch?tterlich an Seine Verhei?ungen. ER erz?hlt keine L?gen. ER hasst Falschheit. ER vernichtet die L?gner. ?Du l?sst die L?gner zugrunde gehen, M?rder und Betr?ger sind dem Herrn ein Gr?uel.? (Ps 5,7) Gott, der die Wahrheit und die Liebe ist, wird Sein Wort halten. Wenn wir zu Gott, der immer mit uns ist, beten, dann wird ER unserer Tr?nen abwischen und uns Seinen Frieden geben. ?Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen ?bersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.? (Phil 4,6-7)

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Edwin P.E.

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