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Jun 01, 2021 356 Marie Paolini

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Begegnung

?GIB MIR DEIN HERZ?

Ich f?hlte, wie die Muttergottes mich in ihren Mantel h?llte.

Im Jahr 1947 wurde ich in einer kleinen Stadt in Italien geboren, in der N?he von Casalbordino, dem Erscheinungsort ?Unserer Lieben Frau der Wunder?. Da mein Geburtstag auf den Tag zwischen dem Fest ?Unsere Liebe Frau der Wunder? und dem Fest des Heiligen Antonius fiel, nannten mich meine Eltern Maria Antonia.

Wir wanderten nach Kanada aus, als ich 7 Jahre alt war. Obwohl meine Eltern keine begeisterten Kirchg?nger waren, sorgten sie daf?r, dass wir dem katholischen Glauben folgten, aber ich schenkte der Wichtigkeit und Bedeutung der Muttergottes keine gro?e Aufmerksamkeit, bis meine Eltern 1983 Medjugorje besuchten. Meine Mutter war sehr bewegt von diesem Erlebnis. Sie kam nach Hause und erz?hlte uns, was dort vor sich ging. Unter den Rosenkr?nzen, Medaillen, Ringen und Schmuckst?cken, die sie mitbrachte, war eine kleine Postkarte mit einem Bild der Muttergottes, umgeben von den sechs Sehern.? Jedes Mal, wenn ich ihr Haus betrat, sah ich dieses Bild auf einem kleinen Regal in der Ecke ihrer K?che, und es ber?hrte mich. Ich konnte f?hlen, wie die Muttergottes in mein Herz schaute.

Im Jahre 1995 schaute ich ein Video ?ber die Ereignisse in Medjugorje an und da sp?rte ich, wie die Muttergottes mich fragte: ?Wann kommst du? Ich bin deine Mutter und ich warte auf dich.? Im n?chsten Jahr h?rten wir von einer Pilgerfahrt von Calgary nach Medjugorje, und ich f?hlte mich gezwungen, mich anzumelden. Wegen des j?ngsten Krieges in Bosnien zogen sich viele Leute von der Wallfahrt zur?ck, aus Angst vor dem, was passieren k?nnte, aber ich war entschlossen, mitzufahren.

In Medjugorje f?hlte ich eine tiefe Best?tigung, dass die Gospa mich tats?chlich gerufen hat. Eines Tages traf ich Pater Slavko Barbaric. Er schaute mich an und sagte: ?Wenn du nach Hause gehst, m?chte ich, dass du eine Gebetsgruppe gr?ndest, und die Gebete m?ssen darauf gerichtet sein, der Familie zu helfen, denn die Familie ist heute in einer Krise.? Sobald wir zur?ck waren, begannen wir mit der Gebetsstunde in St. Bonaventure. Jedes Jahr kommen immer mehr Menschen zu uns zum Gebet.

Ich besuchte Medjugorje mit der ernsthaften Verpflichtung, einige drastische ?nderungen vorzunehmen. Ich wusste, dass ich eine starke Bekehrung des Herzens brauchte, also suchte ich die Hilfe der Muttergottes, um die Heilige Schrift besser zu verstehen, um in meinem Gebetsleben zu wachsen und um Freude und Liebe in meinem Herzen zu erfahren, w?hrend ich den Rosenkranz betete. All diese Segnungen und noch mehr wurden mir gew?hrt.

Damals dachte ich, es w?re nur ?meine? Wallfahrt, weil ich nicht erkannte, dass die Gottesmutter mich einlud, mehr Menschen zu ihr zu bringen. Pater Slavko hatte darauf bestanden, dass ich meinen Mann mitbringe, und so fuhren wir 1998 zusammen. Ich f?hlte mich berufen, mehr Menschen zur Muttergottes zu bringen, bat aber die Muttergottes um ein Zeichen, um das zu best?tigen. Bald darauf traten zwei Damen an mich heran und baten mich um Hilfe, denn sie wollten nach Medjugorje. Seitdem habe ich jedes Jahr ein wunderbares Herz-zu-Herz-Gespr?ch mit der Gospa dar?ber, ob ich wieder kommen soll. Jedes Mal erhalte ich die Antwort, dass es noch mehr Menschen gibt, die mit Hilfe der Gottesmutter, die voller Gnade ist, Gnaden und Segnungen vom Herrn empfangen m?ssen…

Unser Leben ist nicht perfekt gewesen, und wir hatten auch Momente, die unseren Glauben auf die Probe gestellt haben. Vor acht Jahren erhielten wir eine Nachricht, die uns schockierte. Bei meiner Tochter wurde Leuk?mie diagnostiziert. Wir wandten uns sofort an den Herrn, aber da wir so in Panik waren, fiel es uns schwer, uns auf Gott zu konzentrieren und darauf, was er f?r uns tun kann. An einem bestimmten Tag war es besonders dramatisch. Es hatte sich ein Gerinnsel gebildet, so dass die Medikamente nicht verabreicht werden konnten und die ?rzte herausfinden mussten, wie sie sie behandeln sollten.

Wie immer brachten wir unsere Sorgen in der Anbetungskapelle vor den Herrn, seinen Trost suchend. Ich schaute den Herrn an und fragte ihn, warum das mit unserer Tochter geschah. ?Warum wir?? Sehr deutlich h?rte ich ihn antworten: ?Warum nicht ihr?? Ich erkannte, dass er durch solch schreckliches Leid gegangen ist und dass er uns in unserem Leid begleitet, damit wir in seiner Liebe wachsen k?nnen. In diesem Moment sp?rte ich, dass die Gottesmutter mich in ihren Mantel einh?llte und mich festhielt, wie sie ihren Sohn nach seiner Geburt und nach seinem Tod gehalten hatte.

Als wir ins Krankenhaus zur?ckkehrten, war unsere Tochter von einem Team von Leuten umgeben, die die Komplikationen l?sen konnten, und ich f?hlte mich beruhigt, dass unsere Gebete erh?rt worden waren. Unser Herr und die Gottesmutter waren da.? Alles, was wir tun mussten, war zu vertrauen. Alles w?rde gut werden. Sie w?rden immer in unserem Leben sein und sich um uns k?mmern. Letztes Jahr feierte unsere Tochter ihren 25. Hochzeitstag. Gott ist so gut zu uns gewesen.

Die Muttergottes in Medjugorje hat uns 5 Steine gegeben, um das Fundament unseres Glaubens zu bauen:

1. Betet t?glich, besonders den Rosenkranz.

2.Lest t?glich in der Heiligen Schrift, um das Wort Gottes zu empfangen.

3.Nehmt so oft wie m?glich an der Heiligen Messe teil, wenn m?glich t?glich, aber wenigstens an den Sonntagen.

4.Beichtet mindestens einmal im Monat, ohne Ausnahme, um die Heilung und Vergebung des Herrn im Bu?sakrament zu empfangen.

5.Fastet mittwochs und freitags bei Brot und Wasser.

Das ist nicht einfach, besonders wenn man neu dabei ist. Es braucht eine lange Zeit, um diese Gewohnheiten aufzubauen und die Ausdauer, ihnen zu folgen, aber die Gottesmutter ermutigte uns immer wieder. Was mich am meisten ?berraschte? Wenn wir am konsequentesten im Beten des Rosenkranzes waren, fielen auch die anderen Steine leichter. Der Rosenkranz half uns, das Vertrauen zu haben, sie in unser t?gliches Leben einzubauen und sie zu einer Routine zu entwickeln, die wir lieben gelernt haben und von der wir abh?ngig sind. Die Gospa ist zu einer t?glichen Begleiterin in unserem Leben geworden.

Viele ihrer Botschaften sagen uns: Ich kann Gottes Plan nicht ohne euch verwirklichen. Ich brauche eure Hilfe. Gebt mir eure Probleme und betet f?r meine Anliegen, die die Anliegen aller Menschen sind, die den Rosenkranz beten. Wenn wir also den Rosenkranz f?r Marias Anliegen beten, f?hlen wir uns mit allen verbunden. Wir haben viele erstaunliche Ver?nderungen gesehen, da die Menschen, die zu den Wallfahrten gekommen sind, zur?ckkehren und sich in so vielen wichtigen Diensten engagieren. Medjugorje ist f?r mich eine Schule der Liebe gewesen. Maria ist so ?voll der Gnade?, dass wir, wenn wir uns ihr im Gebet anschlie?en, offen werden f?r alle Gnaden und Segnungen, die unser Herr anzubieten hat.

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Marie Paolini

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