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Frage: Es macht mich traurig, so viele Spaltungen in der Welt zu sehen. Egal ob Rassentrennung, politische Feindschaften oder sogar Spaltungen innerhalb der Kirche, es scheint heutzutage nichts als Hass, Feindseligkeit und ?rger zu geben. Wie kann ich als Katholik meinen Teil dazu beitragen, diese kaputte Welt ein bisschen heiler zu machen?
Antwort: Schon seit Kain und Abel sind Spaltung und Hass ein Hauptwerkzeug des B?sen. Ich glaube, dass wir heute durch die sozialen Medien und die Themen, die den Menschen wichtig sind, eine noch nie dagewesene Zeit der Feindseligkeit in unserer Welt erleben. Aber unser katholischer Glaube kann uns einen besseren Weg zeigen!
Zun?chst m?ssen wir uns an die grundlegende Wahrheit erinnern, dass jeder Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen ist – auch unsere Feinde. Wie Mutter Teresa einmal sagte: ?Wir haben vergessen, dass wir zueinander geh?ren.? Der Mensch anderer Rasse oder anderer politischen ?berzeugung, der Mensch, mit dem wir uns auf Facebook streiten oder der auf der anderen Seite der Streikpostenkette steht, ist ebenso ein geliebtes Kind Gottes, f?r das Jesus gestorben ist. Es ist uns ein Leichtes, Menschen abzustempeln und sie abzutun. Wir sagen: ?Oh, er ist nur so ignorant, weil er an X glaubt,? oder ?Sie ist so b?se, weil sie Kandidat Y unterst?tzt,? – aber das missachtet ihre gro?e W?rde. Unsere Feinde haben das Potenzial, Heilige zu werden, und sind Empf?nger von Gottes Barmherzigkeit und Liebe, genau wie wir selbst.
Einer der gro?en Irrt?mer unserer Zeit ist, dass wir glauben, um jemanden zu lieben, immer mit ihm ?bereinstimmen zu m?ssen. Das ist absolut falsch! Wir k?nnen Menschen lieben, die andere politische ?berzeugungen, sexuelle Orientierungen oder theologische Standpunkte haben. In der Tat, wir m?ssen sie lieben. Es ist viel wichtiger, eine Seele f?r Christus zu gewinnen, als einen Streit zu gewinnen, und der einzige Weg, eine Seele zu gewinnen, ist durch Liebe. Wie Papst Johannes Paul II. einmal sagte: ?Die einzig richtige Antwort auf einen Menschen ist Liebe.?
Die Liebe zu unseren Feinden nimmt viele Formen an. Wir versuchen, konkrete Werke der Barmherzigkeit f?r sie zu tun – wenn wir sie also durstig sehen, weil sie an einem hei?en Sommertag protestieren, bieten wir ihnen Wasser an, auch wenn wir mit ihrer Botschaft nicht einverstanden sind. Wir achten darauf, dass unser Dialog mit ihnen respektvoll und sachlich bleibt, anstatt in Beschimpfungen auszuarten (besonders wenn wir online kommunizieren). Wir beten f?r sie – f?r ihre Bekehrung, f?r ihre tiefere Heilung, f?r ihre Heiligung und f?r materielle Segnungen. Wir versuchen aufrichtig, ihren Standpunkt zu verstehen, anstatt ihn einfach abzutun. Selbst Menschen, die im Irrglauben sind, haben Gemeinsamkeiten mit uns – finde diese Gemeinsamkeiten heraus, best?rke sie und baue darauf auf, um sie zur Wahrheit zu f?hren. Und manchmal kann diese Liebe am besten dadurch gezeigt werden, dass man ihnen die Wahrheit Christi in einer liebevollen Weise anbietet.? Au?erdem sollten wir dem?tig genug sein, um zu erkennen, dass wir manchmal im Unrecht sind, und dass wir von den Einsichten und Erfahrungen anderer lernen k?nnen.
Schlie?lich denke ich, dass es wichtig ist, Webseiten und Nachrichtenartikel zu vermeiden, die absichtlich hetzerisch sind. Viele Nachrichtenseiten und Social-Media-Seiten leben davon, Emp?rung und Wut zu sch?ren. Aber Gott m?chte, dass Christen mit Frieden und Liebe erf?llt sind! Vermeide also jene Websites oder Artikel oder Autoren, die einfach nur versuchen, eine Kontroverse um der Einschaltquoten oder der Klicks willen zu sch?ren.
Der heilige Paulus gibt uns in R?mer 12 eine gute Ermahnung: ?Vergeltet niemand B?ses mit B?sem. ? Soweit es euch m?glich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! ? Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du gl?hende Kohlen auf sein Haupt. Lass dich nicht vom B?sen besiegen, sondern besiege das B?se durch das Gute!“
Nur wahre christliche N?chstenliebe, ausgef?hrt in Worten und Taten, wird die Spaltungen in unserer Kultur und unserer Welt heilen.
Pater Joseph Gill ist Seelsorger an der Highschool und arbeitet in der Pfarrei. Er ist Absolvent der Franziskaner-Universität von Steubenville und des Mount St. Mary's Seminars. Pater Gill hat mehrere Alben mit christlicher Rockmusik veröffentlicht (erhältlich bei iTunes). Sein Debütroman "Days of Grace" (“Tage der Gnade”) ist auf amazon.com erhältlich.
Frage: Ist es wahr, dass Jesus Christus der einzige Weg zur Erl?sung ist? Was ist mit den Menschen, die nicht an ihn glauben, wie z.B. meine Familienmitglieder? K?nnen sie gerettet werden? Antwort: Jesus spricht eine sehr klare Sprache, wenn er sagt, wer er ist. Er sagt, dass er ?DER Weg, DIE Wahrheit, DAS Leben" ist ? nicht nur ein Weg unter vielen oder ein Pfad zum Leben. Weiter sagt er, dass ?niemand zum Vater kommt au?er durch mich?. (Joh 14,6) Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus allein der Retter der Welt ist. Jeder, der gerettet wird, findet das Heil in und durch Jesus ? durch seinen Tod und seine Auferstehung, die die S?nden der Welt hinweggenommen und uns mit dem Vater vers?hnt haben, und durch unseren Glauben an ihn, der uns den Zugang zu seinen Verdiensten und seiner Barmherzigkeit erm?glicht. Die Erl?sung kommt allein durch Jesus ? nicht durch Buddha, nicht durch Mohammed, nicht durch irgendeinen anderen gro?en geistlichen F?hrer. Hei?t das aber, dass nur Christen in den Himmel kommen? Das h?ngt davon ab, ob jemand das Evangelium geh?rt hat oder nicht. Wenn jemand den Namen Jesus noch nie geh?rt hat, kann er gerettet werden, da Gott in jedes menschliche Herz eine ?capax Dei? (eine Gott-F?higkeit des Menschen) und ein Naturgesetz (den angeborenen Sinn f?r Recht und Unrecht, der in unsere Herzen geschrieben ist) gelegt hat. Jemand, der noch nie das Evangelium geh?rt hat, kann nichts daf?r, dass er Jesus nicht kennt, und wenn er Gott so gut wie m?glich sucht und das Naturrecht befolgt, kann ihm die Gnade des Heils zuteilwerden. Wenn aber jemand von Jesus geh?rt hat und sich entscheidet, ihn abzulehnen, dann hat er sich entschieden, das Heil abzulehnen, das der Herr f?r ihn gewonnen hat. Manchmal beschlie?en Menschen, Jesus nicht nachzufolgen, weil ihre Familie dagegen w?re, oder weil sie einen s?ndigen Lebensstil aufgeben m?ssten, oder weil ihr Stolz ihnen verbietet, sich ihr Bed?rfnis nach einem Erl?ser einzugestehen. Wie traurig w?re es, sich von dem unglaublichen Geschenk der Errettung abzuwenden, das Christus jedem von uns machen m?chte! In diesem Sinne erkennen wir an, dass wir die Errettung einer einzelnen Seele nicht beurteilen k?nnen. Vielleicht hat jemand das Evangelium geh?rt, aber es wurde verzerrt; vielleicht stammt alles, was er ?ber Jesus wei?, von den Simpsons und; vielleicht ist er ?ber das schlechte Verhalten der Christen emp?rt und kann deshalb Christus nicht annehmen. Eine ber?hmte ? wenn auch m?glicherweise apokryphe ? Geschichte von Gandhi erz?hlt von der Bewunderung des gro?en Hindu-F?hrers f?r das Christentum. Er liebte es, die Evangelien zu lesen und erfreute sich an der darin enthaltenen Weisheit. Als er jedoch gefragt wurde: ?Warum bekehrst du dich nicht und wirst Christ, wo du doch offensichtlich an Christus glaubst??, antwortete er bekanntlich: ?Ach, ich liebe euren Jesus, aber ihr Christen seid ihm so un?hnlich!? Es war das schlechte Beispiel der Christen, das diesen gro?en F?hrer davon abhielt, selbst einer zu werden! Um die Antwort auf den Punkt zu bringen: Gott kann auf eine Art und Weise, die nur ihm bekannt ist, diejenigen retten, die noch nie etwas vom Evangelium geh?rt haben ? oder es vielleicht nicht gut gepredigt oder vorgelebt bekommen haben. Diejenigen jedoch, die das Evangelium geh?rt haben, es aber ablehnen, haben sich vom Geschenk des Heils abgewandt. Da wir wissen, dass die Seelen in der Schwebe sind, haben wir, die wir den Herrn kennen, die wichtige Aufgabe der Evangelisierung! Wir m?ssen f?r unsere ungl?ubigen Freunde und Familienmitglieder beten, ihnen mit unserer Freude und unserer Liebe Zeugnis geben und in der Lage sein, ihnen ?Gr?nde f?r unsere Hoffnung" (1 Petr. 3,15) zu geben. Vielleicht werden unsere Worte oder Taten eine Seele aus der Finsternis in das rettende Licht des Glaubens f?hren!
Von: Pater Joseph Gill
MehrEin besonderes Interview mit Dr. Thomas D. Jones, der mit der NASA an vier verschiedenen Shuttle-Missionen teilnahm. Bei einer dieser Missionen konnte er sogar die Eucharistie mitnehmen! Erz?hlen Sie uns, wie es war, im Weltraum zu sein und auf die Sterne und die Erde zu schauen. Wie hat sich das auf Ihren Glauben an Jesus ausgewirkt? Auf die Verwirklichung meines beruflichen Traums, ins Weltraum zu fliegen, was sich jeder Astronaut erhofft, musste ich fast 30 Jahre lang warten. Mein erster Flug war die Verwirklichung eines Kindheitstraums. Der Blick auf diese gewaltige kosmische Kulisse, die unseren Heimatplaneten umgibt, gab mir die M?glichkeit, dar?ber nachzudenken, weshalb ich dort war. Es war eine so emotionale Erfahrung, die unglaubliche Sch?nheit des Universums und unseren Heimatplaneten in seiner ganzen Vielfalt zu sehen - wirklich atemberaubend. Ich war Gott so dankbar f?r die M?glichkeit, physisch dort zu sein - ?berw?ltigt von Seiner Gnade und Gegenwart. Sie sind als einer jener Astronauten bekannt, die die Eucharistie ins Weltall mitnehmen durften. F?r alle Gl?ubigen ist das sehr inspirierend. K?nnen Sie von dieser Erfahrung berichten? Es war f?r uns alle, die wir daran teilgenommen haben, ?berw?ltigend. Man kann nicht an einen so entlegenen Ort wie den Weltraum gehen und dabei sein spirituelles Leben vergessen. Es ist der Glaube, der mir auf der Erde zum Erfolg verholfen hat, und es ist derselbe Glaube, auf den ich z?hlte, um im Weltall erfolgreich zu sein. Bei meinem ersten Flug 1994 an Bord der Raumf?hre Endeavour waren zwei andere katholische Astronauten dabei. Als wir zusammenkamen, um uns auf die 11-t?gige Mission vorzubereiten, sprachen wir dar?ber, wie wunderbar es w?re, die Eucharistie mit ins All zu nehmen. Da Kevin Chilton, unser Pilot auf diesem Flug, ein au?erordentlicher Spender der Heiligen Kommunion war, erhielten wir von unserem Pfarrer die Erlaubnis, das Allerheiligste mitzunehmen. Jeder Moment des elft?gigen Fluges war strikt verplant, aber unser katholischer Kommandant, Sid Gutierrez, konnte nach etwa sieben Tagen, nachdem der Verlauf der Mission zufriedenstellend war, eine Zeit von zehn Minuten f?r den Gottesdienst arrangieren. An diesem Sonntag - unserem zweiten Sonntag im Weltall - nahmen wir uns also eine Auszeit von all den Aufgaben der Mission, um zehn Minuten allein im Cockpit mit Gott zu verbringen, der dies alles m?glich gemacht hatte, und mit Ihm in der heiligen Kommunion Gemeinschaft zu haben. Wir erkannten, dass wir diesen Punkt ohne Seine Gegenwart unter uns niemals h?tten erreichen k?nnen. Es war wirklich befriedigend, unser Glaubensleben ins Weltall mit zu bringen und zu wissen, dass Er physisch bei uns war. Ist es f?r Sie jemals schwierig gewesen, Wissenschaft und Glaube zusammenzubringen? K?nnten Sie die Beziehung zwischen Wissenschaft und Glaube n?her erl?utern? In meiner beruflichen Laufbahn habe ich viele Wissenschaftler kennengelernt, die spirituell sind und ihre eigenen Glaubenspraktiken haben. Hier in Nord-Virginia habe ich in meiner Kirche mehrere katholische Wissenschaftler und Ingenieure kennen gelernt, die einen starken Glauben leben. Sie glauben an die Sch?pfung Gottes und an die biblische Inspiration f?r unser Verst?ndnis des Universums. Ich denke, die meisten Menschen haben einige spirituelle Elemente in ihrem Leben. Ich habe Astronauten gekannt, die nicht formal religi?s sind, aber sie waren alle von der spirituellen Erfahrung der Raumfahrt ber?hrt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen offen daf?r sind, was das Universum und die nat?rliche Welt um uns herum bez?glich unseres Verst?ndnisses der Sch?pfung offenbart. Wissenschaftler sind, wie alle Menschen, sehr wissbegierig hinsichtlich der Beschaffenheit ?des Universums. F?r mich ist dies ein Zeichen daf?r, dass Wissenschaft und Spiritualit?t Hand in Hand gehen. Unsere Neugier und unser Interesse an der Natur und daran, wie sie funktioniert, wie das Universum zusammengesetzt ist und wie es erschaffen wurde - diese Neugier ist uns gegeben, weil wir nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind. Das ist ein Teil Seiner Pers?nlichkeit, die Er uns mitgegeben hat. Ich glaube also, dass die Suche nach der Wahrheit ?ber die nat?rliche Welt ein Teil unserer angeborenen menschlichen Natur ist. Ich glaube, dass das Streben nach Wissen etwas ist, das Gott viel Freude bereitet - zu sehen, wie die von Ihm geschaffenen Gesch?pfe nach den Geheimnissen suchen, wie Er das Universum zusammengesetzt hat. Wohlgemerkt, Er versucht nicht, es geheim zu halten. Er m?chte nur, dass es durch unsere eigenen Bem?hungen, unseren Einfallsreichtum und unsere Neugierde gel?ftet wird. F?r mich gibt es also keinen gro?en Konflikt zwischen Wissenschaft, Natur und Spiritualit?t. Ich glaube, dass Menschen, die versuchen, dies zu trennen, versuchen, die menschliche Natur in eine rationale und eine spirituelle H?lfte zu spalten. Das kann man nat?rlich nicht tun. Der Mensch ist ein ganzheitliches menschliches Wesen, dessen Natur nicht geteilt werden kann. Bei Ihren Weltraummissionen haben Sie in vielerlei Hinsicht den Inbegriff menschlicher Leistung vollbracht. Sie haben etwas wirklich Gro?artiges geleistet und sind dabei etwas so viel Gr??erem begegnet - der Herrlichkeit und Majest?t von Gottes Sch?pfung... Wie war es, so viel erreicht zu haben und gleichzeitig Ihre eigene Kleinheit im Vergleich zu Gott zu erkennen? F?r mich kristallisierte sich das alles bei meiner letzten Mission heraus. Ich half beim Aufbau der Raumstation und machte drei Weltraumbegehungen, um ein wissenschaftliches Labor namens Destiny einzurichten. Gegen Ende meiner letzten Weltraumbegehung befand ich mich am vorderen Ende der Raumstation. Da ich unserem Arbeitsplan voraus war, lie? mich die Missionskontrolle der NASA f?r etwa f?nf Minuten dort drau?en ausharren. Indem ich mich mit den Fingerspitzen am vorderen Ende der Raumstation festhielt, konnte ich mich umdrehen und die unermessliche Weite des Weltraums um mich herum sehen. Ich blickte auf die Erde hinunter, 220 Meilen direkt an meinen Stiefeln vorbei auf das tiefe Blau des Pazifischen Ozeans. Ich schwebte und blickte auf den Horizont - tausend Meilen entfernt - und dann auf den endlosen, schwarzen Himmel ?ber meinem Kopf. Ungef?hr 100 Fu? ?ber mir leuchtete die Raumstation wie Gold im Sonnenlicht, das von ihren Solarzellen reflektiert wurde, w?hrend wir lautlos im All schwebten. Dieser Anblick war so unglaublich sch?n, dass es mir die Tr?nen in die Augen trieb. Ich war ?berw?ltigt von dem Gef?hl: ?Hier bin ich, ein hochqualifizierter Astronaut dieser Raumstation, der die Erde umkreist, und doch bin ich nur ein mickriges menschliches Wesen im Vergleich zu diesem riesigen Kosmos da drau?en.? Gott zog den Vorhang f?r mich ein wenig zur?ck und lie? mich diese gro?artige Weite auf eine ganz pers?nliche Weise erleben. Ich sp?rte: ?Ja, du bist etwas Besonderes, weil du diese Aussicht genie?en darfst?, aber ich wurde auch daran erinnert, wie unbedeutend wir alle in dem riesigen Universum sind, das Gott geschaffen hat. Das Gef?hl, wichtig zu sein und gleichzeitig dem?tig zu sein, war ein Geschenk von Gott. Es trieb mir buchst?blich die Tr?nen in die Augen, als ich dem Herrn dankte und mich daran erfreute, diese Aussicht mit Ihm teilen zu d?rfen. Nur sehr wenige Menschen bekommen jemals die Erfahrung und das Privileg geschenkt, die Erde aus dieser Perspektive zu sehen, und das habe ich nur Ihm zu verdanken. Es gibt im Moment viel Verwirrung in der Welt... viel Dunkelheit und Leid; aber wenn Sie die Welt entweder von diesem einzigartigen Aussichtspunkt aus betrachten, den Sie im Weltraum hatten, oder jetzt in Ihrem gegenw?rtigen Lebenszustand, was gibt Ihnen dann Hoffnung? Ich denke, was mich inspiriert, ist, dass wir von Gott mit einem sehr wissbegierigen Verstand ausgestattet wurden. Wir haben diese angeborene Neugierde, die uns zu Probleml?sern und Entdeckern gemacht hat. Selbst bei all den Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, sei es eine Pandemie, die Bedrohung durch einen Krieg oder die Ern?hrung von sieben Milliarden Menschen auf der Welt, haben wir die F?higkeiten, die uns gegeben wurden, und wir sind aufgerufen, sie zu nutzen, um diese Probleme zu l?sen. Es gibt ein riesiges Universum da drau?en, voller Ressourcen. Es fordert uns heraus, aber wenn wir ?ber unsere Heimatwelt hinaus in das Sonnensystem und das Universum blicken, gibt es eine Menge Dinge, die wir nutzen k?nnen. Die riesigen materiellen Ressourcen auf dem Mond und den nahe gelegenen Asteroiden k?nnen die auf der Erde vorhandenen erg?nzen. Es gibt einen riesigen Vorrat an Sonnenenergie, die aus dem Weltraum geerntet und auf die Erde heruntergebeamt werden k?nnte, um alle Menschen mit der Energie und Elektrizit?t zu versorgen, die sie zum Leben brauchen. Wir sind in der Lage, Asteroiden abzuwehren, die schon oft auf der Erde eingeschlagen sind. Da wir zudem ?ber Raumfahrtkenntnisse und Verstand verf?gen, um einen Weg zur Verteidigung unseres Planeten zu entwickeln, k?nnen wir solche schrecklichen Naturkatastrophen verhindern. Wir m?ssen also nicht den Weg der Dinosaurier gehen, wenn wir die F?higkeiten, die wir erworben haben, nutzen und uns der Aufgabe stellen. Wir leben in einer Welt, die uns ermutigt, unsere Neugier und Intelligenz zu nutzen, um diese Probleme zu l?sen. Ich bin daher sehr optimistisch, dass wir durch den Einsatz unserer F?higkeiten und der von uns entwickelten Technologie all diesen Herausforderungen einen Schritt voraus sein k?nnen. Wir sehen, wozu wir f?hig sind, wenn wir uns etwas in den Kopf setzen, sei es, einen Menschen auf den Mond zu bringen oder die erste Frau auf den Mars zu schicken. Ich denke, wir sind auch f?r die Zukunft gut ger?stet. ------------------------------------------------- Der Artikel basiert auf einem Sonderinterview, das Dr. Thomas D. Jones f?r die Shalom World Sendung "Glory to God" gegeben hat. Um die Episode zu sehen, besuchen Sie: shalomworld.org/episode/an-astronauts-faith-dr-thomas-d-jones
Von: Shalom Tidings
MehrMir schwirrten Fragen im Kopf herum, und es war schwer, mit meiner Mutter zu reden. Doch eine ?berraschende Offenbarung ver?nderte mein Leben f?r immer. Mein Leben begann in Vietnam in einer liebevollen Familie, die sehr hohe Anspr?che stellte. Obwohl wir nicht katholisch waren, schickten sie mich zum Klavierunterricht zu den Schwestern im ?rtlichen Kloster. Ich war fasziniert von ihrem Glauben und ihrer Zielstrebigkeit, die ich in meinem eigenen Leben vermisste. Eines Tages ging ich in die Kirche und hatte eine wunderbare Erfahrung mit Jesus Christus und Gottvater, die mein Leben f?r immer ver?nderte, aber Mutter Maria lernte ich erst ein wenig sp?ter kennen. Gro?e Dinge tun Alles begann, als ich etwa 13 Jahre alt war. In diesem Alter scheint jeder ein wenig damit zu k?mpfen, was er mit seinem Leben anfangen soll. Ich wusste nicht, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Als ich mir meinen Bruder und meine Cousins ansah, die bereits erfolgreich im Leben standen, f?hlte ich mich unter gro?em Druck, ihren Erfolgen nachzueifern. Es fiel mir schwer, mit meinen Eltern offen dar?ber zu sprechen. Teenager denken, dass sie gro?e Dinge tun k?nnen, ohne von Erwachsenen wie Eltern und Lehrern daran gehindert zu werden, und ich f?hlte mich zu nerv?s, um die Fragen anzusprechen, die mir im Kopf herumschwirrten. Die freundliche, sanfte Klosterschwester, die mich am Klavier unterrichtete, war jedoch anders. Als sie sich behutsam nach meinem geistlichen Leben erkundigte und mit Interesse zuh?rte, dass ich in die Kirche ging und oft betete, f?hlte ich mich wohl dabei, mich ihr gegen?ber zu ?ffnen und ihr meine Probleme anzuvertrauen. Ich erz?hlte ihr, dass ich mich fragte, ob es einen Konflikt zwischen Fr?mmigkeit und einer erfolgreichen Karriere als ?rztin, Lehrerin oder Gesch?ftsfrau g?be. Ich war voller Zweifel und f?hlte mich so verloren, aber sie war voller Zuversicht und Gelassenheit. Sie wies mich darauf hin, wie wichtig es f?r eine Mutter ist, ihre Kinder zu begleiten, da sie sich so sehr um sie gek?mmert und sie von klein auf beobachtet hat. Ich sagte: ?Es ist wirklich schwer, mit meiner Mutter dar?ber zu sprechen, weil ich denke, dass ich alt genug bin, um alles ohne ihre Hilfe zu schaffen." Sie versicherte mir, dass es in Ordnung sei, denn wenn es mir schwerfalle, mit meiner Mutter zu reden, habe ich eine andere Mutter, mit der ich reden k?nne. ?berraschung Ich war ein wenig verwirrt, denn das war ein neues Konzept f?r mich, da ich in einer Familie ohne Religion aufgewachsen war. ?Was meinst du?" fragte ich erstaunt. Sie verriet mir die erstaunliche Nachricht, dass Maria ? die Jesus Christus, unseren Herrn, geboren hat ? auch unsere Mutter ist. Jesus sagte uns, dass wir seinen Vater unseren Vater nennen k?nnen, also k?nnen wir ihn Bruder nennen, und seine Mutter ist unsere Mutter. Wie wir in der Bibel lesen, vertraute er den heiligen Johannes und uns alle seiner heiligen Mutter an, als er am Kreuz hing. Das war eine v?llig neue und seltsame Vorstellung f?r mich, und es fiel mir schwer, sie zu begreifen. Sie fuhr fort: ?Stell dir das einfach so vor. Wenn du ein bisschen erwachsener wirst, wirst du erkennen, dass eine Mutter in deinem Leben wirklich wichtig ist. Egal, welche Probleme du hast, du wirst sie um Rat und Trost bitten, damit sie dir hilft sie zu bew?ltigen. Sie ist eine andere Mutter, die dir hilft, genau das Gleiche zu tun. Wenn du also das Gef?hl hast, dass es in dieser Phase deines Lebens schwierig ist, mit deinen Eltern zu sprechen, kannst du zu Mutter Maria kommen und mit ihr reden, damit du etwas Frieden finden kannst." Das schien eine gute Idee zu sein, die einen Versuch wert war, aber ich wusste nicht, wie ich mit ihr reden sollte. Die Schwester sagte mir, ich k?nne einfach die Augen schlie?en und ihr all meine Herausforderungen, Schwierigkeiten und Leiden anvertrauen. Ich k?nnte ihr alles sagen, was ich brauche, und sie bitten, mich zu tr?sten und zu betreuen. Allein das Gespr?ch mit ihr w?rde mir helfen, mir ?ber meine Zukunft klarzuwerden. Ich war mir nicht sicher, ob das alles stimmte, aber es konnte nicht schaden, einen Versuch zu wagen. Als ich also etwas Zeit hatte, setzte ich mich in Ruhe hin, schloss meine Augen und sagte zweifelnd zu ihr: ?Okay, wenn du wirklich meine Mutter bist, kannst du mir dabei helfen. Ich versuche momentan herauszufinden, was ich mit meinem Leben anfangen soll, denn ich m?chte gro?e Dinge tun, wenn ich gro? bin. Ich f?hle mich vom Studium ?berfordert, aber ich versuche, den richtigen Weg einzuschlagen, damit ich es sp?ter nicht bereue. Bitte tr?ste mich und hilf mir, Vertrauen in mich selbst zu haben, um zu wissen, was ich in meinem Leben tun soll. Jeden Abend sagte ich immer wieder dasselbe. Wann immer ich mit der Schule zu k?mpfen hatte, sagte ich: ?Wenn dieses Fach nicht f?r mich bestimmt ist und ich es nicht weiterf?hren soll, lass es mich bitte einfach wissen." Jedes Mal, wenn ich das sagte, schien alles ein bisschen besser zu werden. Wenigstens hatte ich jetzt jemanden, mit dem ich ?ber meine Schwierigkeiten sprechen konnte. Es herausfinden Als die Schwester von Lourdes in Vietnam erz?hlte, war ich so fasziniert, dass ich bald einen Besuch abstattete. Dort sah ich eine wundersch?ne Statue von Mutter Maria, hoch oben auf einem H?gel. Als ich zu ihr hinaufblickte, f?hlte ich mich umsorgt - als w?rde sie mich auf dem Weg f?hren, der f?r mich bestimmt war. Als ich mich zum Beten hinsetzte, f?hlte ich mich einen Moment lang unbehaglich. Setze ich mich wirklich in die Gegenwart von jemandem, der wirklich meine Mutter ist, obwohl ich 13 Jahre gebraucht habe, um herauszufinden, dass sie existiert? Zuerst wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Dann fing ich an, meine wirren Gedanken dar?ber zu murmeln, warum ich gekommen war, warum es so lange gedauert hatte und wie dankbar ich f?r diese Gelegenheit war. Ich begann ihr zu erz?hlen, wie verloren ich mich f?hlte. Ich glaube, in diesem Alter ist jeder etwas verloren, also hoffte ich, dass mit mir alles in Ordnung war. Ich sagte ihr, dass ich einfach nicht w?sste, was ich in meinem Leben tun sollte. Ich wusste nicht, ob ich mich anstrengen und versuchen sollte, in der Schule lauter Einser zu bekommen, oder ob ich meine Ziele auf etwas Vern?nftigeres reduzieren und dann herausfinden sollte, was ich von dort aus tun sollte. Ich wusste nicht, was ich wirklich tun sollte. Ich wusste nicht, wie ich mein Studium oder mein Leben in den Griff bekommen sollte oder wie ich als Erwachsener ein erfolgreicher Mensch werden sollte. Ich vertraute ihr an, wie sehr mich das alles stresste. Ich wusste nicht, mit wem ich reden sollte, weil ich nicht mit Leuten reden wollte, die mich verurteilen w?rden, und ich wollte nicht mit Leuten reden, die mich f?r schwach halten w?rden. Meine Augen f?llten sich mit Tr?nen, als ich ihr mein Herz aussch?ttete und alles in ihre H?nde legte, in der Hoffnung, dass sie mir einen Rat geben w?rde, was ich tun sollte. Schlie?lich sagte ich einfach: ?Okay, ich vertraue dir ganz. Bitte bete f?r mich zu Gott und f?hre mich in meinem Leben weiter, denn ich wei? wirklich nicht mehr, wem ich vertrauen kann. Kannst du mir bitte den Mut geben, mit meinen Eltern ?ber all das zu sprechen, was ich gerade durchmache, damit sie mir mit Rat und Tat zur Seite stehen k?nnen?" Ungef?hr ein- oder zweimal im Monat kam ich zur?ck, um sie zu sehen und mit ihr zu sprechen. Mit der Zeit wurde ich mutiger und bekam meine Probleme in den Griff, als ich meiner Mutter erz?hlte, was ich sp?ter einmal werden wollte und welche M?glichkeiten ich hatte. Ich f?hlte mich nicht mehr verloren, und es fiel mir nicht mehr schwer, mit meinen Eltern und Lehrern ?ber die Wahl der Schule, der F?cher, des Berufs und der Universit?t oder andere Probleme zu sprechen. Sanfte R?ge Am Anfang war es seltsam, weil ich nicht wusste, dass ich zwei M?tter in meinem Leben hatte. Wer denkt schon daran, wenn man nicht in eine katholische Familie hineingeboren wurde? Als ich etwa 16 Jahre alt war, fing ich an, mit meiner Mutter ?ber die Erfahrung zu sprechen, die ich mit Mutter Maria gemacht hatte, und ?berraschenderweise stimmte meine Mutter mir zu, dass es wahr ist. Sie glaubte auch, dass Maria eine Mutter ist, die sich um ihre Kinder k?mmert. Sie best?tigte, dass Maria diejenige war, die mir den Mut gegeben hatte, mit ihr ?ber meine Probleme zu sprechen, so dass sie die M?glichkeit hatte, mir zu helfen. Das war eine wirklich erstaunliche Erfahrung. Ich hatte einfach mit Maria gesprochen und versucht, auf ihre Stimme zu h?ren. Ich h?rte sie nicht zu mir sprechen wie die heilige Bernadette, aber manchmal, wenn ich schlief oder tr?umte, hatte ich das Gef?hl, dass sie da war und mir sagte, ich solle mich einfach ein wenig beruhigen. Ich schien zu h?ren, wie sie mich sanft ermahnte: ?Du musst dich einfach wieder etwas beruhigen." In meiner Teenagerphase wollte ich immer alles schnell erledigen und alles selbst in die Hand nehmen. Ich wollte meine Gef?hle nicht einmal mit meinen Eltern teilen, weil ich nicht wollte, dass sie mir sagen, was ich zu tun hatte. Daher war es eine gro?e Hilfe, als ich sp?rte, dass Mutter Maria zu mir sagte: ?Beruhige dich einfach ein wenig. Ich wei?, dass du schnell Erfolg haben willst, aber so funktioniert es nicht. Vertraue mir einfach, dann wird es schon klappen." Das war so wahr! Nur ein paar Jahre sp?ter beschloss meine Familie, mich nach Australien zu schicken. Schlie?lich wurde ich in der St. Margaret Mary's Church in Croydon Park getauft und in die katholische Kirche aufgenommen, wo ich immer noch gerne zur Messe gehe. Wenn ich Probleme habe, wende ich mich im Gebet an sie und bitte sie, f?r mich zu Gott, unserem Vater, zu beten. Ich habe das Gef?hl, dass sie mir zuh?rt und meine Gebete auf erstaunliche Weise erh?rt. Selbst jetzt, wo ich in meinen 20ern bin und unabh?ngig von meinen Eltern in einem anderen Land lebe, bitte ich Mutter Maria manchmal um Mut, mit ihnen ?ber meine Probleme zu sprechen und mich anderen gegen?ber zu ?ffnen. Ich bin dankbar f?r ihre liebevolle und m?tterliche F?rsorge. Sie h?rt mir zu und erh?rt meine Gebete auf verbl?ffende Weise.
Von: CHI (SU) DOAN
MehrManchmal kann etwas, das als harmloser Zeitvertreib beginnt, dein Leben in einen schrecklichen Alptraum verwandeln! Auf der Suche nach meinem Schicksal W?hrend des gr??ten Teils meiner Jugendzeit hatte ich M?he, Gott zu vertrauen, und aus diesem Mangel an Vertrauen heraus entschloss ich, mich und meine Zukunft in die H?nde von M?chten zu legen, die Wohlstand, Liebe und Gl?ck versprachen. Ich wandte mich der New Age-Bewegung zu und fand mich bald in Tarot-Karten, Hellseherei und Magie verstrickt. Zuerst kam es ?mir unterhaltsam und aufregend vor, mich in diesen Dingen zu versuchen. Aufgrund der New Age-Praktiken hatte ich das Gef?hl, nicht mehr im Dunkeln zu tappen ? ich erkannte klar den Weg meines Schicksals und erhielt hilfreiche F?hrung f?r mein Leben. Ich glaubte, die Karten und Hellseher kannten mich. Sie verstanden, was in meinem pers?nlichen Leben vor sich ging, das ich mit niemandem teilte, und deshalb glaubte ich mit ganzer Seele an sie. Was als ein scheinbar harmloses Hobby begann, entwickelte sich bald zu einer Besessenheit, die mich von Gott wegf?hrte. Im Bann der Besessenheit Ich habe st?ndig meine Tarot-Karten konsultiert und versuchte verzweifelt, Antworten auf meine Lebensprobleme zu finden. Ich betete falsche G?tzen an, ?G?tter und G?ttinnen?, flehte um Hilfe, die nie kam. Ich begann, mich mit Zauberspr?chen zu befassen, die mir aus unangenehmen Situationen heraushelfen oder mein Leben verbessern sollten. Gl?cklicherweise kam ich nicht weiter als bis zum ?Hineinschnuppern?, aber ich war kurz davor, tats?chlich Zauber zu sprechen. H?tte mich mein Gewissen vor der Erforschung der Hexerei nicht gewarnt, h?tte ich es wahrscheinlich durchgezogen. R?ckblickend glaube ich, dass es Gottes Gnade war, die mich davor bewahrte, einen noch dunkleren Pfad zu beschreiten. Meine Besessenheit wirkte sich drastisch auf meinen Glauben aus. Obwohl ich katholisch aufgewachsen war, betrachtete ich mich nicht mehr als katholisch. Ich hatte das Gef?hl, dass ich mehr als alles andere mit dem New Age-Glauben mitschwang. Ich sagte meinen Freunden und meiner Familie, dass ich nicht mehr sicher sei, ob ich an Gott glaubte. Wenn es doch einen Gott gab, warum f?hlte ich mich dann so hoffnungslos und verloren? Warum wirkte Gott Wunder f?r andere, aber nicht f?r mich? Ich konnte mir nicht vorstellen, jemals zum katholischen Glauben zur?ckzukehren, nicht nach all der ?Wahrheit?, die ich ?ber ?Erleuchtung? gelernt hatte. Ich dachte, Christen seien die Blinden, diejenigen, die die Wahrheit nicht direkt vor ihren Augen erkannten, w?hrend ich die L?gen und T?uschungen der Welt durchschaute. Ich wusste nicht, dass ich die Blinde war, die allein durchs Leben ging. Ich war verzweifelt auf der Suche nach F?hrung und dachte, der Glaube an das New Age w?rde mir eine Hoffnung geben. Komm zu mir zur?ck Wochenlang haben mir meine Tarot-Karten widerspr?chliche Botschaften vermittelt. Sie ergaben keinen Sinn mehr und entsprachen auch nicht dem, was ich von ihnen erwartete. Ich f?hlte mich verzweifelt, frustriert. Meine Tarot-Karten waren meine einzige Sicherheit, dass alles gut ausgehen w?rde, aber selbst sie funktionierten nicht mehr. Es war, als w?rde sich alles in einer Spirale drehen, und ich hatte keine Kontrolle mehr ?ber mein Leben. Aber genau das war es! Ich war so besessen von Kontrolle, und als ich sie verlor, f?hlte ich mich schwach und verletzlich. Mir wurde bald klar, dass Gott m?chte, dass wir verletzlich sind, damit wir lernen, die Kontrolle abzugeben und unser ganzes Vertrauen auf ihn zu setzen. Am Ende war es Jesus, der mich gerettet hat und zur Wahrheit zur?ckgebracht hat, nach der ich so lange gesucht hatte. ?Ich wei?, Herr, dass der Mensch seinen Weg nicht zu bestimmen vermag, dass keiner beim Gehen seinen Schritt lenken kann.? (Jer 10,23)? Ich begann Gottes Fl?stern in meinem Herzen zu h?ren, dass es f?r mich an der Zeit war, ihm zu vertrauen. Ich ?ffnete dem Herrn die T?r, und er trat ein. Nachdem ich mich jahrelang niemandem anvertraut hatte, erhielt ich eine Inspiration von Gott und nicht von meinen Karten. Gott f?hrte mich in die Natur hinaus, wo ich mich am wohlsten f?hlte, und er legte seine liebenden Arme um mich. Ich schaute zum Himmel auf und Gott sprach zu mir, versteckt in den Wolken an jenem besonderen Nachmittag. ?Komm zu mir zur?ck?, sagte er, und ich war von mehr Liebe erf?llt, als ich je in meinem Leben empfunden hatte. ?Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit, such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade!? ( Spr 3, 5-6) Ich brauchte nur einen Tag, um in mir alles vom Licht des Heiligen Geistes erf?llen zu lassen, was ich jahrelang im Dunkeln gelassen hatte. Das ist die Sch?nheit von Gottes heilender Kraft, die selbst die dunkelsten Seelen erhellt! Dennoch wusste ich, dass ich dem Herrn zeigen musste, dass ich wirklich seine Gnade erfahren wollte. In dieser Nacht sch?ttete ich in meinem Schlafzimmer mein Herz vor Gott aus. Ich sagte ihm, dass es mir leidt?te, dass ich mich so weit entfernt hatte, und ich bereute alle meine S?nden. Ich legte mein Schicksal in Gottes H?nde und gab den New Age-Glauben auf. Ich lie? mich in die Arme Gottes fallen, der mich als sein Kind liebte. Sobald ich den Trost versp?rte, in Gottes barmherzigen Armen zu liegen, begann ich den katholischen Glauben als etwas zu sehen, auf das ich mich von ganzem Herzen verlassen konnte, und ich f?hlte nicht mehr den Drang, mein eigenes Schicksal zu lenken. Ich bin nicht mehr besessen von Antworten. Jetzt vertraue ich auf den Plan des Herrn f?r mich. ?Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand und er wird vor euch fliehen.? (Jak 4,7)
Von: Ashley Fernandes
MehrIm Zuge eines wissenschaftlichen Projekts habe ich mich k?rzlich mit dem Buch Exodus und zahlreichen Kommentaren dazu auseinandergesetzt. Das zweitber?hmteste Buch des Alten Testaments befasst sich in erster Linie mit der Art und Weise, wie Gott sein Volk formt, damit es zu einem strahlenden Leuchtfeuer wird, zu einer befestigten Stadt auf dem H?gel. Nach der biblischen Lesart ist Israel zwar auserw?hlt, aber nie um seiner selbst willen, sondern f?r alle V?lker der Welt. Ich w?rde sagen, dass diese Formation in drei Hauptstadien stattfindet: Erstens lehrt Gott Israel, auf seine Macht zu vertrauen; zweitens gibt er Israel ein moralisches Gesetz; und drittens unterweist er sein Volk im rechten Lobpreis seiner Heiligkeit. Die Lektion des Vertrauens geschieht nat?rlich durch Gottes gro?en Akt der Befreiung. V?llig machtlose Sklaven finden Freiheit, nicht indem sie sich auf ihre eigenen Ressourcen verlassen, sondern vielmehr auf das gn?dige Eingreifen Gottes. Die moralische Unterweisung erfolgt durch die Zehn Gebote und die dazugeh?rige Gesetzgebung. Schlie?lich erfolgt die Ausbildung zur Heiligkeit durch die Unterwerfung unter eine ausgekl?gelte Reihe liturgischer und zeremonieller Vorschriften. Es ist dieser letzte Schritt, der uns heute vielleicht am merkw?rdigsten erscheint, der aber, wie ich argumentieren m?chte, in unserer merkw?rdigen COVID-Periode eine besondere Relevanz hat. Dass Religionserziehung auch moralische Unterweisung beinhaltet, scheint den meisten wohl selbstverst?ndlich zu sein. Und das liegt daran, dass wir ? wohl oder ?bel ? Kantianer sind. Im achtzehnten Jahrhundert behauptete der Philosoph Immanuel Kant, dass die gesamte Religion auf die Ethik reduzierbar sei. Worum es bei der Religion schlie?lich geht, argumentierte Kant, ist, dass sie uns gerechter, liebevoller, g?tiger und mitf?hlender macht. In der heutigen Sprache klingt der `Kantianismus? in der Religion so: ?Solange man ein guter Mensch ist, ist es egal, was man glaubt oder wie man Gottesdienst feiert.? Es steht au?er Frage, dass das Buch Exodus und die Bibel im Allgemeinen darin ?bereinstimmen, dass Moral f?r die richtige Ausbildung des Gottesvolkes wesentlich ist. Diejenigen, die danach streben w?rden, dem Herrn zu folgen, der Gerechtigkeit und Liebe ist, m?ssen sich der Gerechtigkeit und Liebe anpassen. Und genau aus diesem Grund finden wir im gro?en Sinai-B?ndnis die Gebote nicht zu stehlen, nicht Ehe zu brechen, nicht zu begehren, nicht zu t?ten usw. So weit, so Kantianisch. Aber was die meisten zeitgen?ssischen Leser des Buches Exodus wahrscheinlich ?berrascht, ist, dass unmittelbar nach der Auslegung der moralischen Gebote der Autor praktisch den Rest des Textes, die Kapitel 25 bis 40, mit der Beschreibung der liturgischen Vorschriften verbringt, an die sich das Volk zu halten hat. So finden wir zum Beispiel einen l?ngeren Abschnitt ?ber den Bau der Bundeslade: ?Macht eine Lade aus Akazienholz, zweieinhalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und anderthalb Ellen hoch! ?berzieh sie innen und au?en mit purem Gold und bring daran ringsherum eine Goldleiste an!? Und als Ornament auf der Spitze der Arche: ?Mach zwei Kerubim aus getriebenem Gold ? Mach je einen Kerub an dem einen und dem andern Ende ? Die Kerubim sollen die Fl?gel nach oben ausbreiten, mit ihren Fl?geln die Deckplatte beschirmen?. Als N?chstes finden wir Anweisungen bez?glich der aufwendigen Einrichtung im Inneren des Tabernakels, darunter ein Lampenst?nder, ein Tisch f?r die ?Schaubrote?, S?ulen und verschiedene Beh?nge. Schlie?lich wird der Beschreibung der Gew?nder der Priester Israels viel Beachtung geschenkt. Hier ist nur eine Auswahl: ?Das sind die Gew?nder, die sie anfertigen sollen: Lostasche, Efod, Obergewand, Leibrock aus gewirktem Stoff, Turban und G?rtel. ? Sie sollen dazu Gold, violetten und roten Purpur, Karmesin und Byssus verwenden.? Es wird keinerlei Hinweis darauf gegeben, dass die moralischen Vorschriften irgendwie wichtiger w?ren als die liturgischen Vorschriften. Wenn ?berhaupt, dann scheint das Gegenteil der Fall zu sein, da auf den Exodus unmittelbar das Buch Levitikus folgt, das aus achtundzwanzig Kapiteln ?ber das Ern?hrungs- und Liturgierecht besteht. Was k?nnen wir Post-Kantianer also daraus schlie?en? Erstens sollten wir bemerken, dass die biblischen Autoren nicht einen Moment lang denken, dass Gott liturgische Rechtschaffenheit verlangt. Die Korrektheit unseres Gottesdienstes kann weder etwas zu seiner Vollkommenheit hinzuf?gen, noch muss sie ein psychologisches Bed?rfnis Gottes befriedigen. Wenn du in diesem Punkt Zweifel hegst, w?rde ich dir eine sorgf?ltige Lekt?re des ersten Kapitels des Propheten Jesaja und des f?nfzigsten Psalms empfehlen. Gott braucht weder die Arche, noch den Tabernakel oder die Priestergew?nder, noch den regelm??igen Lobpreis, aber wir tun es. Durch die Gesten und Symbole der liturgischen Verehrung wird Israel mit Gott in Einklang gebracht und auf ihn ausgerichtet. Das moralische Gesetz richtet unseren Willen auf die g?ttliche G?te aus, aber das liturgische Gesetz lenkt unseren Verstand, unser Herz, unsere Emotionen und ja sogar unseren K?rper auf die g?ttliche Majest?t hin. Beachte, wie gr?ndlich die zeremoniellen Instruktionen des Exodus Farbe, Klang und Geruch (jede Menge Weihrauch) beschreiben, und wie alles zur Erschaffung von Sch?nheit zusammenspielt. Ich erw?hnte eingangs, dass die Betonung des Liturgischen und Zeremoniellen in Exodus eine tiefe Bedeutung f?r unsere Zeit hat, und zwar aus folgendem Grund: Aus vern?nftigen Gr?nden blieben wir eine Zeit lang den ?ffentlichen Gottesdiensten fern, und selbst jetzt sind unsere M?glichkeiten, gemeinsam Gottesdienst zu feiern, sehr begrenzt. In manchen Gebieten der Welt ist die Sonntagspflicht aufgehoben, wiederum aus triftigen Gr?nden. Ich bef?rchte nur, dass viele Katholiken zuhause bleiben werden, wenn der Zeitpunkt f?r den Messbesuch wieder g?nstiger wird. Sie haben sich daran gew?hnt, vom Gottesdienst entschuldigt zu sein. Und meine Sorge bezieht sich ganz besonders auf den `Kantianismus?. Wie viele Katholiken werden sich herausreden: ?Wei?t du, solange ich im Grunde ein guter Mensch bin, was soll dann diese ganze formelle Gottesverehrung?? Darf ich dir raten, deine Bibel herauszunehmen, das Buch Exodus zu lesen, insbesondere die Kapitel 25 bis 40, und dar?ber nachzudenken, wie extrem wichtig f?r Gott der korrekte Lobpreis ist, den ihm sein heiliges Volk darbringt? Die Liturgie hat immer eine Rolle gespielt. Die Messe ? mit den rauschenden Gew?ndern, die rituellen Gesten, Ger?chen und Glocken, Gesang und Schweigen ? ist immer noch wichtig, mehr denn je. Reicht es denn nicht, dass du ein guter Mensch bist? Um es geradeheraus zu sagen: Nein.
Von: Bishop Robert Barron
MehrWie ist das ?berhaupt m?glich - als Katholik getauft worden zu sein und dann wiedergeboren zu werden? Entweder bist du katholisch ? in diesem Fall wurdest du bei deiner Taufe neu geboren, wobei deine Eltern und Paten den Herrn stellvertretend f?r dich in dein Leben einluden. Oder du wirst an jenem Tag wiedergeboren, an dem du Jesus als deinen pers?nlichen Herrn und Heiland annimmst, wie dies meine protestantischen Br?der und Schwestern ausdr?cken w?rden. Oder, du bist beides! Das ist in meinem Leben der Fall und im Leben von Tausenden von Br?dern und Schwestern in der katholischen Kirche, die ich kenne. Du fragst dich vielleicht, wie das m?glich ist? Plaudern im Caf? Ich wurde in eine katholische Familie geboren und zu einem ?guten? katholischen Jungen erzogen, der ministrierte, in eine katholische Schule ging, katholische Gebete lernte und schlie?lich auf eine katholische Universit?t ging. Mein heutiger Glaube ist eine Zusammensetzung all dieser Teile. Dennoch hatte ich keine wirkliche, pers?nliche Beziehung zu Gott bis zu jenem Tag im Caf?, w?hrend meiner Uni-Zeit. W?hrend eines beil?ufigen Gespr?chs fragte mich einer meiner Br?der einer anderen Denomination, der aus den Staaten nach Indien zu Besuch gekommen war, ob ich eine pers?nliche Beziehung zu Gott h?tte und ob ich Christus als meinen pers?nlichen Erl?ser annehmen wollte? Ich sagte nur: ?Was meinst du? Wie mache ich das?? Er antwortete: ?Du musst ihn einfach als deinen pers?nlichen Retter in deinem Leben akzeptieren und es auch so bekennen.? Ich fragte neugierig nach: ?Aber wie mache ich das und wann?? Er sagte: ?Wenn du bereit bist, hier und jetzt.? Ich erinnerte ihn daran, dass wir in einem Caf? waren und dass Katholiken so etwas nicht tun w?rden. Aber irgendwie stimmte ich dann doch zu, und einige an unserem Tisch erhoben sich und sprachen ein Gebet, w?hrend ich Christus offiziell als meinen pers?nlichen Herrn und Heiland in mein Leben einlud. Da war nicht der Donner oder der Blitz oder der Sturm vom Himmel, den ich erwartet hatte. Aber meine neu gefundenen Br?der und Schwestern begl?ckw?nschten mich und sagten, ich sei jetzt offiziell 'wiedergeboren'. Obwohl ich weder ?u?erlich noch innerlich etwas f?hlte, begann ich sp?ter an diesem Tag alleine in meinem Herbergszimmer zu beten und Dankesworte flossen aus mir heraus wie ein Fluss. Noch nie zuvor hatte ich so gebetet. Ich? traute meinen Ohren nicht. Ich war schockiert, merkte aber bald, dass dieses einfache, aufrichtige Gebet, das ich ein paar Stunden zuvor im Caf? gesprochen hatte, im Himmel h?chst ernst genommen wurde. Und der Herr des Himmels und der Erde war in mir eingezogen und hatte in mir Wohnung genommen. Geschmack Gottes Mit meiner neu gefundenen Liebe f?r den Herrn und f?r meine neuen Freunde, die mich bis hierher gef?hrt hatten, begann ich zu Gebetstreffen zu gehen und machte meine ersten kleinen Schritte im Geist. Anf?nglich gab ich es fast vollst?ndig auf, zur Messe zu gehen, da ich bei den Gebetstreffen fand, was ich in der Messe nie gefunden hatte. Zumindest nicht bis dahin. Dann, eines Tages, sprach der Heilige Geist in meinem Herzen und sagte mir, ich solle gehen und an der Feier der t?glichen Messe in der Herbergskapelle teilnehmen. Diese Messe war ein ?stlicher Ritus, der syro-malankarische Ritus, von welchem ich niemals auch nur ein einziges Wort verstanden hatte. Aber ich gehorchte dem Heiligen Geist und ging zur Messe. Zu meiner ?berraschung verstand ich jedes Gebet und nahm wie nie zuvor an der Heiligen Messe teil. Und ich wusste: der Herr hatte mich zur?ck nach Hause gef?hrt. W?hrend ich weiter zu protestantischen Gebetstreffen ging, nahm ich auch an der Heiligen Messe teil und am Ende meines Studiums nach zwei Jahren konnte ich jedes Gebet der drei Riten verstehen und rezitieren, obwohl die Messe in einer Sprache zelebriert wurde, die ich weder lesen noch schreiben konnte. Ich bin jetzt ein frommer Katholik, nicht nur wegen meiner Erziehung, sondern weil ich pers?nlich gekostet und gesehen habe, dass der Herr gut ist. Ich wei?, dass es viele gibt, die die G?te des Herrn noch nicht auf eine pers?nliche Art und Weise geschmeckt haben und nicht die Freude einer solchen Beziehung erfahren haben, und die nicht die Freude kennen, zur katholischen Kirche mit all ihrem Reichtum zu geh?ren ? dem wahren Leib und Blut Christi, den sakramentalen Geheimnissen und der Gemeinschaft der Heiligen. Und ganz besonders der Gottesmutter! Wenn du ein Katholik bist, lade ich dich an diesem Weihnachtsfest ein, deinen Glauben zu vertiefen, indem du den Herrn einl?dst, zu kommen und dein Leben in seine Hand zu nehmen. Wenn du ein Protestant bist, lade ich dich ein, deinen Glauben zu vertiefen, indem du dich mit der katholischen Kirche und ihren Lehren befasst und dadurch die F?lle der Wahrheit und des Lichtes Christi erf?hrst. Wenn du weder das eine noch das andere bist, mein lieber Freund, dann lade ich dich ein, ?zu kosten und zu sehen, dass der Herr gut ist? (Ps 34,8). Nicht einfach gut, sondern das gr??te Gut, das man je zu suchen oder zu finden hoffen kann. Fr?hliche Weihnachten!
Von: Cyril Abraham
MehrGanz schnell: Was ist deine Lieblingssendung? Fesselt sie dich? ?berm??iges Fernsehen: ein Zeitvertreib, der heute ganz oben auf der Liste unserer Freizeitaktivit?ten steht. Der einzig anstrengende Teil ist die Auswahl der besten Sendung aus den zahlreichen Optionen ?ber mehrere Streaming-Plattformen. ?berwinde diese eine H?rde, und dann entf?hrt dich ein einziger Klick auf ?Play? in eine fremde Welt, weit weg von deinen t?glichen Sorgen. Als wir von dem ersten Pandemie - Lockdown betroffen waren, fanden mein Mann und ich eine Sendung, die die meisten unserer Vorlieben abdeckte. Mit einer gro?artigen Handlung war die Serie packend genug, um die Wochenenden zu f?llen. Es war offensichtlich, warum die Serie eine riesige Fangemeinde und gro?artige Bewertungen bei den Kritikern erreicht hatte. Im Laufe der Staffeln stellten wir jedoch einen beunruhigenden Trend in der Handlung fest. Das Leben im katholischen Glauben wurde auseinandergenommen und so verdreht, dass dies den Lebensstil von haupts?chlich Schurken repr?sentierte, nicht der Guten. Es schien die Absicht dahinter zu liegen, diese b?swillige Falschdarstellung nach und nach zu vermitteln, je mehr sich die Zuschauer vertieften. Derartige Versuche, die Zuschauer zu manipulieren, damit sie ihren Glauben in Frage stellen, sind vielleicht nicht immer offensichtlich. Einige Inhalte k?nnten versuchen, uns langsam f?r die grundlegendsten aller Untugenden zu desensibilisieren. Eine beliebte Kom?die, die ich zu sehen begann, schien Verbrechen mit zu viel Humor zu erz?hlen. Eine andere trendige Serie drehte sich um den menschlichen Wunsch, ewig durch einen virtuellen Avatar zu leben, eine Alternative zum vermeintlichen Ende durch den Tod. Zum Gl?ck haben wir ja auch noch jene Gattungen, die uns weiterhin inspirieren und motivieren - Superhelden, Liebesgeschichten, triumphale Siege gegen alle Widrigkeiten, tapfere K?mpfe f?r den Frieden und vieles mehr. Ist es nicht unglaublich, wie viel Einfluss dieser Fernsehbildschirm haben kann? Ich war froh, vor kurzem eine solche Sendung zu finden, nur um zu erfahren, dass sie nicht genug Zuschauer angezogen hat, um weiter gef?hrt zu werden. Es ist nicht das erste Mal, dass dies bei Sendungen dieser Art geschieht. Das zeigt vielleicht, dass ein Bruch mit der Norm besser geeignet ist, das Interesse aufrechtzuerhalten. Eine gute, altmodische, romantische Kom?die oder ein Familienfilm ist selten etwas, das wir empfehlen, wenn wir uns ?ber unsere neuesten Streaming-Funde austauschen. Das Ansehen von Inhalten, die einen zum Nachdenken anregen, kann seine Vorteile haben. Aber die Zweifel, die sie in Bezug auf unsere grundlegenden ?berzeugungen ausl?sen, k?nnen in zwei unterschiedliche Richtungen gehen. Entweder wir sch?pfen aus unseren Lebenserfahrungen und christlichen Lehren, um in unserem Glauben fester zu werden, oder wir lassen uns zu noch fragw?rdigeren Serien hinziehen, die unsere neuen Zweifel noch mehr verst?rken. Letzteres kann besonders f?r junge Menschen ziemlich gef?hrlich sein. Alles was es braucht, ist ein gutaussehender und scheinbar intelligenter Charakter, der im Namen des gesellschaftlichen Bewusstseins einen beil?ufigen Dialog f?hrt, der die Religion verspottet. Das kann den jungen Verstand verwirren, der soziale Verantwortung sch?tzt, und man k?nnte sich fragen, ob die Kirche solche Werte teilt. Wie k?nnen wir also alles wahrnehmen, was um uns herum ist, ohne uns im Innersten ersch?ttern zu lassen? Wie nehmen wir nur das Gute von dem auf, was wir beobachten, und verwerfen das B?se? Beten wir zu Gott um die Gabe der Unterscheidung. Achten wir darauf, dass wir uns nicht daran gew?hnen, wie wir uns f?hlen, nachdem wir etwas angeschaut haben. Der Meinungsaustausch in der Familie am Tisch kann ein ges?nderes Verst?ndnis bewirken, was christliche Werte unterst?tzt und was nicht. Wenn etwas nicht stimmt, sollten wir uns dar?ber klar werden und entsprechende Ma?nahmen ergreifen. Und w?hrend wir uns weiterhin an der Kreativit?t erfreuen, die die Unterhaltungsindustrie zu bieten hat, sollten wir uns auch auf das erhabene Wissen auf den Seiten unserer Bibel, die allumfassende Liebe unseres Vaters, den ultimativen Helden Jesus, die Superkr?fte der Heiligen und das Wunder des ewigen K?nigreichs konzentrieren und uns daran erfreuen. Helfen wir uns gegenseitig zu erkennen, wie wunderbar es ist, einen Gott zu kennen, der uns liebt, der f?r uns gestorben ist und will, dass wir f?r immer mit ihm zusammen sind. Und nichts darf uns daran hindern, diesen Glauben bis zum Ende zu bewahren. ?Darum wollen auch wir, die wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, alle Last und die S?nde abwerfen, die uns so leicht umstrickt. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der vor uns liegt, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens.? (Hebr.12,1-2)
Von: Michelle Harold
MehrDie Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht vertreiben, das kann nur das Licht. Hass kann Hass nicht vertreiben, nur Liebe kann das. Ein Hauptgrund daf?r, dass die B?rgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre sowohl moralisch als auch praktisch so erfolgreich war, lag darin, dass sie weitgehend von Menschen mit einer starken religi?sen Sensibilit?t getragen wurde. Der bemerkenswerteste dieser F?hrer war nat?rlich Martin Luther King. Um das subtile Spiel zwischen Kings religi?sem Engagement und seiner praktischen Arbeit zu w?rdigen, m?chte ich Ihre Aufmerksamkeit auf zwei Texte lenken, n?mlich seinen Brief aus dem Gef?ngnis von Birmingham und seine Rede "Ich habe einen Traum", beides aus dem Jahr 1963. W?hrend er in Birmingham inhaftiert war, da er einen gewaltlosen Protest angef?hrt hatte, antwortete King einigen seiner christlichen Amtskollegen, die ihn kritisiert hatten, dass er zu schnell vorgegangen w?re, und erwartet hatte, dass der soziale Wandel ?ber Nacht stattfinden w?rde. Der Baptisten Pastor antwortete seinen Kritikern auf eine vielleicht ?berraschenden Weise und berief sich dabei auf einen mittelalterlichen katholischen Theologen. King lenkte die Aufmerksamkeit seiner Kritiker auf die ?berlegungen des heiligen Thomas von Aquin zum Thema Recht. Insbesondere auf dessen Theorie, dass das positive Recht seine Rechtfertigung im Verh?ltnis zum Naturrecht findet, welches wiederum seine Rechtfertigung im Verh?ltnis zum ewigen Gesetz findet. Thomas von Aquin bemerkt, dass das, was ein angewandtes und allt?gliches Gesetz rechtschaffen macht, darin besteht, dass es in irgendeiner Weise die Prinzipien des Sittengesetzes zum Ausdruck bringt, die wiederum den eigenen Geist Gottes widerspiegeln. Daher kam King zu dem Schluss, dass ungerechte Gesetze, wie die von ihm angefochtenen Jim-Crow-Regelungen, nicht nur schlechte Gesetze sind; sie sind unmoralisch und schlie?lich beleidigend f?r Gott. Hier sind Kings eigene Worte: "Man kann sich fragen: 'Wie kannst du daf?r eintreten, dass einige Gesetze gebrochen und andere befolgt werden? Die Antwort liegt in der Tatsache, dass es zwei Arten von Gesetzen gibt: gerechte und ungerechte. Ich w?re der erste, der f?r die Befolgung gerechter Gesetze eintritt. Man hat nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Verantwortung, gerechten Gesetzen zu gehorchen". Aber dann stellt King dies dem Gehorsam bei einem ungerechten Gesetz gegen?ber: "Umgekehrt hat man eine moralische Verantwortung, ungerechten Gesetzen nicht zu gehorchen. Ich w?rde dem heiligen Augustinus zustimmen, dass 'ein ungerechtes Gesetz ?berhaupt kein Gesetz ist'." Und um den Unterschied klarzustellen, beruft er sich auf Thomas von Aquin: "Nun, was ist der Unterschied zwischen den beiden? Wie bestimmt man, ob ein Gesetz gerecht oder ungerecht ist? Ein gerechtes Gesetz ist ein von Menschen gemachtes Gesetz, das im Einklang mit dem Sittengesetz oder dem Gesetz Gottes steht. Ein ungerechtes Gesetz ist ein Kodex, der mit dem Sittengesetz nicht im Einklang steht. Um es in den Begriffen des heiligen Thomas von Aquin auszudr?cken: Ein ungerechtes Gesetz ist ein menschliches Gesetz, das nicht im ewigen Gesetz und Naturrecht verwurzelt ist". Dies ist kein frommer Leitfaden, sondern offenbart vielmehr, was der Bewegung Kings ihre Rechtfertigung und ihren Zweck gab. Dieselbe Dynamik war sechs Monate sp?ter zu sp?ren, als King zu der Menge sprach, die sich am Lincoln Memorial f?r den Marsch auf Washington versammelt hatte. Er hielt keine Predigt. Er hielt eine politische Rede und trat in der ?ffentlichkeit f?r soziale Ver?nderungen ein. Achte auf die Sprache, die er gebrauchte: "Mein Traum ist, dass eines Tages alle T?ler erh?ht und alle H?gel und Berge erniedrigt, die rauen Stellen geebnet und die krummen Stellen gerade gemacht werden; Dann offenbart sich die Herrlichkeit des HERRN, alles Fleisch wird sie sehen." Er setzte die soziale Revolution, f?r die er eintrat, in direkten Zusammenhang mit der mystischen Vision des Propheten Jesaja. Und h?r dir den gro?artigen Abschluss der Ansprache an, in der er kunstvoll den Text eines amerikanischen patriotischen Liedes mit dem Text eines Liedes vermischt, das er und seine Familie in der Kirche gesungen haben: "Wenn dies geschieht, und wenn wir erlauben, dass die Glocken der Freiheit l?uten und wenn wir sie von jedem Dorf und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Stadt l?uten lassen, werden wir diesen Tag schneller erleben, wenn alle Kinder Gottes, schwarzer Mann und wei?er Mann, Juden und Christen, Protestanten und Katholiken H?nde halten k?nnen und die Worte des alten Neger-Spirituals ?Endlich frei, endlich frei. Danke Gott, Allm?chtiger, endlich frei? singen.? Wieder einmal, bei der Rede Kings, verbindet sich das Politische mit dem Moralischen, das sich wiederum in das Heilige einordnet. Martin Luther King leitete aus seinem religi?sen Erbe nicht nur die Metaphysik ab, die seinen sozialen Aktivismus pr?gte, sondern auch die gewaltlose Methode, die er anwandte. Was Jesus in der Rhetorik der Bergpredigt ("Liebt eure Feinde"; "Segnet, die euch verfluchen, betet f?r die, die euch misshandeln"; "Schl?gt euch einer auf die rechte Wange, so haltet ihm die andere hin" usw.) und noch eindrucksvoller in seinem Wort der Vergebung vom Kreuz her offenbart, ist, dass Gottes Weg der Weg des Friedens, der Gewaltlosigkeit und des Mitleids ist. Als Christ wusste King im Tiefsten, dass eine gewaltsame Reaktion auf Unterdr?ckung die Spannungen innerhalb der Gesellschaft nur noch versch?rfen w?rde. Dieses Prinzip fasste er in einer seiner bekanntesten Predigten zusammen: "Die Antwort des Hasses auf den Hass vervielfacht den Hass und f?gt einer Nacht, in der es bereits keine Sterne mehr gibt, noch tiefere Dunkelheit hinzu. Die Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht vertreiben, nur das Licht kann das tun. Hass kann den Hass nicht vertreiben; nur die Liebe kann das tun". Innerhalb dieses kurzen Artikels kann ich nicht noch angemessen auf die sozialen Umw?lzungen eingehen, die sich heute in unserer Kultur vollziehen. Aber ich m?chte Folgendes sagen: Es ist unbestreitbar klar, dass es in unserer Gesellschaft schwerwiegende moralische Defizite gibt, die angegangen werden m?ssen. Aber der beste Weg, dies zu tun, ist innerhalb eines moralischen und schlie?lich religi?sen Rahmens. M?ge das F?hrungsmodell von Martin Luther King in dieser Hinsicht ein Vorbild sein.
Von: Bishop Robert Barron
MehrFrage: Ich stelle fest, dass ich immer wieder mit den gleichen S?nden zu k?mpfen habe. Obwohl ich sie oft beichte und versuche, mich zu ?ndern, falle ich wieder in sie hinein. Was kann ich tun, um aus meinen hartn?ckigen Gewohnheiten auszubrechen? Antwort: Es kann frustrierend sein, immer und immer wieder dieselben S?nden zu beichten. Aber, wie ein Priester einmal zu mir sagte, es ist gut, dass du dir keine neuen S?nden einfallen l?sst! Der australische katholische Evangelist Matthew Kelly sagt: ?Unser Leben wird sich ?ndern, wenn unsere Gewohnheiten sich ?ndern.? Wie wahr! Wenn wir das tun, was wir immer getan haben, werden wir das bekommen, was wir immer bekommen haben. Welche praktischen Schritte k?nnen wir also setzen, um aus dem Teufelskreis herauszukommen? Zun?chst solltest du an deinem Gebetsleben arbeiten. Das Einzige, was st?rker als die S?nde ist, ist die Liebe. Wenn wir Jesus mehr lieben als unsere s?ndhaften Gewohnheiten, werden wir davon frei. Ich kannte einen Mann, der an einer besonders starken Sucht litt. Er begann zu verzweifeln, aber in seiner Verzweiflung schrie er zur Heiligen Mutter Gottes. Er sp?rte, wie sie zu seiner Seele sagte: "Wenn du f?r jedes Mal einen Rosenkranz betest, wenn du in diese S?nde gefallen bist, wirst du frei sein.? Er dachte: ?Oje, das werden eine Menge Rosenkr?nze!? Aber er fing an, und als seine Liebe zu Gott und zur Gottesmutter wuchs, wurde er langsam von der Sucht frei! Zweitens: Faste. Der Mensch besteht aus K?rper und Seele. Am Anfang wollte Gott, dass der K?rper (mit seinen Leidenschaften, Emotionen, Sinnen und W?nschen) unter der Kontrolle der Seele steht (mit unserem Intellekt, der uns zeigt, was wirklich gut ist, und unserem freien Willen). Aber wegen der Erbs?nde rebelliert unser K?rper gegen die Seele und versucht die Kontrolle an sich zu rei?en! Wie oft haben wir uns schon vorgenommen, nicht in Klatsch und Tratsch zu verfallen, aber dann ist die Versuchung zu gro?. Wie oft haben wir automatisch nach dem n?chsten Donut gegriffen oder auf die Schlummertaste gedr?ckt? Der heilige Paulus lehrt uns: ?Denn das Begehren des Fleisches richtet sich gegen den Geist, das Begehren des Geistes aber gegen das Fleisch; beide stehen sich als Feinde gegen?ber, sodass ihr nicht imstande seid, das zu tun, was ihr wollt.? (Gal 5,17) Der Schl?ssel zur ?berwindung der nat?rlichen Auflehnung unseres K?rpers ist also die St?rkung des Willens. Das tun wir durch Fasten. Durch den Verzicht auf einen Schokoriegel wird es leichter, auf eine S?nde zu verzichten. Durch das Ein?ben des Verzichtens werden wir st?rker und k?nnen uns eine unerlaubte Freude versagen. Wir geben etwas Gutes auf, damit es leichter wird, etwas B?ses aufzugeben. Unser freier Wille ist wie ein Muskel ? wenn er trainiert wird, wird er st?rker. W?hle also eine Art freiwillige Kasteiung jeden Tag, und du wirst feststellen, dass deine Selbstbeherrschung w?chst. Drittens sollten wir die unserer S?nde entgegengesetzte Tugend studieren und ein?ben. Wenn wir mit Zorn k?mpfen, sollten wir Bibelstellen ?ber Friedfertigkeit lesen oder uns in katholischer Meditation ?ben. Wenn die Wollust unsere hartn?ckige S?nde ist, sollten wir der Keuschheit nachgehen und die Theologie des Leibes studieren. Wenn du mit den S?nden der Zunge ringst, lies Jakobus 3 und ?be Zur?ckhaltung bei un?berlegten Worten. Wachse in der entgegengesetzten Tugend, und die S?nde wird verschwinden. Schlie?lich: Gib niemals auf! Mein Vater sagte immer: ?Entmutigung kommt vom Teufel!? Gott l?sst oft zu, dass wir k?mpfen m?ssen, damit wir in Demut wachsen und erkennen, dass wir ihn brauchen. Vertraue auf seine Barmherzigkeit, und auch wenn es ein Leben lang dauert, arbeite weiter daran, die hartn?ckige S?nde zu ?berwinden! Wenn du Gott zu deinem Verb?ndeten machst, wird er f?r dich den Sieg in deinem Leben erringen!
Von: Pater Joseph Gill
MehrFrage: Ich f?hle mich sehr alleine in meinem Leben. Ich habe keinen Kontakt zu meiner Familie, und ich habe nur wenige Freunde. Wie kann ich Gl?ck finden, wenn das Alleinsein so schmerzt? Antwort: Einsamkeit ist ein schmerzhafter, aber allt?glicher Teil des Lebens. Eine k?rzlich vom Pharmariesen ?Cigna? ver?ffentlichte Studie ergab, dass 46% der Amerikaner sich "manchmal oder immer" einsam f?hlen, und die h?chste Rate darin haben junge Menschen (18-22 Jahre). Wenn du dich also alleine f?hlst, dann wei?t du, dass du nicht alleine bist! (Wortspiel beabsichtigt) Jeder von uns f?hlt sich manchmal einsam. Als Priester gibt es sicherlich Zeiten, in denen ich diesen Schmerz sp?re. F?r mich ist der Sonntagnachmittag die Zeit, in der ich mich am einsamsten f?hle. Die Gottesdienste am Sonntagmorgen sind immer von solch freudigen Begegnungen mit frommen, lebhaften Gemeindemitgliedern durchdrungen, aber wenn sie alle nach Hause gehen, um bei ihren Familien zu sein, kehre ich in ein leeres Pfarrhaus zur?ck. Wenn das passiert, versuche ich, meine Einsamkeit in Zur?ckgezogenheit zu verwandeln. Worin liegt der Unterschied? Einsamkeit ist der Schmerz der mangelnden Verbindung zu anderen Menschen. Zur?ckgezogenheit ist der Friede der innigen Verbundenheit mit dem Herrn. So schmerzhaft es auch sein mag, Einsamkeit kann eine Einladung zu einer tieferen Intimit?t mit dem Herrn sein. Wenn wir diesen Schmerz, diese Sehnsucht nach menschlichem Kontakt sp?ren, k?nnen wir den Herrn bereitwillig einladen, diese Leere zu f?llen. Er ist unser engster Freund. Er ist der Liebhaber unserer Seelen. Und Er wei?, wie es ist, alleine zu sein! W?hrend Seiner Passion haben fast alle Seine Freunde Ihn verlassen. Das verursachte in Seinem Heiligsten Herzen unermesslichen Schmerz. Wir k?nnen unsere Einsamkeit mit Ihm teilen. Aber gleichzeitig gilt: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist!? (Gen 2,18) Zum Gl?ck sind wir Teil einer gr??eren Gemeinschaft ? des Leibes Christi, der Kirche. Wir sind zu jeder Zeit von unserer Kirchenfamilie umgeben ? nicht nur von der irdischen Gemeinschaft der Gl?ubigen, sondern auch von den Engeln und Heiligen ("Der triumphierenden Kirche?). Ihr Leben kann uns inspirieren und tr?sten. Es gibt viele Heilige, mit denen ich mich pers?nlich verbunden f?hle: Johannes Bosco, Pankratius, Mutter Teresa. Sie sind meine Freunde, auch wenn sich unsere Freundschaft im Moment auf der Ebene von "Brieffreunden" abspielt. Wenn ich sie um F?rsprache bitte, erwidern sie dies mit Einsichten, w?hrend sie f?r mich beten! Aber eines Tages hoffe ich, sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen und ihre Gesellschaft f?r immer zu genie?en. Wenn wir f?r die Armen Seelen im Fegefeuer ("Die leidende Kirche") beten, verbinden wir uns auch mit unseren Lieben, die vor uns gegangen sind. Ebenso mit denen, die niemanden haben, der sich an sie erinnert und f?r sie betet, weil sie auf Erden unter Einsamkeit gelitten haben. Indem wir den Schmerz unserer Einsamkeit f?r sie aufopfern und ihre Gebete als Gegenleistung erbitten, verwandeln wir unser Elend in Verdienst. Zus?tzlich zu unseren himmlischen Freunden sollte "Die streitende Kirche? (Mitglieder der Kirche hier auf Erden) auch eine Gemeinschaft f?r uns schaffen. Engagiere dich in deiner Pfarre, und du wirst interessante und freundliche Menschen treffen. Vielleicht gibt es eine Bibelgruppe, an der du teilnehmen kannst. Du kannst einer Gruppe beitreten f?r Menschen, die in einer ?hnlichen Lebensphase sind wie du (oder eine Gruppe gr?nden, wenn es keine gibt). Vielleicht kannst du Freunde finden, indem du anderen hilfst ? mit einer Gemeinschaft wie den Kolumbusrittern, Gemeinschaften vom Hl. Vinzenz von Paul, den Maltesern oder einer anderen helfenden Gruppe. Manchmal m?ssen wir ?ber unsere eigene Pfarrei hinausschauen. Gibt es in deiner Stadt andere katholische Pfarreien mit lebendigen Aktivit?ten und einer Gemeinschaft, die dir n?her steht? Ich war in einigen Pfarreien, in denen die Gemeinschaftsatmosph?re warm und liebevoll ist, und an anderen Orten, wo sie fehlte. Eine bestimmte Pfarrei, der ich zugeteilt wurde, war ein Ort mit sehr wenig Gemeinschaft. Die Gemeindemitglieder kamen zur Messe und gingen sofort wieder. Auf der Suche nach einer Gemeinschaft begann ich also, als Freiwilliger in einer ?rtlichen katholischen Schule zu arbeiten, wo ich einige wunderbare Familien kennen lernte, die noch heute meine Freunde sind. Ich garantiere dir, dass die Gemeinschaft "da drau?en" ist, wenn du nur den Mut hast, hinzuschauen! F?r diejenigen, die ans Haus gefesselt sind, k?nnen Beziehungen auf andere Weise gekn?pft werden. Vielleicht kannst du damit beginnen, Briefe an katholische Gefangene zu schreiben, die Unterst?tzung und Ermutigung brauchen. Wir k?nnen immer zum Telefon greifen und den Kontakt mit Familienmitgliedern oder alten Freunden wieder aufnehmen. Manchmal kann allein das Versenden einer unerwarteten Danksagungskarte eine Freundschaft wiederherstellen. Obwohl Einsamkeit der Katalysator sein kann, der eine tiefere Beziehung zu Gott aktiviert, w?nscht Gott sich auch, dass wir in Gemeinschaft mit anderen Menschen leben und uns gegenseitig unterst?tzen. Wir sind dazu gemacht, unsere Liebe zu Gott zu zeigen, indem wir eine Gemeinschaft von Familie und Freunden aufbauen, die wir lieben und f?r die wir sorgen k?nnen. Suche nach ihnen ? und du wirst sie finden.
Von: Pater Joseph Gill
MehrFrage: Ist es wahr, dass Jesus Christus der einzige Weg zur Erl?sung ist? Was ist mit den Menschen, die nicht an ihn glauben, wie z.B. meine Familienmitglieder? K?nnen sie gerettet werden? Antwort: Jesus spricht eine sehr klare Sprache, wenn er sagt, wer er ist. Er sagt, dass er ?DER Weg, DIE Wahrheit, DAS Leben" ist ? nicht nur ein Weg unter vielen oder ein Pfad zum Leben. Weiter sagt er, dass ?niemand zum Vater kommt au?er durch mich?. (Joh 14,6) Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus allein der Retter der Welt ist. Jeder, der gerettet wird, findet das Heil in und durch Jesus ? durch seinen Tod und seine Auferstehung, die die S?nden der Welt hinweggenommen und uns mit dem Vater vers?hnt haben, und durch unseren Glauben an ihn, der uns den Zugang zu seinen Verdiensten und seiner Barmherzigkeit erm?glicht. Die Erl?sung kommt allein durch Jesus ? nicht durch Buddha, nicht durch Mohammed, nicht durch irgendeinen anderen gro?en geistlichen F?hrer. Hei?t das aber, dass nur Christen in den Himmel kommen? Das h?ngt davon ab, ob jemand das Evangelium geh?rt hat oder nicht. Wenn jemand den Namen Jesus noch nie geh?rt hat, kann er gerettet werden, da Gott in jedes menschliche Herz eine ?capax Dei? (eine Gott-F?higkeit des Menschen) und ein Naturgesetz (den angeborenen Sinn f?r Recht und Unrecht, der in unsere Herzen geschrieben ist) gelegt hat. Jemand, der noch nie das Evangelium geh?rt hat, kann nichts daf?r, dass er Jesus nicht kennt, und wenn er Gott so gut wie m?glich sucht und das Naturrecht befolgt, kann ihm die Gnade des Heils zuteilwerden. Wenn aber jemand von Jesus geh?rt hat und sich entscheidet, ihn abzulehnen, dann hat er sich entschieden, das Heil abzulehnen, das der Herr f?r ihn gewonnen hat. Manchmal beschlie?en Menschen, Jesus nicht nachzufolgen, weil ihre Familie dagegen w?re, oder weil sie einen s?ndigen Lebensstil aufgeben m?ssten, oder weil ihr Stolz ihnen verbietet, sich ihr Bed?rfnis nach einem Erl?ser einzugestehen. Wie traurig w?re es, sich von dem unglaublichen Geschenk der Errettung abzuwenden, das Christus jedem von uns machen m?chte! In diesem Sinne erkennen wir an, dass wir die Errettung einer einzelnen Seele nicht beurteilen k?nnen. Vielleicht hat jemand das Evangelium geh?rt, aber es wurde verzerrt; vielleicht stammt alles, was er ?ber Jesus wei?, von den Simpsons und; vielleicht ist er ?ber das schlechte Verhalten der Christen emp?rt und kann deshalb Christus nicht annehmen. Eine ber?hmte ? wenn auch m?glicherweise apokryphe ? Geschichte von Gandhi erz?hlt von der Bewunderung des gro?en Hindu-F?hrers f?r das Christentum. Er liebte es, die Evangelien zu lesen und erfreute sich an der darin enthaltenen Weisheit. Als er jedoch gefragt wurde: ?Warum bekehrst du dich nicht und wirst Christ, wo du doch offensichtlich an Christus glaubst??, antwortete er bekanntlich: ?Ach, ich liebe euren Jesus, aber ihr Christen seid ihm so un?hnlich!? Es war das schlechte Beispiel der Christen, das diesen gro?en F?hrer davon abhielt, selbst einer zu werden! Um die Antwort auf den Punkt zu bringen: Gott kann auf eine Art und Weise, die nur ihm bekannt ist, diejenigen retten, die noch nie etwas vom Evangelium geh?rt haben ? oder es vielleicht nicht gut gepredigt oder vorgelebt bekommen haben. Diejenigen jedoch, die das Evangelium geh?rt haben, es aber ablehnen, haben sich vom Geschenk des Heils abgewandt. Da wir wissen, dass die Seelen in der Schwebe sind, haben wir, die wir den Herrn kennen, die wichtige Aufgabe der Evangelisierung! Wir m?ssen f?r unsere ungl?ubigen Freunde und Familienmitglieder beten, ihnen mit unserer Freude und unserer Liebe Zeugnis geben und in der Lage sein, ihnen ?Gr?nde f?r unsere Hoffnung" (1 Petr. 3,15) zu geben. Vielleicht werden unsere Worte oder Taten eine Seele aus der Finsternis in das rettende Licht des Glaubens f?hren!
Von: Pater Joseph Gill
MehrLorem Ipsum?is simply dummy text of the printing and typesetting industry. Lorem Ipsum has been the industry's standard dummy text ever since the 1500s, when an unknown printer took a galley of type and scrambled it to make a type specimen book. It has survived not only five centuries, but also the leap into electronic typesetting, remaining essentially unchanged. It was popularised in the 1960s with the release of Letraset sheets containing Lorem Ipsum passages, and more recently with desktop publishing software like Aldus PageMaker including versions of Lorem Ipsum.
Von: Admin Shalom
MehrKannst du dir eine Zeit vorstellen, in der sich die Christen heimlich in unterirdischen Katakomben treffen mussten, um die Messe zu h?ren und die heilige Kommunion zu empfangen? So erging es den Christen im dritten Jahrhundert, als sie f?r ihren Glauben in Gef?ngnisse gesteckt und gemartert wurden. Eines Tages, als der Bischof gerade die Heilige Messe in einer der Katakomben feiern wollte, erhielt er einen Brief von den Gefangenen mit der Bitte, ihnen die heilige Kommunion zu bringen. Sobald die Messe zu Ende war, fragte der Bischof, wer bereit w?re, diese mutige Aufgabe zu ?bernehmen. Der kleine Junge Tarcisius - ein Messdiener - stand auf und sagte: ?Schickt mich.?? Der Bischof dachte, der Junge sei zu jung, aber Tarcisius ?berzeugte ihn, dass niemand ihn verd?chtigen w?rde, nur weil er so jung war. Alle Christen wussten um die tiefe Liebe, die Tarcisius f?r Jesus in der Eucharistie empfand, und so nahm der Bischof schlie?lich das Angebot des Jungen an. Tarcisius erhielt einige Hostien, die sorgf?ltig in ein Leinentuch eingewickelt und in ein kleines K?stchen gelegt wurden, das er in seine Tunika ?ber seinem Herzen einwickelte. Als er unterwegs an einer Gruppe seiner Schulkameraden vorbeikam, riefen sie ihn zu einem Spiel auf, aber Tarcisius lehnte ab, weil er es eilig hatte. Als sie sahen, dass er etwas an seine Brust gepresst hielt, wurden sie neugierig und versuchten gemeinsam, ihm die H?nde wegzuziehen. Einer der Jungen h?rte, wie er ?Jesus? fl?sterte, und er rief den anderen zu: ?Er ist ein Christ!? Er verbirgt dort ein christliches Geheimnis!? Sie schlugen und traten ihn und begannen, ihn zu Tode zu steinigen, damit er seinen Griff l?se. Als ein vorbeigehender Mann h?rte, dass der Junge ein Christ war, versetzte er ihm einen grausamen Schlag, der ihn zu Boden warf. In diesem Moment zerstreute ein Soldat den Tumult, nahm Tarcisius auf seine Arme und eilte in eine ruhige Gasse. Tarcisius ?ffnete die Augen und erkannte den Soldaten als einen Christen, den er schon oft in den Katakomben getroffen hatte. ?Ich sterbe?, sagte er, ?aber ich habe meinen Gott vor ihnen bewahrt.?? Und er reichte dem Soldaten seinen kostbaren Schatz, der ihn ehrf?rchtig in seinen Waffenrock steckte. ?Tragt ihn f?r mich ins Gef?ngnis?, sagte Tarcisius, und mit einem leisen Seufzer sank er in die Arme des Soldaten zur?ck.? Seine kleine Seele war bereits bei Gott, f?r den er so bereitwillig sein Leben gegeben hatte. Jesus selbst sagte: ?Niemand hat eine gr??ere Liebe als der, der sein Leben f?r seine Freunde hingibt.? Der kleine Tarcisius gab sein Leben f?r den Freund der Freunde, Jesus Christus.
Von: Shalom Tidings
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