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Es geht vom Ohr direkt ins Herz! Erfrische deine Seele auf erstaunliche Weise
Ich besuche Pflegeheime, wo ich als Seelsorgerin meinen Dienst mit Gebet, Liturgie und Musik anbiete, vor allem im Intensivpflegebereich. Dabei bin ich immer voller gemischter Gef?hle. Mir ist bewusst, dass diese Bewohner oft stunden- oder tagelang keine Reaktionen zeigen.
Wenn ich die Teilnehmer sehe, die schwach und vom Leben gezeichnet nur darauf warten zu gehen und ins Leere starren, so zweifle ich ernsthaft daran, dass meine Arbeit irgendwelche Fr?chte tragen wird.
Und doch wurde ich oft eines Besseren belehrt. Denn sobald Amazing Grace, How Great Thou Art, One Day at a Time und andere besonders beliebte Kirchenlieder ert?nen, heben sich K?pfe, weiten sich Augen und laufen Tr?nen ?ber manche Wangen.
Einmal griff ein gebrechlicher Herr nach meiner Hand, er sa? gel?hmt in einem Schalenstuhl. An diesem Tag musste ich ein paar Tr?nen vergie?en. Ein anderer, der wortkarg und feindselig war, schmetterte immer wieder heiter das Lied in seiner gro?artigen Baritonstimme, bis er von einigen Bewohnern zum Schweigen gebracht wurde, die sich von seinem ?L?rm? gest?rt f?hlten und schenkte mir dann ein seliges Zwinkern und ein Daumen hoch!
Studien ?ber Demenz zeigen, dass Musik Menschen in allen Stadien hilft, sich mit kostbaren Erinnerungen zu verbinden und dass Musik in der Tat eine gute Medizin ist. An Melodien kann man sich noch lange erinnern, nachdem man Namen, Gesichter und Worte vergessen hat.
Wir vergessen manchmal, welche Kraft die Musik hat, dieses Gehirnareal zu aktivieren – Antworten hervorrufen, Wiederverbindung mit geliebten Menschen und Verbesserung des Fokus. Sie steigert die Zufriedenheit und verringert die Ersch?pfung. Gleichzeitig lichtet sie den Nebel, den Schleier, der uns vielleicht von dem trennt, was wir vergessen m?chten und an was wir uns erinnern m?chten.
Das Clay Centre for Young Healthy Minds schreibt, dass Musik die am besten erforschte Kunsttherapie ist, und dass sie hilft, Angst, Depressionen, Trauma, Psychose und Stress abzubauen. Musik hilft heilen.
Bischof Brewer predigte am Sonntag, den 04. Oktober 2015 ?ber einige unterschiedliche Verwendungszwecke von Musik in unseren Leben. Er sagt, dass Musik uns das Evangelium lehrt; sie verbindet uns mit Gott auf einzigartige Weise; sie erlaubt uns unsere Liebe zu Gott mit unserem ganzen Sein auszudr?cken; und wenn sie f?r den Gottesdienst genutzt wird, erf?llt sie Gottes Gebot. Des Weiteren f?hrt er aus, dass Musik, die Gott ehrt, unsere Herzen zum Singen bringt. Und wenn unsere Herzen singen, so geschieht Anbetung. Wir sind innerlich verwandelt.
Ich habe festgestellt, dass dies wahr ist. Ich geh?re einer Gebetsgruppe an, wo Lobpreis und Anbetung jeden Freitag den Abend einrahmen, wenn wir zusammenkommen. 23 Jahre lang
haben wir nun Musik miteinander geteilt, die uns in eine tiefere Gemeinschaft mit Gott gezogen hat.
Ein gro?er Teil meines eigenen geistigen Wachstums wurde durch Lobpreis und Anbetung erm?glicht. Wenn ich zum Herrn singe, offenbart der Heilige Geist mir Wahrheiten ?ber mich und die Notwendigkeit meiner inneren Ver?nderung. Es wird mir bewusster, dass ich Gottes Gnade brauche und ich vergie?e Tr?nen der Trauer ?ber meine S?nden und Freude ?ber seinen Sieg ?ber S?nde und Tod. Wenn ich v?llig erledigt bin, spendet mir Musik Trost; wenn ich gegen Kummer ank?mpfe, gibt sie mir die Kraft und den Glauben weiter zu machen; wenn ich froh bin, inspiriert mich Musik zum Tanzen und meine Hoffnung mit anderen zu teilen; wenn der Teufel mich in Versuchung f?hrt, halten ihn Lobpreis und Anbetung auf Abstand.
Wenn du dich eingehender damit befassen m?chtest, lies den Artikel von John Michael Talbot in Music of God. Er sagt: ?Gott ist perfekte spirituelle Musik. Viele der gro?en Weltreligionen sagen, dass Gott das Universum durch Musik geschaffen hat. Aber die Musik, von der sie sprechen, ist nicht von dieser Welt. Sie ist zutiefst spirituell und mystisch. Die Mystiker sagen, dass man im ?bernat?rlichen Zustand Klang sehen und Farben h?ren kann. Das war unser urspr?nglicher Zustand, und wird es in der Ewigkeit wieder sein. Diese wohlklingende Musik ist Teil von Gottes Wesen. Gott ist die perfekte Harmonie von transzendentaler Selbst-Gen?gsamkeit und selbstverstr?mender G?te sowie selbstloser Liebe. Diese beeindruckende Balance und friedliche Harmonie manifestiert sich in vollkommener Weise in der Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Es ist vollkommene Logik, aber jenseits der verst?ndlichen Logik.? Ein anderer Musikschriftsteller deutet darauf hin, dass Harmonie von Gott geweiht ist – die Grundlage der Harmonie ist ein Dreiklang, ein Dreigespann von Noten, die in vollkommener Eintracht miteinander sind.
Wir m?gen 2020 aufgrund von Covid 19 nicht viel Musik gehabt haben – viele von uns haben auch den Rhythmus ihres Lebens verloren, geplagt von Unsicherheiten, das Leben zerrissen durch die Misst?ne von Verlust und Sorge. Aber wir d?rfen alle zuversichtlich sein, dass wir im Jahr 2021 zur?ckgewinnen wollen, was wir verloren haben, und dass wir die Hoffnung, das Vertrauen und den Glauben wieder entdecken, dass Gott uns dazu bestimmt hat – Schaffung von Harmonie, Frieden und Freude.
Wir m?gen von der Corona Virus Pandemie abgelenkt worden sein, aber lasst uns erneut erinnert sein an die Offenbarung (Offb 5,8-9): ?Als es das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig ?ltesten vor dem Lamm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von R?ucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen. Und sie sangen ein neues Lied.?
Lasst uns wieder unsere alten Lieder singen, oder neue schreiben, w?hrend wir weiter Musik f?r den Herrn machen, so dass wir einstimmen k?nnen in die himmlischen Ch?re!
Wenn wir unser disharmonisches falsches Selbst, getrieben von L?rm und Angst, loslassen und stattdessen Gott suchen, so werden wir ihn wieder zu uns sprechen h?ren in einer friedlichen Melodie des Vertrauens, froher Botschaften und Dankbarkeit.
Dina Mananquil Delfino is a counsellor, community worker, pre-marriage facilitator and Pastoral Associate of St Michael?s Parish, Berwick. She lives in Pakenham, Victoria with her family.
Die Schmerzen wurden unertr?glich - doch ich gab die Hoffnung nicht auf und erlebte ein Wunder! Mit 40 Jahren wurde bei mir das Charcot-Marie-Tooth-Hoffmann-Syndrom (CMT) diagnostiziert. Es ist eine vererbbare progressive periphere Neuropathie (Sch?digung des peripheren Nervensystems). Endlich wusste ich, warum ich mich immer vor dem Sportunterricht in der Schule gef?rchtet hatte, warum ich so oft hinfiel und warum ich so langsam war. Ich hatte schon immer CMT, ich wusste es nur nicht. Als ich zu einem Neurologen ?berwiesen wurde, hatten die Muskeln in meinen Beinen bereits zu verk?mmern begonnen, und ich konnte keine Treppen mehr steigen, ich musste mich hochziehen. Die Erleichterung ?ber eine Gewissheit einerseits stand der Sorge ?ber die Zukunft andererseits gegen?ber. W?rde ich im Rollstuhl enden? W?rden meine H?nde den Dienst versagen? W?rde ich in der Lage sein, f?r mich selbst zu sorgen? Die Diagnose st?rzte mich in ein tiefes Loch. Sie sagten mir, dass es keine Behandlung und keine Heilung gab. Zwischen den Zeilen h?rte ich: ?Es ist hoffnungslos.? Aber nach und nach gewann ich Hoffnung zur?ck ? wie die Morgensonne, die durch die Jalousien lugt, holte auch mich ein Hoffnungsschimmer aus meinem Kummer heraus. Es war mein Wunder der Hoffnung. Ich erkannte, dass sich nichts ge?ndert hatte: Ich war immer noch dieselbe. Ich klammerte mich an die Hoffnung, dass der Krankheitsverlauf langsam war, und dass ich Zeit hatte, mich damit abzufinden. Und so war es auch? eine Zeit lang. Vier Jahre lang erlebte ich ein langsames, allm?hliches Fortschreiten der Krankheit, doch dann, eines Sommers, wurde es pl?tzlich schlimmer. Tests best?tigten, dass sich mein Zustand auf unerkl?rliche Weise verschlechtert hatte. Wenn wir ausgingen, musste ich im Rollstuhl sitzen. Auch zu Hause konnte ich kaum noch etwas tun. Ich konnte nicht l?nger als ein paar Minuten am St?ck aufstehen. Ich konnte meine H?nde nicht benutzen, um Gl?ser zu ?ffnen, zu schneiden oder zu hacken. Selbst das Sitzen f?r mehr als ein paar Minuten fiel mir schwer. Das Ausma? der Schmerzen und der Schw?che zwang mich, die meiste Zeit im Bett zu verbringen. Dass ich nicht mehr f?r mich und meine Familie sorgen konnte, machte mich sehr traurig. Doch ich hatte in dieser Zeit eine au?ergew?hnliche Gnade. Es war mir m?glich, die t?gliche Messe zu besuchen. W?hrend dieser Fahrten begann ich eine neue Gewohnheit: Ich betete den Rosenkranz im Auto. Schon seit einiger Zeit wollte ich t?glich den Rosenkranz beten, aber ich konnte nicht in eine Routine hineinfinden und es durchhalten. Diese t?glichen Fahrten l?sten das Problem. Es war eine Zeit gro?er K?mpfe und Schmerzen, aber auch eine Zeit gro?er Gnade. Ich fing an, katholische B?cher und Geschichten ?ber das Leben der Heiligen zu lesen. Eines Tages, als ich f?r einen Vortrag ?ber den Rosenkranz recherchierte, stie? ich auf die Geschichte des ehrw?rdigen Pater Patrick Peyton C.S.C., der von Tuberkulose geheilt wurde, nachdem er Maria um ihre F?rsprache gebeten hatte. Er verbrachte den Rest seines Lebens damit, das Familiengebet und den Rosenkranz zu f?rdern. Ich sah mir auf YouTube Clips ?ber diese gro?en Rosenkranzversammlungen an, die er abhielt... manchmal kamen ?ber eine Million Menschen, um zu beten. Ich war tief bewegt von dem, was ich sah, und in einem Moment des Eifers bat ich Maria, auch mich zu heilen. Ich versprach ihr, f?r den Rosenkranz zu werben und Kundgebungen und Marathons zu veranstalten, wie Pater Peyton es tat. Ich verga? dieses Gebet bis ein paar Tage nach meinem Vortrag. Es war ein Montagmorgen, und ich ging wie ?blich zur Messe, aber etwas war anders, als ich nach Hause kam. Anstatt mich wieder ins Bett zu legen, ging ich ins Wohnzimmer und begann aufzur?umen. Erst als mein verbl?ffter Mann mich fragte, was ich da tat, bemerkte ich, dass alle meine Schmerzen verschwunden waren. Ich erinnerte mich sofort an einen Traum, den ich in der Nacht zuvor hatte: Ein in Licht gekleideter Priester kam zu mir und spendete mir die Krankensalbung. Als er mit dem ?l das Kreuzzeichen in meine H?nde zeichnete, wurde ich von W?rme und einem tiefen Gef?hl des Friedens umh?llt. Und dann erinnerte ich mich... ich hatte Maria gebeten, mich zu heilen. Das Wunder der Hoffnung war geschehen, und nach f?nf Monaten im Bett waren alle meine Schmerzen verschwunden. Ich hatte immer noch CMT, aber ich war wieder da, wo ich vor f?nf Monaten gewesen war. Seitdem verbringe ich meine Zeit mit Danksagungen, bete den Rosenkranz und erz?hle allen von der Liebe Gottes. Ich glaube, dass Maria diesen Priester geschickt hat, um mich zu salben und zu heilen, wenn auch auf eine andere Weise, als ich dachte. Damals war es mir nicht bewusst, aber als ich mich an die Hoffnung klammerte, hielt ich mich in Wirklichkeit an Gott fest. Er hat meinen K?rper geheilt, aber er hat auch meine Seele geheilt. Ich wei?, dass er mich h?rt, ich wei?, dass er mich sieht, ich wei?, dass er mich liebt, und ich bin nicht allein. Bitte ihn um das, was du brauchst. Er liebt dich, er sieht dich... Du bist nicht allein.
Von: Ivonne J. Hernandez
MehrTrinken, rauchen und tun was ich wollte, machte mich innerlich leer ?Mein ganzes Leben lang hat Gott mich mit Gnade ?berh?uft, obwohl ich es nicht verdient hatte. Ich habe mich immer gefragt: ?Warum, Herr? Ich bin ein so unvollkommener S?nder." Ohne zu z?gern, kam immer eine Antwort, die mich seiner Liebe zu mir versicherte. Das Tagebuch der heiligen Faustina beschreibt seine Barmherzigkeit so sch?n: ?Obgleich die S?nde ein Abgrund der Boshaftigkeit und Undankbarkeit darstellt, ist der f?r uns entrichtete Preis unvergleichlich - deshalb m?ge jede Seele im Leiden des Herrn Vertrauen finden und Hoffnung in seiner Barmherzigkeit. Gott verweigert niemandem seine Barmherzigkeit. Himmel und Erde k?nnen sich ver?ndern, doch Gottes Barmherzigkeit wird sich nicht ersch?pfen." (Tagebuch der heiligen Maria Faustina Kowalska, 72). Unz?hlige Erfahrungen aus erster Hand mit der Gnade und Barmherzigkeit unseres Herrn haben meinen Glauben verwandelt und mich in eine tiefere Vertrautheit mit ihm hineinwachsen lassen. Weltliche Wege In der heutigen Gesellschaft ist es schwer, junge Erwachsene oder Teenager zu finden, die ihren Glauben t?glich praktizieren. Die Verlockung der materiellen Welt ist gro?. Als 24-j?hrige habe ich das selbst erlebt. Fast 8 Jahre lang war mir als Teenager und junge Erwachsene die Meinung der Welt wichtiger als Gott. Ich war als Partygirl bekannt - ich trank, rauchte und tat, was immer ich wollte. Alle um mich herum sa?en im selben Boot, und wir genossen, was wir taten, auch wenn es schlussendlich keine Erf?llung gab. In dieser Zeit ging ich zwar sonntags in die Kirche, aber ich verstand meinen Glauben nicht ganz. Als ich aufwuchs, schickten mich meine Eltern zu vielen Exerzitien. Obwohl ich immer wieder ?bernat?rliche Erlebnisse und Begegnungen mit Jesus hatte, war ich immer noch in den Gewohnheiten der Welt gefangen. Die Erfahrungen bei den Exerzitien machten mich neugierig auf den Glauben, aber das hielt nicht lange an. Schon bald kehrte ich zum Feiern und Trinken mit meinen Freunden zur?ck und verga? alle meine guten Vors?tze. Ich glaube, viele Menschen in meinem Alter haben eine ?hnliche Geschichte. Ich brauchte etwa 8 Jahre, um zu erkennen, dass es im Leben mehr gibt als materielle Vergn?gungen, und durch die Gnade und Hilfe Gottes konnte ich mich von den Wegen der Welt abwenden und ihn in allem suchen. Ich fand schlie?lich Erf?llung in ihm, weil er eine Freude schenkt, die ewig ist und nicht verg?nglich. Bevor ich mich jedoch vollst?ndig von den weltlichen Vergn?gungen abwenden konnte, versuchte ich, mit einem Fu? in der Welt zu bleiben, w?hrend ich versuchte, auf dem Weg zu bleiben, den der Herr f?r mich vorgegeben hatte. Ich entdeckte, dass es ein Balanceakt war, den ich nicht bew?ltigen konnte. Heilung Anfangs dachte ich, dass ich auf meinem Glaubensweg gut vorank?me und studierte sogar Theologie. Obwohl ich mich immer mehr auf mich selbst als auf Beziehungen mit M?nnern konzentriert hatte, versuchte ich, meine Beziehung zu Gott zu meiner obersten Priorit?t zu machen. Allerdings hatte ich meine Neigung zu Alkohol, Drogen und dem Partyleben noch nicht aufgegeben. Eine neue Beziehung mit einem Mann begann schnell zu eskalieren, und wir begannen, sexuell intim zu werden, obwohl ich wusste, dass Gott mich bat, mich davon abzuwenden. Alkohol und Drogen halfen mir, die Tatsache zu verdr?ngen, dass ich immer noch in S?nde lebte und bei der ?berwindung meiner Versuchungen kl?glich versagte. Aber in seiner Barmherzigkeit gab mir der Herr einen Weckruf. Bei der zweiten Gelegenheit, bei der ich mit diesem Mann sexuell intim war, wurde ich pl?tzlich von einem schrecklichen Schmerz durchbohrt. Obwohl es Heiligabend war, ging ich in die Notaufnahme, wo man feststellte, dass eine Zyste w?hrend der sexuellen Intimit?t geplatzt war. Man empfahl mir, so schnell wie m?glich zu meinem Gyn?kologen zu gehen, aber wegen der Weihnachtsfeiertage und des Wochenendes hatte ich mehrere Tage lang Schmerzen, bevor ich einen Termin bekommen konnte. Sie f?hrte weitere Tests durch, um herauszufinden, warum ich immer noch so starke Schmerzen hatte, und sagte mir, sie w?rde mich anrufen, sobald die Ergebnisse vorl?gen. In der Silvesternacht verbrachte ich viel Zeit in der Kirche, ging zur Heiligen Messe und betete vor unserem Herrn im Tabernakel. Ich f?hlte mich so besch?mt und unw?rdig, und der Schmerz h?rte nicht auf. Ich war innerlich und ?u?erlich verletzt. Ich holte mein Handy heraus, um einen Abschnitt aus der Bibel zu lesen, und sah, dass ich einen Anruf aus der Arztpraxis verpasst hatte, also ging ich hinaus, um zur?ckzurufen. Die Krankenschwester teilte mir mit, dass der Test auf sexuell ?bertragbare Krankheiten ein positives Ergebnis f?r Gonorrhoe ergeben hatte. Ich stand schockiert und sprachlos da und wusste nicht, was ich sagen sollte, also bat ich die Schwester, zu wiederholen, was sie gerade gesagt hatte. Es schien immer noch nicht real zu sein, aber sie sagte mir, dass alles in Ordnung w?re, wenn ich nur eine Spritze bek?me. Es w?rde alles verschwinden. Ich sackte zur?ck in die Kirchenbank und weinte bitterlich und brachte vor Gott mein Bedauern ?ber mein Handeln, meine Trauer ?ber die Folgen und meine Erleichterung dar?ber, dass es geheilt werden konnte. Ich dankte ihm immer wieder und versprach, dass ich es wieder gutmachen w?rde. Nachdem ich die Spritze bekommen hatte, war ich entt?uscht, dass ich immer noch so starke Schmerzen hatte. Wann w?rden sie endlich verschwinden? Nach einem weiteren Tag, an dem ich mit Schmerzen zu Hause hockte und ungeduldig auf ein Ende dieser Qualen wartete, sp?rte ich, wie der Heilige Geist mich ermutigte, um Heilung zu beten, als ich das Lied ?House of Miracles" von Brandon Lake h?rte. W?hrend des Teils des Liedes, in dem das Heilungsgebet beginnt, f?hlte ich mich vom Heiligen Geist ?berw?ltigt, der sich in mir bewegte. Meine H?nde, die in die Luft erhoben waren, um den Herrn zu loben, begannen sich auf Befehl des Herrn langsam ?ber meinen Unterleib zu bewegen. W?hrend meine H?nde dort ruhten, betete ich immer wieder um Heilung und flehte Gott an, mich von diesen Schmerzen zu befreien. Spontan begann ich in Zungen zu beten. Gerade als das Gebet endete und das Lied zu Ende war, sp?rte ich, wie etwas meinen K?rper verlie?. Ich kann es nicht ganz erkl?ren, aber ich sp?rte, dass etwas ?bernat?rliches aus meinem K?rper gereinigt wurde. Ich dr?ckte auf meinen Unterleib, wo all die Schmerzen gewesen waren, aber es war kein einziges Stechen mehr zu sp?ren. Ich war fassungslos, dass ich innerhalb eines Liedes von unertr?glichen Schmerzen vollkommen befreit worden war. Ich war so dankbar f?r das, was Jesus f?r mich getan hatte. Ich erwartete, dass der Schmerz eventuell zur?ckkehren w?rde, aber das tat er nicht. An diesem Tag und in den Tagen danach hatte ich keine Schmerzen mehr, und ich wusste, dass Jesus mich in diesem Moment geheilt hatte. Ich hatte schon fr?her in meinem Leben Heilung erfahren, k?rperlich und innerlich, aber das war anders. Obwohl ich mich so unw?rdig f?hlte, seine Heilung zu empfangen, weil ich mir die Krankheit selbst zugezogen hatte, lobte und dankte ich Gott daf?r, dass er mir diese Gnade erwiesen hatte. In diesem Moment f?hlte ich mich wieder von Gottes barmherziger Liebe umh?llt. Verwandlung Wir leben in einer gefallenen Welt und werden alle irgendwann und auf unterschiedliche Weise hinter seinem Plan f?r unser Leben zur?ckbleiben. Doch Gott verurteilt uns nicht dazu, in unserer S?nde gefangen zu bleiben. Stattdessen wartet er mit Gnade und Barmherzigkeit darauf, uns wieder aufzurichten und uns zu ihm zur?ckzuf?hren. Er wartet geduldig mit offenen Armen. Ich habe das schon viele Male erlebt. Wenn ich ihn einlade, in meinem Schmerz und meiner Zerrissenheit gegenw?rtig zu sein, verwandelt er mich, n?hrt meinen Glauben und hilft mir, ihn tiefer zu verstehen. Die Welt hat viele Ablenkungen, in denen wir vor?bergehendes Vergn?gen finden k?nnen, aber Jesus ist der Einzige, der vollkommen und unendlich befriedigen kann. Keine Menge an Partys, Alkohol, Drogen, Geld oder Sex kann dem gleichkommen, was er jedem von uns bieten kann. Ich habe durch bittere Erfahrung gelernt, dass man wahre Freude nur dann finden kann, wenn man sich ihm v?llig hingibt und ihm in allem vertraut. Wenn ich meine Vorhaben durch die Linse seiner Liebe betrachte, finde ich wahres Gl?ck und gebe Gott die Ehre, indem ich seine Liebe teile.
Von: Mary Smith
MehrJetzt, da ich verheiratet war, dachte ich, ich k?nnte weitermachen, als ob nichts von dem Vergangenen geschehen w?re und der Schmerz sich einfach aufl?sen w?rde; aber stattdessen begann ich mit Depressionen und Wut zu k?mpfen... Ich wurde als neuntes Kind in einer gro?en irischen, katholischen Familie geboren. Meine Mutter war eine gl?ubige Katholikin, aber die Trunksucht meines Vaters verursachte eine Menge Probleme, die mich anf?llig machten. Als ich vierzehn war, wurde ich vergewaltigt, aber als ich es erz?hlte, sagte mir jemand: ?Das h?ttest du nicht zulassen d?rfen. Jetzt bist du eine Hure?. Obwohl es nicht stimmte, glaubte ich das ?ber mich selbst. Weil ich keine Hure sein wollte, habe ich mir einen Freund gesucht. Weil ich von der Kultur um mich herum ein falsches Moralverst?ndnis ?bernommen hatte, dachte ich, es sei in Ordnung, Sex zu haben, solange ich in einer ?Beziehung? war. Als ich sechzehn war, waren wir schwanger. Er dr?ngte mich zu einer Abtreibung, damit wir die High School beenden konnten. Ich war krank, verwirrt und ver?ngstigt, aber ich sah es als ein Problem, das gel?st werden musste. Als er mich in eine Abtreibungsklinik brachte, zitterte ich so sehr, dass die Krankenschwester mir Valium gab, um mich zu beruhigen. Dann sagte sie: ?Mach dir keine Sorgen, Schatz. Es ist kein Baby. Es ist nur ein Zellklumpen.? Ich war wie bet?ubt, aber das Lachen des Abtreibers, als er sagte: ?So will ich sie haben?, verfolgt mich bis heute. Ich sp?re immer noch, wie die Tr?nen ?ber mein Gesicht kullerten und das Papierblatt, auf dem ich lag, durchtr?nkten. Mein erster Tag danach in der Schule ist mir in Erinnerung geblieben. Ich stand auf dem Flur, als ein Sch?ler auf mich zukam, mich besorgt ansah und fragte: ?Eileen, was ist los?? Sofort ?berkam mich eine Welle der Verleugnung und ich antwortete schnell: ?Nichts, warum?? ?Ich wei? nicht, du siehst anders aus?. Ich war anders! Mein Leben geriet in eine Abw?rtsspirale. Ich begann zu trinken und Drogen zu nehmen, um mich zu bet?uben und um in der gleichen ?Beziehung? zu bleiben. Als ich achtzehn Jahre alt war, waren wir wieder schwanger und hatten eine weitere Abtreibung. Ich war so traumatisiert von diesem Erlebnis, dass ich mich an nichts erinnern kann - nicht einmal an den Ort. Aber meine Schwester und mein Freund erinnern sich. Ich konnte mit so viel Schmerz nicht umgehen. Wir trennten uns, aber ich begann eine neue ?Beziehung?. Wenn ich meine Seele damals beschreiben sollte, m?sste ich sagen, dass sie sich in einem totalen moralischen Verfall befand, wie die Kultur, in die ich mich hatte hineinziehen lassen. Als ich dreiundzwanzig war, wurde ich durch das schlimmste Ereignis meines Lebens aus meiner Erstarrung aufgeschreckt. Meine Mutter wurde bei einem Autounfall von einem betrunkenen Fahrer get?tet. Bei ihrer Beerdigung war ich wie gebannt von dem Weihrauch, der ?ber dem Sarg aufstieg. Es ist ein Symbol f?r unser Gebet, das zu Gott aufsteigt, aber ich sah es als Mamas Seele, die zu Gott geht. Mama war eine gl?ubige Frau, deshalb war ich sicher, dass sie in den Himmel kommen w?rde. Ich sehnte mich danach, sie eines Tages wiederzusehen, also wollte ich auch dorthin gehen, aber mein Leben w?rde sich ?ndern m?ssen. Da fiel ich auf die Knie und schrie zu Gott. Ich begann, wieder in die Kirche zu gehen, aber einen Monat nach dem Tod meiner Mutter erfuhr ich, dass ich schwanger war. Ich hatte das ?berw?ltigende Gef?hl, dass Mama alles wusste, jetzt, wo sie bei Gott war. Unvergesslicher Schmerz Ich fand eine Arbeit, um meine Tochter zu unterst?tzen, lie? sie taufen und gab ihr die Liebe und F?rsorge, nach der ich mich sehnte. Der Herr brachte einen guten Mann in mein Leben, und so bereitete ich mich auf unsere Hochzeit vor, indem ich alle meine S?nden beichtete, einschlie?lich der Abtreibungen. Als der Priester mir die Absolution erteilte und mir sagte, dass ?Jesus mich liebt?, war ich nicht ?berzeugt, weil ich das Gef?hl hatte, dass ich die unverzeihlichste S?nde begangen hatte. Ich wollte nicht wahrhaben, wie viel Schmerz ich immer noch in mir trug, obwohl ich jeden Tag daran dachte. Ich hatte die Vorstellung, dass alles gut werden w?rde, jetzt, wo ich verheiratet war, und dass wir das gute Leben zusammen haben k?nnten, dass ich mir immer gew?nscht hatte. Ich dachte, ich k?nnte so weitermachen, als ob die Vergangenheit nie passiert w?re und der ganze Schmerz einfach verschwinden w?rde. Stattdessen begann ich mit Depressionen und Wut zu k?mpfen. Ich hatte Schwierigkeiten, mit Menschen vertraulich zu werden. Ich f?hlte mich nicht in der Lage, ich selbst zu sein und ihnen gegen?ber ehrlich zu sein, so dass ich Schwierigkeiten hatte, Freundschaften zu schlie?en und zu pflegen. Ich hatte ein bruchst?ckhaftes Selbstverst?ndnis, und obwohl ich immer noch jeden Tag an die Babys dachte, die ich abgetrieben hatte, sprach ich nie mit jemandem dar?ber. Aber der Herr hatte mich nicht vergessen. Ich fand eine neue Freundin, Grace, die mich mit Schwester Helen bekannt machte, einer Nonne, die die Gabe der Heilung hatte. Als sie f?r mich betete, erz?hlte sie mir etwas ?ber mich, das sie niemals h?tte wissen k?nnen. Das hat mich erschreckt. Eine Abtreibung wirkt sich auf vielen Ebenen bei Frauen aus, und eine der Auswirkungen auf mich war die Angst vor Jesus. In der Kirche ging es mir gut, weil ich ihn mir irgendwo weit weg im Himmel vorstellte. Diesmal sagte sie: ?Eileen, ich wei? nicht, was es ist, aber Jesus will, dass du mir etwas erz?hlst.? Ich brach in Tr?nen aus, als ich ihr von den Schwangerschaftsabbr?chen erz?hlte. ?Okay, ich verstehe?, murmelte sie sanft. ?Zuerst m?chte ich, dass du dar?ber betest. Frage Jesus, wie deine Kinder hei?en.? W?hrend ich betete, sp?rte ich, wie der Herr mir sagte, dass ich ein kleines M?dchen namens Autumn und einen kleinen Jungen namens Kenneth hatte. Sie w?rden bis in alle Ewigkeit ein Teil von mir sein. Ich musste also aufh?ren, sie zu verleugnen, und sie annehmen. Das gab mir die Erlaubnis, die ich brauchte, um zu trauern - eine unbeschreibliche, herzzerrei?ende Trauer. Eingekuschelt in ihre Arme Eines Tages kam mein Mann fr?h von der Arbeit nach Hause und fand mich in F?tus Stellung auf dem Kellerboden liegend und in Tr?nen aufgel?st vor, weil ich mir endlich eingestanden hatte, dass ich mich an der T?tung meiner eigenen Kinder beteiligt hatte. Mein Mann hob mich sanft vom Boden auf und fragte: ?Schatz, was ist denn los?? Mir wurde die Gnade zuteil, meinem Mann endlich von den Schwangerschaftsabbr?chen zu erz?hlen. Er hielt mich fest und fl?sterte: ?Es wird alles gut, ich liebe dich immer noch.? Als ich wieder Schwester Helen zum Heilungsgebet aufsuchte, sah ich vor meinem geistigen Auge, wie ich auf dem Scho? Jesu sa? und meinen Kopf an seine Brust dr?ckte. Dann sah ich die Gottesmutter, wie sie meine Babys in ihre Arme schloss. Sie brachte sie zu mir und ich hielt sie fest, w?hrend ich ihnen sagte, wie sehr ich sie liebte und wie leid es mir tat. Ich bat sie um Vergebung, bevor ich sie wieder in die liebenden Arme der Gottesmutter gab. Sie versprach mir, dass sie f?r alle Ewigkeit bei ihr und Jesus im Himmel sein w?rden. Als Jesus und Maria mich wieder umarmten, h?rte ich Jesus sagen: ?ICH LIEBE DICH IMMER NOCH?. Ich hatte mich von Menschen inspirieren lassen, die Gottes liebende Barmherzigkeit bezeugten, und f?hlte mich nun berufen, dasselbe zu tun, indem ich meine Geschichte erz?hlte, Therapeutin wurde und bei den Rachels Weinberg-Exerzitien f?r Frauen mithalf, die Heilung von den Folgen einer Abtreibung suchten. Wieder zum Leben erweckt Wenn mich Leute fragen: ?Wie halten Sie als Therapeutin all diese Traumata aus, wenn Sie die Geschichten all dieser Menschen h?ren??, dann sage ich ihnen, dass ich das nicht allein mache. Maria tut es mit mir. Ich bin ihr geweiht, also ist alles, was ich tue, f?r Jesus durch Maria. Der t?gliche Rosenkranz und der t?gliche Empfang des Herrn in der Messe geben mir die Kraft, die ich brauche. Dort treffe ich jeden Tag meine Kinder, denn der ganze Himmel kommt herab und umgibt den Altar bei jeder Messe. Nach mehr als drei?ig Jahren nahm ich Kontakt mit dem Vater meiner abgetriebenen Kinder auf, um ihm von meiner Heilung zu erz?hlen und ihm diese Hoffnung zu vermitteln. Er dankte mir, weil ich ihm einen Einblick in die Gr?nde gab, warum sich sein Leben so richtungslos anf?hlte, und ihm Hoffnung gab, dass es anders sein k?nnte. Seine Stimme brach, als er mir sagte: ?Das waren die beiden einzigen Kinder, die ich je hatte.?
Von: Eileen Craig
MehrWir m?ssen aufpassen, worum wir bitten, denn wir k?nnten es bekommen? Es gibt etwas sehr Befriedigendes an dem Prozess und den Ergebnissen einer gr?ndlichen Hausreinigung.? Noch Wochen und manchmal Monate danach erfreut sich meine ganze Familie an den sichtbaren Fr?chten meiner Bem?hungen.? Wenn mich der Drang zur Tiefenreinigung ?berkommt, f?hrt mich diese Zufriedenheit, einen Bereich in Angriff genommen zu haben, oft dazu, dass ich mich auf den n?chsten Teil des Hauses konzentriere, der dieselbe Aufmerksamkeit erfordert. Das Putzen f?hrt dazu, dass ich nicht mehr ben?tigte Dinge ausmiste: das Auto wird dann mit Kisten vollgeladen, die f?r den Secondhand-Laden bestimmt sind. Als ich eines Nachmittags mit einer Wagenladung zum Secondhand-Laden fuhr, fiel mir auf, dass ich die meisten Dinge in diesen Kisten selbst gekauft hatte. Auch wenn es mir zum Zeitpunkt des Kaufs nicht bewusst war, war ich diejenige, die die Entscheidung getroffen hatte, mein Leben und mein Zuhause mit ?berfl?ssigen Dingen vollzustopfen.? Ebenso d?mmerte mir, dass sich dieses Dilemma auch in mein Privat- und Familienleben eingeschlichen hatte. Im Laufe der Jahre hatte ich meinen Terminkalender mit so vielen ?Aufgaben? gef?llt, dass ich mein eigenes Leben vollgestopft hatte. Dieser Gedanke machte mir bewusst, dass ich etwas ?ndern musste. Mein Becher l?uft ?ber Das Eheleben begann, als ich noch sehr jung und voller Energie war.? Gott segnete uns sofort mit Kindern, und wir nahmen all die Bed?rfnisse und Aktivit?ten an, die Kinder mit sich brachten. Ich war eine vielbesch?ftigte Ehefrau und Mutter.? Mein Becher war nicht nur voll, er lief sogar ?ber. Doch so voll mein Becher auch zu sein schien, es entstand eine zunehmende Leere in mir. Das Leben f?hlte sich unruhig an, aber ich hatte keine Zeit, herauszufinden, was meinen Geist unruhig machte. Gott hatte ein wachsendes Verlangen in mein Herz gelegt, eine engere Beziehung zu ihm zu entwickeln. Ich wusste viele bruchst?ckhafte Details ?ber Gott, aber ich verstand weder seine Geschichte noch meinen Platz in dieser Geschichte. In meinem Alltag blieb nur sehr wenig Zeit f?r Gott ?brig, aber kaum eine qualitativ gute Zeit. Der Verlangsamungs-Effekt F?nfzehn Jahre und 4 Kinder sp?ter erinnere ich mich an einen Morgen, an dem ich mich ?berm??ig m?de f?hlte, ein Gef?hl, das sich seit geraumer Zeit aufgebaut hatte. ?Es war weit mehr als M?digkeit. Die Dynamik des Lebens, die sich aufbaute, beschleunigte und von Jahr zu Jahr wuchs, f?hrte schlie?lich dazu, dass mein Geist, mein K?rper und meine Seele ersch?pft waren.? In meiner Verzweiflung wandte ich mich schlie?lich an Gott. Ich rief ihm zu: ?Herr, lass mich ruhig werden! Ich kann nicht alles tun, und schon gar nicht in diesem Tempo.? Wo bist Du?? Ich wei?, dass du da drau?en bist. Ich brauche dich!? Ich habe geh?rt, dass man aufpassen muss, worum man bittet, denn man k?nnte es bekommen.? Nun, Gott hatte geduldig und barmherzig darauf gewartet, dass ich zu ihm rief. Nur wenige Monate nach meinem verzweifelten Gebet wurde ich von einer giftigen Spinne gebissen, was mich in eine Abw?rtsspirale verschiedener gesundheitlicher Probleme st?rzte. Alle Aktivit?ten wurden nicht nur langsamer, sondern h?rten auf. Ich wurde extrem schwach und mit Schmerzen bettl?gerig. Ein Arzt nach dem anderen, ein Test nach dem anderen, ein Tag nach dem anderen... Ich siechte dahin. Die gebrechliche Frau, die mir aus dem Spiegel entgegenblickte, war eine Fremde, eine H?lle meiner selbst.? ?Herr, hilf mir?, rief ich. Eine sch?tzenswerte Freundschaft Die Tage f?hlten sich sehr lang und einsam an, weil ich wenig Energie hatte, etwas zu unternehmen. Eines Nachmittags erregte die verstaubte Bibel auf meinem Nachttisch meine Aufmerksamkeit.? In der Hoffnung, inspirierende Worte zu finden, die mich tr?sten w?rden, schlug ich die vergoldeten Seiten auf.? Von Tag f?r Tag wurde mir die Bibel zu einem willkommenen und gesch?tzten Freund. Doch ich bekam mehr Fragen als Antworten, als ich zu verstehen versuchte: Wer ist dieser Gott? Warum hat er die Dinge getan, die er getan hat? Wie h?ngen die Geschichten zusammen?? Wie passe ich, die ich in diesem Bett liege, in seine Geschichte?? Wo ist er jetzt? H?rt er mich?? Noch bevor ich meine Fragen stellte, war Gott am Werk und brachte die richtigen Leute in mein Leben.? Hilfe war im Anmarsch. Monate bevor ich krank wurde, hatte ich eine nette kleine ?ltere Dame namens Priscilla eingestellt, die meinen Kindern und mir das Klavierspielen beibringen sollte.? Sie kam f?r w?chentliche Unterrichtsstunden zu uns nach Hause.? Sie kam zwar immer noch, um meine Kinder zu unterrichten, ich aber musste den Unterricht wegen Schw?che und M?digkeit absagen.? Als Priscilla erfuhr, wie krank ich geworden war, erz?hlte sie mir von ihrem Glauben und bot mir an, mit mir um Heilung zu beten.? In diesem Moment begann eine Freundschaft zwischen uns, die ich bis heute sch?tze. Etwas f?r Gott In der folgenden Woche erkundigte sich Priscilla nach meinem Gesundheitszustand. Ich hatte keine k?rperlichen Verbesserungen bemerkt, aber ich erz?hlte, dass ich begonnen hatte, die Bibel zu lesen, und dass sie mir Trost spendete. Ich gestand jedoch, dass ich einige Passagen nicht verstand, was mich frustrierte.? Ich wusste nicht, dass unsere Klavierlehrerin sich mit der Heiligen Schrift gut auskannte. Ihre Augen leuchteten auf, als sie mir ihre Liebe zu Gott und seinem Wort erkl?rte.? Sie bot mir an, in der folgenden Woche wiederzukommen und anstelle der Klavierstunde eine Bibelstunde f?r mich abzuhalten. Gott hatte Priscilla (was "Freude des Herrn" bedeutet) in mein Leben gebracht, und ?ber zwei Jahre lang beantwortete sie mit Freude meine Fragen ?ber die Heilige Schrift.? Sie betete mit mir und half mir, ein ordentliches Gebetsleben zu entwickeln. Die Gebetszeit f?hrte zu einer wunderbaren pers?nlichen Beziehung zu Gott. Dieses leere, ruhelose Gef?hl begann zu schwinden. Obwohl ich immer noch sehr krank war, kam mir der Gedanke, dass ich anfangen sollte, mich nicht mehr auf mich selbst zu konzentrieren, sondern zu versuchen, etwas f?r Gott zu tun.? Gott hatte mir zahlreiche Talente gegeben, aber in meinem Zustand hatte ich wenig zu geben.? ?Herr?, betete ich, ?ich glaube, ich kann noch h?keln?. Ich fragte mich, wie Gott das H?keln gebrauchen k?nnte, aber ich bot es trotzdem an. Am folgenden Sonntag, als ich zu schwach war, um an der Messe teilzunehmen, schaltete ich den Fernseher ein und hoffte, auf dem lokalen katholischen Sender einer heiligen Messe beiwohnen zu k?nnen. Stattdessen wurde genau in diesem Moment eine Sendung aus einer Kirche in meiner N?he ausgestrahlt. Einige Freunde und Nachbarn gingen in diese Kirche, und so fragte ich mich, ob wohl jemand von ihnen gerade dort war. Als der Gottesdienst zu Ende war, stand eine Frau auf und verk?ndete, dass sie einen neuen Dienst mit dem Namen ?Der Gebetsschal-Ministry? ins Leben rufen w?rden und H?klerinnen und Strickerinnen gesucht w?rden. Ich bin fast aus dem Bett gefallen! Gott hatte mein Gebet erh?rt und mich in den Dienst gerufen. Ich stolperte die Treppe hinunter, so schnell mich meine schwachen Beine tragen konnten, und rief eine meiner Freundinnen an, die diese Kirche besuchte. ?Wer war diese Frau... und wie kann ich mich an diesem Dienst beteiligen??,? fragte ich eindringlich. Gott rief mich Ich bot das Wenige an, das ich hatte, und Gott rief mich, es einzusetzen. Als sie dieses Treffen abhielten, gab er mir durch seine Gnade die Kraft, zu dieser kleinen wei?en Kirche zu gehen, und ich meldete mich an, um Gebetsschals f?r andere zu h?keln. Die Schals sollten an Kranke, Einsame, Sterbende und Menschen, die Trost brauchen, verschenkt werden, um sie daran zu erinnern, dass andere an sie denken und f?r sie beten.? Ich h?kelte viele Schals und betete f?r jeden, der Gebete brauchte. Ihre Probleme wurden zu meinen Problemen, und ihre Bed?rfnisse wurden mir wichtiger als meine eigenen. Interessanterweise begann damit der Weg zur k?rperlichen Heilung. Mit jedem Tag wurde mein k?rperliches und geistiges Leben st?rker.? Nach ein paar Jahren zog meine Familie aus der l?ndlichen Umgebung in Neuengland in eine Stadt in Nordkalifornien.? Innerhalb weniger Monate ?ffnete Gott eine T?r, um in unserer neuen Gemeinde die Gebetsschalarbeit fortzusetzen, und er erinnerte mich daran, dass es immer noch Arbeit f?r ihn zu tun gab. Ich liebe die Geschichte von Martha und Maria im Lukasevangelium, in der Jesus Martha hilft zu verstehen, dass sie ihre Priorit?ten neu ordnen muss: ?Du bist um viele Dinge besorgt?, sagt er zu ihr, ?aber nur wenige Dinge sind notwendig - oder sogar nur eines?. Ihre Schwester Maria hingegen sa? einfach zu den F??en des Herrn und h?rte zu, was er sagte, und Jesus bezeugt, dass ?sie sich f?r das Bessere entschieden hat, und ihr dies nicht genommen werden soll.? Ich sp?rte, dass Gott mich von Martha in Maria verwandelte. Es war ein langer, harter Weg zur Genesung. Ich habe immer noch schwierige Tage, aber Gott hat mich von der geistigen und k?rperlichen Ersch?pfung zu einem ges?nderen Leben gef?hrt. Ich musste viele Dinge loslassen, von denen ich einst dachte, sie seien wichtig.? Ich musste mein Leben gr?ndlich reinigen, meinen Becher leeren und Gott erlauben, ihn zu f?llen. In Psalm 46:10 sagt uns Gott: ?Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin.? Jetzt f?hre ich ein ruhigeres Leben und nehme mir die Zeit, den Heiligen Geist um Unterscheidungsverm?gen zu bitten, damit ich mich nur f?r das entscheiden kann, was Gott von mir will. Meine Zeit, meine Talente und meine Sch?tze geh?ren ihm, und ich bem?he mich, in meinem Leben Raum zu schaffen, um mit Gott zusammen zu sein, seine Gegenwart zu sp?ren und seine Stimme zu h?ren.? Das sind die ?Dinge, die notwendig sind?. Wenn wir unser Zuhause aufr?umen und gute Ergebnisse erzielen, werden wir inspiriert, andere Bereiche zu verbessern.? Dieses Konzept kann in unserem geistlichen Leben auf dieselbe Weise funktionieren.? Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass je mehr Zeit ich mit Gott verbringe und ihn in mein Leben einlade, desto mehr positive Dinge geschehen. ?Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten f?hrt? (R?m 8,28). Deshalb m?chte ich dich heute ermutigen, dir einen Bereich in deinem Leben auszusuchen, der ein Hindernis f?r eine engere Beziehung zu Gott darstellt. Biete ihm diesen Bereich an und lade ihn ein, deinen Glauben und deine Beziehung zu ihm zu vertiefen.? Denn wie Augustinus so treffend und tiefsinnig formulierte,? ?Geschaffen hast du uns auf dich hin, oh Herr, und unruhig ist unser Herz bis es ruht in dir?.
Von: Teresa Ann Weider
MehrDa bemerkte ich, dass ich meinem Sohn das Gleiche angetan hatte, wie mir? meine Mutter ? ?Du bist wie die Samariterin?, sagte mein geistlicher Begleiter, als er f?r mich betete. Seine Worte ersch?tterten mich. ?Ich bin wie die Samariterin?? Er nickte. Seine Worte schmerzten, aber die weisen braunen Augen zeigten viel Mitgef?hl. Er war kein gew?hnlicher Geistlicher. Ich hatte mich ?ber Jahre mit ihm getroffen und hatte durch ihn schwierige und au?ergew?hnliche Erfahrungen mit Gott gehabt. Jedes Mal wenn ich zu ihm kam, war das Wartezimmer vor seinem B?ro voll mit Menschen aus der ganzen Welt, die von ihm geh?rt hatten und von ihm Heilung oder Beratung erwarteten. Dieser ruhige, bescheidene und heilige Mann war seit vielen Jahren Gottes Instrument und ich hatte unz?hlige Menschen hergebracht. Auf dem Heimweg haderte ich mit seinem Vergleich. Die Samariterin? Ich hatte keine f?nf Ehem?nner gehabt und der Mann, mit dem ich lebte, war mein Ehemann. Und dann fiel es mir ein, dass ich vielleicht wie die Samariterin war, weil sie nach ihrer Begegnung mit Jesus in die Stadt lief, um allen zu erz?hlen, dass sie dem Messias begegnet war. Vielleicht war es das, was er gemeint hatte. Ich ahnte nicht, dass sein Vergleich prophetisch sein w?rde... Vergeltung ?ber die Jahre waren die Konflikte und Probleme im Haus eskaliert und ich endete in einer Therapie. F?r alles Wissen ?ber den katholischen Glauben hatte ich sehr wenig Selbstbewusstsein. Ich glaubte, dass ich gottesf?rchtig war, weil ich eine fromme Katholikin war, die ein sakramentales Leben f?hrte, und ich gro?z?gig mit meiner Zeit und Hingabe umging. Obwohl ich Beichte an Beichte reihte, beging ich weiterhin immer wieder die gleichen S?nden. Viele meiner Beichten konzentrierten sich auf die S?nden meiner Mitmenschen, die mir am n?chsten standen und darauf, wie sie sich ?ndern mussten. Sogar w?hrend der Predigten im Gottesdienst dachte ich mehr an die Menschen, die nicht da waren, aber die das h?ren sollten, was ich gerade h?rte. Ich war mir sicher, dass ich rechtschaffen war und Gott auf meiner Seite hatte... Durch die Therapie wurde vieles bei mir aufgedeckt. Ich hatte in einem Haus der Schande anstatt einem Haus der Gnade gelebt, und ich hatte die Menschen, die mir am n?chsten standen, verletzt und unsere Beziehungen zerst?rt. Jeder Tag brachte M?glichkeiten zur Ver?nderung, aber es war nicht leicht. ?Kannst du f?r mich f?r ein bis zwei Stunden auf deine Schwester aufpassen? Ich muss Besorgungen machen?, fragte ich meinen Teenager-Sohn, der gerade erst von der Schule nach Hause gekommen war und die Stiege hochlief. In einem b?sen Ton antwortete er: ?Nein!? Das war nicht, was ich erwartet hatte, und ich war au?er mir. Ich wollte ihn zurechtweisen und ihm Vorw?rfe machen auf der Ebene von `Wie kannst du es wagen, so mit mir zu reden! Du bist ein respektloses und undankbares Balg! Du bist das ganze Wochenende mit deinen Freunden unterwegs gewesen, und du kannst nicht einmal f?r ein bis zwei Stunden bei deiner Schwester bleiben? Wie selbsts?chtig von dir!? Der Kampf mit meinem Ego war in vollem Gang. Hilf mir, Jesus, betete ich. Ich erinnerte mich an eine meiner ersten Therapie-Sitzungen. ?Ignoriere deine ersten Impulse.? Ich nahm einen tiefen Atemzug und lenkte meinen Fokus weg von mir selbst auf meinen Sohn. Ich konnte sehen, dass seine Reaktion auf mein Anliegen v?llig ?berzogen war. Er war w?tend. Es steckte mehr hinter seiner emp?rten Ablehnung und ich wollte wissen, was es war. ?Du bist wirklich w?tend. So bist du sonst nicht. Was ist los?? fragte ich aufrichtig. ?Es geht immer um mich, meine Br?der fragst du nie?, keifte er. Die Stimme in meinem Kopf meldete sich dagegen, `Das stimmt nicht! Seine Br?der passen auf sie auf, wenn er nicht da ist. Er wirft mir vor, ungerecht zu sein, das ist nicht wahr!? Jesus hilf mir, meinen Stolz und mein Ego zu d?mpfen. Meine Wangen r?teten sich. Ich f?hlte mich blo?gestellt und besch?mt. Will ich Recht haben oder m?chte ich ihn verstehen und mit ihm verbunden sein, fragte ich mich. Tief im Innersten wusste ich, dass er Recht hatte. Er war derjenige, den ich immer fragte, weil ich glaubte, dass er am verantwortungsbewusstesten war. ?Du hast Recht, ich frage immer dich?, gab ich zu. Seine Gesichtsz?ge wurden weich. ?Nun, das ist nicht fair.? Seine Stimme war schwach und er wurde emotional. ?Du hast mich auf sie aufpassen lassen, als sie ein winziges Baby war, und ich war die ganze Zeit als du fort warst v?llig fertig, weil ich total ?berfordert war?, sagte er. Meine Gedanken schweiften zur?ck zu einer Erinnerung. Ich war noch sehr jung und alleine zu Hause mit meinen zwei Br?dern, die noch Babys waren. Ich erinnerte mich an die Panik, die ich empfunden hatte. Ich stand da, schaute zu ihm auf, geschockt von der Erkenntnis, dass ich ihm das gleiche angetan hatte wie meine Mutter. ?Erz?hl mir davon?, bat ich behutsam. Tief bewegt erz?hlte er, woran er sich erinnerte. Ich r?ckte n?her an ihn heran. ?Das ist furchtbar. Ich h?tte dich niemals in eine derartige Lage bringen d?rfen. Meine Mutter hat das gleiche mit mir gemacht. Sie hielt mich f?r kompetenter als meine Geschwister, sie verlie? sich v?llig auf mich und brauchte mich f?r Dinge, f?r die ich niemals verantwortlich h?tte sein d?rfen. Es tut mir wirklich sehr Leid?, gab ich zitternd zu. Voller Bedauern und Mitleid dar?ber, was ich ihm angetan hatte, nahm ich mir vor, etwas zu ver?ndern. Wahre Anbeter Meine Erinnerung, wie ich mich als Kind gef?hlt hatte, und das Eingest?ndnis meiner eigenen Wut gegen?ber meiner Mutter und Geschwister halfen mir, die verborgenen Muster zu erkennen, wie ich mich ungerechterweise auf ihn verlie? und seinen Br?dern das Wachsen in der Verantwortung verwehrte. Schlimmer noch, ich stellte fest, dass einige Aufgaben, f?r die ich seine Hilfe in Anspruch genommen hatte, Lasten waren, die f?r mich oder meinen Mann zu tragen bestimmt waren. Entschlossen strengte ich mich an, die Verantwortlichkeiten gerechter aufzuteilen. Unsere Beziehung verbesserte sich, und als der Druck abnahm, hegte er auch weniger Groll gegen seine Br?der. Obwohl manche Konflikte mir auch weiterhin einen Spiegel vorhielten, wuchs durch die ges?nderen Beziehungen mein Wunsch, mein Ego beiseite zu r?umen, die Stimme der Anklage in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen, und meine Schw?chen und Fehler zu akzeptieren und aus ihnen zu lernen. An einem Morgen nach dem Gottesdienst trat meine Schw?gerin an mich heran: ?Ich fand ein Zitat von einem Priester. Ich denke, dass es das zusammenfasst, was du meinst, wenn du sagst, dass du lernst, vom Haus der Schande zum Haus der Gnade umzuziehen?, sagte sie w?hrend sie durch ihr Handy scrollte. ?Hier, ich habe es gefunden?, sagte sie. ?Wenn die Menge deiner Spiritualit?t gleich ist der Menge an Wahrheit, die du ?ber dich selbst ertragen kannst ohne wegzulaufen, ist das ein Zeichen tiefster Spiritualit?t. So geschieht die Transformation des Herzens. Nur die Wahrheit macht uns frei. Und dann werden wir wahre Anbeter des Herrn sein. Wir werden den Herrn im Geist und in der Wahrheit anbeten?, sagte sie. ?Ja! Das ist es. So viele Jahre dachte ich, dass alles, was ich zu wissen brauchte, die Wahrheit der Kirche war. Aber da ist eine andere Wahrheit, die ich brauche. Es ist eine Wahrheit, die ich nicht einfach sehen oder mir selbst eingestehen kann. Es ist der Kampf in meinem Herzen und meiner Seele eher in einem Haus der Gnade als in einem Haus der Schande zu leben. Und das kann ich nicht ohne Jesus tun?, erkl?rte ich. Auf dem Heimweg wunderte ich mich, wo ich `Den Herrn im Geist und in der Wahrheit anbeten? geh?rt hatte? Sobald ich zu Hause ankam, griff ich nach der Bibel und fand genau diese Worte am Ende der Geschichte der Samariterin. Ein kalter Schauer lief mir ?ber den R?cken. Als Jesus ihr eine pers?nliche Wahrheit ?ber sie enth?llte, best?tigte sie es anstatt es abzustreiten, ?ffnete das Schleusentor der Gnade. ?Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias?? (Joh 4,29) Mein geistlicher Vater hatte Recht. Ich bin wie die Samariterin.
Von: Rosanne Pappas
MehrPfarrer Tao Pham erz?hlt von seiner beeindruckenden Reise durch den Sturm ? trotz seiner L?hmung Um meinen Traum, Priester zu werden, zu erreichen, musste ich viele Herausforderungen und Schwierigkeiten ?berwinden. Viele Male, wenn die Schmerzen unertr?glich schienen, betete ich, dass meine Leiden mit Jesu Leiden vereint werden w?rden. Ich wusste, dass Jesus alles tun kann. Wenn er also wollte, dass ich Priester werden w?rde, dann w?rde ich eines Tages auch ein Priester sein. Ich wurde im Norden Vietnams geboren, als siebtes von 8 Kindern. Wir wuchsen in einem sehr armen Dorf auf, wo die Schulzeit nach der 9. Klasse endete. Ich sp?rte, dass Christus mich zum Priestertum berief. Dies war aber nur m?glich, wenn ich eine Hochschulausbildung erhielt. Als ich 14 Jahre alt war, verabschiedeten mein Bruder und ich uns schweren Herzens von unserer Familie, damit wir die weiterf?hrende Schule besuchen konnten. Zu dieser Zeit hatte die kommunistische Regierung in Nordvietnam alle Priesterseminare geschlossen. Also verbrachte ich nach dem Abitur 4 Jahre damit, unserem Gemeindepfarrer hauptamtlich zu assistieren, 4 Jahre an der Universit?t zu studieren und 4 Jahre zu unterrichten, bevor ich schlie?lich das Priesterseminar im S?den begann. Mein Traum ging endlich in Erf?llung ? doch das war erst der Anfang. Als ich ein 3-j?hriges Studium in Philosophie abgeschlossen hatte, wurde ich eingeladen, mein Studium f?r das Priestertum in Australien zu beenden. Unverhofft kommt oft ... Nach weiteren 3 Jahren Theologiestudium und einem Jahr Pastoralpraktikum erhielt ich endlich die frohe Nachricht, dass der Bischof den Termin f?r meine Diakonweihe festgelegt hatte. Ein paar Tage vor dem gro?en Tag hatte ich ein kleines Malheur, als mir beim Ausladen des Gep?cks der Kofferraumdeckel auf die Finger fiel und sie zerquetschte. Die anderen Seminaristen s?uberten meine Hand, aber die Finger schwollen so an und schmerzten, dass ich nach 3 Tagen schlie?lich ins Krankenhaus ging. Zu meiner ?berraschung sagten mir die ?rzte, dass ich weniger als 50% der normalen Blutmenge hatte, weil ich innerlich blutete. Sie entdeckten ein Magengeschw?r, das notoperiert werden musste. Als ich aufwachte, war ich erstaunt, dass ich ans Bett gefesselt war. Der Arzt sagte, ich h?tte so stark gezittert, dass sie mich festbinden mussten, damit ich eine Bluttransfusion erhalten konnte. Sie sagten mir auch, dass ich zudem Tetanus hatte. ?Aber nach 40 Tagen Behandlung war ich gesund genug, um zur?ck ins Seminar zu gehen und das intensive Studium vor der Priesterweihe zu beginnen. Nach einigen Wochen bat mich der Bischof, zu ihm zu kommen und bei ihm zu bleiben. Es war wunderbar, ihm bei der Messe beizuwohnen, aber pl?tzlich brach ich in der Kathedrale zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sie brachten mich auf die Intensivstation, weil ich eine schlimme Blutinfektion entwickelt hatte, und keiner erwartete, dass ich ?berlebte. Meine Atmung setzte aus und musste an die lebenserhaltenden Maschinen angeschlossen werden. Da die ?rzte sicher waren, dass ich sterben w?rde, schickten sie nach meiner Familie und mein Bruder kam aus Vietnam. Nachdem ich die Krankensalbung erhalten hatte, wurden die Maschinen abgeschaltet, aber ich starb nicht. Nach ein paar Stunden schalteten sie die Maschinen wieder ein. Ein paar Wochen sp?ter schalteten sie die Maschinen wieder ab, aber ich ?berlebte trotzdem. Am Ende lag ich 74 Tage lang im Koma und wurde 18 Mal operiert. Fast verloren Als ich aus dem Koma aufwachte, hatte ich immer noch starke Schmerzen. Ich konnte nicht sprechen, weil ein Schlauch in meinem Hals steckte. Auch nachdem die Schl?uche entfernt worden waren, konnte ich nicht sprechen. Es dauerte Monate, bis ich langsam und unter Schmerzen wieder sprechen lernte. Mein Zustand war immer noch kritisch, also bereiteten die ?rzte mich auf eine weitere Operation vor, in die mein Bruder bereits eingewilligt hatte. Doch als ich las, dass sie planten, mein Bein zu amputieren, weigerte ich mich. Der Arzt sagte mir, dass ich sterben w?rde, wenn es nicht amputiert werden w?rde, aber ich wollte nicht, da dies mich daran gehindert h?tte, zum Priester geweiht zu werden. Ich wollte meinen Traum, Priester zu werden, nicht aufgeben, auch wenn meine Familie und viele gute Freunde mir sagten, dass es hoffnungslos sei und ich einfach nach Hause nach Vietnam gehen und heiraten sollte. Es war sehr herausfordernd, geistig und k?rperlich, aber ich setzte meine Hoffnung und mein Vertrauen in Gott. Nach einem Monat ohne normale Nahrungsaufnahme sehnte ich mich verzweifelt danach, unseren Herrn in der Heiligen Kommunion zu empfangen. Wenn ich auch nur einen Tropfen des Kostbaren Blutes empfangen k?nnte, so wusste ich, w?rde ich geheilt werden. Am n?chsten Tag brachte mir Pater Peter das Kostbare Blut in der Heiligen Kommunion. Als er mir ein paar Tropfen in den Mund tr?ufelte, stellte ich mir vor, wie es in meinen K?rper floss und die Infektion ber?hrte. Am n?chsten Tag f?hlte ich mich viel besser. Es wurden Tests gemacht und die Infektion war verschwunden. Nach mehr als einem Jahr im Krankenhaus hatten wir ein Treffen mit dem Personal des Krankenhauses, um ?ber meine Zukunft zu sprechen. Der Bischof nahm im Namen meiner Familie teil. Der Arzt berichtete, dass ich nie wieder gehen k?nnen w?rde und f?r den Rest meines Lebens 24 Stunden am Tag intensive Pflege ben?tigen w?rde. Sie sagten, dass ich nicht in der Lage sein w?rde, mich selbst zu versorgen, mich selbst zu duschen oder sogar ohne Hilfe ins oder aus dem Bett zu kommen. Es war niederschmetternd, dies zu h?ren und noch niederschmetternder war die Entscheidung des Bischofs, dass er mich nicht zum Diakon oder Priester weihen w?rde. Nach all den Jahren des Studiums und des Wartens schien mein Traum vorbei zu sein. Es war sehr schwer f?r mich, aber ich betete weiter. Ich war entschlossen, wieder zu gehen, also arbeitete ich hart an all den schmerzhaften ?bungen, die mir aufgetragen wurden, und opferte mein Leiden in Einheit mit Christus f?r all die Menschen auf, die meine Gebete brauchten. Die Rehabilitation dauerte Jahre. Oft wollte ich aufgeben, aber ich hielt an meinem Traum fest und das gab mir den Mut, weiterzumachen. Feuchte Augen Trotz all dieser Herausforderungen und Hindernisse sp?rte ich immer noch, dass Christus mich rief, Priester zu werden, um seinem Volk zu dienen, selbst in meiner Schw?che. So schickte ich eines Tages einen Brief an den Erzbischof von Melbourne und bat ihn, mich zur Priesterweihe zuzulassen. Zu meiner ?berraschung verabredete er sich sofort mit mir und besprach mit mir, was ich tun sollte. Er stimmte zu, mich zu weihen, auch wenn ich in einem Bett liegen oder im Rollstuhl sitzen m?sste. Und er sagte mir, dass es mir mit der Zeit besser gehen w?rde und dass ich gehen k?nnen w?rde. Zu diesem Zeitpunkt sa? ich immer noch im Rollstuhl, aber ich arbeitete weiter an meinen ?bungen, w?hrend ich gleichzeitig mein Studium beendete. Als der Tag der Weihe kam, war ich in der Lage, mich den anderen zu Fu? in der Prozession anzuschlie?en. Die Kathedrale war gef?llt mit den jubelnden Gesichtern von Freunden. Viele von ihnen hatten mich kennengelernt, als ich im Krankenhaus ihre Hilfe brauchte, und sie wussten, wie erstaunlich es war, dass ich diesen Tag erlebte. Tr?nen der Freude f?llten meine Augen und ich konnte auch das Gl?nzen in ihren Augen sehen. Ich konnte nicht glauben, dass dieser Tag endlich gekommen war ? 30 Jahre nachdem ich aus meinem Dorf aufgebrochen war, um meinen Traum zu verwirklichen. Jetzt arbeite ich mit 2 anderen Priestern in einer lebendigen Gemeinde mit 4 Kirchen, mehreren Schulen und 6 Pflegeheimen. Jeder Tag, an dem ich in die Kirche hineingehe, um die Messe zu halten, ist wie ein neues Wunder. Ich glaube nicht, dass ich jemals genug davon haben werde. Dann, gest?rkt durch das heilige Opfer der Messe, gehe ich hinaus, um die Kinder in den Schulen und die ?lteren Menschen in den Pflegeheimen zu besuchen. Ich f?hle mich gesegnet, ihnen Jesu Gegenwart zu bringen. Das lange Warten, um am Priestertum Christi teilzuhaben, hat ein Ende, und ich kann mit ihnen die Fr?chte meines Leidens in Vereinigung mit Jesus teilen. Das Ausharren durch alle meine Schwierigkeiten hindurch hat mich bef?higt, Menschen in ihren N?ten zu verstehen und ihnen zu helfen. Ich habe gelernt, dass das Nachdenken ?ber die Bed?rfnisse anderer und das Aufsetzen eines L?chelns mich von meinem eigenen Leid ablenkt und mein Leiden in Freude verwandelt. Wenn Menschen zu mir kommen und um Hilfe bitten, kann ich auf die Kraft zur?ckgreifen, die ich aus meinen Leiden gewonnen habe, um sie zu ermutigen, ihre Pr?fungen durchzustehen. Weil sie sehen k?nnen, dass ich an einer Behinderung leide, ist es f?r sie einfacher, sich in Zeiten der Not an mich zu wenden. So erhalten sie die Unterst?tzung der Kirche, um in den dunkelsten Zeiten die Hoffnung zu bewahren.
Von: Father Tao Pham
MehrIch f?hlte, wie die Muttergottes mich in ihren Mantel h?llte. Im Jahr 1947 wurde ich in einer kleinen Stadt in Italien geboren, in der N?he von Casalbordino, dem Erscheinungsort ?Unserer Lieben Frau der Wunder?. Da mein Geburtstag auf den Tag zwischen dem Fest ?Unsere Liebe Frau der Wunder? und dem Fest des Heiligen Antonius fiel, nannten mich meine Eltern Maria Antonia. Wir wanderten nach Kanada aus, als ich 7 Jahre alt war. Obwohl meine Eltern keine begeisterten Kirchg?nger waren, sorgten sie daf?r, dass wir dem katholischen Glauben folgten, aber ich schenkte der Wichtigkeit und Bedeutung der Muttergottes keine gro?e Aufmerksamkeit, bis meine Eltern 1983 Medjugorje besuchten. Meine Mutter war sehr bewegt von diesem Erlebnis. Sie kam nach Hause und erz?hlte uns, was dort vor sich ging. Unter den Rosenkr?nzen, Medaillen, Ringen und Schmuckst?cken, die sie mitbrachte, war eine kleine Postkarte mit einem Bild der Muttergottes, umgeben von den sechs Sehern.? Jedes Mal, wenn ich ihr Haus betrat, sah ich dieses Bild auf einem kleinen Regal in der Ecke ihrer K?che, und es ber?hrte mich. Ich konnte f?hlen, wie die Muttergottes in mein Herz schaute. Im Jahre 1995 schaute ich ein Video ?ber die Ereignisse in Medjugorje an und da sp?rte ich, wie die Muttergottes mich fragte: ?Wann kommst du? Ich bin deine Mutter und ich warte auf dich.? Im n?chsten Jahr h?rten wir von einer Pilgerfahrt von Calgary nach Medjugorje, und ich f?hlte mich gezwungen, mich anzumelden. Wegen des j?ngsten Krieges in Bosnien zogen sich viele Leute von der Wallfahrt zur?ck, aus Angst vor dem, was passieren k?nnte, aber ich war entschlossen, mitzufahren. In Medjugorje f?hlte ich eine tiefe Best?tigung, dass die Gospa mich tats?chlich gerufen hat. Eines Tages traf ich Pater Slavko Barbaric. Er schaute mich an und sagte: ?Wenn du nach Hause gehst, m?chte ich, dass du eine Gebetsgruppe gr?ndest, und die Gebete m?ssen darauf gerichtet sein, der Familie zu helfen, denn die Familie ist heute in einer Krise.? Sobald wir zur?ck waren, begannen wir mit der Gebetsstunde in St. Bonaventure. Jedes Jahr kommen immer mehr Menschen zu uns zum Gebet. Ich besuchte Medjugorje mit der ernsthaften Verpflichtung, einige drastische ?nderungen vorzunehmen. Ich wusste, dass ich eine starke Bekehrung des Herzens brauchte, also suchte ich die Hilfe der Muttergottes, um die Heilige Schrift besser zu verstehen, um in meinem Gebetsleben zu wachsen und um Freude und Liebe in meinem Herzen zu erfahren, w?hrend ich den Rosenkranz betete. All diese Segnungen und noch mehr wurden mir gew?hrt. Damals dachte ich, es w?re nur ?meine? Wallfahrt, weil ich nicht erkannte, dass die Gottesmutter mich einlud, mehr Menschen zu ihr zu bringen. Pater Slavko hatte darauf bestanden, dass ich meinen Mann mitbringe, und so fuhren wir 1998 zusammen. Ich f?hlte mich berufen, mehr Menschen zur Muttergottes zu bringen, bat aber die Muttergottes um ein Zeichen, um das zu best?tigen. Bald darauf traten zwei Damen an mich heran und baten mich um Hilfe, denn sie wollten nach Medjugorje. Seitdem habe ich jedes Jahr ein wunderbares Herz-zu-Herz-Gespr?ch mit der Gospa dar?ber, ob ich wieder kommen soll. Jedes Mal erhalte ich die Antwort, dass es noch mehr Menschen gibt, die mit Hilfe der Gottesmutter, die voller Gnade ist, Gnaden und Segnungen vom Herrn empfangen m?ssen... Unser Leben ist nicht perfekt gewesen, und wir hatten auch Momente, die unseren Glauben auf die Probe gestellt haben. Vor acht Jahren erhielten wir eine Nachricht, die uns schockierte. Bei meiner Tochter wurde Leuk?mie diagnostiziert. Wir wandten uns sofort an den Herrn, aber da wir so in Panik waren, fiel es uns schwer, uns auf Gott zu konzentrieren und darauf, was er f?r uns tun kann. An einem bestimmten Tag war es besonders dramatisch. Es hatte sich ein Gerinnsel gebildet, so dass die Medikamente nicht verabreicht werden konnten und die ?rzte herausfinden mussten, wie sie sie behandeln sollten. Wie immer brachten wir unsere Sorgen in der Anbetungskapelle vor den Herrn, seinen Trost suchend. Ich schaute den Herrn an und fragte ihn, warum das mit unserer Tochter geschah. ?Warum wir?? Sehr deutlich h?rte ich ihn antworten: ?Warum nicht ihr?? Ich erkannte, dass er durch solch schreckliches Leid gegangen ist und dass er uns in unserem Leid begleitet, damit wir in seiner Liebe wachsen k?nnen. In diesem Moment sp?rte ich, dass die Gottesmutter mich in ihren Mantel einh?llte und mich festhielt, wie sie ihren Sohn nach seiner Geburt und nach seinem Tod gehalten hatte. Als wir ins Krankenhaus zur?ckkehrten, war unsere Tochter von einem Team von Leuten umgeben, die die Komplikationen l?sen konnten, und ich f?hlte mich beruhigt, dass unsere Gebete erh?rt worden waren. Unser Herr und die Gottesmutter waren da.? Alles, was wir tun mussten, war zu vertrauen. Alles w?rde gut werden. Sie w?rden immer in unserem Leben sein und sich um uns k?mmern. Letztes Jahr feierte unsere Tochter ihren 25. Hochzeitstag. Gott ist so gut zu uns gewesen. Die Muttergottes in Medjugorje hat uns 5 Steine gegeben, um das Fundament unseres Glaubens zu bauen: 1. Betet t?glich, besonders den Rosenkranz. 2.Lest t?glich in der Heiligen Schrift, um das Wort Gottes zu empfangen. 3.Nehmt so oft wie m?glich an der Heiligen Messe teil, wenn m?glich t?glich, aber wenigstens an den Sonntagen. 4.Beichtet mindestens einmal im Monat, ohne Ausnahme, um die Heilung und Vergebung des Herrn im Bu?sakrament zu empfangen. 5.Fastet mittwochs und freitags bei Brot und Wasser. Das ist nicht einfach, besonders wenn man neu dabei ist. Es braucht eine lange Zeit, um diese Gewohnheiten aufzubauen und die Ausdauer, ihnen zu folgen, aber die Gottesmutter ermutigte uns immer wieder. Was mich am meisten ?berraschte? Wenn wir am konsequentesten im Beten des Rosenkranzes waren, fielen auch die anderen Steine leichter. Der Rosenkranz half uns, das Vertrauen zu haben, sie in unser t?gliches Leben einzubauen und sie zu einer Routine zu entwickeln, die wir lieben gelernt haben und von der wir abh?ngig sind. Die Gospa ist zu einer t?glichen Begleiterin in unserem Leben geworden. Viele ihrer Botschaften sagen uns: Ich kann Gottes Plan nicht ohne euch verwirklichen. Ich brauche eure Hilfe. Gebt mir eure Probleme und betet f?r meine Anliegen, die die Anliegen aller Menschen sind, die den Rosenkranz beten. Wenn wir also den Rosenkranz f?r Marias Anliegen beten, f?hlen wir uns mit allen verbunden. Wir haben viele erstaunliche Ver?nderungen gesehen, da die Menschen, die zu den Wallfahrten gekommen sind, zur?ckkehren und sich in so vielen wichtigen Diensten engagieren. Medjugorje ist f?r mich eine Schule der Liebe gewesen. Maria ist so ?voll der Gnade?, dass wir, wenn wir uns ihr im Gebet anschlie?en, offen werden f?r alle Gnaden und Segnungen, die unser Herr anzubieten hat.
Von: Marie Paolini
MehrEntdecke ein kraftvolles Gebet, das nur 7 Minuten dauert und die T?r der Barmherzigkeit ?ffnet Es war ein warmer, milder Tag. Das Moos, das von den massiven Wassereichen in unserem Vorgarten hing, wehte hernieder und verunreinigte den Rasen. Ich hatte gerade in den Briefkasten geschaut, als Lia, eine meiner besten Freundinnen, in die Einfahrt fuhr. Sie eilte herbei, und ich konnte ihrem Gesichtsausdruck ansehen, dass sie extrem aufgeregt war. ?Meine Mutter ist vorgestern ins Krankenhaus gekommen. Ihre Krebszellen haben sich von der Lunge auf ihr Gehirn ausgebreitet?, sagte Lia. Lias sch?ne braune Augen gl?nzten von den Tr?nen, die ihr ?ber die Wangen liefen. Sie so zu sehen, war herzzerrei?end. Ich nahm ihre Hand. ?Kann ich mit dir zu ihr gehen?? fragte ich. ?Ja, ich fahre heute Nachmittag hin?, sagte sie. ?Okay, ich treffe dich dann dort?, best?tigte ich. Als ich das Krankenhauszimmer betrat, stand Lia am Bett ihrer Mutter. Ihre Mutter schaute zu mir hoch, ihr Gesicht war schmerzverzerrt. ?Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich heute zu dir gekommen bin", sagte ich. ?Nat?rlich. Es ist sch?n, dich wiederzusehen", entgegnete sie. ?Hast du etwas von deinem Priesterfreund geh?rt?? fragte sie mit schwacher, aber freundlicher Stimme. ?Ja, wir sprechen ab und zu?, antwortete ich. ?Ich bin so froh, dass ich ihn damals sehen konnte?, sagte sie. Lia und ich waren Teil einer Rosenkranzgruppe gewesen, die sich w?hrend der Zeit, als ihre Mutter erstmals ihre Diagnose erhielt, jede Woche zum Gebet traf. Ein Priester, der f?r seine geistlichen Gaben bekannt war, war zu einem unserer Treffen gekommen und wir waren begierig darauf, dass er mit uns betete und uns die Beichte abnahm. Lias Mutter war katholisch erzogen worden, aber als sie heiratete, entschied sie sich, sich in die Familie ihres Mannes einzuf?gen und seinen griechisch-orthodoxen Glauben anzunehmen. Doch im Laufe der Jahre f?hlte sie sich in beiden Glaubensgemeinschaften immer weniger zu Hause. Besorgt dar?ber, dass ihre Mutter so viele Jahre von der Kirche und den Sakramenten entfernt war, lud Lia sie zu unserer Rosenkranzgruppe ein, damit sie unseren besonderen Priester kennenlernen konnte. Erst als der Priester schon wieder am Gehen war, kam Lias Mutter endlich durch die Hintert?r spaziert. Lia zeigte mir ein erleichtertes L?cheln. Ihre Mutter und der Priester unterhielten sich etwa zwanzig Minuten lang allein. Sp?ter rief Lia an, um mir zu sagen, dass ihre Mutter st?ndig davon sprach, wie nett und liebevoll der Priester zu ihr gewesen war. Sie erz?hlte Lia, dass er ihr nach dem Gespr?ch die Beichte abgenommen hatte und sie mit Frieden erf?llt war. Jetzt, als sie im Krankenhausbett lag, sah sie nicht mehr wie sie selbst aus. Die Farbe ihrer Haut und der Blick in ihren Augen verrieten die Verw?stungen einer lange fortschreitenden Krankheit. ?W?rdet ihr mit mir beten?? fragte ich. ?Es gibt ein spezielles Gebet, das man den Barmherzigkeits-Rosenkranz nennt. Es ist ein kraftvolles Gebet, das Jesus einer Nonne namens Schwester Faustina gab, um seine Barmherzigkeit in der Welt zu verbreiten. Es dauert etwa sieben Minuten und eines der Versprechen zu diesem Gebet ist, dass diejenigen, die es beten werden, durch die T?r der Barmherzigkeit und nicht des Gerichts gehen werden. Ich bete es oft?, sagte ich. Lias Mutter schaute mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an. ?Wie kann das wahr sein?? fragte sie. ?Was meinst du?? sagte ich. ?Willst du mir sagen, dass ein hartgesottener Verbrecher, wenn er dieses Gebet Minuten vor seinem Tod betet, durch die T?r der Barmherzigkeit und nicht des Gerichts geht? Das scheint mir nicht richtig zu sein?, sagte sie. ?Nun, wenn sich ein hartgesottener Verbrecher tats?chlich die Zeit nimmt, es mit aufrichtigem Herzen zu beten, dann muss es f?r ihn Hoffnung geben, trotz allem, was er getan hat. Wer kann schon sagen, ob und wann sich das Herz f?r Gott ?ffnet? Ich glaube, wo Leben ist, da ist auch Hoffnung.? Sie starrte mich eindringlich an. Ich fuhr fort. ?Wenn dein Sohn ein hartgesottener Verbrecher w?re, w?rdest du ihn nicht lieben, obwohl du seine Verbrechen hasst? W?rdest du nicht st?ndig auf seinen Sinneswandel hoffen, wegen der gro?en Liebe, die du f?r ihn empfindest?? ?Ja?, sagte sie schwach. ?Gott liebt uns viel mehr, als wir unsere Kinder jemals lieben k?nnten, und er ist immer bereit, mit seiner Barmherzigkeit in jedes Herz einzudringen. Er wartet geduldig und mit gro?em Verlangen auf diese Momente, weil er uns so sehr liebt.? Sie nickte. ?Das macht Sinn. Ja, ich werde mit euch beten?, sagte sie. Wir drei beteten also zusammen den Barmherzigkeits-Rosenkranz, unterhielten uns noch ein paar Minuten und dann ging ich. Sp?ter am Abend rief mich Lia an. ?Die Krankenschwester meiner Mutter rief an, um mir mitzuteilen, dass meine Mutter, gleich nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte, das Bewusstsein verloren hat.? Wir trauerten gemeinsam, beteten und hofften auf die Genesung ihrer Mutter. Lias Mutter starb ein paar Tage sp?ter. In der Nacht, in der sie starb, hatte ich einen Traum. In meinem Traum ging ich in ihr Krankenhauszimmer und fand sie aufrecht im Bett sitzend, in einem wundersch?nen roten Kleid. Sie strahlte voller Leben und Freude und l?chelte breit von einem Ohr zum anderen. In der Nacht der Totenwache, als ich mich ihrem Sarg n?herte, um ihr die letzte Ehre zu erweisen, war ich verbl?fft, sie in einem roten Kleid vorzufinden! Ein Schauer lief mir ?ber den R?cken. Ich war noch nie bei einer Totenwache gewesen, bei der die Verstorbene ein rotes Kleid trug. Es war h?chst unkonventionell und v?llig unerwartet. Nach der Beerdigung schnappte ich mir Lia und zog sie zur Seite. ?Was hat dich dazu bewogen, deiner Mutter ein rotes Kleid anzuziehen?? fragte ich. ?Meine Schwester und ich haben es besprochen und beschlossen, dass wir Mama ihr Lieblingskleid anziehen w?rden. Meinst du, wir h?tten es nicht tun sollen?? fragte sie. ?Nein, ich meine etwas anderes. In der Nacht, in der deine Mutter starb, tr?umte ich, dass ich in ihr Krankenhauszimmer kam und sie aufrecht sitzend und breit l?chelnd vorfand ... und sie trug ein rotes Kleid!? sagte ich. Lias Kinnlade fiel herunter und ihre Augen weiteten sich. ?Was? Unm?glich?, sagte sie. ?Doch, doch?, beharrte ich. Mit Tr?nen auf den Wangen sagte Lia: ?Du und ich waren die letzten Menschen, die sie gesehen hat, bevor ihr Gehirn abgeschaltet hat. Und das bedeutet, dass ihre letzte Tat das Gebet zur g?ttlichen Barmherzigkeit war!? Ich nahm Lia in den Arm und umarmte sie. ?Ich bin so dankbar, dass du an diesem Tag mit mir gekommen bist und wir mit meiner Mutter gebetet haben, und dass ich bei ihr sein konnte, bevor sie ihr Bewusstsein verlor?, sagte sie. ?Ich kann es nicht fassen, dass du sie in deinem Traum so gl?cklich und in einem roten Kleid gesehen hast.? Ich glaube, Jesus will uns damit sagen, dass sie wirklich durch die T?r der Barmherzigkeit gegangen ist?, sagte sie.? ?Ich danke dir, Jesus.? ?Amen?, sagte ich.
Von: Rosanne Pappas
MehrAbh?ngig, schlaflos, ?ngstlich und das Gef?hl, verloren zu sein? Fass? dir ein Herz, es gibt Hoffnung. ?Es gibt Hoffnung.? Dies waren die letzten Worte, die mein Vater zu mir sprach, bevor er im Alter von 77 Jahren starb. Diese Worte sollten noch zweimal zu mir gesprochen werden und sie sollten mein Leben ver?ndern. Sie w?rden mich von einem Leben in der Sucht zu einem J?nger Jesu machen. Zu einem J?nger Jesu, der eine Wohlt?tigkeitsorganisation f?r genesene S?chtige leitet, in der die gute Nachricht des Evangeliums allt?glich und greifbar Gestalt annimmt und allen, die sie h?ren, Hoffnung gibt. Lass? mich von vorne beginnen. Ich wurde als j?ngstes von 6 Kindern in einer, wie man sagen w?rde, normalen katholischen Mittelklassefamilie geboren, wo ich die Grundlagen des katholischen Glaubens mitbekam. Aber um die Wahrheit zu sagen: Trotz dieser soliden Grundlage in der Kirche k?mpfte ich mit Disziplin, Verst?ndnis und Gebet. Ich besuchte die Messe, aber mein Glaube war schwach. Als ich in die Pubert?t kam, fiel ich schnell ab, und als ich aufs College ging, wollte ich nur noch in einer Rockband spielen. Ich tr?umte davon, ein Gitarristen-Star zu sein und genoss das Partyleben. Ich bekam Anerkennung, zumindest in der nahen Umgebung, aber um zu funktionieren, brauchte ich immer ein Rauschmittel. Mein Mittel der Wahl wurde Alkohol, obwohl ich sp?ter noch von vielen Substanzen abh?ngig werden sollte. Die Jahre vergingen und ich trank mehr und mehr - ob gl?cklich oder traurig, w?tend oder friedlich, ich trank. Ob ich ausging oder zu Hause blieb, ob ich auftrat oder am n?chsten Tag zur Arbeit ging, machte keinen Unterschied. Ich war alkoholabh?ngig, aber ich habe es viele Jahre lang nicht erkannt oder zugegeben. Nach dem Tod meines Vaters steigerten sich meine ?ngste auf ein neues Niveau. Ich nahm verschreibungspflichtige Medikamente auf missbr?uchliche Weise, von Angstblockern ?ber Schlaftabletten bis hin zu Schmerzmitteln und Antidepressiva. Mein Leben war au?er Kontrolle geraten. Ich wurde ?ber mehrere Jahre hinweg mehrmals ins Krankenhaus eingeliefert, und einmal verbrachte ich eine Woche im medikament?sen Entzug. Da h?rte ich diese Worte zum zweiten Mal. Ich wachte in meinem Krankenhausbett auf, im Delirium und brabbelnd, aber eine Krankenschwester hielt meine Hand und sagte: ?Mark, es ist ok, es gibt Hoffnung." Ein paar Jahre sp?ter befand ich mich im selben Krankenhaus, nur dass ich dieses Mal auf einer anderen Station untergebracht war, nachdem ich Selbstmordgedanken gehabt hatte. In meinem K?rper war eine giftige Mischung aus Drogen, Schmerzmitteln und Alkohol. Ich wurde auf den Patienten im Bett neben mir aufmerksam, der mit einem Freund am Telefon sprach, und alles, was er sagte, regte mich auf. Dieses Gespr?ch vermischte sich mit Stimmen, die ich in meinem eigenen Kopf h?rte und die mich jahrelang verurteilt hatten. Unerkl?rlicherweise versp?rte ich pl?tzlich den Drang, den Mann im Bett neben mir zu t?ten. Ich lag bis Mitternacht da und dachte, dass ich ohne Alkohol oder Schlaftabletten nicht schlafen k?nnte. Ich wurde wahnsinnig w?tend. Der Drang, dem Mann neben mir Gewalt anzutun, wuchs. Ich stellte mir vor, wie ich ihn erw?rgte. Hatte ich es in mir, jemanden zu erw?rgen? Vielleicht hatte ich das. Ich dachte daran, ihm ein Kissen ?ber den Kopf zu st?lpen und ihm die Luft abzuschn?ren. Ich stellte mir vor, ihn so hart wie m?glich zu schlagen, bis er bewusstlos sein w?rde. Dann fing ich mich wieder. Moment, hatte ich gerade einen unschuldigen Mann in einem Krankenhausbett ermordet? Nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Wer war ich? Was war aus mir geworden? Ich hatte einen Menschen in meinem Herzen dreimal get?tet! Ich wandte meine Wut gegen Gott. ?Ich glaube an dich, und jetzt musst du mir helfen?, rief ich. Aber ich machte ihm auch Vorw?rfe. ?Warum hast du mich erschaffen, nur um mich zu qu?len und in die H?lle zu schicken?? Ich erkannte, dass ich schwach war und keinen Kampfgeist mehr in mir hatte. Weil ich meinen ganzen Glauben an die Menschheit verloren hatte, brauchte ich etwas oder jemanden, an den ich mich klammern konnte. Ich musste hoffen. Ich hatte dutzende Male versucht, allein clean zu werden, immer mit demselben Ergebnis. Jetzt tat ich etwas, was ich seit vielen Jahren nicht mehr getan hatte. Obwohl ich weit von Gott und meinem Kindheitsglauben abgekommen war, erinnerte ich mich an meine Gebete und begann zu beten. ?Ich ergebe mich dir, Jesus. Rette mich. Ich wei?, dass du mein Gott und Retter bist, hilf mir!?? Ich betete weiter. Ich begann, die Heilige Schrift zu zitieren: ?Bittet und ihr werdet empfangen.? Ich sagte: ?Herr Jesus, das sind deine Worte. Ich zitiere dich, also musst du zuh?ren. Das sind nicht meine Worte, sondern deine.?? Ich wusste, dass ich die Bibel zitierte und ich wusste, dass es wahr war, aber ich hatte keine Ahnung, welche Stelle es war. Jetzt wei? ich, dass ich Matth?us 7,7 zitiert habe: ?Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch ge?ffnet!? Die letzten Worte meines Vaters an mich waren ?Es gibt Hoffnung?, und hier zitierte ich Matth?us 7,7. Gegen 7:00 Uhr morgens wachte ich auf, da mich eine Krankenschwester fragte, ob ich eine Tasse Tee wolle. Ich hatte sieben Stunden lang geschlafen! Die meisten Menschen wissen, dass ein Krankenhaus kein Ort ist, an dem man gut schlafen kann. Aber ich war auf Entzug von Alkohol, Schlaftabletten und allen m?glichen anderen Substanzen und hatte gerade den besten Schlaf seit Jahren erlebt. Als die Schwester mir Tee und Toast anbot, h?rte ich eine andere Stimme murmeln: ?Es gibt Hoffnung.? War es die Krankenschwester oder war es Gott, der zu mir sprach? Ich beschloss, dass Jesus meine Gebete erh?rt hatte: Ich hatte stundenlang geschlafen und wieder h?rte ich: ?Es gibt Hoffnung.? Aber noch wichtiger war, dass sich etwas ver?ndert hatte, etwas Tiefgreifendes. Meine Angst war verschwunden und ich hatte ein schwaches Gef?hl von Gl?ck und Freude. Ich war mir nicht sicher, was die Ursache daf?r war, aber die D?monen, die mich viele Jahre lang gequ?lt hatten, waren verschwunden. Dies war der Anfang des Wunders meiner Bekehrung, das erste von vielen. Ich lag in v?lligem Frieden da und dankte Jesus. Meine Reise mit Jesus Christus begann an diesem Tag und ich gehe weiterhin den Weg, auf dem er mich f?hrt.
Von: Mark Yates
MehrAls ich wieder zu Bewusstsein kam, wusste ich nicht, wo ich war, welcher Wochentag es war oder wie alt ich war. Pl?tzlich war alles ungewohnt f?r mich? Blinde f?hre ich auf Wegen, die sie nicht kennen, auf unbekannten Pfaden lasse ich sie wandern. Die Finsternis vor ihren Augen mache ich zu Licht; was krumm ist, mache ich gerade. Das sind die Taten, die ich vollbrachte, und ich lasse davon nicht mehr ab. (Jes 42,16) Weil ich mit einer anormalen Gehirnmasse geboren wurde, bekam ich schon als Baby Krampfanf?lle. Ich hatte mich daran gew?hnt, dies als einen Teil meines Lebens anzunehmen, bis eine neue Art von Anf?llen meine Routine durcheinanderbrachte. Eines Morgens, in der ersten Juniwoche, fr?hst?ckte ich gerade mit meiner Mutter, als ich pl?tzlich das Bewusstsein verlor. Ich fiel vom Stuhl und erlitt einen Anfall, der 10 bis 15 Minuten dauerte. Verloren und verzweifelt Als ich das Bewusstsein wiedererlangte, erkannte ich meine Mutter, aber ich erkannte weder das Haus noch irgendetwas, das mich umgab. Ich wusste nicht, wo ich war, welchen Wochentag wir hatten oder wie alt ich war. In erkannte nicht einmal mein Schlafzimmer. Alles erschien mir fremd. Durch den Anfall hatte ich einen Ged?chtnisverlust erlitten. Ich f?hlte mich sehr verloren. Das ging etwa zwei Wochen so, ich wurde immer verzweifelter. Eines Nachts, inmitten meiner Verzweiflung, schaute ich auf das Bild der g?ttlichen Barmherzigkeit, das an meiner Schlafzimmerwand hing, und ich schrie zum Herrn. Ich bat den Herrn, mich zu st?rken, mich zu f?hren, aber vor allem, mich in seiner N?he zu halten. ?Herr, erlaube nicht, dass diese Situation mich von dir trennt. Benutze sie stattdessen bitte als ein Werkzeug, um mich n?her zu dir zu ziehen. Jesus, ich vertraue auf dich.? In derselben Nacht wachte ich gegen 2 Uhr morgens auf und hatte eine Vision: Ich sah mich selbst in einen tiefen Abgrund st?rzen. Dann sah ich pl?tzlich eine Hand, die mich festhielt und mich davor bewahrte, noch weiter zu sinken. Es war die Hand des Herrn. Innerhalb von Sekunden wandelten sich mein Schmerz und meine Verzweiflung in Frieden und Freude. Von da an wusste ich, dass ich in den H?nden des Herrn war und ich f?hlte mich geborgen. Brennender Schmerz Zwei Wochen nach dem Anfall begann ich, Erinnerungen aus meiner Kindheit wiederzuerlangen, aber die meisten von ihnen waren schmerzhaft. Daran wollte ich mich nicht erinnern. Stattdessen wollte ich mich an die sch?nen und gl?cklichen Momente in meinem Leben erinnern. Zuerst konnte ich nicht verstehen, warum haupts?chlich schmerzhafte Erinnerungen auftauchten. Neurologen und Psychologen hatten eine Erkl?rung: Die Erinnerungen mit der gr??ten psychologischen Wirkung sind die, die im Gehirn besser gespeichert werden. Aber der Glaube hatte eine andere Erkl?rung: Der Herr wollte, dass ich meine Wunden erkenne und heile. Eines Abends, als ich mein Nachtgebet sprach, erinnerte ich mich an die Namen und Gesichter jener Menschen, die mich tief verletzt hatten. Ich weinte in tiefem Schmerz, aber - zu meiner ?berraschung - f?hlte ich keinen Zorn oder Groll ihnen gegen?ber. Stattdessen versp?rte ich den Drang, f?r ihre Reue und Bekehrung zu beten. Sp?ter wurde mir klar, dass es der Heilige Geist gewesen war, der mich dazu veranlasst hatte, f?r diese Menschen zu beten, weil er mich heilen wollte. Der Herr wollte meine Wunden heilen. Eine andere Antwort Ich f?hre ein Tagebuch und begann darin zu lesen, um mich so an einiges zu erinnern. Als ich es las, wurde mir klar, dass ich im M?rz an Shalom-Exerzitien teilgenommen hatte, in der Woche vor dem Lockdown wegen Covid-19. Bei den Exerzitien weihte ich mich dem Herrn und bat ihn, mein Leben zu lenken. Sp?ter, im Mai, besuchte ich eine Heilungsmesse in meiner Gemeinde und bat den Herrn, mir zu helfen, meine Wunden zu erkennen und sie zu heilen. Ich h?tte mir nie vorstellen k?nnen, dass der Herr auf eine solche Weise antworten w?rde. F?r mich sind der Anfall, der Ged?chtnisverlust und die Ereignisse, die folgten, Gottes perfekte Antwort auf meine Gebete. Du fragst dich vielleicht, warum Gott mein Gebet so beantwortete, indem er den Anfall und den Ged?chtnisverlust zulie?. Meine Antwort ist diese: Jeder Moment des Leidens ist eine Einladung f?r uns, Gott n?herzukommen, jede Schwierigkeit ist eine Einladung f?r uns, ihm zu vertrauen, und jedes Mal, wenn wir die Kontrolle verlieren, ist dies eine Einladung f?r uns, uns daran zu erinnern, dass er die Kontrolle hat und dass seine Pl?ne besser sind als unsere. Ein denkw?rdiger Spaziergang So etwas hatte ich noch nie erlebt. Der Herr f?hrte mich zwar auf einem sehr ungewohnten Weg, aber er war st?ndig an meiner Seite. Auch wenn ich viele Dinge verga?, lie? er mich nie seine Liebe vergessen. Die t?glichen Bibellesungen, die Betrachtungen, das Bild der g?ttlichen Barmherzigkeit, die Tr?ume und die Menschen, die f?r mich beteten, waren eine st?ndige Erinnerung an seine Liebe. Ich sp?rte, dass er mit mir den Weg ging, was diesen ungewohnten Weg f?r mich gangbarer machte. Aus diesem Grund waren die Segnungen sicherlich st?rker als das Leiden. Etwa ein Jahr lang hatte ich dem Herrn mit dem ?bersetzen katholischer Artikel und anderer Dokumente gedient und das konnte ich auch in diesen Monaten weiter tun. Obwohl ich viele Dinge vergessen hatte, hatte ich die F?higkeit des ?bersetzens nicht verloren. Daf?r war ich sehr dankbar, denn so war es mir m?glich, w?hrend dieser schwierigen Zeit weiter f?r sein Reich zu arbeiten. Jetzt, nach einigen Monaten, habe ich viel von meinem Ged?chtnis zur?ckgewonnen. Manchmal bin ich immer noch vergesslich und bei bestimmten Dingen bin ich langsam geworden, aber ich bin Gott sehr dankbar f?r alle Erinnerungen, die ich wiedererlangt habe, und f?r all die Segnungen, die ich in diesen Monaten erhalten habe. Wenn der Herr auch dich auf einem ungew?hnlichen Weg gef?hrt hat, gib dich seinem Willen hin und bitte ihn, deine Pfade zu ebnen. Denk daran, dass seine Pl?ne besser sind als deine Pl?ne. Er hat mich nicht verlassen und er wird auch dich nicht im Stich lassen.
Von: Maria Angeles Montoya
MehrFrage: Ist es wahr, dass Jesus Christus der einzige Weg zur Erl?sung ist? Was ist mit den Menschen, die nicht an ihn glauben, wie z.B. meine Familienmitglieder? K?nnen sie gerettet werden? Antwort: Jesus spricht eine sehr klare Sprache, wenn er sagt, wer er ist. Er sagt, dass er ?DER Weg, DIE Wahrheit, DAS Leben" ist ? nicht nur ein Weg unter vielen oder ein Pfad zum Leben. Weiter sagt er, dass ?niemand zum Vater kommt au?er durch mich?. (Joh 14,6) Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus allein der Retter der Welt ist. Jeder, der gerettet wird, findet das Heil in und durch Jesus ? durch seinen Tod und seine Auferstehung, die die S?nden der Welt hinweggenommen und uns mit dem Vater vers?hnt haben, und durch unseren Glauben an ihn, der uns den Zugang zu seinen Verdiensten und seiner Barmherzigkeit erm?glicht. Die Erl?sung kommt allein durch Jesus ? nicht durch Buddha, nicht durch Mohammed, nicht durch irgendeinen anderen gro?en geistlichen F?hrer. Hei?t das aber, dass nur Christen in den Himmel kommen? Das h?ngt davon ab, ob jemand das Evangelium geh?rt hat oder nicht. Wenn jemand den Namen Jesus noch nie geh?rt hat, kann er gerettet werden, da Gott in jedes menschliche Herz eine ?capax Dei? (eine Gott-F?higkeit des Menschen) und ein Naturgesetz (den angeborenen Sinn f?r Recht und Unrecht, der in unsere Herzen geschrieben ist) gelegt hat. Jemand, der noch nie das Evangelium geh?rt hat, kann nichts daf?r, dass er Jesus nicht kennt, und wenn er Gott so gut wie m?glich sucht und das Naturrecht befolgt, kann ihm die Gnade des Heils zuteilwerden. Wenn aber jemand von Jesus geh?rt hat und sich entscheidet, ihn abzulehnen, dann hat er sich entschieden, das Heil abzulehnen, das der Herr f?r ihn gewonnen hat. Manchmal beschlie?en Menschen, Jesus nicht nachzufolgen, weil ihre Familie dagegen w?re, oder weil sie einen s?ndigen Lebensstil aufgeben m?ssten, oder weil ihr Stolz ihnen verbietet, sich ihr Bed?rfnis nach einem Erl?ser einzugestehen. Wie traurig w?re es, sich von dem unglaublichen Geschenk der Errettung abzuwenden, das Christus jedem von uns machen m?chte! In diesem Sinne erkennen wir an, dass wir die Errettung einer einzelnen Seele nicht beurteilen k?nnen. Vielleicht hat jemand das Evangelium geh?rt, aber es wurde verzerrt; vielleicht stammt alles, was er ?ber Jesus wei?, von den Simpsons und; vielleicht ist er ?ber das schlechte Verhalten der Christen emp?rt und kann deshalb Christus nicht annehmen. Eine ber?hmte ? wenn auch m?glicherweise apokryphe ? Geschichte von Gandhi erz?hlt von der Bewunderung des gro?en Hindu-F?hrers f?r das Christentum. Er liebte es, die Evangelien zu lesen und erfreute sich an der darin enthaltenen Weisheit. Als er jedoch gefragt wurde: ?Warum bekehrst du dich nicht und wirst Christ, wo du doch offensichtlich an Christus glaubst??, antwortete er bekanntlich: ?Ach, ich liebe euren Jesus, aber ihr Christen seid ihm so un?hnlich!? Es war das schlechte Beispiel der Christen, das diesen gro?en F?hrer davon abhielt, selbst einer zu werden! Um die Antwort auf den Punkt zu bringen: Gott kann auf eine Art und Weise, die nur ihm bekannt ist, diejenigen retten, die noch nie etwas vom Evangelium geh?rt haben ? oder es vielleicht nicht gut gepredigt oder vorgelebt bekommen haben. Diejenigen jedoch, die das Evangelium geh?rt haben, es aber ablehnen, haben sich vom Geschenk des Heils abgewandt. Da wir wissen, dass die Seelen in der Schwebe sind, haben wir, die wir den Herrn kennen, die wichtige Aufgabe der Evangelisierung! Wir m?ssen f?r unsere ungl?ubigen Freunde und Familienmitglieder beten, ihnen mit unserer Freude und unserer Liebe Zeugnis geben und in der Lage sein, ihnen ?Gr?nde f?r unsere Hoffnung" (1 Petr. 3,15) zu geben. Vielleicht werden unsere Worte oder Taten eine Seele aus der Finsternis in das rettende Licht des Glaubens f?hren!
Von: Pater Joseph Gill
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MehrKannst du dir eine Zeit vorstellen, in der sich die Christen heimlich in unterirdischen Katakomben treffen mussten, um die Messe zu h?ren und die heilige Kommunion zu empfangen? So erging es den Christen im dritten Jahrhundert, als sie f?r ihren Glauben in Gef?ngnisse gesteckt und gemartert wurden. Eines Tages, als der Bischof gerade die Heilige Messe in einer der Katakomben feiern wollte, erhielt er einen Brief von den Gefangenen mit der Bitte, ihnen die heilige Kommunion zu bringen. Sobald die Messe zu Ende war, fragte der Bischof, wer bereit w?re, diese mutige Aufgabe zu ?bernehmen. Der kleine Junge Tarcisius - ein Messdiener - stand auf und sagte: ?Schickt mich.?? Der Bischof dachte, der Junge sei zu jung, aber Tarcisius ?berzeugte ihn, dass niemand ihn verd?chtigen w?rde, nur weil er so jung war. Alle Christen wussten um die tiefe Liebe, die Tarcisius f?r Jesus in der Eucharistie empfand, und so nahm der Bischof schlie?lich das Angebot des Jungen an. Tarcisius erhielt einige Hostien, die sorgf?ltig in ein Leinentuch eingewickelt und in ein kleines K?stchen gelegt wurden, das er in seine Tunika ?ber seinem Herzen einwickelte. Als er unterwegs an einer Gruppe seiner Schulkameraden vorbeikam, riefen sie ihn zu einem Spiel auf, aber Tarcisius lehnte ab, weil er es eilig hatte. Als sie sahen, dass er etwas an seine Brust gepresst hielt, wurden sie neugierig und versuchten gemeinsam, ihm die H?nde wegzuziehen. Einer der Jungen h?rte, wie er ?Jesus? fl?sterte, und er rief den anderen zu: ?Er ist ein Christ!? Er verbirgt dort ein christliches Geheimnis!? Sie schlugen und traten ihn und begannen, ihn zu Tode zu steinigen, damit er seinen Griff l?se. Als ein vorbeigehender Mann h?rte, dass der Junge ein Christ war, versetzte er ihm einen grausamen Schlag, der ihn zu Boden warf. In diesem Moment zerstreute ein Soldat den Tumult, nahm Tarcisius auf seine Arme und eilte in eine ruhige Gasse. Tarcisius ?ffnete die Augen und erkannte den Soldaten als einen Christen, den er schon oft in den Katakomben getroffen hatte. ?Ich sterbe?, sagte er, ?aber ich habe meinen Gott vor ihnen bewahrt.?? Und er reichte dem Soldaten seinen kostbaren Schatz, der ihn ehrf?rchtig in seinen Waffenrock steckte. ?Tragt ihn f?r mich ins Gef?ngnis?, sagte Tarcisius, und mit einem leisen Seufzer sank er in die Arme des Soldaten zur?ck.? Seine kleine Seele war bereits bei Gott, f?r den er so bereitwillig sein Leben gegeben hatte. Jesus selbst sagte: ?Niemand hat eine gr??ere Liebe als der, der sein Leben f?r seine Freunde hingibt.? Der kleine Tarcisius gab sein Leben f?r den Freund der Freunde, Jesus Christus.
Von: Shalom Tidings
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