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Feb 16, 2022 119 Fiona Rochford, Australien

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Entfessle die Kraft

Erhalte eine ganz neue Perspektive durch die Augen des ultimativen Beobachters

Wer ist der Beobachter? Wenn ich diese Frage im Gebet betrachte, dann erkenne ich, dass ich Gottes Liebe und Gnade von einem sehr tiefen und pers?nlichen Standpunkt aus beobachte, wenn er mir erlaubt, seine guten Werke zu bezeugen, indem er durch mich handelt. Gottes Zeugnis ist niemals deutlicher als in meiner Rolle als Krankenschwester. Ich sehe jeden Tag Menschen, wenn sie am Tiefpunkt und am verletzlichsten sind. In diesen Momenten fl?stert Gott: Kann ich mich melden? Wenn ich nachgebe und ihm meine Zustimmung gebe, durchstr?mt mich sein Geist, um die Menschen zu ber?hren, die ich pflege: Ich f?hle, wie mein Blick weicher wird, um auf dem Gesicht meines Patienten zu ruhen, und ich wei?, dass er durch meine Augen schaut. Pl?tzlich kommen mir die richtigen Worte ?ber die Lippen und ich wei?, dass sie von ihm kommen.

Die Reaktion meiner Patienten ist eindeutig. Ihre Gesichter ver?ndern sich und sie strahlen Frieden und Licht aus. Ich glaube, dass ich in diesen Momenten zum ultimativen Beobachter der ?bernat?rlichen Liebe und Barmherzigkeit Gottes in der Begegnung meiner Patienten mit ihm werde. Diese Begegnungen mit meinen Patienten haben nichts mit mir zu tun, sondern damit, dass Gott seinen Willen durch mich ausf?hrt. Das kann nur geschehen, wenn ich von mir selbst zur?cktrete und meine pers?nliche Beziehung zu Gott vertiefe. Aber das ist noch nicht alles. Er ruft mich dann auf, diese Beziehung mit anderen zu teilen.

Wo alles begann?

Als ich letztes Jahr zu Pfingsten getauft wurde, begann meine pers?nliche Gottesbeziehung als ein angenommenes Mitglied von Gottes Familie. Meine Antwort auf Gottes Ruf war unmittelbar und absolut. Von diesem Tag an war ich ihm unwiderruflich ergeben. Diese Hingabe lie? mich verstehen, dass ich nichts ohne die Anwesenheit Christi tun kann, und mein Bed?rfnis, ihn in meinem Leben zu haben, ?bertraf alle anderen Bed?rfnisse, die ich hatte. Er begegnete mir, wo ich war, v?llig ersch?pft und seiner Hilfe bed?rftig und in meiner ganzen Unvollkommenheit und Bedeutungslosigkeit ?berlie? ich ihm alles. Ich ?bergab ihm entschlossen die absolute Kontrolle ?ber mein Leben, einschlie?lich meiner Ehe, Freunde, Familie, Haustiere, Karriere, Finanzen… Was auch immer, es geh?rt nun ihm!

Mein pers?nliches Gebet im Laufe des Tages wurde `Nicht mein Wille, sondern deiner?, als ich anfing, Schichten meines alten Selbst abzuwerfen. Dadurch hat mich Gott innerlich und ?u?erlich verwandelt. Ich habe Heilung von meiner langj?hrigen komplexen posttraumatischen Belastungsst?rung und verschiedenen schmerzbedingten Beschwerden erfahren. Menschen begannen auf positive Weise auf mich zu reagieren. Lehrer kreuzten meinen Weg, wenn ich sie brauchte, meine bereits gl?ckliche Ehe verbesserte sich unvorstellbar, negative Einfl?sse fielen sanft ohne Konflikte weg und ich f?hlte mich im Frieden. Wichtiger noch, ich f?hlte Gottes Anwesenheit an meiner Seite und ich fing an, auf seine Stimme zu h?ren.

Es war f?r mich immer nat?rlicher, unseren Herrn zu h?ren, als zu ihm zu sprechen, und jeden Tag opfere ich Zeit, um das Angesicht Jesu zu betrachten und dann lasse ich einfach seine Worte ?ber und in mich flie?en. Ich glaube, dass Gott unser Vater unbedingt eine pers?nliche Beziehung zu jedem von uns haben und seine B?rden mit uns teilen m?chte. Er offenbart dies, wenn wir unsere Zeit Jesus widmen.

Teil von dem Zeit f?r Jesus widmen ist es, ihm unseren Willen zu ?berlassen und ihn durch uns wirken zu lassen, um Menschen aus ihrer Not zu erl?sen. Mir wurde gesagt, dass der Umgang mit S?ndern gegen ihre religi?sen Werte verst??t, aber ich frage mich, wie wir von Jesus erwarten k?nnen, weiterhin Leidende zu heilen, wenn wir uns ihm nicht zur Verf?gung stellen, um durch uns zu wirken.

F?r immer ver?ndert

Man muss keine Krankenschwester sein, damit Gott andere um uns herum ber?hren kann. Wir alle haben Freunde, Familie, Kollegen und Bekannte, die Gottes heilende Liebe ben?tigen. Jedesmal, wenn wir uns Gott hingeben, sagen wir `Nicht mein Wille, sondern deiner, Herr? und unsere Seele verbindet sich mit ihm. So begegnet uns Gott. Wir wurden geschaffen, um im Vertrauen zu Gott zu leben, ohne Unterlass zu beten, an einem Ort der Anbetung zu leben. W?hrend wir uns in dieser Lebensweise bewegen, werden wir introspektiv. Wir empfangen die tiefe, bedingungslose Liebe Gottes und sind f?r immer ver?ndert. Wir k?nnen nicht zur?ck, weil wir transformiert sind, da seine Liebe uns vom oberfl?chlichen Kopfwissen zu einer tiefen Offenbarung des Herzens bewegt, die zum Kern unserer Identit?t wird.

Im Herzen der unerbittlichen Liebe ist ein Lebensstil von Gebet, Anbetung, Gerechtigkeit und J?ngerschaft. Alles davon beginnt mit Hingabe und Selbstent?u?erung: mit anderen Worten, wir werden in Christus gekreuzigt. Der Beobachter von Gottes gro?artiger St?rke zu werden ist fest in der Liebe verankert. Es findet statt, wenn wir loslassen und die Liebe Gottes freilassen, Menschen und Gegebenheiten die Wiederherstellung bescheren. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat, und wenn wir die Liebe Gottes freilassen, str?mt Gerechtigkeit aus.

Wir lassen Gottes Liebe frei und werden seine Zeugen, wenn wir den Hungrigen zu essen geben, wenn wir unseren Glauben mit Menschen teilen, wenn wir prophezeien, wenn wir die ?bernat?rliche Kraft Gottes freisetzen, um Heilung zu bringen, wenn wir mit Barmherzigkeit, Demut und Gehorsam leben. Gottes Beobachter zu werden, dr?ckt seine Liebe zu dieser Welt aus, indem wir ihm erlauben, durch uns zu wirken, und dann werden Menschen ihm begegnen.

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Fiona Rochford

Fiona Rochford ist eine Krankenschwester aus Canberra, Australien. Sie ist verheiratet und absolviert derzeit ein Masterstudium der Theologie.

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