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Mrz 23, 2022 219 Ivonne J. Hernandez, USA

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Begegnung

Ein Wunder der Hoffnung

Die Schmerzen wurden unertr?glich – doch ich gab die Hoffnung nicht auf und erlebte ein Wunder!

Mit 40 Jahren wurde bei mir das Charcot-Marie-Tooth-Hoffmann-Syndrom (CMT) diagnostiziert. Es ist eine vererbbare progressive periphere Neuropathie (Sch?digung des peripheren Nervensystems). Endlich wusste ich, warum ich mich immer vor dem Sportunterricht in der Schule gef?rchtet hatte, warum ich so oft hinfiel und warum ich so langsam war. Ich hatte schon immer CMT, ich wusste es nur nicht. Als ich zu einem Neurologen ?berwiesen wurde, hatten die Muskeln in meinen Beinen bereits zu verk?mmern begonnen, und ich konnte keine Treppen mehr steigen, ich musste mich hochziehen.

Die Erleichterung ?ber eine Gewissheit einerseits stand der Sorge ?ber die Zukunft andererseits gegen?ber. W?rde ich im Rollstuhl enden? W?rden meine H?nde den Dienst versagen? W?rde ich in der Lage sein, f?r mich selbst zu sorgen? Die Diagnose st?rzte mich in ein tiefes Loch. Sie sagten mir, dass es keine Behandlung und keine Heilung gab. Zwischen den Zeilen h?rte ich: ?Es ist hoffnungslos.? Aber nach und nach gewann ich Hoffnung zur?ck ? wie die Morgensonne, die durch die Jalousien lugt, holte auch mich ein Hoffnungsschimmer aus meinem Kummer heraus. Es war mein Wunder der Hoffnung. Ich erkannte, dass sich nichts ge?ndert hatte: Ich war immer noch dieselbe. Ich klammerte mich an die Hoffnung, dass der Krankheitsverlauf langsam war, und dass ich Zeit hatte, mich damit abzufinden. Und so war es auch? eine Zeit lang.

Vier Jahre lang erlebte ich ein langsames, allm?hliches Fortschreiten der Krankheit, doch dann, eines Sommers, wurde es pl?tzlich schlimmer. Tests best?tigten, dass sich mein Zustand auf unerkl?rliche Weise verschlechtert hatte. Wenn wir ausgingen, musste ich im Rollstuhl sitzen. Auch zu Hause konnte ich kaum noch etwas tun. Ich konnte nicht l?nger als ein paar Minuten am St?ck aufstehen. Ich konnte meine H?nde nicht benutzen, um Gl?ser zu ?ffnen, zu schneiden oder zu hacken. Selbst das Sitzen f?r mehr als ein paar Minuten fiel mir schwer. Das Ausma? der Schmerzen und der Schw?che zwang mich, die meiste Zeit im Bett zu verbringen. Dass ich nicht mehr f?r mich und meine Familie sorgen konnte, machte mich sehr traurig. Doch ich hatte in dieser Zeit eine au?ergew?hnliche Gnade.

Es war mir m?glich, die t?gliche Messe zu besuchen. W?hrend dieser Fahrten begann ich eine neue Gewohnheit: Ich betete den Rosenkranz im Auto. Schon seit einiger Zeit wollte ich t?glich den Rosenkranz beten, aber ich konnte nicht in eine Routine hineinfinden und es durchhalten. Diese t?glichen Fahrten l?sten das Problem. Es war eine Zeit gro?er K?mpfe und Schmerzen, aber auch eine Zeit gro?er Gnade. Ich fing an, katholische B?cher und Geschichten ?ber das Leben der Heiligen zu lesen.

Eines Tages, als ich f?r einen Vortrag ?ber den Rosenkranz recherchierte, stie? ich auf die Geschichte des ehrw?rdigen Pater Patrick Peyton C.S.C., der von Tuberkulose geheilt wurde, nachdem er Maria um ihre F?rsprache gebeten hatte. Er verbrachte den Rest seines Lebens damit, das Familiengebet und den Rosenkranz zu f?rdern. Ich sah mir auf YouTube Clips ?ber diese gro?en Rosenkranzversammlungen an, die er abhielt… manchmal kamen ?ber eine Million Menschen, um zu beten. Ich war tief bewegt von dem, was ich sah, und in einem Moment des Eifers bat ich Maria, auch mich zu heilen. Ich versprach ihr, f?r den Rosenkranz zu werben und Kundgebungen und Marathons zu veranstalten, wie Pater Peyton es tat. Ich verga? dieses Gebet bis ein paar Tage nach meinem Vortrag.

Es war ein Montagmorgen, und ich ging wie ?blich zur Messe, aber etwas war anders, als ich nach Hause kam. Anstatt mich wieder ins Bett zu legen, ging ich ins Wohnzimmer und begann aufzur?umen. Erst als mein verbl?ffter Mann mich fragte, was ich da tat, bemerkte ich, dass alle meine Schmerzen verschwunden waren. Ich erinnerte mich sofort an einen Traum, den ich in der Nacht zuvor hatte: Ein in Licht gekleideter Priester kam zu mir und spendete mir die Krankensalbung. Als er mit dem ?l das Kreuzzeichen in meine H?nde zeichnete, wurde ich von W?rme und einem tiefen Gef?hl des Friedens umh?llt. Und dann erinnerte ich mich… ich hatte Maria gebeten, mich zu heilen. Das Wunder der Hoffnung war geschehen, und nach f?nf Monaten im Bett waren alle meine Schmerzen verschwunden. Ich hatte immer noch CMT, aber ich war wieder da, wo ich vor f?nf Monaten gewesen war.

Seitdem verbringe ich meine Zeit mit Danksagungen, bete den Rosenkranz und erz?hle allen von der Liebe Gottes. Ich glaube, dass Maria diesen Priester geschickt hat, um mich zu salben und zu heilen, wenn auch auf eine andere Weise, als ich dachte. Damals war es mir nicht bewusst, aber als ich mich an die Hoffnung klammerte, hielt ich mich in Wirklichkeit an Gott fest. Er hat meinen K?rper geheilt, aber er hat auch meine Seele geheilt. Ich wei?, dass er mich h?rt, ich wei?, dass er mich sieht, ich wei?, dass er mich liebt, und ich bin nicht allein. Bitte ihn um das, was du brauchst. Er liebt dich, er sieht dich… Du bist nicht allein.

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Ivonne J. Hernandez

Ivonne J. Hernandez is a Lay Associate of the Blessed Sacrament, president of Elisheba House, and author of ?The Rosary: Eucharistic Meditations.? To read more of her articles visit Elisheba Blog (elishebahouse.com).

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