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Schockiert starrte ich den Fremden an. Wo war er pl?tzlich hergekommen?
Es war ein herrlicher Strandtag, nicht eine Wolke am Himmel. Ich lehnte mich im Liegestuhl zur?ck und vergrub meine F??e tief im Sand, wackelte mit meinen Zehen und hoffte, einen Hauch k?hlen Sand zu erwischen. Es war ein brennend hei?er Juli-Tag an der Westk?ste Floridas.
Meine Freundin und ich genossen den Tag zusammen, beobachteten wie mein drei Jahre alter Sohn auf dem R?cken seines zw?lf Jahre alten Cousins ritt, w?hrend dieser durch das flache gr?ne Wasser plantschte. Es war Ebbe nahe dem Damm, wo eine kleine Bucht den Jungs reichlich Platz zum Spielen im k?hlen Wasser abseits vom Strand bot. Der perfekte Ort!
Ich atmete tief durch, ?ffnete den Wasserk?hler, nahm meine eiskalte Wasserflasche und trank einen gro?en Schluck. Ich musste erfrischt und hydratisiert bleiben, da ich fast im neunten Monat schwanger mit meinem dritten Sohn war. Ich schloss die K?hlbox und schaute wieder auf meinen Sohn im Wasser. Er und sein Cousin hatten sich getrennt und er rannte lachend und spritzend durch das Wasser. Dann sah es aus, als h?tte er sich hingesetzt, aber er schien zu tief im Wasser zu sitzen. Da stimmte etwas nicht.
?Was macht er da? Warum steht er nicht auf?? schrie ich und erhob mich aus dem Stuhl. ?Das verstehe ich nicht…?
?Das ist komisch?, sagte meine Freundin.
Ich f?hlte Panik durch meinen K?rper jagen. ?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir?, betete ich w?hrend ich zum Wasser lief, die Augen auf seinen kleinen Kopf fixiert, ?du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus, heilige Maria Mutter Gottes… gegr??t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir?? Durch das Wasser laufend wunderte ich mich: ?Warum steht er nicht auf? Bitte lass seinen Kopf nicht unter Wasser tauchen, bitte Jesus.?
Atemlos und voller Angst erreichte ich die Stelle, von wo aus ich sehen konnte, dass er in ein Loch in dem sandigen Boden gefallen war, das von dem Strand aus nicht zu erkennen war. Er strampelte wie wild im Wasser, versuchte seinen Kopf ?ber Wasser zu halten. Der Schreck durchfuhr mich wie ein Blitz. Ich fasste meinen Sohn und zog ihn an mich w?hrend ich aus dem Loch kletterte. ?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Bitte Maria, bitte rette ihn, bitte Maria, Jesus wird auf dich h?ren. Du bist gebenedeit unter den Frauen…?
Sein Atem ging schwer.
?Ruft den Notarzt!? rief ein Mann.
Ich drehte mich um und sah den Mann verwundert an.
?Was? Sein Kopf war nie unter Wasser?, sagte ich, und fragte mich, woher der Mann pl?tzlich kam.
?Ruft den Notarzt. Falls er Wasser inhaliert hat, k?nnte er auf dem Parkplatz ertrinken! Rufen Sie den Notarzt!? meinte er forsch.
Ich drehte mich um und rief meiner Freundin zu, den Notarzt zu rufen. Gleichzeitig wunderte ich mich verst?rt, wovon er sprach.
Mein Sohn erbrach sich ?ber meine Schulter.
Ich schrie erneut: ?Ruf meinen Ehemann an.?
?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade…?
Der Mann kam ein wenig n?her.
?Ich war auf der anderen Seite der Bucht und Gott sprach in meinem Herzen. Er sagte mir, intensiv zu beten und sofort auf die andere Seite der Bucht zu laufen. Ich sah Sie in Panik und wusste, dass ich da hingehen sollte und der Bub derjenige war, f?r den ich beten musste.?
Ich starrte ihn an, geschockt von seinen Worten und dem Ernst der Lage.
Ich hielt meinen Sohn fest. ?Alles ist gut, Schatz.? Stillschweigend fuhr ich fort: ?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir…?
Mein Mann kam, nahm unseren Sohn und legte ihn ?ber die Schulter.
Er erbrach erneut.
Ich wischte ihm den Mund ab, beugte mich nah an sein Gesicht und sagte: ?Du wirst wieder gesund, Schatz. Alles wird gut.? Dabei versuchte ich verzweifelt meine wachsende Angst und Sorge zu verbergen.
?Gegr??t seist du Maria…? betete ich immer weiter, w?hrend ich versuchte, ihn zu beruhigen.
Der Krankenwagen traf ein. Die Rettungssanit?ter ?bernahmen.
?Wir rufen den Hubschrauber der K?stenwache, um ihn ins All Children’s Hospital zu fliegen?, sagten sie.
?Was? Warum? Sein Kopf ist nie unter Wasser getaucht?, sagte ich.
?Das macht keinen Unterschied, wir m?ssen sicher sein, dass er in Ordnung ist?, sagten sie.
Ich sah sie entsetzt an. Das konnte nicht wahr sein, dachte ich.
?Gebenedeit unter den Frauen…?
Mein Mann und ich starrten einander an.
Der Mann neben mir brach die Stille.
?Ich werde nicht aufh?ren zu beten.?
Der Hubschrauber landete.
Der Rettungssanit?ter stieg aus dem Hubschrauber und kam auf uns zu, ?ffnete seine Arme, um unseren Sohn zu nehmen.
?Ich komme mit ihm?, sagte ich.
?Es tut mir leid, aber Sie k?nnen nicht mit uns im Hubschrauber fliegen. Wir k?nnen uns nicht um ihn und auch noch um Sie k?mmern. Sie k?nnten durch den Stress Wehen bekommen. Wir werden uns gut um ihn k?mmern.?
?Ich werde gehen?, erkl?rte mein Ehemann.
?Nein, auch Sie k?nnen wir nicht mitnehmen, nur den Jungen. Wir m?ssen uns auf ihn konzentrieren?, bekr?ftigten sie.
Hilflos sahen mein Mann und ich zu, wie sie unseren Sohn in den Hubschrauber trugen.
?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade, bitte Jesus, Maria, bitte…?
?Lass uns fahren?, sagte mein Mann.
Wir sprangen ins Auto und rasten die Bucht entlang zum All Children’s Hospital.
?Du darfst keine vorzeitigen Wehen bekommen?, sagte er.
?Mir geht es gut?, sagte ich, ?Bring uns einfach nur schnell dorthin?, w?hrend ich leise betete, ?gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.?
Wir erreichten den Parkplatz der Notaufnahme und rannten in das Krankenhaus. Sie leiteten uns durch den Tunnel zum Fl?gel der Kinderklinik.
Mein Ehemann rannte und ich folgte ihm, au?er Atem, ohne Schuhe und mit einem nassen Badeanzug bekleidet.
?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade…?
Wir wurden in sein Zimmer gebracht. Ich legte mich in sein Bett und hielt ihn fest.
Der Arzt kam herein.
?Er ist stabil und in gutem Zustand, aber wir werden ihn zur Sicherheit ?ber Nacht hier behalten?, sagte er.
Ich seufzte erleichtert, dann betete ich lautlos weiter, w?hrend meine Gedanken verwirrt umherschwirrten, wie das alles passieren konnte.
Mein Sohn schlief in meinen Armen ein, und ich f?hlte mich dankbar, aber schuldig. Ich war eine schlechte Mutter, die ihren Sohn fast ertrinken lie?. Voller Scham lie? ich meinen Tr?nen in dem dunklen, stillen Krankenhauszimmer freien Lauf.
Vor Kummer schluchzend nahm ich mein Telefon und rief meinen geistlichen Vater an, einen heiligm??igen Priester. Es war halb zehn in der Nacht, so dass ich wenig Hoffnung hatte, dass er abheben w?rde… doch seine Stimme unterbrach meine besorgten Gedanken.
Er hob ab!
Ich breitete vor ihm die ganze furchtbare Geschichte aus, was an diesem Tag passiert war.
?Bitte bete f?r ihn, Vater?, bat ich.
Er betete mit mir, aber ich f?hlte mich noch immer ganz aufgew?hlt.
?Mein Sohn ist meinetwegen beinahe ertrunken?, gestand ich.
?Nein. Du hast ihm das Leben gerettet?, sagte er beruhigend.
Schluchzer der Erleichterung mischten sich unter mein ?ngstliches Weinen.
?Gott ist bei dir. Alles wird gut werden?, sagte er.
?Danke, Vater?, sagte ich. Mein Blick fiel auf meinen kleinen Sohn, der friedlich dem Trauma des Tages entschlief. Ich kuschelte mich eng an ihn, w?hrend meine Lippen weiter zu Maria um F?rsprache beteten, bis auch ich endlich einschlief. ?Gegr??t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir…?
Am n?chsten Morgen verlie?en wir mit unserem fr?hlichen, gesunden Sohn dankbar das Krankenhaus.? Wir waren kaum zu Hause angekommen, als sich mein Mann ihm zuwandte und sagte: ?Es ist an der Zeit, dass wir wieder schwimmen gehen, Kumpel.?
?ngstlich starrte ich meinen Mann an. Er fl?sterte: ?Lass mich das tun.?
Mit Herzklopfen beobachtete ich, wie mein Ehemann ihn ins Wasser lockte und sie fr?hlich gemeinsam umher schwammen.
In seiner n?chsten Schwimmstunde erz?hlte mir die Lehrerin, dass sie ihm erst letztes Mal beigebracht hatte, wie man Wasser tritt.
Ich musste weinen.
Danke Jesus, danke Maria.
Rosanne Pappas ist Künstlerin, Autorin und Rednerin. Sie inspiriert andere, indem sie persönliche Geschichten über Gottes Gnade in ihrem Leben teilt. Seit über fünfunddreißig Jahren verheiratet leben sie und ihr Ehemann in Florida und haben vier Kinder.
Ein Exklusivinterview mit Antonia Salzano, der Mutter des seligen Carlo Acutis, von Graziano Marcheschi, dem Redakteur von Shalom Tidings Im zarten Alter von sieben Jahren schrieb er: ?Mein Lebensplan ist es, immer in der N?he von Jesus zu sein.? Dann, mit nur 15 Jahren, ging er heim zum Herrn, den er sein ganzes kurzes Leben lang geliebt hatte. Dazwischen liegt die erstaunliche Geschichte eines ganz gew?hnlichen Jungen. Gew?hnlich deshalb, weil er weder ein herausragender Sportler noch ein gutaussehender Filmstar war, nicht einmal ein Wunderkind, das mehrere Klassen ?bersprang. Sondern er war ein nettes Kind, ein gutes Kind. Gewiss, sehr intelligent: Mit neun Jahren las er Hochschullehrb?cher, um sich das Programmieren von Computern selbst beizubringen. Aber er gewann weder Preise noch war er ein Influencer auf Twitter. Nur wenige au?erhalb seines Umfelds kannten ihn - ein Einzelkind, das mit seinen Eltern in Norditalien lebte, zur Schule ging, Sport trieb, seine Freunde traf und wusste, wie man mit einem Joystick umgeht. Unauff?llig, aber au?ergew?hnlich Schon als kleines Kind verliebte er sich in Gott, und von da an lebte er zielgerichtet und mit einem Hunger nach Gott, wie ihn nur wenige versp?ren. Als er diese Welt verlie?, hatte er ihr einen unausl?schlichen Stempel aufgedr?ckt. Er war immer ein Junge auf Mission und verschwendete keine Zeit. Wenn Menschen nicht sehen konnten, was er sah, half er ihnen die Augen zu ?ffnen, selbst seiner eigenen Mutter. ?ber Zoom f?hrte ich dieses Interview mit seiner Mutter Antonia Salzano und bat sie, seinen Hunger nach Gott zu erkl?ren, den sogar Papst Franziskus als ?fr?hreifen Hunger? bezeichnete: ?Das ist ein Geheimnis f?r mich?, sagt sie. ?Aber viele Heilige hatten von klein auf eine besondere Beziehung zu Gott, auch wenn ihre Familie nicht gl?ubig war.? Carlos Mutter spricht offen dar?ber, dass sie in ihrem Leben erst dreimal in der Messe gewesen war, bevor Carlo sie dorthin schleppte, als er dreieinhalb Jahre alt war. Als Tochter eines Verlegers war sie von K?nstlern, Schriftstellern und Journalisten gepr?gt, nicht von P?psten oder Heiligen. Sie hatte kein Interesse an Glaubensfragen und sagt heute, dass sie dazu bestimmt war, eher ein ?Bock? als ein ?Schaf? zu werden. Aber dann kam dieser wunderbare Junge, der ?immer vorauseilte - er sprach sein erstes Wort mit drei Monaten, begann mit f?nf Monaten zu sprechen und mit vier Jahren zu schreiben.? Und in Glaubensfragen war er sogar den meisten Erwachsenen voraus. Mit drei Jahren begann er, Fragen zu stellen, die seine Mutter nicht beantworten konnte - viele Fragen ?ber die Sakramente, die Heilige Dreifaltigkeit, die Erbs?nde und die Auferstehung. ?Das hat mir zu schaffen gemacht?, sagt Antonia, ?denn ich war selbst so unwissend wie ein dreij?hriges Kind.? Sein polnisches Kinderm?dchen war besser in der Lage, Carlos Fragen zu beantworten und sprach mit ihm oft ?ber den Glauben. Aber die Unf?higkeit und Unwissenheit seiner Mutter, so Antonia, ?hat meine Autorit?t als Elternteil in Frage gestellt.? Carlo wollte sich an Andachten beteiligen, die sie nie praktiziert hatte - die Heiligen verehren, Blumen vor der Heiligen Jungfrau niederlegen, Stunden in der Kirche vor dem Kreuz und dem Tabernakel verbringen. Sie war ratlos, wie sie mit der fr?hreifen Spiritualit?t ihres Sohnes umgehen sollte. Der Beginn einer Reise Der pl?tzliche Tod ihres Vaters an einem Herzinfarkt veranlasste Antonia, sich selbst mit Fragen ?ber das Leben nach dem Tod zu besch?ftigen. Pater Ilio, ein alter heiligm??iger Priester, der als Pater Pio von Bologna bekannt ist und den sie durch einen Freund kennenlernte, brachte sie auf einen Glaubensweg, auf dem Carlo ihr wichtigster F?hrer werden sollte. Nachdem er ihr in einer Beichte alle S?nden ihres Lebens aufgez?hlt hatte, prophezeite Pater Ilio, dass Carlo eine besondere Mission habe, die f?r die Kirche von gro?er Bedeutung sein w?rde. Schlie?lich begann sie ein Theologiestudium, aber es war Carlo, dem sie ihre ?Bekehrung? zuschreibt und den sie ihren ?Lebensretter? nennt. Durch Carlo erkannte sie das Wunder, das bei jeder Heiligen Messe geschieht. ?Durch Carlo habe ich verstanden, dass das Brot und der Wein die wirkliche Gegenwart Gottes unter uns sind. Das war eine fantastische Entdeckung f?r mich?, sagt sie. Seine Liebe zu Gott und seine Wertsch?tzung f?r die Eucharistie waren offensichtlich. ?Das Besondere an Carlo war, dass er Zeugnis gab?, sagt sie, ?...immer gl?cklich, immer l?chelnd, nie traurig. `Traurigkeit bedeutet, nach innen auf sich selbst zu schauen?, w?rde Carlo sagen, `Gl?ck ist, nach au?en auf Gott zu schauen?.? Carlo erkannte Gott in seinen Klassenkameraden und in jedem, den er traf. ?Weil er sich dieser Gegenwart bewusst war, gab er Zeugnis von dieser Gegenwart?, sagt sie. T?glich von der Eucharistie und der Anbetung gen?hrt, suchte Carlo die Obdachlosen auf und brachte ihnen Decken und Essen. Er verteidigte Mitsch?ler, die schikaniert wurden, und half denen, die Hilfe bei den Hausaufgaben brauchten. Sein einziges Ziel war es, ??ber Gott zu sprechen und anderen zu helfen, Gott n?her zu kommen.? Nutze den Tag! Vielleicht weil er wusste, dass sein Leben kurz war, nutzte Carlo die Zeit gut. ?Als Jesus kam?, so Antonia, ?hat er uns gezeigt, wie man die Zeit nicht verschwendet. Jede Sekunde seines Lebens diente der Verherrlichung Gottes.? Carlo verstand das gut und betonte, wie wichtig es sei, im Jetzt zu leben. ?Carpe diem!? (Nutze den Tag!) dr?ngte er, ?Denn jede verschwendete Minute ist eine Minute weniger, um Gott zu verherrlichen.? Aus diesem Grund beschr?nkte sich dieser Teenager auf eine Stunde Videospiele pro Woche! Die Anziehungskraft, die viele, die ?ber ihn lesen, sofort f?r Carlo empfinden, pr?gte sein ganzes Leben. ?Seit er ein kleiner Junge war, f?hlten sich die Menschen zu ihm hingezogen - nicht, weil er ein niedliches Aussehen hatte, sondern wegen dem, was in ihm steckte?, sagt seine Mutter. ?Er hatte eine au?ergew?hnliche Art, mit Menschen eine Beziehung herzustellen.? Auch in der Schule war er beliebt. ?Den Jesuitenpatres ist das aufgefallen?, sagt sie. Seine Klassenkameraden waren wettbewerbsorientierte Kinder aus der Oberschicht, die auf Leistung und Erfolg aus waren. ?Nat?rlich gab es viel Eifersucht unter den Klassenkameraden, aber bei Carlo war das nicht der Fall. Mit seinem L?cheln und der Reinheit seines Herzens eroberte er alle. Er hatte die F?higkeit, die Herzen der Menschen zu entflammen, ihre kalten Herzen warm zu machen.? ?Sein Geheimnis war Jesus. Er war so sehr erf?llt von Jesus - t?gliche Messe, Anbetung vor oder nach der Messe, Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens - dass er sein Leben mit Jesus, f?r Jesus und in Jesus lebte. Ein Vorgeschmack des Himmels ?Carlo sp?rte wirklich die Gegenwart Gottes in seinem Leben?, sagt seine Mutter, ?und das ver?nderte die Art und Weise, wie die Menschen ihn ansahen, v?llig. Sie verstanden, dass er etwas Besonderes war.? Fremde, Lehrer, Klassenkameraden, ein heiliger Priester - sie alle erkannten etwas Einzigartiges in diesem Jungen. Und diese Einzigartigkeit zeigte sich vor allem in seiner Liebe zur Eucharistie. ?Je mehr wir die Eucharistie empfangen?, sagte er, ?desto mehr werden wir Jesus ?hnlich, so dass wir auf der Erde einen Vorgeschmack auf den Himmel haben werden.? Sein ganzes Leben lang blickte er Richtung Himmel, und die Eucharistie war seine ?Autobahn zum Himmel... das ?bernat?rlichste, was wir haben?, wie er sagte. Von Carlo lernte Antonia, dass die Eucharistie eine geistliche Nahrung ist, die unsere F?higkeit zur Gottes- und N?chstenliebe f?rdert, und uns hilft, in der Heiligkeit zu wachsen. Carlo pflegte zu sagen: ?Wenn wir in die Sonne schauen, werden wir braun, aber wenn wir vor Jesus in der Eucharistie stehen, werden wir heilig.? Eine von Carlos bekanntesten Errungenschaften ist seine Website, die eucharistische Wunder im Laufe der Geschichte dokumentiert. Eine Ausstellung, die auf der Grundlage dieser Website entwickelt wurde, reist weiterhin durch die Welt, von Europa bis Japan, von den USA bis China. Neben der erstaunlichen Anzahl von Besuchern wurden zahlreiche Wunder dokumentiert, das Bedeutendste davon ist, dass durch die Ausstellung viele Menschen zu den Sakramenten und zur Eucharistie zur?ckgefunden haben. Prozess der Subtraktion Carlo wird seliggesprochen und seine Heiligsprechung ist gesichert, wenn ein zweites Wunder nachgewiesen werden kann. Antonia weist jedoch darauf hin, dass Carlo nicht aufgrund von Wundern heiliggesprochen wird, sondern aufgrund seines heiligen Lebens. Die Heiligkeit wird durch das Zeugnis seines Lebens bestimmt, dadurch, wie gut er die Tugenden gelebt hat - Glaube, Hoffnung, N?chstenliebe, Klugheit, Gerechtigkeit, M??igung und Tapferkeit. Die Tugenden heroisch zu leben - was der Katechismus der Katholischen Kirche als ?eine gewohnheitsm??ige und feste Bereitschaft, das Gute zu tun? definiert - macht einen Menschen zu einem Heiligen. Und genau das war es, was Carlo anstrebte. Er neigte dazu, zu viel zu reden, also bem?hte er sich, weniger zu reden. Wenn er merkte, dass er zu viel a?, bem?hte er sich, weniger zu essen. Jeden Abend pr?fte er sein Gewissen, wie er Freunde, Lehrer und Eltern behandelt hatte. ?Er verstand?, so seine Mutter, ?dass Umkehr nicht ein Prozess der Addition, sondern der Subtraktion ist.? Eine tiefe Einsicht f?r einen so jungen Menschen. Und so arbeitete Carlo sogar daran, jede Spur einer l?sslichen S?nde aus seinem Leben zu tilgen. ?Nicht ich, sondern Gott?, w?rde er sagen. ?Es muss weniger von mir da sein, damit ich mehr Platz f?r Gott habe.? Dieses Bem?hen machte ihm bewusst, dass der gr??te Kampf mit uns selbst gef?hrt werden muss. Eines seiner bekanntesten Zitate lautet: ?Was n?tzt es, wenn du tausend Schlachten gewinnst, wenn du nicht gegen deine eigenen verdorbenen Leidenschaften gewinnen kannst?? Dieses Bem?hen, ?die Fehler zu ?berwinden, die uns geistig schw?chen?, so Antonia, ?ist das Herz der Heiligkeit.? So jung er auch war, Carlo wusste, dass die Heiligkeit ?in unserem Bem?hen liegt, den verdorbenen Instinkten zu widerstehen, die wir aufgrund der Erbs?nde in uns tragen.? Eine ersch?tternde Einsicht Nat?rlich war der Verlust ihres einzigen Kindes ein gro?es Kreuz f?r Antonia. Aber gl?cklicherweise hatte sie zum Zeitpunkt seines Todes bereits zu ihrem Glauben zur?ckgefunden und gelernt, dass ?der Tod ein ?bergang zum wahren Leben ist?. Trotz des Schocks, dass sie wusste, dass sie Carlo verlieren w?rde, waren es Worte aus dem Buch Hiob, die w?hrend seiner Zeit im Krankenhaus in ihr widerhallten: ?Der Herr hat gegeben und der Herr hat genommen. Gepriesen sei der Name des Herrn.? (Hiob 1,21) Nach seinem Tod entdeckte Antonia ein Video, das Carlo von sich selbst auf seinem Computer gemacht hatte. Obwohl er damals nichts von seiner Leuk?mie wusste, sagte er in dem Video, dass er sterben wird, wenn sein Gewicht auf siebzig Kilo sinkt. Irgendwie wusste er das. Dennoch l?chelt er und blickt mit erhobenen Armen in den Himmel. Im Krankenhaus offenbarte sich hinter seiner Freude und Friedlichkeit eine erschreckende Erkenntnis: ?Denkt daran?, sagte er zu seiner Mutter, ?ich werde dieses Krankenhaus nicht lebend verlassen, aber ich werde euch viele, viele Zeichen schicken.? Und Zeichen hat er gegeben - eine Frau, die bei seiner Beerdigung zu Carlo gebetet hatte, wurde ohne Chemotherapie von Brustkrebs geheilt. Eine 44-j?hrige Frau, die nie ein Kind bekommen hatte, betete bei der Beerdigung und war einen Monat sp?ter schwanger. Es hat viele Bekehrungen gegeben, aber das vielleicht bemerkenswerteste Wunder ?ist das f?r die Mutter?, sagt Antonia. Jahrelang hatte Antonia nach Carlos Geburt versucht, weitere Kinder zu bekommen, aber ohne Erfolg. Nach seinem Tod erschien ihr Carlo in einem Traum und sagte ihr, dass sie wieder schwanger werden w?rde. Im Alter von 44 Jahren, am vierten Jahrestag seines Todes, brachte sie Zwillinge zur Welt - Francesca und Michele. Wie ihr Bruder besuchen beide t?glich die Messe, beten den Rosenkranz und hoffen, eines Tages die Mission ihres Bruders fortzusetzen. Als seine ?rzte ihn fragten, ob er Schmerzen habe, antwortete Carlo: ?Es gibt Menschen, die viel mehr leiden als ich. Ich opfere mein Leiden f?r den Herrn, den Papst (Benedikt XVI.) und die Kirche auf?. Carlo starb nur drei Tage nach seiner Diagnose. Mit seinen letzten Worten erkl?rte Carlo, dass ?ich gl?cklich sterbe, weil ich keine Minute meines Lebens mit Dingen vergeudet habe, die Gott nicht gefallen.? Nat?rlich vermisst Antonia ihren Sohn. ?Die L?cke, die er hinterlassen hat, tut weh?, sagte sie, ?aber in gewisser Weise f?hle ich Carlo viel n?her als fr?her. Ich sp?re ihn auf eine besondere Weise - spirituell. Und ich sp?re auch seine Inspiration. Ich sehe die Fr?chte, die sein Beispiel bei jungen Menschen tr?gt. Das ist ein gro?er Trost f?r mich. Durch Carlo schafft Gott ein Meisterwerk, und das ist sehr wichtig, besonders in diesen dunklen Zeiten, in denen der Glaube der Menschen so schwach ist und Gott in unserem Leben ?berfl?ssig zu sein scheint. Ich denke, Carlo macht einen sehr guten Job.?
Von: Graziano Marcheschi
MehrFrage: Ich habe zwei kleine Kinder und mache mir Sorgen, wie ich sie im Glauben halten kann. Gibt es eine M?glichkeit, ihnen den katholischen Glauben so tief einzufl??en, dass sie katholisch bleiben, wenn sie ?lter werden in dieser immer s?kularer werdenden Welt? Antwort:?Das ist in der Tat eine schwierige Situation f?r viele Eltern, da unsere Kultur unserem katholischen Glauben oft offen feindlich gegen?bersteht. Wie k?nnen sie katholisch bleiben, wenn alles dagegen zu arbeiten scheint? Ein Teil der Herausforderung besteht darin, dass die Gnade Gottes ein Geheimnis ist. Hundert Menschen k?nnen denselben Vortrag oder dieselbe Predigt h?ren, und f?r einige wird es ihr Leben ver?ndern, andere werden es langweilig und bedeutungslos finden. In meiner eigenen Familie habe ich einen Bruder, der sich als Atheist bezeichnet - sowohl ein Priester als auch ein Atheist aus derselben Familie, mit denselben Eltern und derselben Erziehung! Wir m?ssen uns also damit abfinden, dass die Gnade ein Geheimnis ist - aber wir d?rfen auch davon ?berzeugt sein, dass Gott Ihre Kinder mehr liebt, als Sie es je k?nnten, und dass er alles tut, um ihre Herzen zu gewinnen und sie zum Heil zu f?hren. Es gibt also einige Dinge, die Eltern tun k?nnen, um Kindern zu helfen, Christus zu begegnen und ihm treu zu bleiben. Obwohl ich selbst keine Kinder habe, habe ich in den letzten siebzehn Jahren in der Jugendarbeit mit Tausenden von Kindern und Jugendlichen gearbeitet und einige erfolgreiche Strategien gesehen, die Familien anwenden, um ihre Kinder im Glauben zu halten. Erstens: Machen Sie die Sonntagsmesse zu einem unverzichtbaren Termin. Ich erinnere mich daran, wie meine Eltern uns in den Ferien zur Messe mitgenommen haben, und sie haben nie zugelassen, dass eines unserer Sportspiele mit der Messe kollidierte. Das Vorbild eines Vaters, der seinen Kindern den Besuch der Messe vorlebt, ist besonders wichtig. Es gibt ein Sprichwort, das besagt: ?Wenn eine Mutter zur Messe geht, gehen auch die Kinder zur Messe, aber wenn ein Vater zur Messe geht, gehen auch die Enkelkinder zur Messe.? Mein Vater fuhr extra zu unseren Pfadfinderfreizeiten, um mich und meinen Bruder zur Messe zu bringen und uns nach der Messe wieder zum Campingplatz zur?ckzubringen! Das hat mich sehr beeindruckt und mich gelehrt, dass nichts, absolut nichts, zwischen uns und der Sonntagsmesse steht. Das war der wahre Eckpfeiler unserer Familie. Wenn Sie einmal im Urlaub sind, k?nnen Sie www.masstimes.org besuchen, wo alle Messen in der ganzen Welt aufgelistet sind - ob Sie nun in Paris, Buenos Aires oder Disney World sind, Sie k?nnen immer noch eine Sonntagsmesse finden! Zweitens: Beten Sie gemeinsam in der Familie. Meine Familie hat auf dem Weg zur Messe den Rosenkranz gebetet, und wir hatten besondere Andachten rund um den Adventskranz. In der Fastenzeit gingen wir gemeinsam zum Kreuzweg, und meine Eltern nahmen uns h?ufig zur eucharistischen Anbetung mit. Obwohl es Zeiten gab, in denen ich mich dar?ber beklagte, in diese Dinge hineingezogen zu werden, f?hrten sie mich auch in eine pers?nliche Beziehung zu Jesus, die bis zum heutigen Tag stark geblieben ist. Vergessen Sie auch nie, f?r Ihre Kinder zu beten und zu fasten - t?glich! Drittens: Halten Sie die S?nde von Ihrem Haus fern. Wenn Sie Ihren Kindern erlauben, ein Smartphone zu besitzen, installieren Sie einen Filter. Achten Sie darauf, dass die Fernsehsendungen und Filme, die sie sich ansehen, die Musik, die sie h?ren, und die B?cher, die sie lesen, gesundheitsf?rdernd sind. Auch wenn Ihre Kinder sich vielleicht beschweren, sollten Eltern sich mehr um das ewige Gl?ck ihrer Kinder k?mmern als um ein kurzes, vor?bergehendes Vergn?gen, wie einen schlechten Film zu sehen! Eine weitere gute Sache ist es, Ihr Zuhause zu einem Heiligtum zu machen. F?llen Sie es mit Kruzifixen, Heiligenbildern, Statuen von Heiligen und B?chern ?ber den Glauben. Das alte Sprichwort ist wahr: ?Aus den Augen, aus dem Sinn.? Je mehr wir uns die ewigen Realit?ten ins Ged?chtnis rufen k?nnen, desto mehr werden wir ihnen treu bleiben. F?nftens: Umgeben Sie Ihre Kinder mit einer guten katholischen Gemeinschaft, sowohl mit Gleichaltrigen als auch mit Erwachsenen. Sie brauchen gute Freunde, die ?hnliche Werte haben, also sollten sie vielleicht einer Jugendgruppe beitreten oder in ein katholisches Sommerlager gehen. Sie brauchen auch erwachsene Mentoren, die den Glauben lieben, also schlie?en Sie sich mit anderen guten katholischen Familien zusammen. Laden Sie den Pfarrer zum Abendessen ein. Treffen Sie sich zu einer Party mit anderen Pfarrmitgliedern. Als ich j?nger war, nahm mich mein Vater manchmal samstagmorgens zu seiner M?nnergruppe mit, und ich werde nie vergessen, welche Wirkung es auf mich hatte, diese M?nner zu sehen - M?nner, die ich kannte und respektierte und mochte, die Klempner und Anw?lte und Sporttrainer waren -, die beteten und sangen und sich f?r Jesus begeisterten. Dadurch wurde mir klar, dass es cool und normal ist, an Gott zu glauben! Eine ?hnliche Frage ist, wo man sein Kind zur Schule schicken sollte. Die Antwort ist ganz einfach: Wer ver?ndert hier wen? Wenn Ihr Kind in die Schule geht und das Licht Christi dorthin bringt, dann ist es ein gutes Umfeld. Wenn Ihr Kind aber anf?ngt, die Werte der Welt zu ?bernehmen, dann ist es vielleicht an der Zeit, die Schule zu wechseln. Leider bieten viele katholische Schulen kein wirklich christuszentriertes Umfeld, seien Sie also vorsichtig, auch wenn Sie sich f?r eine katholische Schule entscheiden. Schlie?lich ist der beste und effektivste Weg, den Glauben an die Kinder weiterzugeben, ein Elternteil zu sein, das den Herrn in seinem eigenen Leben sucht! Mein Vater hat immer den t?glichen Rosenkranz gebetet, schon bevor ich geboren wurde, und meine beiden Eltern haben zu Hause in aller Ruhe ?ber ihr Glaubensleben gesprochen. Ich konnte sehen, wie sie den Glauben selbst studierten, B?cher ?ber Heilige und Geistliches lasen. Der Volksmund sagt: ?Der Glaube wird mehr aufgeschnappt als beigebracht.? Taten sagen mehr als Worte! Das setzt nicht voraus, dass wir perfekt sind, aber wir m?ssen selber aufrichtig Gott suchen. All diese Tipps sind nat?rlich keine Garantien, denn unsere Kinder haben einen freien Willen und k?nnen sich entscheiden, ob sie dem Herrn folgen wollen oder nicht. Aber mit diesen Ma?nahmen geben wir ihnen eine gute Grundlage auf der Gott ihre Herzen gewinnen kann. Es ist allein seine Gnade, die Kinder katholisch bleiben l?sst - wir sind nur die Mittelsm?nner! Vergessen Sie nie, dass, so sehr Sie Ihre Kinder auch lieben, Gott sie unendlich viel mehr liebt - und ihr Heil will!
Von: Pater Joseph Gill
MehrVielleicht f?hlst du dich verloren und allein. Fasse Mut, denn Gott wei? genau, wo du bist! Allein unter der Dusche konnte ich schreien und niemand h?rte es. Das Wasser prasselte auf meinen Kopf, w?hrend sich mein Herz vor Angst kr?mmte. Mein Verstand stellte sich das Schlimmste vor, einen kleinen Sarg und einen unertr?glichen Verlust. Mein Herz schmerzte, wie eingeklemmt in einem Schraubstock, es war zugleich ein k?rperlicher Schmerz, ein tiefgehendes, qu?lendes Gef?hl und ein schrecklicher Gedanke. Es durchdrang mein ganzes Wesen, und nichts und niemand konnte den Schmerz lindern. Leiden ist Teil des menschlichen Daseins, unvermeidlich, ein besonderes Kreuz, das jeder von uns tragen muss. Aber ich wollte dieses Kreuz nicht tragen. Ich wollte ein anderes. Ich konnte unter seiner Last nur wimmern: ?Bitte Gott, gib mir ein anderes Kreuz, nicht dieses. Ich kann dieses nicht tragen. Ich werde jeden Schmerz, jede Krankheit, alles ertragen, aber nicht das, nicht meinen Sohn. Das hier ist zu gro?. Ich kann nicht, bitte", flehte ich. ?belkeit ?berkam mich. Ich erbrach mich und sackte dann schluchzend auf den Boden der Dusche und weinte. Mein ?Nein? war vergeblich. Ergebenheit war der einzige Weg nach vorne. Ausgelaugt und ersch?pft betete ich: ?Wenn du dieses Kreuz nicht ?ndern willst, Gott, bitte gib mir die Kraft, es zu tragen, um dich stolz zu machen..." Der winzige Sarg blitzte wieder in meinem Kopf auf. ?Egal, wohin es f?hrt. Hilf mir, ich schaffe das nicht ohne dich." Mein s??er kleiner Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Acht Tage lang lag ich neben ihm in seinem Krankenhausbett. Sein Geist war unver?ndert durch seine Krankheit, aber er sah nicht mehr wie er selbst aus. Lila und hellrosa Flecken bedeckten seine Wangen und liefen ?ber seinen Nasenr?cken und ?ber seine Arme und Beine. Die Medizin, die ihm eine Gnadenfrist verschaffte, bl?hte sein Gesicht und seinen K?rper auf. Wenn er schlief, was kaum der Fall war, schluchzte ich mich in den Schlaf. Ich versuchte den Krieg, der in seinem kleinen K?rper tobte, ertr?glicher zu machen, durch Gebete, Ablenkung und das Schaukeln seines gebrechlichen K?rpers. Ich las ihm vor und zeichnete Karikaturen auf einem Magna Doodle, das er bekommen hatte, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Es war f?r uns beide therapeutisch, denn ich hatte noch nie zeichnen k?nnen. Pl?tzlich konnte ich mit Leichtigkeit zeichnen. Schlie?lich wurde mein Sohn aus dem Krankenhaus entlassen. Wir hatten einen Behandlungsplan, Hoffnung und ein Gebet um Heilung. Unsere neue Normalit?t begann. Meine Mutter schlug vor, dass ich meine neue Gabe zu zeichnen nutzen sollte. Wir besuchten zusammen einen Kunstkurs im ?rtlichen Atelier f?r bildende Kunst. Die Kunstlehrerin dort sagte uns, wir sollten ein Bild mitbringen, das uns ber?hrte. Ich brachte eine Weihnachtskarte mit, auf der die Gottesmutter mit dem Jesuskind im Arm abgebildet war. Die Kunstlehrerin meinte daraufhin, dass ich wegen meiner mangelnden Erfahrung und Ausbildung etwas Einfacheres wie eine Blume zeichnen sollte. Ich drehte meinen Hocker zu ihr hin und sagte: ?Mein Sohn k?nnte tot sein, aber er lebt. Jesus und die Gottesmutter sind alles, was f?r mich z?hlt. Sie ber?hren mich.? Ihre Augen weiteten sich. ?Oh, ich hatte keine Ahnung von Ihrem Sohn. Das tut mir leid. Achten Sie einfach auf Ihre Werte", sagte sie. Ich war verwirrt. ?Was haben meine Moralvorstellungen mit meinem Bild zu tun?" fragte ich. ?Helle und dunkle Tonwerte", sagte sie sanft. ?Oh, okay", sagte ich etwas peinlich ber?hrt. Ich drehte mich zu meiner Staffelei, schloss die Augen und betete: ?Komm, Heiliger Geist, hilf mir, ein Bild zu malen, das andere dazu bringt, Jesus und Maria so zu lieben und zu brauchen, wie ich es jetzt tue.? W?hrend ich malte, sehnte ich mich nach der Kraft, der Liebe und der Weisheit des Himmels, um das durchzustehen. Mein Verlangen fand Ausdruck in meiner Kunst, jedes neue Werk ein Gebet und ein Geschenk Gottes. Eines Morgens auf dem Weg aus der Messe sprach mich ein Priester, der zu Besuch war, an. ?Ich habe das Bild gesehen, das Sie im Haus Ihrer Schwester gemalt haben, von Christus und dem Engel w?hrend der Agonie im Garten. Es hat mich bewegt. Ihre Schwester erz?hlte mir von Ihrem Sohn und wie Sie inmitten Ihrer ?ngste unerwartet Ihr Talent zum Malen entdeckt haben. Ihre Kunst ist wirklich ein Segen, der aus dem Leiden geboren wurde, ein Geschenk", sagte er. ?Ich danke Ihnen. Das ist sie. R?ckblickend habe ich das Gef?hl, dass das Geschenk der Kunst eine Vorsehung war", sagte ich. ?Warum? Was meinen Sie?", fragte er. ?Das Zeichnen lehrte mich, alles anders zu sehen. Ich entdeckte, dass der Kontrast von Dunkelheit und Licht in einem Bild Tiefe, Reichtum und Sch?nheit erzeugt. Ohne das Licht ist die Dunkelheit in einem Bild ein leerer Abgrund. Die Dunkelheit des Leidens ist wie die Dunkelheit in einem Gem?lde. Ohne das Licht Christi drohte das Leiden, mich in die Tiefen der Verzweiflung zu st?rzen. Als ich schlie?lich loslie? und meinen Schmerz und alle Umst?nde Jesus ?bergab, fiel ich in seine liebenden Arme und seinen Plan f?r mein Leben. Und dann benutzte Christus, der Meisterk?nstler, die Dunkelheit meines Leidens, um mein Herz z?rtlich zu machen; um Raum zu schaffen, damit Glaube, Mitgef?hl, Hoffnung und Liebe in mir wachsen konnten. Das Licht Christi hat die Dunkelheit vollkommen gemacht und daraus unsagbaren Segen f?r meinen Sohn, meine Ehe und unsere Familie hervorgebracht ", sagte ich. ?Jetzt verstehe ich, was Sie meinen. Es ist wirklich wahr. Die Kunst ahmt das Leben nach und das mit Christus vereinte Leiden bringt gro?en Segen. Gepriesen sei Gott", sagte er. ?Amen", antwortete ich.
Von: Rosanne Pappas
MehrWenn du schwach bist, bist du stark Vor ein paar Wochen hatten wir einen Termin in der Schule unseres 6-j?hrigen Sohnes. Es ging um eine Einsch?tzung seiner Aufmerksamkeits- und Leistungsschw?che. Die Untersuchung dauerte ?ber zwei Stunden, mit separaten Beratungs- und Befragungsgespr?chen f?r beide Elternteile. Die Einsch?tzung war dringend notwendig, um uns zu helfen, die Probleme unseres Sohnes zu verstehen und ihm damit zu helfen, sich zu bessern und gute Leistungen zu bringen. Ich sa? in einer Glaskabine mit meiner Tochter auf dem Scho?, w?hrend mein Sohn au?erhalb der Kabine in einem Raum voller Spielzeug, B?cher und Puzzles spielte. Die Gutachterin brachte ein paar Frageb?gen und begann, mir Fragen zu stellen. Sie fragte nach der Familiengeschichte, Schwangerschaftskomplikationen, Medikamenten, Herausforderungen zu Hause, Ashers Leistungen zu Hause und in der Schule, Schwierigkeiten, die er hatte, der h?uslichen Atmosph?re, Unterst?tzung durch die Familie usw. Sie f?llte alle ben?tigten Informationen in den Unterlagen aus und gab mir einen Fragebogen, auf dem ich meine Antworten ankreuzen konnte. Nachdem sie alle Frageb?gen ausgef?llt hatte und vielleicht einen Einblick in die Tiefe meines emotionalen Zustands bekommen hatte, konnte sie es sich nicht verkneifen, mir eine sehr pers?nliche Frage zu stellen: ?Wie kommen Sie emotional mit all diesen Herausforderungen zurecht? Was ist die Quelle Ihrer Kraft?? ?? Ich sagte ihr, dass ich an Gott glaube und dass er mir die Kraft gibt, jeden Tag zu bew?ltigen. ?Ich ?berlegte, wie viel Sinn das f?r sie machte, da alles, was sie ?ber mich wusste, war, dass ich in einem v?lligen Durcheinander steckte ? Ein 4 Jahre altes Kind auf meinem Scho?, das fast im Wachkoma war und ein anderes Kind, das damit k?mpft, sich in eine Welt einzuf?gen, die nicht nach seinem System funktioniert. Und ich bin eine ersch?pfte Mutter, die im Assessment-Center sitzt und hofft, dass sie seine Einzigartigkeit und nicht nur seine Fehler aufsp?ren und mir ein paar praktische Tipps geben, um ihn gut zu erziehen. Doch zu meiner ?berraschung nickte sie l?chelnd und mit Tr?nen in den Augen und stimmte mir mit dem zu, was ich als meine Kraftquelle bezeichnete. Ich dachte, mein kompliziertes Leben w?rde mich nicht daf?r qualifizieren, meinen Glauben an Jesus zu teilen. Aber gerade in meiner Gebrochenheit offenbarte mein Glaube tats?chlich seine St?rke und Macht in meinem Leben. Wie Paulus zu Recht sagt, erweist die Gnade ihre Kraft in unserer Schwachheit. (2. Kor 12,9) Oft wollen wir Gott durch unsere St?rke verherrlichen und warten, dass alles in unserem Leben besser wird. Aber Gott m?chte auch unsere Gebrochenheit zu seiner Ehre gebrauchen. Er m?chte, dass wir unseren Glauben mitten in unseren Pr?fungen weitergeben. Ich liebe die Worte von Rick Warren in seinem Buch Leben mit Vision. Wozu um alles in der Welt lebe ich: ?Deine Schw?chen sind kein Zufall. Gott hat sie absichtlich in deinem Leben zugelassen, um seine Macht durch dich zu demonstrieren. Andere Menschen werden in deinen Wunden Heilung finden. Deine gr??ten Lebensbotschaften und dein wirkungsvollster Dienst werden aus deinen tiefsten Verletzungen entstehen.? Wenn du dich mitten im Schmerz und in den dunkelsten Momenten deines Lebens befindest, verschwende deine Erfahrungen nicht. Nutze sie, um Gott zu verherrlichen. Warte nicht, bis alles perfekt ist. Lass ihn anderen durch dein eigenes Chaos dienen. Lass seine St?rke durch deine Gebrochenheit sichtbar werden, w?hrend du dich auf ihn st?tzt, um Mut zu sch?pfen. Genau das, von dem du glaubst, dass es dich disqualifiziert, deinen Glauben zu teilen, ist das, was zu deinem gr??ten Zeugnis werden wird. Ich hoffe, diese Botschaft ermutigt dich heute.
Von: Elizabeth Livingston
MehrBist du ein Elternteil, der sich Sorgen um sein Kind macht? Hast du schon lange f?r deinen Ehepartner gebetet? Dann ist hier jemand, den du kennen solltest.? Anker der Hoffnung Ich wurde vor ein paar Jahren mit der heiligen Monika bekannt gemacht. Als ich entdeckte, dass sie viele Jahre lang f?r die Bekehrung ihres Sohnes Augustinus gebetet hatte und auch f?r die Bekehrung ihres heidnischen Ehemannes betete, wusste ich, dass ich mehr ?ber diese Heilige aus dem dritten Jahrhundert herausfinden musste. Ich bete schon seit einigen Jahren f?r die Bekehrung meiner Familie. Die Heilige Monika hat mir Hoffnung gegeben, in meinen Gebeten f?r meine Lieben beharrlich zu bleiben. Die heilige Monika wurde um das Jahr 331 in Tagaste, Nordafrika, in einer christlichen Familie geboren, die sie im Glauben erzogen hat. Ihre Ehe mit Patricius, einem heidnischen r?mischen Beamten, war nicht gl?cklich, aber sie war stabil, vor allem dank Monikas Geduld und Besonnenheit. Monika und Patricius wurden mit drei Kindern gesegnet. Augustinus war der ?lteste, Navigius war der zweite Sohn, und dann kam eine Tochter namens Perpetua. Patricius war sehr ver?rgert ?ber die Wohlt?tigkeit seiner Frau und ihre Gebetsgewohnheiten, aber es wurde gesagt, dass er sie trotz seines Temperaments immer mit der geb?hrenden Achtung behandelte. Monika war sehr betr?bt, weil ihr Mann ihr nicht erlaubte, ihre Kinder taufen zu lassen. Als Augustinus schwer erkrankte, flehte sie ihren Mann an, ihn taufen zu lassen, und Patricius lenkte ein. Aber als Augustinus noch vor der Taufe wieder gesund wurde, zog Patricius seine Zustimmung zur?ck. Ich kann mir ihre Angst und ihren Herzschmerz nicht vorstellen, da es ihr verwehrt blieb, ihre Kinder in dem Glauben aufzuziehen, den sie so sehr liebte. Aber dennoch blieb sie in ihrem Glauben beharrlich. G?te wird belohnt Monika hielt auch in ihrer Ehe durch und ertrug die Gewaltausbr?che ihres Mannes mit ?u?erster Geduld. Die anderen Frauen und M?tter ihrer Heimatstadt, die ebenfalls unter den Gewaltausbr?chen ihrer Ehem?nner litten, bewunderten ihre Geduld und respektierten sie zutiefst. Durch ihre Worte und ihr Beispiel zeigte Monika ihnen, wie sie ihre Ehem?nner lieben sollten. Und trotz der Schwierigkeiten in ihrer Ehe betete Monika weiterhin f?r die Bekehrung ihres Mannes. Monikas Glaube wurde schlie?lich belohnt. Ein Jahr vor seinem Tod nahm Patricius den christlichen Glauben seiner Frau an. Diese Gebetserh?rung fand statt, als Augustinus 17 Jahre alt war. Man k?nnte erwarten, dass die Bekehrung seines Vaters einen Einfluss auf Augustinus haben w?rde. Aber es schien den gegenteiligen Effekt zu haben: Augustinus setzte seinen heidnischen Weg fort und fiel in schwere S?nde. Monika betete weiterhin unabl?ssig und bat Gott um Gnade f?r ihren Sohn. W?hrend Augustinus seinen lockeren Lebensstil fortsetzte und seinen weltlichen Ambitionen nachging, rang Monika mit Gott um die Seele ihres Sohnes. Allem Anschein nach war es ihre Lebensaufgabe, ihren Sohn und ihren Mann sicher im Himmel zu sehen. Obwohl sie eine Frau des tiefen Gebets und der Tat war, sah Augustinus seine Mutter als anma?end, kontrollierend und darauf fixiert, ihn zur Konversion zu bewegen. Aber wie viele katholische M?tter w?ren auch heute bereit, alles Notwendige zu tun, um den Glauben, den sie so sehr lieben, an ihre Kinder weiterzugeben? Wie oft, frage ich mich, hat Monika ihren Sohn unter Tr?nen Gott ?bergeben und um seine Gnade gefleht? Eine m?hsame Reise Irgendwann beschloss Monika, ihrem eigensinnigen Sohn nach Mailand zu folgen, obwohl sie eigentlich keine Mittel f?r eine solche Reise hatte. Sie war bereit, jedes Opfer zu bringen, das n?tig war, um ihren Sohn von seinem s?ndigen Leben abzubringen, und verkaufte einige ihrer wertvollen Besitzt?mer, um das Geld f?r die anstrengende Reise mit dem Schiff nach Mailand aufzubringen und sich ihm an die Fersen zu heften. W?hrend dieser Reise traf Monika Ambrosius, den Bischof von Mailand, der Augustinus schlie?lich zum Glauben bringen sollte. Nach sechsmonatiger Unterweisung wurde Augustinus vom heiligen Ambrosius in der Mail?nder Kirche, die dem heiligen Johannes dem T?ufer geweiht war, getauft. Monika war ?bergl?cklich und pries Gott f?r diese Gnade f?r ihren Sohn. Vor der Bekehrung des heiligen Augustinus hatte Monika den Rat eines ungenannten Bischofs bez?glich ihres widerspenstigen Sohnes gesucht. Der Bischof tr?stete sie mit den Worten: ?Ein Sohn so vieler Tr?nen kann nicht verloren gehen.? Nach der Bekehrung des Augustinus lebte Monika noch drei Jahre. Ihre Mission hier auf Erden war erf?llt. Gott hatte sie berufen, zu beten und ihr Leiden f?r die Bekehrung ihres Sohnes und ihres Mannes aufzuopfern. Im Jahr 387, als sie 56 Jahre alt war, rief Gott Monika zu ihrem himmlischen Lohn. Augustinus war 33 Jahre alt, als seine Mutter starb. Ich bin mir sicher, dass sie vom Himmel aus weiterhin f?r ihren Sohn betete und Gott unaufh?rlich lobte, um zu sehen, wie er Bischof von Hippo wurde und schlie?lich zum Kirchenlehrer erhoben wurde. Aufstehen und leuchten In der Autobiographie des heiligen Augustinus, den ?Bekenntnissen?, schreibt er mit tiefer Hingabe und Ehrfurcht ?ber seine Mutter. Als sie starb, trauerte er tief und schrieb ?ber sie: ?Sie war in Bezug auf meinen elenden Zustand schon so zuversichtlich, dass sie zwar st?ndig vor Dir ?ber mich weinte wie ?ber einen Toten, aber wie ?ber einen, der, obwohl er tot war, wieder zum Leben erweckt werden konnte; sie bot mich Dir auf der Bahre ihrer Betrachtung an und bat Dich, zu diesem Witwensohn zu sagen: 'Junger Mann, steh auf', damit er wieder leben und sprechen k?nne, damit Du ihn seiner Mutter zur?ckgeben konntest.? Monika sagte einmal zu Augustinus, sie sei zuversichtlich, dass sie ihn als gl?ubigen Christen sehen werde, bevor sie aus diesem Leben scheide. Lasst uns alle nach solch zuversichtlichem Glauben streben. Erinnern wir uns daran, dass der Ruf zur Mutterschaft/Vaterschaft ein Ruf ist, Heilige zu geb?ren, ein Ruf, Kinder zu verwandeln und zu Heiligen zu machen. Der wahre Zweck des Elternseins auf der Erde ist es, die Zahl der Heiligen im Himmel zu erh?hen!
Von: Connie Beckman
MehrEs ist keine leichte Aufgabe, Kinder im Glauben zu erziehen. Viele ?berraschungen erwarten dich! ?bersch?umende Freude ?Kinder kommen in mein Leben... mit ihrem Lachen und ihrem Gesang. Wann werde ich wie sie werden ... Lehre mich, Herr, mitzusingen ...? Jedes Mal, wenn ich diesen Text aus dem Lied ?Living waters flow on? sang, sehnte sich mein Herz nach eigenen Kindern. Als Einzelkind f?hlte ich mich schon immer zu Kindern hingezogen, und ich erlebte gro?e Freude, wenn ich mit ihnen zusammen war. Tats?chlich habe ich den Stand des Ehelebens wegen dieser erquickenden B?ndel der Freude gew?hlt. Ich erinnere mich, dass ich in mein Tagebuch die Lieder schrieb, die ich ihnen beibringen w?rde, und die Geschichten der Heiligen, die ich erz?hlen w?rde. Ich habe mich so darauf gefreut, meine Kleinen auf den Weg der Heiligkeit zu f?hren und ihnen beizubringen, Jesus und Maria aus ganzem Herzen zu lieben ? so sehr, dass ich sogar noch vor meiner Hochzeit eine Kinderbibel gekauft habe. So tief bewegt war mein Herz, und so umgab ich vom ersten Tag meiner Schwangerschaft an meine Kleine mit Gebeten, Lobges?ngen auf Gott und unz?hligen Kreuzzeichen ?ber meinem Bauch. Die verordnete Bettruhe verdoppelte meinen Gebetseifer noch. Nie h?tte ich damit gerechnet, dass Gott mein Baby schon in der 27. Schwangerschaftswoche auf die Welt bringen wollte. Als ich meine erstgeborene Tochter in den Armen hielt, war meine Freude so gro?, dass ich nur noch loben und preisen konnte. Auch als sie die ersten 45 Tage auf der Intensivstation f?r Neugeborene? verbrachte, mit den ganzen Nadeln und Kan?len in ihrem K?rper, war meine Freude ?ber das Geschenk meiner Tochter nicht zu bremsen. Ich erz?hlte meiner kleinen Anna ununterbrochen von Jesus. Leider standen mir nur ein paar Minuten am Tag mit ihr zu, doch ich verga? nie, das Kreuzzeichen auf jede freie Stelle ihrer Haut zu zeichnen. Ich fl?sterte ihr zu, dass sie nicht allein war, dass Jesus und Maria direkt neben ihr standen. Oft summte ich ein Lied, und manchmal sangen die Krankenschwestern mit, und dann verwandelte sich die Station in ein Haus des Gebetes. Als ich endlich mein Baby mit nach Hause nehmen durfte, kannte meine Freude keine Grenzen mehr. Bittere Tr?nen Etwa drei Monate sp?ter erfuhren wir, dass unsere kleine Anna anders sein w?rde als die meisten Kinder. Sie hatte k?rperliche Behinderungen und noch dazu war ihr Intellekt stark beeintr?chtigt. Die ?rzte sagten, ihr Gehirn sei geschrumpft, aufgrund von Sauerstoffmangel w?hrend der Geburt. Ich betete weiter f?r sie und sang Lieder. Es war merkw?rdig. Sie schaute mir nie in die Augen, doch da lag eine Freude auf ihrem Gesicht, die ansteckend war. Jedes Mal, wenn ich den Rosenkranz betete, verwandelten sich ihr Wimmern und Weinen in friedliche Gl?ckseligkeit. Es war, als w?ren wir von Engeln umgeben, die mit uns zusammen beteten. Ich wurde nie m?de, ihr Geschichten von Heiligen zu erz?hlen, doch ich wusste nicht, ob sie mich verstand. Es gab Tage, da weinte ich, betete mit ihr den Rosenkranz und fragte mich, ob die kleine Anna jemals f?hig sein w?rde, mit mir zu beten. Vier Jahre vergingen und drei Fehlgeburten vermehrten unseren Schmerz. Die ?rzte sagten, es sei unm?glich f?r mich, gesunde Babys zu bekommen. Dazu w?re schon ein Wunder n?tig! In seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit segnete Gott uns mit zwei Engeln ? Issa und Aaric. Sie sind zwei Jahre auseinander. Meine kleine Anna ist jetzt 6 Jahre alt und hat einen kleinen Bruder und eine Schwester, die in ihre Schreitiraden miteinstimmen. Nach den Geburten von Issa und Aaric kehrte ich zum Beten und Singen zur?ck, so wie ich es bei Anna getan hatte. Aber ich konnte nicht dieselbe geistliche Dichte wahrnehmen, die um Anna herum so stark gewesen war. Jedes Mal wenn ich versuchte, Aaric ein Kreuzchen auf die Stirn zu machen, oder meine Hand auf seinen Kopf zu legen, entzog er sich wie ein Vampir dem Kreuz. Issa starrte mich einfach nur an und blinzelte, als wollte sie fragen: ?Ist das dein Ernst?? Es war eine schmerzliche Erkenntnis f?r mich, dass es doch keine leichte Aufgabe ist, Kinder im Glauben zu erziehen! Du h?ltst es vielleicht f?r einen Witz, dass ich mir Sorgen um die Glaubensbildung meines 2-J?hrigen und 5-Monate alten Kindes machte. Aber ich scherze nicht! Ich begann mich ernsthaft zu fragen: ?Mache ich es richtig? Entfernen sie sich von Jesus, anstatt sich ihm anzun?hern? Versuche ich zu krampfhaft, ihnen Gottesliebe beizubringen?? Mein Herz schlug schneller Eines Abends gr?belte ich ?ber diese Fragen nach, mein Baby Issa sabberte in ihrer Wippe und Aaric kletterte pl?tzlich auf das Bett. Er streckte seine Hand nach einem gerahmten Bibelzitat aus, und dann f?hrte er seine Hand an die Lippen seiner kleinen Schwester. Pl?tzlich d?mmerte es mir! Er verstand es! Ich bringe Aaric regelm??ig zu unserem Bild des Heiligsten Herzens Jesu, lege meine Hand auf das Bild und ber?hre dann seine Lippen. Mir wurde klar, dass Aaric mich nicht nur imitierte, sondern verstand, dass das, was er an der Wand ber?hrte, etwas Heiliges war. Mir kam Jeremia 15,16 in den Sinn: Kamen Worte von dir, so verschlang ich sie; dein Wort war mir Gl?ck und Herzensfreude; denn dein Name ist ?ber mir ausgerufen, Herr, Gott der Heere. Dieser Vorfall lehrte mich eindeutig, dass ich mir keine Sorgen um den Glauben meiner Kinder machen musste. Tats?chlich w?rden mir meine Kinder etwas ?ber den Glauben beibringen. Wenn die Kinder st?ndig um meine Aufmerksamkeit schreien und mich nicht aus den Augen lassen, erinnere ich mich daran, wie oft ich versuche, Gottes Aufmerksamkeit zu bekommen und ihn dazu zu bringen, mich anzuschauen. Ich bin gezwungen, mich zu fragen: ?Bin ich auch so hartn?ckig, dass ich versuche, ihm den ganzen Tag nahe zu sein, so wie meine Kinder mir nahe sind?? Wenn ich meinen Sohn f?r seinen Unfug diszipliniere, kommt er sofort um Frieden zu schlie?en. Er umarmt mich. Aber wenn ich eine b?se Bemerkung gemacht oder in irgendeiner Weise ?berreagiert habe, wie schnell wende ich mich dann an Gott, um Vergebung zu bitten? Auch Gott diszipliniert uns und wartet dann darauf, dass wir ihn umarmen und unseren Frieden machen. Wenn ich diese Kinder liebe, die eine solche Unordnung verursachen, f?r die Tage, Wochen und Monate nicht ausreichen, um sie zu reinigen, wie viel mehr muss Gott uns dann noch lieben, selbst wenn wir uns in Unordnung bringen? F?r die Augen unsichtbar Manchmal sehe ich, wie Aaric w?hrend der Live-?bertragung der Anbetung im Fernsehen seine Arme hebt. Issa wiegt sich zu den Lobges?ngen. Mir ist klar, dass unsere Kinder unsere Glaubens?u?erungen nachahmen. Aber ich wei?, egal wie gut ich ?ber Jesus spreche oder versuche, sie mit Geschichten von Heiligen zu inspirieren ? worauf? sie am meisten schauen, ist was ich tue. Bin ich sanftm?tig und dem?tig wie Jesus? Liebe ich diejenigen, die mich nicht lieben? Mit zunehmendem Alter wissen die Kinder mehr dar?ber Bescheid, was wir tun als was wir sagen. Ich bin immer fasziniert, wenn meine kleine Anna w?hrend der Heiligen Messe auftaucht. Sie ist immer friedlich. W?hrend der Heiligen Messe st??t sie nicht ihre ?blichen schrillen Schreie aus, die Glas zum Zerspringen bringen. Sie ist ganz and?chtig. Wenn der Priester sagt ?Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und M?chten und mit all den Scharen des himmlischen Heeres den Hochgesang von deiner g?ttlichen Herrlichkeit: Heilig, heilig, heilig, Gott, Herr aller M?chte und Gewalten??, huschen ihre gro?en, leuchtenden Augen umher, als ob sie fliegenden Objekten zuschauen w?rde. Sie wird ganz aufgeregt und ihr Antlitz wird so himmlisch, dass ein Blick auf sie gen?gt und du sicher bist, dass der Himmel existiert. Die Ekstase auf dem Gesicht der kleinen Anna hat mich davon ?berzeugt, dass die Engel und Heiligen w?hrend der Heiligen Messe wirklich bei uns sind, um ein richtiges Fest zu feiern. Meine Kinder erinnern mich an die Worte Jesu: ?...wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie Kinder, k?nnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.? Lasst uns also mit gro?er Einfachheit und kindlichem Glauben beten. Dann werden unsere Gebete den Himmel erreichen.
Von: Reshma Thomas
MehrWenn Sie es durch die Nacht schaffen, bricht ein heller Tag an.?Alles wird gut werden, wenn Sie an IHM festhalten. Voller Panik Als die Pandemie hereinbrach, hat sie unser Leben, unser Zuhause und unsere Gegebenheiten umgeworfen wie ein Orkan. Pl?tzlich: haltet Abstand; wascht eure H?nde; bleibt zu Hause und haltet euch von allen fern - das wurden die Mantras des Tages. Wir bekamen Angst vor der Zukunft, vor dem Menschen, der vorbeikommt, oder vor dem Kratzen im Hals, das wir morgens als erstes sp?ren. Habe ich Covid-19? Hat mein Mann es? Ist es bei mir im Haus? Angst und Furcht standen im Mittelpunkt, als die Menschen wisperten: "Du wirst krank und stirbst allein, ohne dass deine Familie um dich herum ist. Du wirst nicht mehr in der Lage sein, deine Familie zu ern?hren oder die Rechnungen zu bezahlen".? Immer neue Informationen ?ber die j?ngsten Einschr?nkungen und Vorhersagen der Todeszahlen f?llten unsere Nachrichtensendungen und verst?rkten unsere Panik, als wir unter der Last des unsichtbaren Unheils, das uns von allen Seiten bedrohte, taumelten. ?Wir werden das ?berstehen?; ?Wir stecken da alle gemeinsam drin?, wurde uns gesagt - aber wo ist Gott? Warum ist all dies geschehen? Unbeschreibliche Qualen Vor vielen Jahren ?berkamen mich Angst und Panik, ich erlebte einen absoluten Tiefpunkt. Ein Kinderneurologe sagte meinem Mann und mir, dass unser dreieinhalbj?hriger Sohn an einer seltenen Krankheit sterben w?rde und dass wir nichts dagegen tun k?nnten. Seine Worte ersch?tterten mich. Sie trieben mich in die Tiefe der Verzweiflung, zwangen mich in die Knie, und ich flehte zu Gott um das Leben meines Sohnes. Verzweifelt bat ich unseren ?rtlichen Priester um Rat. Er riet mir, dass ich beten lernen und meiner Familie das Beten beibringen sollte. Das war nicht der Trost, den ich suchte. Die Hoffnung nicht verlieren Mein Mann und ich suchten die beste Spezialistin der Welt f?r diese spezielle Krankheit auf. Sie sagte uns unverbl?mt: "Wir kennen die Ursache nicht, also gibt es keine Heilung, aber ich werde versuchen, Ihnen zu helfen.? Mein Sohn wurde in ein gro?es Kinderkrankenhaus in Chicago eingeliefert - zweitausend Meilen von unserem Zuhause entfernt, wo das qu?lende Warten weiterging. Eines Tages wurde mein Sohn ohnm?chtig, nachdem er bei einem verpatzten Versuch, eine Infusion zu legen, immer wieder mit einer Nadel gestochen wurde. Als ich schluchzend zu Boden sank, reichte mir eine Frau ihre Hand, um mich hochzuziehen. Ihre Augen waren voller Liebe und Mitgef?hl, als sie mich fragte: "Haben Sie heute Morgen gefr?hst?ckt? Haben Sie Make-up aufgelegt?" Ich starrte sie ungl?ubig an. Machte sie Witze? "Nein.? "Was hat Ihr Sohn f?r eine Krankheit?", fragte sie. Als ich es ihr sagte, meinte sie: "Gut, f?r Sie gibt es Hoffnung", dann zog sie den Vorhang zur?ck und enth?llte einen etwa 12-j?hrigen Jungen im n?chsten Bett. "Das ist mein Sohn Charles. Er hat einen doppelten Gehirntumor. Sie haben ihn gerade operiert, konnten ihn aber nicht entfernen. Die Operation hat ihm die F?higkeit zu sprechen genommen." "Was werden sie jetzt tun?" Ich rang nach Luft. "Nichts. Sie haben ihm zwei Monate gegeben." Ich war schockiert, aber sie fuhr fort: "Ich stehe jeden Morgen auf, schminke mich und fr?hst?cke, nicht f?r mich, sondern f?r den kleinen Jungen dort dr?ben, und ich bete `Danke, Jesus, dass ich heute meinen Sohn Charles habe. Das ist alles, was z?hlt.?" Ich war sprachlos. Sie hatte keine Hoffnung, aber sie war trotzdem hoffnungsvoll. Bei mir gab es Hoffnung, aber ich war ein Wrack. In den n?chsten acht Tagen sah ich zu, wie sie von Raum zu Raum ging und Freude und Hoffnung verbreitete, w?hrend sie nach den anderen leidenden Familien sah. Es war unglaublich. Wie konnte sie das tun, w?hrend ihr Sohn stumm in seinem Krankenhausbett lag und mein Sohn unaufh?rlich mit ihm ?ber Star Wars sprach? Auf dem Weg durch den Feuerofen Nach der R?ckkehr unseres Sohnes nach Hause schickte mein Mann Charles eine signierte Gator-Fussballm?tze, da wir herausgefunden hatten, dass Charles die Gators liebte. Leider h?rten wir nie wieder etwas von Charles oder seiner Mutter. Als es unserem Sohn endlich besser ging, betete ich dennoch beharrlich weiter. Unsere fr?heren Tr?ume und Ambitionen waren alle verschwunden. Wir blieben voller Anspannung und mussten zusehen, wie es unserem Sohn besser ging, wie er r?ckf?llig wurde, wie es ihm besser ging, wie er r?ckf?llig wurde. Wieder und wieder, auf und ab, beobachtend, wartend, betend, hoffend. Etwa zwei Jahre sp?ter, als wir wieder einmal auf dem Krankenhauskorridor standen und auf die Blutergebnisse warteten, h?rte ich meinen Namen. Ich drehte mich um und freute mich, Charles und seine Mutter zu sehen! Er lief auf unseren Sohn zu, hob ihn hoch, wirbelte ihn herum und sagte: "Damals konnte ich nicht mit dir reden, aber jetzt kann ich mit dir reden.? Seine Mutter sah mich mit Tr?nen in den Augen an, als sie erkl?rte: "Er ist nicht die Nummer eins im Basketballteam und er ist kein Einser-Sch?ler, aber ich danke Jesus. Ich habe heute meinen Charles, und das ist alles, was z?hlt." Selbst ein doppelter Hirntumor war nicht gro? genug, um den Willen Gottes aufzuhalten! Als ich ihren Glauben bewunderte, h?rte ich im Herzen die Worte aus der Schrift: ?Wei?t du es nicht, h?rst du es nicht? Der HERR ist ein ewiger Gott, der die Enden der Erde erschuf. Er wird nicht m?de und matt, unergr?ndlich ist seine Einsicht. Er gibt dem M?den Kraft, dem Kraftlosen verleiht er gro?e St?rke. Die Jungen werden m?de und matt, junge M?nner stolpern und st?rzen. Die aber auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Fl?gel. Sie laufen und werden nicht m?de, sie gehen und werden nicht matt.? (Jes 40, 28-31) Mein Sohn sollte eigentlich das Alter von 4 Jahren nicht erreichen aber er hat es geschafft. Erst ging er in den Kindergarten, dann in die weiterf?hrende Schule. Das Gymnasium schloss er mit ausgezeichneten Noten ab. Heute steht er am Ende eines Doktorats in Theologie. Er war sein ganzes Leben lang immer wieder krank, deshalb bin ich st?ndig auf den Knien gewesen.? Der Pfarrer hatte Recht. Das Leiden hat mich im Gebet gehalten und mich gelehrt, wie klein ich bin, wie wenig Kontrolle ich habe und was wirklich z?hlt. Mein Leben ist nicht das Leben, das ich mir vorgestellt habe, aber wenn ich zur?ckblicke, sehe ich, dass so viele Segnungen durch dieses Leiden entstanden sind. Es hat mein Herz z?rtlich gemacht und mir offenbart, dass ich, egal was kommt, es mit Gott an meiner Seite durchstehen werde. Ich werde Jesus weiterhin f?r alles, was kommt, danken, denn ich wei?, dass ich, egal wie hoffnungslos die Dinge auch scheinen m?gen, auf Gottes G?te vertrauen kann, dass er f?r meine Familie und f?r mich sorgt.
Von: Rosanne Pappas
MehrFrage: Ist es wahr, dass Jesus Christus der einzige Weg zur Erl?sung ist? Was ist mit den Menschen, die nicht an ihn glauben, wie z.B. meine Familienmitglieder? K?nnen sie gerettet werden? Antwort: Jesus spricht eine sehr klare Sprache, wenn er sagt, wer er ist. Er sagt, dass er ?DER Weg, DIE Wahrheit, DAS Leben" ist ? nicht nur ein Weg unter vielen oder ein Pfad zum Leben. Weiter sagt er, dass ?niemand zum Vater kommt au?er durch mich?. (Joh 14,6) Als Christen glauben wir, dass Jesus Christus allein der Retter der Welt ist. Jeder, der gerettet wird, findet das Heil in und durch Jesus ? durch seinen Tod und seine Auferstehung, die die S?nden der Welt hinweggenommen und uns mit dem Vater vers?hnt haben, und durch unseren Glauben an ihn, der uns den Zugang zu seinen Verdiensten und seiner Barmherzigkeit erm?glicht. Die Erl?sung kommt allein durch Jesus ? nicht durch Buddha, nicht durch Mohammed, nicht durch irgendeinen anderen gro?en geistlichen F?hrer. Hei?t das aber, dass nur Christen in den Himmel kommen? Das h?ngt davon ab, ob jemand das Evangelium geh?rt hat oder nicht. Wenn jemand den Namen Jesus noch nie geh?rt hat, kann er gerettet werden, da Gott in jedes menschliche Herz eine ?capax Dei? (eine Gott-F?higkeit des Menschen) und ein Naturgesetz (den angeborenen Sinn f?r Recht und Unrecht, der in unsere Herzen geschrieben ist) gelegt hat. Jemand, der noch nie das Evangelium geh?rt hat, kann nichts daf?r, dass er Jesus nicht kennt, und wenn er Gott so gut wie m?glich sucht und das Naturrecht befolgt, kann ihm die Gnade des Heils zuteilwerden. Wenn aber jemand von Jesus geh?rt hat und sich entscheidet, ihn abzulehnen, dann hat er sich entschieden, das Heil abzulehnen, das der Herr f?r ihn gewonnen hat. Manchmal beschlie?en Menschen, Jesus nicht nachzufolgen, weil ihre Familie dagegen w?re, oder weil sie einen s?ndigen Lebensstil aufgeben m?ssten, oder weil ihr Stolz ihnen verbietet, sich ihr Bed?rfnis nach einem Erl?ser einzugestehen. Wie traurig w?re es, sich von dem unglaublichen Geschenk der Errettung abzuwenden, das Christus jedem von uns machen m?chte! In diesem Sinne erkennen wir an, dass wir die Errettung einer einzelnen Seele nicht beurteilen k?nnen. Vielleicht hat jemand das Evangelium geh?rt, aber es wurde verzerrt; vielleicht stammt alles, was er ?ber Jesus wei?, von den Simpsons und; vielleicht ist er ?ber das schlechte Verhalten der Christen emp?rt und kann deshalb Christus nicht annehmen. Eine ber?hmte ? wenn auch m?glicherweise apokryphe ? Geschichte von Gandhi erz?hlt von der Bewunderung des gro?en Hindu-F?hrers f?r das Christentum. Er liebte es, die Evangelien zu lesen und erfreute sich an der darin enthaltenen Weisheit. Als er jedoch gefragt wurde: ?Warum bekehrst du dich nicht und wirst Christ, wo du doch offensichtlich an Christus glaubst??, antwortete er bekanntlich: ?Ach, ich liebe euren Jesus, aber ihr Christen seid ihm so un?hnlich!? Es war das schlechte Beispiel der Christen, das diesen gro?en F?hrer davon abhielt, selbst einer zu werden! Um die Antwort auf den Punkt zu bringen: Gott kann auf eine Art und Weise, die nur ihm bekannt ist, diejenigen retten, die noch nie etwas vom Evangelium geh?rt haben ? oder es vielleicht nicht gut gepredigt oder vorgelebt bekommen haben. Diejenigen jedoch, die das Evangelium geh?rt haben, es aber ablehnen, haben sich vom Geschenk des Heils abgewandt. Da wir wissen, dass die Seelen in der Schwebe sind, haben wir, die wir den Herrn kennen, die wichtige Aufgabe der Evangelisierung! Wir m?ssen f?r unsere ungl?ubigen Freunde und Familienmitglieder beten, ihnen mit unserer Freude und unserer Liebe Zeugnis geben und in der Lage sein, ihnen ?Gr?nde f?r unsere Hoffnung" (1 Petr. 3,15) zu geben. Vielleicht werden unsere Worte oder Taten eine Seele aus der Finsternis in das rettende Licht des Glaubens f?hren!
Von: Pater Joseph Gill
MehrLorem Ipsum?is simply dummy text of the printing and typesetting industry. Lorem Ipsum has been the industry's standard dummy text ever since the 1500s, when an unknown printer took a galley of type and scrambled it to make a type specimen book. It has survived not only five centuries, but also the leap into electronic typesetting, remaining essentially unchanged. It was popularised in the 1960s with the release of Letraset sheets containing Lorem Ipsum passages, and more recently with desktop publishing software like Aldus PageMaker including versions of Lorem Ipsum.
Von: Admin Shalom
MehrKannst du dir eine Zeit vorstellen, in der sich die Christen heimlich in unterirdischen Katakomben treffen mussten, um die Messe zu h?ren und die heilige Kommunion zu empfangen? So erging es den Christen im dritten Jahrhundert, als sie f?r ihren Glauben in Gef?ngnisse gesteckt und gemartert wurden. Eines Tages, als der Bischof gerade die Heilige Messe in einer der Katakomben feiern wollte, erhielt er einen Brief von den Gefangenen mit der Bitte, ihnen die heilige Kommunion zu bringen. Sobald die Messe zu Ende war, fragte der Bischof, wer bereit w?re, diese mutige Aufgabe zu ?bernehmen. Der kleine Junge Tarcisius - ein Messdiener - stand auf und sagte: ?Schickt mich.?? Der Bischof dachte, der Junge sei zu jung, aber Tarcisius ?berzeugte ihn, dass niemand ihn verd?chtigen w?rde, nur weil er so jung war. Alle Christen wussten um die tiefe Liebe, die Tarcisius f?r Jesus in der Eucharistie empfand, und so nahm der Bischof schlie?lich das Angebot des Jungen an. Tarcisius erhielt einige Hostien, die sorgf?ltig in ein Leinentuch eingewickelt und in ein kleines K?stchen gelegt wurden, das er in seine Tunika ?ber seinem Herzen einwickelte. Als er unterwegs an einer Gruppe seiner Schulkameraden vorbeikam, riefen sie ihn zu einem Spiel auf, aber Tarcisius lehnte ab, weil er es eilig hatte. Als sie sahen, dass er etwas an seine Brust gepresst hielt, wurden sie neugierig und versuchten gemeinsam, ihm die H?nde wegzuziehen. Einer der Jungen h?rte, wie er ?Jesus? fl?sterte, und er rief den anderen zu: ?Er ist ein Christ!? Er verbirgt dort ein christliches Geheimnis!? Sie schlugen und traten ihn und begannen, ihn zu Tode zu steinigen, damit er seinen Griff l?se. Als ein vorbeigehender Mann h?rte, dass der Junge ein Christ war, versetzte er ihm einen grausamen Schlag, der ihn zu Boden warf. In diesem Moment zerstreute ein Soldat den Tumult, nahm Tarcisius auf seine Arme und eilte in eine ruhige Gasse. Tarcisius ?ffnete die Augen und erkannte den Soldaten als einen Christen, den er schon oft in den Katakomben getroffen hatte. ?Ich sterbe?, sagte er, ?aber ich habe meinen Gott vor ihnen bewahrt.?? Und er reichte dem Soldaten seinen kostbaren Schatz, der ihn ehrf?rchtig in seinen Waffenrock steckte. ?Tragt ihn f?r mich ins Gef?ngnis?, sagte Tarcisius, und mit einem leisen Seufzer sank er in die Arme des Soldaten zur?ck.? Seine kleine Seele war bereits bei Gott, f?r den er so bereitwillig sein Leben gegeben hatte. Jesus selbst sagte: ?Niemand hat eine gr??ere Liebe als der, der sein Leben f?r seine Freunde hingibt.? Der kleine Tarcisius gab sein Leben f?r den Freund der Freunde, Jesus Christus.
Von: Shalom Tidings
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