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In jedem Menschen ist ein Durst nach Gott. Erst wenn ein Mensch Gott in seinem Leben erf?hrt, stellen sich Zufriedenheit und Erf?llung ein. Jesus ist das Wort, das Fleisch wurde und unter uns gewohnt hat (Joh. 1,14). Jesus sagte, ?die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.? (Joh. 6,63) Das Wort Gottes in der Heiligen Bibel offenbart uns den lebendigen Gott, Jesus, den einzigen Erl?ser, und wir k?nnen Seine Gegenwart und Liebe durch Seinen Heiligen Geist erfahren. Jesus hat gesagt, ?wer Durst hat, der komme zu mir und trinke? (Joh. 7,37). Deshalb m?ssen wir zu Jesus kommen, um unseren Hunger und Durst stillen zu k?nnen. Jesus hat sich selbst mit Brot verglichen und gesagt, ?Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.? (Joh. 6,35) Deshalb ist es notwendig, dass wir an Christus Jesus glauben und Ihn als den Herrn unseres Lebens annehmen. Er ist auch die L?sung f?r alle unsere Probleme, weil Er gesagt hat, ?Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten??zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.? (Mt. 11,28)
Die heutigen?Probleme auf der Welt
Heutzutage ist S?nde die Grundursache vieler Probleme. Der Hl. Paulus schrieb, ?Not und Bedr?ngnis wird jeden Menschen treffen, der das B?se tut? (R?m. 2,9). S?nde ist das Brechen der Gebote Gottes und der Kirche. Um L?sungen f?r die Probleme zu finden, die Erde und Menschheit gef?hrden, sollten die Menschen ihre S?nden bereuen und beschlie?en, ein Leben zu leben, das Gott gef?llt. Selbst viele Christen wissen nichts ?ber diese Wahrheiten; deshalb sind sie in ihrem Leben ungl?cklich und entt?uscht. Was im Buch Hosea steht, zeigt sich heute als Wahrheit: ?Mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt? (Hos. 4,6). Nur durch die Verk?ndung von Gottes Wort werden die Menschen zur Erkenntnis dieser Wahrheiten gelangen.
Notwendigkeit der Evangelisation
Jesus, der Herr, der starb und von den Toten wieder auferstand, lebt heute unter uns. ?Geht hinaus in die ganze Welt, und verk?ndet das Evangelium allen Gesch?pfen! Wer glaubt und sich taufen l?sst, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.? (Mk. 16,15-16) Es ist die Pflicht eines jeden getauften Christen, das Evangelium allen zu verk?nden, die Jesus nicht kennen, sonst w?rden diese in ihrem Unglauben ihr Leben verlieren. Als authentischer Christ sagte der Hl. Paulus sehr deutlich: ?Wenn ich n?mlich das Evangelium verk?nde, kann ich mich deswegen nicht r?hmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verk?nde!? (1. Kor 9,16)
Die letzten P?pste, darunter der Hl. Johannes Paul II, Benedikt XVI oder Franziskus, haben dem Bedarf zur Neuevangelisation oder zur Re-Evangelisation Europas gro?e Wichtigkeit verliehen. Wir wissen sehr wohl, dass Europa evangelisiert werden muss, weil viele Menschen Jesus und Seine Kirche nicht kennen und viele den Glauben und die Kirche verlassen haben. Jesus sagte, ?Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater au?er durch mich.? (Joh. 14,6) Viele sind sich dieser Wahrheit nicht bewusst und tappen in Dunkelheit der Seele umher; sie befinden sich in Entt?uschung, Unzufriedenheit und Depression.
Vor langer Zeit war Europa einmal sehr christlich und viele Missionare kamen von dort, um den Heiden das Evangelium zu verk?nden, besonders in Asien und Afrika. Heute wissen wir, dass wir nicht gen?gend Priester haben, die sich um die Kirche und die Menschen hier k?mmern. Heute k?mmern sich Missionare aus dem Ausland um die Bed?rfnisse der Kirche! Wegen Priestermangel wurden viele unserer Kirchen geschlossen. Weil viele Menschen den Glauben an Christus verloren haben, haben sie die Kirche verlassen. Der moderne S?kularismus, Relativismus und Materialismus, zusammen mit der unm??igen Faszination f?r heidnische Religionen wie Hinduismus, Buddhismus, Islam, etc. mit ihren religi?sen Praktiken, haben in Europa viel zum Verlust des Glaubens an Christus und Seine Kirche beigetragen. Wir wissen, dass es viel K?lte, Lauheit und Gleichg?ltigkeit gegen?ber dem Glauben an Christus und die Kirche gibt. Es ist an der Zeit, dass der Heilige Geist kommt und das Feuer des Glaubens und der Liebe Gottes in unseren Herzen entfacht.
Meine Berufung, in?Europa zu predigen,?besonders in?Deutschland
Im Jahr 1973 wurde ich in Kerala, S?dindien, in der Kongregation der Missionare des Heiligen Franz von Sales zum Ordenspriester geweiht. W?hrend ich noch in einem Seminar in Kerala Professor war, betete ein junger, geisterf?llter Mann ?ber mich und ich wurde von den drei Krankheiten in meiner Niere geheilt, n?mlich Tuberkulose, Nierensteine und Entz?ndungen. Gleichzeitig wurde ich auch von meiner Angst, meinem Minderwertigkeitskomplex, von Gef?hlen der Ablehnung, Schuld, usw. befreit und ich wurde mit dem Heiligen Geist erf?llt und mit viele Seine Charismen gesalbt. Ab 1975 begann ich damit, regelm??ig das Evangelium auf der ganzen Welt zu verk?nden. Mein einziger Wille ist, das Evangelium Christi so vielen Menschen wie m?glich zu bringen.
Im Jahr 1998 bestimmte meine Kongregation mich besonders f?r die Weltevangelisation. Meine ersten Exerzitien hielt ich in Deutschland, in Augsburg. Bis jetzt habe ich 156 Exerzitien in den deutschsprachigen L?ndern ?sterreich, Schweiz und Deutschland gehalten und insgesamt in 103 L?ndern auf allen Kontinenten gepredigt. In der Zwischenzeit hat der Herr mir einen besonderen Dienst anvertraut, n?mlich das?Evangelium in den islamischen L?ndern zu verk?nden. In diesen L?ndern habe Ich Tausende im Heiligen Geist getauft und ein paar Hundert in der Kirche. Ich hatte viele Pr?fungen und Schwierigkeiten und auch Misshandlungen in meinem Dienst. Im Dezember 2012 erkrankte ich in M?nchen am Guillain Barr? Syndrom, lag 2 Wochen lang im Koma und wurde 4 Monate lang k?nstlich beatmet. Im Gebet sagte ich zum Herrn, dass ich Sein Evangelium verk?nden w?rde, wenn ich meine Kraft zu Sprechen zur?ckerhielt, ob im Bett liegend oder im Rollstuhl sitzend. Auf wunderbare Weise heilte der Herr mich und gab mir die Kraft zu predigen. Im Mai 2014 begann ich im Rollstuhl zu predigen! Auch heute noch reise ich durch Europa und andere L?nder und verk?nde das Evangelium im Rollstuhl! Kein Hindernis k?nnte mir die Freude an der Verk?ndigung von Gottes Wort nehmen, weil ich wei?, dass tausende von Menschen zu Jesus und Seiner Kirche zur?ckkehren, weil sie ihre Erl?sung und ihr Heil finden. Dieses Jahr am Aschermittwoch, ernannte und segnete mich der Heilige Vater, Papst Franziskus, im Vatikan zu einem?Missionar der Barmherzigkeit. Mein t?gliche Gebet zu Jesus ist: ?Herr, lass mich dein Reich verk?nden bis zu meinem letzten Atemzug.?
Mein Eindruck von den Menschen deutscher Sprache
Sie sind ein Volk mit viel Liebe und Gro?z?gigkeit, ein Volk, dem andere Menschen ein Anliegen sind. Obwohl viele von Ihnen aus unterschiedlichen Gr?nden kirchliche Br?uche nicht praktizieren, hat doch eine erhebliche Mehrheit von ihnen die Ideale und Werte des Christentums in ihren Herzen, besonders wenn es darum geht, jene zu erreichen, die in Not sind und ihnen zu helfen. Sie versuchen, barmherzig zu sein so wie der himmlische Vater barmherzig ist. Auch jetzt sind es die deutschsprachigen L?ndern, die eine riesige Zahl von Fl?chtlingen aus dem Nahen Osten aufgenommen haben, aus L?ndern wie Syrien, Afghanistan, Irak, etc. Jesus hat gesagt, ?Daran werden alle erkennen, dass ihr meine J?nger seid: wenn ihr einander liebt.? (Joh. 13,35) Ich wei?, dass die meisten Einwanderer eine hohe Meinung?von der Liebe und Gro?z?gigkeit der deutschsprachigen Menschen haben. Sie sehen deren Christentum in ihrem karitativen Verhalten.
Obwohl viele keine Routinepraktiken des christlichen Glaubens aus?ben, wie h?ufig zu beichten, Sonntagsmesse, usw, fahren sie als Gruppe oder in der Familie an Wallfahrtsorte, wo sie zur Beichte gehen und die Heilige Kommunion empfangen. Es sind die deutschsprachigen Menschen, die in gro?er Zahl in das Heilige Land, nach Medjugorje, Rom, Lourdes, etc. pilgern. Die Erfahrung, die ich mit ihnen bei den Exerzitien gemacht habe, ist, dass diejenigen, die mit ehrlicher, aufrichtiger Haltung kommen, Jesus ihre Herzen ?ffnen und sich zu einem neuen Leben entscheiden. Wenn sie einmal von den Wahrheiten des christlichen Glaubens ?berzeugt sind, sind sie dazu bereit, mit einem authentischen christlichen Leben ihr Leben f?r das Christentum hinzugeben.Ich habe Kontakt zu tausenden von Menschen und ich wei?, dass sie nicht zu ihrer alten Lebensweise zur?ckgegangen sind, nachdem sie das authentische Christentum bei den Exerzitien erlebt haben?und viele von ihnen wirklich ein heiliges Leben f?hren gem?? der Bibel und der Kirche. Wenn den Menschen in diesen drei L?ndern das Evangelium ausreichend und angemessen verk?ndet wird, habe ich gro?e Hoffnung und bin sehr optimistisch, dass diese drei als starke christliche L?nder zu Vorbildern f?r andere Staaten der Welt erhoben werden.
Jesus lebt heute!
Ja, Jesus lebt heut, Er heilt, befreit und schenkt allen, die kommen und an Ihn glauben, ein neues Leben durch Seinen Heiligen Geist. ?Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr f?r die, welche in Christus Jesus sind.? (R?m. 8,1) Jesus, Immanuel ? Gott mit uns ? der uns versprochen hat, dass Er bis zum Ende der Welt bei uns sein w?rde, wird jeden Tag in der Heiligen Eucharistie unter uns lebendig. In der Heiligen Eucharistie k?nnen wir Jesus sehen, Jesus ber?hren, Seinen Leib essen und Sein Blut trinken und mit Ihm eins werden. Er hat gesagt, ?Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.? (Joh. 6,56)
Wir m?ssen zum Ursprung unseres Lebens zur?ckkehren
Es ist an der Zeit, dass Europa aufwacht und zur?ckkehrt zu Jesus, dem Herrn, der die einzige Zuflucht und Hilfe ist.
Vor kurzem ersch?tterten Terroranschl?ge Paris in Frankreich und Br?ssel in Belgien. Ihr m?sst wissen, dass bis in k?rzeste Vergangenheit diese L?nder sehr katholisch und christlich waren. Jetzt gehen dort nicht einmal 4% der Menschen zur Sonntagsmesse, deren Besuch die Mindestanforderung f?r eine christliche Identit?t ausmacht. Viele Kinder sind nicht getauft. Eine gute Anzahl von Frauen & M?nnern leben unverheiratet zusammen. Es gibt viele alleinerziehende M?tter. Nur ein paar wenige alte Menschen gehen zur Beichte und empfangen andere Sakramente. Die Jugend ist praktisch aus der Kirche ausgetreten. Es gibt nirgends pers?nliches Gebet?oder Gebet in der Familie! Es ist wahr, was der Prophet Jeremia ?ber sie gesagt hat: ?Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht ver?bt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten.? (Jer. 2,13) Scheidung, homosexuelle ?Ehen? bzw. Lebensgemeinschaften, Abtreibung, Euthanasie und alle m?glichen unmoralischen Dinge sind in diesen L?ndern legal und die Menschen haben weder Gottesfurcht noch Respekt f?r den Menschen. Sind nicht die gegenw?rtigen Ereignisse Gottes Strafe oder Z?chtigung?
Es hat keinen Zweck, den Fl?chtlingen oder den Moslems die Schuld an den momentanen widerlichen und zerst?rerischen Geschehnissen zu geben.
Es ist an der Zeit, dass die Regierenden und die Bewohner der Europ?ischen Staaten ihre Augen dem Herrn ?ffnen und Seinen Namen anrufen; denn alle, die Seinen Namen anrufen werden gerettet. Es ist an der Zeit, umzukehren, Reue zu zeigen, Gewohnheiten zu ?ndern und den Beschluss zu fasauch?Gott das B?se, dass Er ihnen angedroht hatte. (Jona 3,10)
Es ist an der Zeit, dass Europa und die Europ?er aufwachen und zu den Wurzeln ihrer Lebensart und Kultur zur?ckkehren – zu Christus Jesus und dem Christentum. Nur Jesus und Seine Kirche k?nnen f?r die Probleme von heute L?sungen bieten.
Wenn Europa seinen Glauben an Christus bekennt, wird Jesus, der ?ber den Satan, das B?se, den Tod und die Dunkelheit gesiegt hat, den Europ?ern beistehen,dem gegenw?rtigen B?sen und den Feinden ein Ende setzen und f?r Europa den Sieg bringen. Jesus hat gesagt, ?Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben.? (Mt. 12,25) Es ist schade, dass Europa nicht vereint ist. Europa sollte auf das Gebot Christi h?ren, einander zu lieben, und sollte sich als ein Leib unter dem Banner der Liebe Christi vereinigen, damit es ?ber die Feinde siegen und in Frieden und Wohlstand gedeihen kann.?Die Leiter in Kirche und in den Nationen sollten die Herzen der Menschen dies bewusst machen und sie davon ?berzeugen, in Kooperation mit allen, die die Neuevangelisation lehren und predigen. Ich bete, dass Europa seine ehemalige Herrlichkeit und Ehre zur?ckerh?lt, die es vor kurzem verloren hat und Licht und Leben f?r andere Kontinente und L?nder wird.
P. James Manjackal M.S.F.S.
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