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Jul 28, 2021 314 Shalom Tidings

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Brennende Herzen : Was ist deine Mission?

Raimund Kolbe wurde 1894 in eine arme, polnische Bauernfamilie geboren. Als Kind hatte er so eine boshafte Art, dass niemand gedacht h?tte, dass er M?rtyrer der N?chstenliebe, Heiliger von Auschwitz, Gr?nder der Marianischen Initiative, Apostel Mariens und Schutzpatron des zwanzigsten Jahrhunderts werden w?rde! Eines Tages war seine Mutter so sehr von seinem Verhalten frustriert, dass sie ihn aus Verzweiflung anschrie: ?Raimund, was soll aus dir nur werden?!?

Das traf ihn bis ins Mark. Voller Trauer ging er in eine Kirche und stellte diese Frage im Gebet. ?Was wird aus mir?? Dann hatte er eine Vision, in der ihm die Jungfrau Maria erschien, zwei Kronen in der Hand haltend, eine wei?e und eine rote. Sie sah ihn voll Liebe an und fragte ihn, ob er eine davon haben wollte. Raimund antwortete: ?Ja?, er wollte beide.

Die wei?e Krone der Reinheit kam zuerst, als er den Namen Maximilian Kolbe annahm und Ordensgel?bde ablegte, eines davon war Keuschheit. Bereits im kleinen Seminar sagte er oft zu seinen Mitsch?lern, dass er sich w?nschte, sein ganzes Leben einer gro?artigen Idee zu widmen. Schlie?lich gr?ndete er 1917 die ?Miliz der Unbefleckten? mit dem Ziel die ganze Welt zu Gott zu bringen, durch Jesus Christus unter der F?hrung von der Maria Immaculata. Um diese Mission zu erf?llen, opferte er alles und dies brachte ihn zu der roten Krone des M?rtyrertums.

1941 wurde Kolbe von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Ein Mitgefangener weinte um seine Ehefrau und Kinder, als er willk?rlich ausgew?hlt wurde, in den Hungerbunker gesperrt zu werden, da ein H?ftling geflohen war. Als er dies h?rte, meldete sich Pater Kolbe freiwillig, seinen Platz einzunehmen. W?hrend dieser schrecklichen Tage in dem Bunker f?hrte er die M?nner im Gebet und sprach ihnen Mut zu. Bei jeder Kontrolle, w?hrend die anderen auf dem Boden lagen, kniete oder stand Pater Maximilian in der Mitte, die Offiziere fr?hlich anblickend. Nach zwei Wochen waren nahezu alle Gefangenen an Hunger oder Durst gestorben, bis auf den Pater. Am Abend der Mari? Himmelfahrt injizierten die ungeduldigen Nazis Pater Kolbe Karbols?ure, er hob seinen linken Arm, um gelassen die t?dliche Spritze zu erhalten. 1982 sprach Papst Johannes Paul II Maximilian Kolbe als M?rtyrer der N?chstenliebe und ?Schutzpatron unseres schwierigen Jahrhunderts? heilig.

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