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Jan 28, 2021 386 Shalom Tidings

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Brennende Herzen

Die Passion des Martyriums

Die heilige Perpetua war eine 22-j?hrige gebildete Adelige und Mutter eines kleinen Sohnes, die im zweiten Jahrhundert in Karthago, Nordafrika, lebte. W?hrend der Herrschaft des r?mischen Kaisers Septimius Severus, der die Bekehrung zum Christentum verbot, wurde sie zusammen mit Felicity, einer Sklavin, die im achten Monat schwanger war, verhaftet. Perpetua, Felicity und einige andere Katechumenen wurden in einen dunklen Kerker gesteckt und sp?ter dazu verurteilt, sich am Geburtstag des Kaisers in einem Amphitheater wilden Tieren zu stellen.

W?hrend sie im Gef?ngnis sa?, f?hrte Perpetua ein Tagebuch ?ber die Visionen, die sie ?ber die Zukunft hatte. In einer Vision sah sie eine hohe, aber schmale Leiter, die bis in den Himmel reichte. An den Seiten der Leiter waren Schwerter, Speere, Haken und Dolche angebracht und am Fu? der Leiter war ein riesiger Drache. Inspiriert durch die Worte einer ihrer Gef?hrtinnen, die die Leiter bereits erklommen hatte, schaffte es Perpetua furchtlos bis zur Spitze.

Da es illegal war, schwangere Frauen zu t?ten, war Felicity tief besorgt, dass sie nicht in der Lage sein w?rde, das Martyrium mit ihren Freundinnen auf sich zu nehmen. Ihre Gef?hrtinnen beteten innig, und zwei Tage vor dem f?r ihren Tod festgesetzten Datum brachte Felicity ein kleines M?dchen zur Welt. Ihr Glaube beeindruckte den obersten Gef?ngnisw?rter so sehr, dass er Christ wurde.

Am Tag ihres Martyriums marschierten die Frauen freudig und in aller Ruhe zum Amphitheater. Perpetua und Felicity wurden vor eine wahnsinnige F?rse geworfen, um sie zu zerfleischen. Als die F?rse Perpetua zu Boden warf, setzte sie sich auf, zog ihre Tunika herunter, um ihren K?rper zu bedecken, und dachte mehr an ihre Keuschheit als an ihren Schmerz. Perpetua und ihre Gef?hrtinnen wurden daraufhin dazu verdonnert, von einem Gladiator get?tet zu werden. Als Perpetua an der Reihe war, nahm sie die zitternde Hand des jungen Gladiators und f?hrte sie an ihre Kehle!

Ein solcher Glaube war unter den fr?hen Christen weit verbreitet. Ihr Mut fordert uns heraus, uns zu fragen, ob wir bereit w?ren, unser Leben f?r unseren Glauben aufzugeben.

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