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Feb 16, 2022 137 Diakon Jim McFadden

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AUFSCHAUEN, LOSLEGEN, GESCHENKE MITBRINGEN

Mach es wie die Heiligen Drei K?nige und lass dich ?berraschen!

Epiphanie ist ein Fest des Lichts. Beim Propheten Jesaja h?ren wir: ?Auf, werde Licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf ?ber dir? (Jes 60,1). Wir orientieren uns an den Taten der Heiligen Drei K?nige, um unseren Weg zum Herrn Jesus zu finden, der sich als das Licht und das Heil der Welt offenbart. Wenn auch wir Jesus begegnen wollen, sollten wir darauf achten, was die Heiligen Drei K?nige taten. Und was taten sie? Drei Handlungen: Sie schauten auf, um den Stern zu sehen; sie erkannten, was er bedeutete, und verlie?en ihre H?user und Aktivit?ten, um sich auf den Weg zum Licht zu machen; und sie brachten wertvolle Geschenke mit, um ihn anzubeten.

Aufschauen

Hier beginnt die Reise. Hast du dich jemals gefragt, warum nur die Heiligen Drei K?nige den Stern sahen und seine Bedeutung erkannten? Vielleicht haben nur wenige Menschen zum Himmel aufgeschaut, weil ihr Blick auf die Erde gerichtet war und sie ihre eigenen unmittelbaren Sorgen im Blick hatten. Ich frage mich, wie viele von uns zum Himmel aufschauen? Wie viele von uns sind wie der Psalmist, der sagt: ?Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die W?chter auf den Morgen. Mehr als die W?chter auf den Morgen.? (Ps 130, 6), oder sind wir eher der Meinung: ?Hey, es reicht, dass ich eine gute Gesundheit habe, ein solides Bankkonto und ein Aktienportfolio, Zugang zu einem 5G-Netz und ein bisschen Unterhaltung, vor allem am Sonntag, wo ich mir ein Fu?ballspiel ansehen kann!? Wissen wir, wie wir uns nach Gott sehnen k?nnen, wie wir die Frische erwarten k?nnen, die er in unser Leben bringt, oder lassen wir uns von dem hektischen Tempo unseres Lebens mitrei?en? Die Heiligen Drei K?nige verstanden, dass wir hohe Ziele brauchen, um wirklich lebendig zu sein – wir m?ssen gro?e Tr?ume haben – und wir m?ssen immer wieder nach oben schauen.

Loslegen

Das Zweite, was die Heiligen Drei K?nige taten, und das ist entscheidend, um Jesus zu finden, ist aufzustehen und sich auf den Weg zu machen. Wenn wir vor Jesus stehen, stehen wir vor einer beunruhigenden Entweder-Oder-Entscheidung: Ist er Emmanuel, Gott unter uns, oder ist er es nicht? Wenn er es ist, dann haben wir die Pflicht, uns ihm voll und ganz zu widmen, damit sich unser Leben um ihn dreht. Seinem Stern zu folgen ist eine Entscheidung, auf ihn zuzugehen und den Weg, den er f?r uns vorgesehen hat, unbeirrt weiterzugehen. Auch wenn unsere Reise oft zwei Schritte vorw?rts und einen Schritt zur?ck ist, liegt der Schl?ssel darin, den Blick auf Jesus zu richten, uns mit seiner Hilfe aufzurichten, wenn wir hinfallen, und weiterzugehen.

Das geht aber nur, wenn wir uns von der Couch erheben, uns von unserer Bequemlichkeit und Sicherheit l?sen und uns auf den Weg machen, statt stehen zu bleiben. Jesus stellt Forderungen: Er sagt, dass wir entweder f?r ihn oder gegen ihn sind. Auf dem spirituellen Weg gibt es nur zwei Richtungen: Wir bewegen uns entweder auf Gott zu oder von ihm weg. Wenn wir uns auf Jesus zu bewegen wollen, m?ssen wir unsere Angst, Risiken einzugehen, unsere Selbstzufriedenheit und unsere Faulheit ?berwinden. Anders ausgedr?ckt: Wir m?ssen Risiken eingehen und unseren selbstbezogenen Lebensstil loslassen, wenn wir das Kind finden wollen. Aber diese Risiken sind es wert, denn, wenn wir das Kind finden, werden wir seine Z?rtlichkeit und Liebe entdecken und unsere wahre Identit?t wiederfinden.

Geschenke mitbringen

Am Ende ihrer langen Reise tun die Heiligen Drei K?nige, was Gott tut: Sie machen Geschenke. Gottes gr??tes Geschenk ist sein g?ttliches Leben, zu dem er uns einl?dt, f?r die Ewigkeit daran teilzuhaben. Sie bieten das an, was f?r sie am wertvollsten ist: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Gaben stehen f?r das, was der heilige Johannes Paul II. das Gesetz der Gabe nennt: Wir bleiben in einer authentischen Beziehung zu Gott, wenn wir so leben, wie Gott in sich selbst hingebender Liebe handelt. Das beste Geschenk, das du Jesus machen kannst, ist dein eigenes Leben! Gib es frei und ohne Vorbehalte ? halte dich nicht zur?ck und behalte nichts f?r dich selbst. Gib, ohne etwas daf?r zu erwarten – einschlie?lich der Belohnung des Himmels! Dies ist das wahrhaftigste Zeichen daf?r, dass du Jesus in deinem Leben gefunden hast. Denn er sagt: ?Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.? (Mt 10,8): Anderen Gutes zu tun, ohne die Kosten zu bedenken, auch wenn man nicht darum gebeten wird, auch wenn man nichts zur?ckbekommt, auch wenn es unangenehm ist. Das ist es, was Gott von dir will, denn so verh?lt sich Gott zu uns! Beachte, wie Gott zu uns kommt: als Kind, das um unseretwillen klein geworden ist. Wenn wir das Dreik?nigsfest feiern, lasst uns auf unsere H?nde schauen: Sind sie leer, ohne Selbsthingabe, oder bieten wir das Geschenk unserer selbst an, ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Und lasst uns Jesus bitten: ?Herr, sende deinen Geist aus, damit ich erneuert werde und die Freude am Geben wiederentdecke.?

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Diakon Jim McFadden

Diakon Jim McFadden ist Pfarrer an der katholischen Kirche Saint John the Baptist in Folsom, Kalifornien. Er ist Theologieprofessor und arbeitet in der Erwachsenenbildung und geistlichen Begleitung.

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