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Gibst du mit deinem Leben Zeugnis und st??t deswegen auf Gegenwind? Hier sind die 3 schlagfertigsten Antworten!
Erst letzte Woche habe ich unseren Kleinbus vor dem ?rtlichen Gesch?ft geparkt. Nachdem ich schnell ein paar Lebensmittel eingekauft hatte, kehrte ich zur?ck und fand meine Kinder im Gespr?ch mit dem Besitzer des Wagens neben uns, einem Vater mit seinem kleinen Sohn.
In einer Kleinstadt wie der unseren kennt jeder irgendwie jeden. In diesem Fall hatte der Junge mit unserem vierten Kind die Vorschule besucht und wollte Hallo sagen. Die Kinder hatten die Schiebet?r des Autos ge?ffnet. Ich konnte sehen, wie erstaunt der Vater war, als er meine Kinder z?hlte. Sechs St?ck ? und dann bemerkte er die Kugel, die Nummer sieben ank?ndigte.
Er lie? eine Bemerkung fallen, die jede Gro?familie schon zigmal geh?rt hat: ?Sie sollten sich einen Fernseher anschaffen.? Erschrocken ?ber seine eigene Unh?flichkeit f?gte er noch schnell ein ?oder so? hinzu und grinste verlegen,? doch es war zu sp?t ? er konnte seinen unangebrachten Kommentar nicht mehr zur?cknehmen.
Mit einem sehr gezwungenen L?cheln verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Heimweg. Dies war nicht das erste Mal, dass ich mit solchen Kommentaren konfrontiert war, und es w?rde auch nicht das letzte Mal sein. Der Witz an der Sache ist, dass die Gesellschaft irgendwie ein Problem mit Gro?familien hat.
?Die Leute kapieren einfach nicht,? meint meine Freundin und Mutter von sechs Kindern, ?was f?r eine Freude und Segen so eine gro?e Familie f?r uns ist.? Recht hat sie. Mit einer gro?en Familie gesegnet zu sein, ist etwas ganz Besonderes und sicher nicht die 0-8-15 Familie mit 2,1 Kindern ? rein ?u?erlich gegen den Mainstream.
Nat?rlich ist es ungew?hnlich f?r unsere Kultur, aber das sollte es nicht sein m?ssen. Nicht jeder ist dazu berufen, eine ?gro?e? Familie zu haben, aber wir sind aufgerufen, offen f?r das Leben zu sein. F?r manche bedeutet das zwar eine gro?e Familie, f?r andere aber eine kleine, die auch mit Schwangerschaft und Fehlgeburten zu k?mpfen hat, oder mit Pflege und Adoption. Unabh?ngig von der Gr??e oder Zusammensetzung unserer Familie k?nnen wir alle den tiefen Segen bezeugen, der darin besteht, offen f?r das Leben zu sein.
Die Nachricht von einer neuen Schwangerschaft sollte eine Zeit gro?er Freude sein. Nat?rlich kann unter gewissen Umst?nden diese Freude ged?mpft sein. Unabh?ngig davon sollte ein neues Leben immer gefeiert werden. Wenn du anderen Menschen begegnest, egal ob sie deine offene Lebenseinstellung teilen oder nicht, lass sie die Freude sp?ren, die diese Nachricht dir bringt. Freude ist ansteckend ? und etwas, woran es in unserer heutigen Welt leider oft mangelt. Vielleicht k?nnen sie dann noch immer nicht verstehen, warum du dein viertes, sechstes, siebtes oder elftes Kind bekommst, aber sie sollten trotzdem wissen, dass du in ?freudiger Erwartung? bist.
Es gibt viele schlagfertige Antworten, die man auf abgedroschene Fragen geben k?nnte, wie: ?Haben Sie keinen Fernseher?? ?Haben Sie nicht schon alle H?nde voll zu tun?? und so weiter. Aber einige sind wahrscheinlich nicht im christlichen Sinne. Wir werden mit einer w?tenden Antwort die Herzen nicht ver?ndern ? wenn das ?berhaupt m?glich ist, seien wir ehrlich. Aber vielleicht k?nnen wir einen Samen s?en.
Eine Mutter aus meinem Bekanntenkreis erz?hlt gerne die folgende Anekdote: ?Warum haben Sie so viele Kinder? Bekommen Sie etwa noch eins?“ Die freche Antwort: ?Wir machen so lange weiter, bis wir eins bekommen, das uns gef?llt!? Oder, alternativ: ?Wir sorgen nur daf?r, dass wir viele Kinder haben, die sich im Alter um uns k?mmern.?
Vielleicht ist dieser Spa? nicht f?r jeden geeignet. Aber Humor kann ein hervorragendes Mittel sein, um auf die kniffeligen Fragen der weltlich Gesinnten zu reagieren.
Der Heilige Johannes Cantius ermutigt uns dazu: ?Bek?mpft jeden Fehler, aber tut es mit guter Laune, Geduld, Freundlichkeit und Liebe. H?rte schadet der eigenen Seele und verdirbt die beste Sache.? Vielleicht ist eine gute Dosis Humor genau das Richtige.
Obwohl ich viele weniger nette Bemerkungen zu unserer Familiengr??e geh?rt habe, waren andererseits auch sch?ne dabei. Eine ?ltere Dame begann klischeehaft: ?Haben Sie nicht schon alle H?nde voll zu tun?? f?gte dann aber noch hinzu: ?Ist das nicht wahrlich ein Segen??
Ja, das stimmt. Wir sind unglaublich gesegnet, und wer uns kennt wei?, dass unsere Offenheit f?r das Leben weit ?ber unser eigenes Zuhause hinaus reicht. Wir haben Menschen zu uns kommen lassen, die Hilfe, Anleitung und Unterst?tzung brauchten, angesichts ungeplanter Schwangerschaften, Komplikationen nach der Geburt, die ?bernahme von Pflege- oder Adoptionsverpflichtungen sowie der allgemeinen H?hen und Tiefen der Elternschaft. Oft suchen Bekannte, die nicht katholisch sind, unseren Rat. Irgendwie verbreiten wir unsere aufrichtige ?berzeugung, dass jedes Leben kostbar ist, durch den Umstand unserer Familiengr??e.
Das ist eine unbeabsichtigte Folge einer gro?en Nachkommenschaft. An und f?r sich war es ein immenser Segen f?r uns, andere zu unterst?tzen. Ohne es absichtlich zu tun, folgen wir dem Rat des Heiligen Franz von Assisi: ?Predigt das Evangelium zu allen Zeiten. Wenn n?tig, mit Worten.?
Auch wenn du unversch?mte Kommentare erwarten kannst, bedeutet das nicht, dass du dich m??igen solltest in deinem eigenen Enthusiasmus, wenn du die gute Nachricht einer Schwangerschaft weitererz?hlst ? ob es nun deine eigene ist oder eine fremde.
Reagiere mit Freude und Humor und lege weiterhin Zeugnis ab von der Kostbarkeit und W?rde allen menschlichen Lebens.
Emily Shaw ist eine ehemalige preisgekrönte Redakteurin der Australasian Catholic Press Association, die jetzt als Bloggerin für youngcatholicmums.com arbeitet und für Catholic-Link tätig ist. Als Ehefrau und Mutter von sieben Kindern lebt sie auf einer Farm im ländlichen Australien und genießt die geistliche Unterstützung ihrer örtlichen katholischen Gemeinde.
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