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Angst ist ein ungebetener Gast, ein Fremder im Leben eines jeden Menschen, vom Anfang bis zum Ende. Die gegenw?rtige Welt ist erf?llt von angsterf?llten Menschen; und es werden etliche Anstrengungen unternommen, den Klauen der Angst zu entkommen. Aber nur wenige haben erkannt, was die Quelle aller Furchtlosigkeit ist, n?mlich
der Friede.
Wenn wir in die Heilige Schrift schauen werden wir sehen, dass Angst das erste negative Gef?hl war, welches im Garten Eden durchlebt wurde. ?Adam antwortete: Ich habe dich im Garten kommen h?ren; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.? (Gen 3,10)? Hier sehen wir erstmals, dass Adam und Eva sich vor der Gegenwart Gottes verstecken, weil sie nackt sind ? wor?ber sie zuvor niemals besch?mt gewesen sind. (Gen 2,25) Im selben Moment, als sie Gott ungehorsam wurden, gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. (Gen 3,7) Anstatt sich?in ihrer Nacktheit wieder ihrem Sch?pfer zuzuwenden, suchten sie sich Schutz und Sicherheit bei den Gesch?pfen und verwendeten sie, um ihre Nacktheit zu bedecken. (Gen 3,7)
Gottes Plan f?r das Universum war ersch?ttert. Angst und Unsicherheit umh?llten die Menschheit. S?ndhaftigkeit und Gewalt brachten ihren Missklang in die Welt und unserem Sch?pfer tat es im Herzen weh. (Gen 6,6)
?Wo jedoch die S?nde m?chtig wurde, da ist die Gnade ?bergro? geworden.? (R?m 5,20) Wie kann der liebende Gott Seine Gesch?pfe vergessen, welche Er doch nach Seinem Abbild geschaffen
hat? (Gen 1,27) Daher sandte Er Richter, K?nige und Propheten, um Sein Volk zur?ck zu gewinnen. Ihnen allen sagte Er ?f?rchtet euch nicht? (Jer1,8). Keiner, der ein furchterf?lltes Herz hat, kann die frohe Botschaft der Erl?sung begreifen oder verk?ndigen. Aber da wir nunmal alle Menschen sind, versagen wir alle, wenn es darum geht, die Liebe Gottes in ihrer F?lle zu bezeugen. Gott wollte jemanden, der Seine Liebe in ihrer F?lle ? ohne Angst und Anbiederung ? offenbart. Also sandte Er Seinen einzigen Sohn (Joh 3,16) und bewies so ?Seine Liebe zu uns, dass Christus
f?r uns gestorben ist, als wir noch S?nder waren.? (R?m 5,8) Der allm?chtige Gott wollte ein menschliches ?JA? f?r Seine Menschwerdung. Aber wir angsterf?llte Menschen wagen es niemals, Gott ein ?JA? zu schenken ? wenn nicht Gott selbst uns Seine Gegenwart zusichert (Lk 1,28). Die Angst muss in den menschlichen Herzen ausgel?scht werden. Erst dann k?nnen die Menschen mit ihren Gebrechen zu Gott kommen. So sagte der Engel zu Maria?F?rchte dich nicht, Maria? (Lk 1,30).
Der erste Schritt im Erl?sungsplan Gottes war die Befreiung der Menschheit von Angst. Nur in einem furchtlosen Herzen kann Gott zu Emmanuel werden. Das christliche Leben ist ein ?Ja? zur Liebe. Zu lieben bedeutet Christ zu sein. In der modernen Welt jedoch ist es eine angstein fl??ende Sache, gem?? den Vorgaben der Liebe zu handeln. Darum muss Gott Sein Volk best?rken ?f?rchtet euch nicht!?. Die erste Botschaft des auferstandenen Herrn an Seine angstvollen J?nger war ?Der Friede sei mit euch?. G. K. Chesterton sagte einmal ?Jesus verspricht Seinem Volk
drei Dinge: dass sie v?llig angstfrei sein werden, au?erordentlich gl?cklich und in permanenten Schwierigkeiten.? Aber in allen menschlichen Schwierigkeiten steht Jesus uns zur Seite und spricht ?Habt Vertrauen, ich bin es; f?rchtet euch nicht!? (Mk 6,50). Der christliche Weg ist der Weg des Friedens, nicht der Weg der Angst.
Jiji Alakalam
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