Startseite/Begegnung/Artikel

Aug 13, 2019 541 Pamela Metha

Aktuell Artikel

Begegnung

Die Wahrheit wird euch freimachen

Vor einigen Jahren schrieb ein junger Mann aus Nordindien, der behauptete, dass es keinen Gott g?be, seine Abschlussarbeit zum Thema ?Atheismus.? Im Zuge dessen machte er sich auf den Weg nach Mumbai, um die Wahrheit herauszufinden. Sein Weg f?hrte ihn ins ?Shanti-Daan?, eine Gr?ndung von Mutter Theresa f?r die Betreuung der ?rmsten, die im Sterben lagen, in Borivli, Mumbai. Ich selbst war dort zu jener Zeit als Sozialarbeiterin t?tig.
Als Tarun Das (Name von der Red. ge?ndert) das B?ro betrat, starrte er mich mit stechendem Blick an; sein ganzes Gesicht?bekundete seine Teilnahmslosigkeit und Abgestumpftheit. Er presste sich ein d?rftiges ?Guten Morgen? ab. Ich nickte ihm zu und bot ihm einen Sitzplatz an. Er fragte mich, ob er einen Rundgang durch die Stationen machen d?rfe und so f?hrte ich ihn von Station zu Station im Shanti-Daan. Als wir auf die Kinderstation kamen, wurde sein Herz von starken Gef?hlen ergriffen. Das wusste ich deshalb, weil Tr?nen in seinen Augen aufstiegen und er versuchte, die Fassung zu bewahren; er klammerte sich an seinem Aktenkoffer fest. Er fragte mich ?Wie oft kommen Sie hierher???Fast t?glich,? antwortete ich. Seine n?chste Frage ?berraschte mich ?Das dachte ich mir ? aber warum?? Die Antwort, die mir als n?chstes ?ber die Lippen kam, ?berraschte mich ebenfalls: ?Weil ich an einen lebendigen Gott mit Namen Jesus glaube.? Er runzelte die Stirn und blickte mich finster an, dann kehrten wir ins B?ro zur?ck. Dort angekommen erz?hlte er mir, dass er ein Atheist war und kurz vor Fertigstellung seiner Abschlussarbeit ?ber den Atheismus. Er fragte mich nach meiner Adresse und sagte ?Ich w?rde Ihnen gern eine Abschrift meiner Abschlussarbeit zukommen lassen ? ich bin sicher, dies wird Ihr Leben ver?ndern.? Ich l?chelte ihn an und sagte ?Ich werde Ihr Buch lesen ? vorausgesetzt, Sie h?ren sich an, was ich Ihnen zu sagen habe.?
Am gleichen Nachmittag gingen Tarun und ich gemeinsam Mittag essen und ich sprach zu ihm ?ber den lebendigen Gott, den ich erfahren durfte. Ich schloss mit den Worten ?Wenn Sie wirklich auf der Suche nach der Wahrheit sind ? auch wenn Sie das jetzt schmerzt: Beten Sie zu Gott, dass er Ihnen die Wahrheit offenbaren m?ge, bevor Sie den Fehler begehen, andere Seelen durch Ihre Abschlussarbeit in die Irre zu f?hren.? Und ich sprach zu ihm ?ber Jesus ? ?ber den Jesus, der der Sohn Gottes ist! ?ber den Jesus, dessen Geburt und Tod zu einem Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit wurde. Ob die Menschheit an Jesus Christus glaubt oder nicht, die Zeiten und die Geschichte wurden in ?vor Christus? und ?nach Christus? geteilt. Jesus Christus selbst hat kein einziges Buch geschrieben, aber die Bibliotheken auf der ganzen Welt sind heute voll mit B?chern ?ber ihn. Jesus war weder Maler noch K?nstler, und doch haben die namhaftesten K?nstler wie Leonardo da Vinci, Raphael oder Michelangelo begeistert ber?hmte Kunstwerke von Jesus angefertigt.

Jesus besuchte keinerlei Schule oder Universit?t und doch wurde er ber?hmt wegen seiner gro?en Weisheit und Erkenntnis, die er von Kindestagen an hatte. Er hat keine Schulen, Lehrh?user oder Universit?ten gegr?ndet und doch kann sich keine Lehreinrichtung r?hmen, mehr Sch?ler und J?nger als Jesus zu haben. Er beruhigte das st?rmische Meer und ging ?ber das Wasser ? allen Naturgesetzen zum Trotz. Wo auch immer er war, lehrte er und die Menschen h?rten ihm zu. Er war kein Arzt, aber er heilte alle Kranken. Er war kein Psychiater, aber er heilte alle zerbrochenen
Herzen. D?monen erzitterten vor Seinem Namen. Jesus heilte k?rperlich, seelisch und geistig Erkrankte und lie? sich daf?r nicht bezahlen. Er war kein Politiker, und doch kennt die Welt keinen anderen F?hrer, der so viele Nachfolger hat wie er! Stolze Herrscher und K?nige kamen und gingen, allein der Name Jesus Christus lebt weiter! Er lebte vor 2000 Jahren ? und er lebt
noch immer, heute und auf ewig. Er thront im Himmel und in den Herzen all seiner J?nger, die ihn zwar nicht von Angesicht zu Angesicht gesehen haben, die aber wissen, dass er inihren Herzen lebt.

Am gleichen Abend fuhr Tarun nach Kalkutta. Ich hatte ihn schwer beunruhigt, aberich wusste, dass er wirklich nach der Wahrheit suchte, denn bei der Verabschiedung ?berraschte er mich mitder Bitte ?Mrs. Mehta, bitte beten Sie f?r mich!?. Ich betete dann etwa eine Woche lang f?r ihn, danach verga? ich ihn. Ich wunderte mich, wie die Menschen bereit sind, ohne ihren Sch?pfer zu leben. Der Mensch ohne Gott war ein einigerma?en neues Ph?nomen in der Geschichte der Menschheit. Es gab in der Geschichte immer sonderbare G?tter, angsteinfl??ende G?tter,
grausame G?tter, ja auch unbekannte G?tter. Aber zu keiner Zeit hat die Menschheit so systematische und gr?ndliche Versuche unternommen, Gott los zu werden. Aber gottlose Menschen sind entwurzelte Menschen, voller ?ngste, Unsicherheiten, voller Zorn ? und doch so wehrlos ? wie ein armes Kind ohne Eltern. So wie der heilige Augustinus sagte ?Denn du hast uns auf dich hin geschaffen. Unruhig ist unser Herz bis es ruht in dir!? Es gibt einen Bedarf, eine Notwendigkeit, den Sch?pfer zu suchen und in Mt 7,7-11 finbin jetzt Katholik, Preis sei dem Herrn daf?r!?

Ich fragte ihn ?Was ist denn aus Ihrer Abschlussarbeit geworden und dem Buch, das Sie ver?ffentlichen wollten?? Er antwortete mit einem L?cheln und ich sah die Freude und die Euphorie in seinem Gesicht. ?Ja, sehen Sie denn nicht, dass ich eine Antwort gefunden habe auf all meine Verwirrung? Ich habe die Wahrheit gefunden! Und die Wahrheit ist Jesus Christus!?

Und er erz?hlte, was passiert war. Er war dabei seine Arbeit ?ber den Atheismus abzuschlie?en und ging noch ein letztes Mal sein Manuskript durch und f?hlte w?hrenddessen eine schreckliche innere Leere, pl?tzlich erschien ihm seine Arbeit als Unsinn, v?llig gef?hllos. Ein Gef?hl von Nichtigkeit und Verdruss ?berkam ihn. Er nahm das Manuskript in die H?nde und rief aus ?Oh Gott, ich ergebe mich!? Kaum hatte dieser Aufschrei seine Lippen verlassen, begann er sich zu wundern, wie er gerade eben zu Gott hatte rufen k?nnen.
Irgendetwas in seinem Herzen lie? sich nicht von seinem Geschreibsel ?berzeugen. Es gab da einen Kampf zwischen seinem Herzen und seinem Verstand. Pl?tzlich fiel ihm ein, dass sein Lehrer einmal erw?hnt hat, dass Gott im Tempel unseres Herzens wohnt. Dieser Gedanke an Gott begann ihn zu erf?llen und ein unbeschreiblicher Friede und Gl?ck zog in seinem Herzen ein. An jenem Abend ging er hinunter zum Strand. Das erste Mal konnte er sich am Anblick der Natur erfreuen. Und er erlebte den Sonnenuntergang als eine Dankesbezeugung der Sonne gegen?ber ihrem Sch?pfer. Er blickte hinaus in die Tiefen des wundersch?nen Horizonts, sah die sch?umenden Meereswellen, h?rte das Singen der V?gel ? und er hatte das Gef?hl, dass die gesamte Sch?pfung Gott verherrlichte. Er schloss seine Augen, um sich zu s?ttigen an dem Gef?hl der Freude, das ihn ?berw?ltigte. Als er das n?chste Mal die Augen ?ffnete, stand ein Regenbogen am Himmel, welcher ihn an den Bund erinnerte, den Gott mit den Menschen schloss.
An jenem Abend fand aber noch ein weiteres Wunder statt. Er traf ?zuf?llig? einen alten Freund aus Kindertagen wieder. Dieser war ein Hindu ? wie er auch. Und dieser Freund hatte eine pers?nliche Begegnung mit Jesus in einer Vision gehabt. Tarun schloss seine Erz?hlung mit den Worten ?von da an hat mein Leben eine 180 Grad-Wende erfahren. Gepriesen sei der Herr!?
Dies ist die Geschichte eines jungen Mannes aus Indien ? aber diese Geschichte spricht B?nde. Noch immer gibt es Hunderte und Tausende, die auf der Suche nach Gott sind?auf der Suche nach der Wahrheit. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien. (Joh. 8,32)

 

Teilen:

Pamela Metha

Pamela Metha

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neueste Artikel

This site is registered on wpml.org as a development site.