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Feb 16, 2022 166 Shalom Tidings

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Aus Liebe zum Kruzifix

Wir wissen, dass die Bosheit der Nazis viele zum Schweigen gebracht hat, aber nicht die selige Maria Restituta.

Sie wurde als Helen Kafka geboren, stammte aus einer tschechischen Familie und wuchs in Wien auf. Nachdem sie mit 15 Jahren die Schule verlassen hatte, versuchte sich Helen in verschiedenen Berufen, bevor sie sich f?r eine Laufbahn als Krankenschwester bei den Franziskanerinnen der christlichen N?chstenliebe entschied.

Nach einigen Monaten bat Helen ihre Eltern um die Erlaubnis, dem Orden beitreten zu d?rfen. Als diese sich weigerten, lief sie von zu Hause weg. Schlie?lich lenkten ihre Eltern ein, und die Kongregation nahm sie auf. Helen nahm den Namen Restituta an, nach einer fr?hen M?rtyrerin und legte 1918 im Alter von 23 Jahren ihre ewigen Gel?bde ab.

Der beste Chirurg in dem Krankenhaus war ein schwieriger Charakter. Niemand wollte mit ihm zusammenarbeiten … bis auf Schwester Restituta. Schon nach kurzer Zeit ?bernahm sie seinen Operationssaal. Schlie?lich wurde sie eine erstklassige OP Schwester. Schwester Restituta war hart im Nehmen, und die Leute nannten sie ?Schwester Resoluta?. Sie war auch mutig, da sie sich sehr deutlich gegen die Nazis aussprach.

Nachdem Schwester Restituta in jedem Zimmer des neuen Fl?gels ihres Krankenhauses ein Kruzifix aufgeh?ngt hatte, verlangten die Nazis, dass es abgeh?ngt wird. Sie weigerte sich. Die Kruzifixe blieben. Als die Gestapo jedoch Anti-Nazi-Propaganda bei ihr fand, wurde sie am Aschermittwoch 1942 verhaftet und war mehr als ein Jahr lang inhaftiert. Sie verteilte ihre Rationen an die hungernden Gefangenen und soll einer schwangeren Frau und ihrem Baby das Leben gerettet haben.

Am 30. M?rz 1943 schritt sie zur der Guillotine in einem Papierhemd, wog nur noch die H?lfte ihres fr?heren Gewichts und ihre letzten Worte waren: ?Ich habe f?r Christus gelebt, ich will f?r Christus sterben.? Sie war die einzige ?deutsche? Ordensfrau im Deutschen Reich, die w?hrend des Zweiten Weltkriegs den M?rtyrertod erlitt.

Aus Angst, dass die katholischen Christen sie als M?rtyrerin feiern w?rden, warfen die Nazis ihren Leichnam in ein Massengrab. In der Basilika von St. Bartholom?us am Tiber in Rom befindet sich eine Kapelle f?r die M?rtyrer des 20. Jahrhunderts. Das Kruzifix, das am G?rtel von Sr. Restituta hing, wird dort als Reliquie aufbewahrt.

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