Startseite/Engagieren/Artikel

Dez 28, 2021 164 Mary Penich, USA

Aktuell Artikel

Engagieren

Du bist zutiefst geliebt

Es gibt nichts Sch?neres, als zu wissen, dass jemand einem die ganze Zeit ?ber Aufmerksamkeit schenkt!

Neulich beschloss ich, im Freien spazieren zu gehen, um meinen Kopf von Sorgen zu befreien. Als ich hinausging, entdeckte ich einen teils sonnigen, teils bew?lkten Tag. Als ich den B?rgersteig erreichte, sp?rte ich eine steife Brise! Ich lachte und sagte: ?Du brauchst mich nicht zu schieben! Ich kann alleine gehen!?

Sobald ich mit dieser wunderbaren Brise sprach, erinnerte ich mich daran, dass ich nicht allein war. Und ich bin nie allein. Ich schaute nach oben, w?hrend ich die Stra?e weiterging, und betete: ?Lieber Gott, du wei?t genau, wann ich dich brauche, um mich zu schieben, und wann ich in der Lage bin, allein zu gehen.? Danke, dass du so gut auf mich aufpasst!? Und so genoss ich weiter die vertraute Umgebung meines Viertels. Mit jedem Schritt ersetzte ein Gef?hl der Zugeh?rigkeit die Angst, die mich aus dem Haus getrieben hatte.

Ich war beunruhigt gewesen, weil die Nachrichten aus aller Welt wenig Anlass zum L?cheln boten.? Selbst die heldenhaften Athleten bei den Olympischen Spielen in diesem Sommer konnten uns nicht von dem traurigen Zustand unseres Planeten ablenken. Als sich einige der ges?ndesten Menschen mit der COVID-Variante infizierten, fragte ich mich, ob wir dieses Virus jemals loswerden w?rden.? W?hrend ich ?ber diese M?glichkeit nachdachte, dachte ich an die Menschen auf der ganzen Welt, die sich ihr ganzes Leben lang gefragt haben, ob sie jemals von Ungerechtigkeit und Armut, von Krieg und Unterdr?ckung, von Krankheiten und Naturkatastrophen befreit werden w?rden.

Die Evangelien berichten von einem kleinen Jungen, der an dem Tag, an dem f?nftausend Menschen kamen, um Jesus zu h?ren, in der Menge stand, ohne an ihr Abendessen zu denken. Als Jesus erkannte, dass die Versammelten sehr hungrig sein mussten, wandte er sich an seine J?nger und fragte sie, wo sie etwas zu essen herbekommen k?nnten, damit sie alle satt w?rden. Das Evangelium erz?hlt uns, dass es nichts anderes gab als den Korb mit f?nf Gerstenbroten und zwei Fischen, den dieser Junge mitgebracht hatte.

Seit meiner Kindheit habe ich mich gefragt, wie dieser Junge es geschafft hat, seine Nahrung inmitten der hungrigen Menge zu sch?tzen. Ich habe mich auch gefragt, was Jesus getan hat, um den Korb aus den H?nden des Jungen in seine eigenen zu nehmen. Was brachte den Jungen dazu, das aufzugeben, was seine einzige Mahlzeit an diesem Tag gewesen w?re oder eine Einnahmequelle, wenn er die Brote an jemanden aus der Menge verkauft h?tte? Ich denke, die Antwort liegt in der vertrauten Umgebung des Jungen – der Berghang, vielleicht seine Eltern und Nachbarn in der Menge und nat?rlich Jesus. Auch wenn der Junge Jesus vielleicht noch nie zuvor begegnet war, so hatte er doch sicher die Geschichten geh?rt und seine Liebe gesp?rt.

Obwohl ich mich an den B?umen, Blumen und H?usern erfreue, die die Stra?en meines Viertels s?umen, sind mir die Menschen, die ich auf meinem Weg treffe, die liebsten Teile der vertrauten Landschaft. In jedem von ihnen sehe ich die Freude, die sie zum L?cheln bringt, und die Tr?nen, die ihre Traurigkeit begleiten. Ich sehe weiche H?nde, die Kinder umarmen, und schwielige H?nde, die genug verdienen, um eine Familie zu kleiden und zu ern?hren. Ich sehe starke Beine, die einer ?lteren Nachbarin helfen, ihren entlaufenen Hund einzufangen, und sanfte Arme, die eine trauernde Nachbarin umarmen.

In jedem Menschen, den ich treffe, sehe ich jemanden, der manchmal ein wenig geschoben werden muss, und ich sehe jemanden, der zu anderen Zeiten alleine gehen kann. In jedem Menschen, dem ich begegne, sehe ich eine Seele, von der Gott sagt: ?Ich wei? genau, wann ich dich anschieben muss und wann du allein gehen kannst. Ich achte sehr genau auf jeden einzelnen von euch, weil ich euch liebe!?

Zu wissen, dass Gott mich liebt, macht den Unterschied aus. Zu wissen, dass Gott bei mir ist, spornt mich an. Zu wissen, dass Gott meiner Freude und meinem Kummer Aufmerksamkeit schenkt, st?rkt mich, alles zu bew?ltigen, denn ich bin nicht allein.

Wenn es etwas gibt, was wir f?reinander tun k?nnen, w?hrend wir in dieser Welt voller Probleme leben, dann ist es, uns gegenseitig daran zu erinnern, dass wir diese Dinge gemeinsam durchstehen, miteinander und mit Gott an unserer Seite. Weil Gott uns liebt und sich immer um uns k?mmert, ist nichts zu schwer, um es zu ertragen!

Teilen:

Mary Penich

Mary Penich is a wife, mom, grandma and inspirational writer. After retiring from her career as a reading teacher and administrator, Mary began writing daily reflections at marypenich.com. She and her deacon husband serve at St. Paul the Apostle Parish, Gurnee.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neueste Artikel

This site is registered on wpml.org as a development site.