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Apr 24, 2019 482 Shereen Benzigar

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Begegnung

Herr, mein Gott

Wenn wir ratlos zur?ckbleiben, weil wir keine Antworten auf die Probleme in unserem Leben gefunden haben, dann werden ?blicherweise Zweifel in uns wach. Vielleicht werden wir sogar die Existenz Gottes in Frage stellen. Aber Gott, der alles erschafft und lenkt, tr?stet uns durch Jeremia ?Denn ich, ich kenne meine Pl?ne, die ich f?r euch habe, Pl?ne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.? (Jer 29,11) Ja, mein Herr hat einen Plan f?r mich. Und aus tiefstem Grund ersehnt Er, Seinen Plan zu meinem Heil an mir zu erf?llen. Aber Er will meine Mitarbeit.

Weiters spricht Gott durch den Propheten Jeremia ?Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erh?re ich euch. ?Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden.? (Jer 29,12-13) Wenn wir Gott selbst nach vielen Tagen des Suchens und Betens nicht finden k?nnen, sollten wir uns eines fragen: D?rstet mein Herz in vollem Ma?e nach Gott? Ersticken meine Interessen an dieser Welt und weltliche Vergn?gen mein Herz? Gott l?gt nicht. Die, den Gott mit ganzem Herzen suchen, werden Ihn ganz bestimmt auch finden.

Gott ist mit mir

Es ist absurd zu sagen ?Ich bin verloren. Keiner kann mich mehr retten.? ?Wenn wir in den tiefen Wassern der S?nde und des Fluches zu ertrinken drohen, warum nehmen wir dann nicht aus ganzem Herzen Jesus an, der mit Liebe zu uns kommt und spricht ?Ich werde dich retten?. Gott dr?ckt Seine pers?nliche Liebe, die Er f?r einen jeden von uns hat, durch Jesaja aus, wenn Er spricht ?Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine H?nde? (Jes49,16) und versichert uns durch Matth?us ?Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gez?hlt.? (Mt 10,30) Die hl. Schrift mahnt ?Selig sind jene, die im Schutz des Allerh?chsten wohnen?. Mit welchem Problem auch immer wir gerade konfrontiert sind: wir sollen wissen, dass wir in den H?nden Gottes sind.

Der tr?stende Gott

In unserem Alltag begegnen wir zahlreichen komplizierten Problemen. Es wird dabei nicht ausreichen, sich gleichg?ltig zu verhalten und zu erwarten, dass Gott das Problem l?st. Wir m?ssen all unsere Probleme und Sorgen vor den Herrn bringen. Jesus bietet uns Trost an, wenn Er sagt ?Kommt alle zu mir, die ihr m?hselig und beladen seid, ich werde euch Ruhe verschaffen?. (Mt 11,28) Die Probleme werden nicht unseren Geist brechen, aber sie k?nnten es ? wenn wir uns weigern, alles dem Herrn zu ?bergeben und lieber die Probleme selbst l?sen wollen. Deswegen verz?gert sich die Probleml?sung auch oft.

Petrus sagt ?Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er k?mmert sich um euch.? (1 Petr 5,7) Deshalb nehmen wir das machtvolle Wort Gottes an, welches bis zur Scheidung von Seele und Geist dringt, von Gelenk und Mark; denn es richtet ?ber die Regungen und Gedanken des Herzens. Probieren wir es aus und erfahren wir Erl?sung.

Was uns noch die Lebensfreude und viele Segnungen raubt, ist unser zwanghaftes Besch?ftigt-Sein. Wir sind immer und ?berall soo besch?ftigt ? und trotzdem haben wir die Dinge nicht in Ordnung. An dieser Stelle fragt uns Gott ?Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen und beten?? (Mt 26,40)

Nur jene, welche wachend beim Herrn bleiben, werden von Ihm getr?stet werden. Selbst wenn wir um den ganzen Erdball laufen w?rden – uns um alles sorgend und Gott vergessend – wir h?tten nichts gewonnen.

Wenn wir von der frohen Botschaft, dass Gott uns liebt und rettet, ?berzeugt sind, werden wir aufh?ren, hier und da herumzurennen auf der Suche nach ein wenig Liebe. Wir werden unsere Freude in der Gegenwart Gottes finden. Wir sollen nicht vor Ihm davonlaufen. Je mehr wir Gottes Liebe erfahren, desto mehr wachsen wir im Gebet. Je tiefer wir in das Gebet hineinwachsen, umso gro?artiger wird unser Erfahren der Liebe Gottes sein.

Gott hat uns vielleicht leiden lassen, damit wir uns auf die Suche nach Ihm machen. Er l?sst dies zu, denn ?sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden k?nnten; denn keinem von uns ist er fern.? (Apg 17,27) Der Herr Jesus warnt uns ?Seid n?chtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein br?llender L?we umher und sucht, wen er verschlingen kann.? (1 Petr 5,8) Wir m?ssen also zum Vater um die Gnade, wachsam zu bleiben, beten und darum, dass wir nicht in Versuchung fallen.

Nur jene, welche wachend beim Herrn bleiben, werden von Ihm getr?stet werden.

Der Friede sei mit euch

?Was n?tzt es dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, dabei aber dein Leben verlierst??, fragt uns der Herr.

In unserem Alltag begegnen wir zahlreichen komplizierten Problemen. Es wird dabei nicht ausreichen, sich gleichg?ltig zu verhalten und zu erwarten, dass Gott das Problem l?st. Wir m?ssen all unsere Probleme und Sorgen vor den Herrn bringen. Jesus bietet uns Trost an, wenn Er sagt ?Kommt alle zu mir, die ihr m?hselig und beladen seid, ich werde euch Ruhe verschaffen?.

Jene, die sich in weltliche Vergn?gungen verwickeln lassen, befriedigen ihre fleischlichen Begierden und leben in geistlicher Finsternis. Wenn wir uns das Leben solcher Menschen genauer ansehen, dann sehen wir, dass sie keinen wirklichen Frieden und Freude haben. Gott, der Geber des Friedens, spricht im Johannes-Evangelium ?Der Friede sei mit euch!? Um diesen unaufh?rlichen Frieden zu erlangen, m?ssen wir IHN suchen und lieben mit unserem ganzen Herzen.

Jesus ersucht uns, f?r andere zu beten. Er selbst hat uns dazu Sein gutes Beispiel gegeben und gebetet, dass den Menschen vergeben wird, als Er an drei N?geln am Kreuz hing. Er d?rstet nach mehr und mehr Seelen. Jesus, welcher, als Er den Petrus und den Andreas erw?hlte, sprach ?Ich werde euch zu Menschenfischern machen? (Mt 4,19), ladet einen jeden von uns ein, f?r Ihn Seelen zu gewinnen. Denken wir an die Worte Jesu ?Geht hinaus in die ganze Welt, und verk?ndet das Evangelium allen Gesch?pfen!? (Mk 16,15) und beten wir um St?rke, f?r Ihn arbeiten zu k?nnen.

 

 

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