Aktuell Artikel
Es war mein erster Tag in meinem ersten Job, den ich in Bombay bekommen hatte. Da es f?r mich ein neuer Ort und ein neues Spital war, trat ich mit Beklemmung meinen Dienst an. ?Jesus, bitte sei immer bei mir? betete ich in meinem Herzen. Die Sprache war ein gro?es Problem. Nicht einmal die Malayalis w?rden hier in Malayalam sprechen ? nur Englisch und Hindi. Es war hier ein Gesetz, unentspannt zu sein! Ja, noch mehr, alle Patienten waren hindisprechend.
Gleich am ersten Tag wurde ich der Intensivstation zugeteilt. Diese war so modern ausger?stet, wie ich es niemals zuvor gesehen hatte. Die Patientin und ich waren die einzigen ?Insassen?. Ich musste vier Glukosetr?pfe gleichzeitig verabreichen, jeden mit einer anderen Medizin versetzt. Die Krankenschwester, welche ich abl?ste, trug mir auf, jeden Tropf so weiterzuf?hren, wie sie es mir gezeigt hatte und erkl?rte, dass die n?chsten drei Tage in st?ndlichen Intervallen Kr?mpfe auftreten k?nnten, wogegen ich Phenobarbital und jede Menge anderer Medikamente verabreichen musste.
Die Krankheit
Soll ich Ihnen sagen, woran meine Patientin litt? Sie war seit ihrer zweiten Entbindung gel?hmt und war ins Koma gefallen. Diese Form einer nachgeburtlichen Epilepsie betraf zehn von tausend F?llen. Vor drei Tagen hatte sie entbunden. Seit damals hatte sie mindestens zwanzig epileptische Anf?lle pro Tag und ich injizierte ihr all die vorgeschriebenen Arzneien und verabreichte ihr die Tr?pfe. Alle m?glichen Diagnosetests waren abgeschlossen. Mittlerweile kamen diverse Spezialisten von mehreren Abteilungen, um sie zu begutachten. Aber keiner von ihnen machte Hoffnung auf Genesung.
Der Zustand der Patientin
Die Pupillen waren starr und bewegungslos, selbst, wenn man mit der Lampe hineinleuchtete. Ihre Gliedma?en reagierten nicht einmal auf die Injektionen. Das einzige Lebenszeichen war ein leichtes Anheben der Brust w?hrend sie atmete. Wahrhaftig ein erb?rmlicher Zustand, in welchem meine Patientin sich befand! Drau?en standen ihre leidenden Angeh?rigen. Ich selbst f?hlte mich ?ngstlich, sie taten mir leid. Die Frau war doch erst 33 und Mutter zweier kleiner Kinder.
Starker Glaube an die G?ttliche Vorsehung
Mein Herz hielt daran fest, dass der Herr sie heilen konnte. Eine Stunde, nachdem ich bei ihr gewesen war, kam der Stationsaufseher und fragte ?Schwester, hatte sie einen epileptischen Anfall?? ?Nein?, antwortete ich und ?berlegte, ob ich ihn zum Gebet f?r die Frau auffordern sollte. ?Ach nein, was soll ich einen hindisprechenden Mann zum Gebet auffordern am ersten Tag meines Dienstantritts? Wenn ich in Kerala w?re, dann w?rde ich ihn sicherlich zum Gebet auffordern, aber hier??, gr?belte ich. In diesem Moment kam eine Aufforderung in meinen Sinn ?Verk?nde das Wort, tritt daf?r ein, ob man es h?ren will oder nicht!? Also gab ich dem Mann einen Impuls ?Ich war ?ber eine Stunde bei ihr. In dieser Zeit gab es keinen epileptischen Anfall. Beten Sie zum Herrn Jesus. Jesus kann heilen. Der Herr kann heilen, was ?rzte und Mediziner nicht heilen k?nnen.? Er gab mir sogleich zur Antwort ?Ja, Schwester, ich glaube an Jesus.? Dann begann ich wie folgt zu beten ?Herr Jesus, ich ?bergebe dir jetzt diese ganze Familie, sorge DU f?r sie. Du brauchst nicht mehr als einen Moment, um sie zu heilen.? Ich setzte dann meinen Dienst fort und betete im Herzen so weiter f?r sie. Mein Herr Jesus hatte schon begonnen, sie zu heilen.
Nach drei Stunden kamen Stations?rzte und Schwestern, um sich ?ber den aktuellen Stand zu informieren. Sie waren voll Freude als sie h?rten, dass kein weiterer epileptischer Anfall mehr erfolgt ist und die Patientin begonnen hatte, ihre Gliedma?en zu bewegen. Neue Hoffnung keimte in ihren Herzen auf. Die letzten drei Tage wurden der Patientin ausschlie?lich Tr?pfe und Antibiotika verabreicht. Nach weiteren f?nf Stunden, begann sie ihre Lippen zu bewegen und ihre Augen zu ?ffnen. Zw?lf Stunden war ich bereits bei ihr. In dieser Zeit konnte sie mittlerweile auch wieder klar sprechen. Ich trug ihr auf, zum Herrn zu beten. Nachdem ich meinen Dienst beendet hatte, bat mich der hindisprechende Mann ?Schwester, kommen sie bitte morgen wieder.? Ich antwortete ihm ?F?r Jesus ist nichts unm?glich.?
Jesus lebt
Der Herr erinnerte mich daran und best?tigte es einmal mehr, dass Jesus Christus die Wahrheit ist, die in unserer Mitte lebt. Nach einer Woche war meine Patientin v?llig ausgeheilt und entlassen. Ich pries den Herrn und dankte ihm daf?r, dass ER mich gerufen hat, Patienten zu heilen, das Reich Gottes mitaufzubauen und die Frohe Botschaft zu verk?nden. ???
Mini Joseph
Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben?
Erhalten Sie die neuesten Informationen von Tidings!