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Apr 24, 2019 449 Shalom Tidings

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Hindernisse sind Chancen

Die ?berschrift mag verwirrend klingen, aber sie wird uns viele unbeantwortete Fragen kl?ren. Wir beten t?glich darum, dass Gott uns M?glichkeiten schenken m?ge, sodass wir Gott unsere Liebe unter Beweis stellen d?rfen. Und der Herr erh?rt unser Sehnen und kommt durch Situationen (freudvolle und schmerzvolle), durch Personen und auf viele andere Weisen zu uns. Aber wir entziehen uns dann, weil wir glauben, dass dies unserer Fr?mmigkeit hinderlich sei. Wenn alles wie am Schn?rchen l?uft, scheinen wir im Glauben zu wachsen, aber wenn sich irgendetwas unseren W?nschen entgegenstellt, trennen wir uns schnell von Gott. Im Alten Testament k?nnen wir ein wunderbares Wirken Gottes betrachten, n?mlich im Leben des Josef, der von seinen Br?dern nach ?gypten verkauft wurde. Und der Herr war mit ihm. Schon am Beginn dieser Erz?hlung k?nnen wir keine Beschwerden oder Kampfversuche, seinen Br?dern zu entkommen, entnehmen. Er war von Gott gef?hrt, und er vertraute der Kraft des Allm?chtigen. Zum vorherbestimmten Zeitpunkt ehrte ihn Gott durch eine h?here Position, sodass er nun die ?gypter regierte.

Aus menschlicher Sicht war sein Leben eine Trag?die, seine Br?der hassten ihn, verkauften ihn f?r ein paar Silberm?nzen und ?berall wurde ihm seine Ehre geraubt. Aber die Hand des Herrn war mit ihm und verwandelte diese Hindernisse in M?glichkeiten, um das Volk Israel zu retten. Auch wir befinden uns heute in einem ?hnlichen Zustand. Wir sch?tzen unsere Erfahrungen nur nach menschlichen Ma?st?ben ein, doch nur der Ratschluss des Herrn hat Bestand (Spr 19,21). Es ist durchaus menschlich nach dem ?Warum?? zu fragen, wenn man sich in einer herausfordernden Situation befindet. Wenn wir ungerechterweise ausgen?tzt werden, von unseren Lieben kritisiert werden oder von jenen verachtet werden, denen wir vertrauten, dann ist diese Neigung in uns, Gott zu fragen, warum hast du mir das angetan?

Als Antwort darauf lesen wir im Alten Testament von David, der von Schimi im Land Bahurim verflucht wurde. Nach dem Zorn dieses Mannes gefragt, gab David seinem Dienern eine bemerkenswerte Antwort ?Wenn er flucht und wenn der Herr ihm gesagt hat: Verfluch David! wer darf dann fragen: Warum tust du das?? (2 Sam 16,10) Heilige und gro?e M?nner haben ein Beispiel gro?er Demut gesetzt, indem sie sich unter den Willen Gottes beugten. Und es gibt ein Versprechen der Liebe f?r jene, die Gott vertrauen ?Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erh?ren. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.? (Ps 91,15)

Wir m?ssen warten, dass der Herr uns seine Pl?ne enth?llt. Mach keinen Aufruhr und sage ?warum hast du mir das angetan?? Wenn dich ein Hund bei?t, macht es keinen Sinn, dem Hund hinterherzulaufen, sondern wir k?mmern uns um die Wunde und treffen die notwendigen Ma?nahmen. Wegen jedem Missgeschick klagen wir andere an, statt dass wir unser eigenes Gewissen ordentlich ?berpr?fen w?rden. Durch jedes Ereignis f?hrt Gott seine Pl?ne aus und seine Mittel und Wege sind ?ber jeden Zweifel erhaben. Denn unser Sch?pfer wei?, was das Beste f?r seine Gesch?pfe ist. Unser himmlischer Vater wei?, was wir brauchen, noch bevor wir ihn darum bitten. Deshalb lasst uns beten:

?Abba, Vater, danke f?r das Geschenk unseres Lebens. Mach uns dem?tig, sodass wir deinen Willen in unserem t?glichen Leben annehmen und in allen Lebenslagen auf deinen Zeitpunkt warten. Amen.? ????

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