Begegnung
Gib das Gebet weiter
Lies die wahre Geschichte unseres ?Familienwunders?
Vor einigen Jahren haben mein Ehemann und ich beschlossen, der unvermeidlichen Tatsache der Verg?nglichkeit unseres Lebens ins Auge zu schauen. Wir besch?ftigten uns mit der Welt von Testamenten, Treuhandschaft, Nachlassverwaltern, Testamentser?ffnungen, Rechtsanw?lten usw. und versuchten, unsere irdischen Besitzt?mer zu regeln. Es war sehr surreal, zu versuchen sie nach Wert zu katalogisieren. Ist ein Fahrzeug mehr wert als unser Hochzeitsalbum? W?rden unsere Kinder den Wert von Erinnerungen, sentimentalen Gegenst?nde oder Familienerbst?cken ebenso verstehen, wie ihr Vater und ich es taten? Welches bleibende Erbe konnten wir jedem unserer Kinder hinterlassen, das f?r sie wertvoll oder bedeutsam w?re, nachdem wir zum Herrn heimgegangen waren? Gl?cklicherweise hat Gott die Antworten auf all meine Fragen, und genau wie in der Bibel benutzt er Geschichten, um diese Wahrheiten preis zu geben.
Plunder und Sch?tze
Diese Geschichte dreht sich um unseren zweiten Sohn James (oder Jimmy, wie wir ihn immer nannten), als er ungef?hr sechs Jahre alt war. Wir haben unsere Familie in einer wundersch?nen, idyllischen Region Neuenglands aufgezogen, wo viele Familienveranstaltungen f?r die Gemeinde angeboten wurden, wie der j?hrliche Jahrmarkt, den unsere Gemeinde jeden Herbst veranstaltete. Unsere Familie war aktiv in die Vorbereitungen f?r den Rummel involviert und wir freuten uns jedes Jahr darauf.
Aufwachsend halfen unsere Kinder, wo sie konnten und wo sie gebraucht wurden. Daher waren unsere Kinder bekannte Gesichter f?r die anderen freiwilligen Helfer, die den Jahrmarkt m?glich machten. Jimmy hatte gelernt, welche Buden meistens besondere Sch?tze hatten, die sein Interesse weckten. Besonders genoss er die verschiedenen Tr?del- und Flohmarkt-St?nde. Deshalb meldete er sich in der Woche vor dem Jahrmarkt freiwillig, um beim Aufbau dieser St?nde zu helfen, und so schon alle eintreffenden Sch?tze inspizieren zu k?nnen. Jimmy hatte ein besonderes Interesse an jeglichem Plunder und war mit einem guten Auge f?r Kostbarkeiten und auch einem Talent f?r Tauschhandel gesegnet. (Und so ganz nebenbei … er macht es immer noch!)
Eines Tages am Jahrmarkt, als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren und das Fest losgehen konnte, fragte Jimmy, ob er losziehen d?rfe auf der Suche nach Sch?tzen. Mit unserem Segen und etwas Geld brach er fr?hlich und selbst?ndig zu seiner Suche auf. Der Rest von uns verbrachte den Tag, wo immer wir gebraucht wurden, um das Fest zu einem vollen Erfolg zu machen.
Die Feierlichkeiten waren aufregend und spa?ig f?r unsere Familie, aber auch lang und erm?dend, besonders f?r unsere Kleinen. Am Ende des Rummels kehrten wir m?de nach Hause zur?ck und erz?hlten reihum die Ereignisse des Tages und zeigten alle Sch?tze, die wir erworben hatten. Als er an der Reihe war, zog Jimmy stolz eine Handvoll besonderen Schnickschnack aus seiner Tasche.
Systematisch erkl?rte er seine Bedeutung f?r ihn und wie er um jedes gefeilscht hatte. Er hob sich seinen kostbarsten Fund bis zum Schluss auf. Als er langsam in seine kleine Tasche griff, zog er vorsichtig eine lange, abgenutzte goldene Kette hervor, an dem ein ebenso abgenutztes goldenes Kreuz hing. W?hrend er es hochhielt, damit wir es alle bewundern konnten, strahlte sein L?cheln, dass es praktisch ein ?TADA? ausrief. Mein Mutterherz h?pfte vor Freude. Dieses kostbare Kind Gottes hatte instinktiv den Eigenwert des abgetragenen Kreuzes erkannt. Ich umarmte ihn mindestens ein halbes Dutzend Mal, um mich mit ihm zu freuen, bevor ich sie alle ins Bett schickte.
Ein winziger Riss
Nicht lange nachdem sie in ihren Zimmern verschwunden waren, hallte ein langgezogener Schrei das Treppenhaus hinunter ?Maaaaaaaama?. Es folgte ein verzweifeltes Schluchzen, das bedeutete, dass etwas Schlimmes passiert war. Betend dass niemand verletzt war, hetzte ich die Stufen hoch, um Jimmy in seiner T?r stehend zu finden, mit dem Finger in die Ecke seines Zimmers deutend. ?Was ist? Was ist passiert? Wo ist das Problem?? Ich ratterte meine m?tterlichen Standardfragen herunter w?hrend ich den Raum nach m?glichen Antworten absuchte. Ich beugte mich hinunter, um zu h?ren, was ihn so sehr ersch?tterte. W?hrend er unter Tr?nen nach Luft schnappte, erkl?rte er mir, dass seine Kette durch seine Finger gerutscht und durch einen winzigen Riss in den Bodendielen gefallen war. Seine tr?nenverschmierten Augen fixierten mich, flehten mich an, seinen besonderen Schatz zu bergen. Ich fragte seinen ?lteren Bruder ob das stimmte und er best?tigte Jimmys Geschichte.
Plan A beinhaltete, mit einer Taschenlampe in das winzige Loch zu leuchten, in der Hoffnung, dass es schnurgerade hinunter gefallen war, wo ich es sehen konnte und dann herausfinden konnte, wie ich es herausholen w?rde. Aber kein Gl?ck. Zu Plan B wechselnd, suchte mein Mann die Werkzeuge zusammen und begann, die Dielen hochzustemmen. Obwohl wir alle den Bereich sorgf?ltig absuchten, war die Kette nirgends zu finden. W?hrend mein Mann die Bodendielen wieder befestigte, versuchte ich, meinen entt?uschten, m?den kleinen Jungen zu tr?sten.
Wir waren alle m?de und es war klar, dass wir an diesem Abend nichts mehr ausrichten konnten. Als wir jedoch das Gutenachtgebet mit den Jungs sprachen, kam mir eine Idee. Als ich ein Kind war, ungef?hr in Jimmys Alter, hatte ich ein Springseil, das mir sehr viel bedeutete. Irgendwie war es abhandengekommen und ich f?hlte mich sehr traurig und hilflos. Ich hielt inne und bat Gott, es f?r mich zu finden und es an einen bestimmten Ort zu legen, wo ich es am n?chsten Morgen finden konnte. Zu meiner Freude war es am n?chsten Tag dort. Gott hatte mein Gebet erh?rt und ich habe seitdem nie wieder aufgeh?rt zu beten und auf ihn zu vertrauen. (Lies diese Geschichte in meinem Artikel ?Just Like a Child? in der September/Oktober Ausgabe 2019 auf ShalomTidings.org)
Ich erinnerte mich und erz?hlte es den Jungs, und dann beteten wir auf die gleiche Weise, dass Gott Jimmy helfen m?ge. Jimmy bat Gott, die Kette in eine kleine Truhe auf seiner Kommode zu legen, in der er alle anderen wichtigen Sch?tze aufbewahrte. Wir beendeten den langen Tag mit diesem Gebet.
Zeitlose Sch?tze
Am n?chsten Morgen wachte ich durch einen weiteren langgezogenen Schrei auf. ?Maaaama!? Ich sammelte mich, schnappte meinen Bademantel, und die gleiche Liste an Fragen wie am vergangenen Abend ratterte durch meinen Kopf. Doch anstatt meinen Sohn weinend auf der T?rschwelle zu finden, sah ich Jimmy von einem Ohr zum anderen grinsen, und die abgenutzte Kette baumelte wieder aus seiner kleinen Hand. ?Hast du meine Kette letzte Nacht gefunden?? fragte er aufgeregt. Mir stockte der Atem. Ich kannte diese Frage! Ich hatte meiner Mutter vor vielen Jahren genau die gleiche Frage gestellt, als ich entdeckte, dass mein Springseil wieder aufgetaucht war. Ich wusste welche Auswirkung meine Antwort gleich auf meinen Sohn haben w?rde. Ich sch?ttelte langsam meinen Kopf und streckte meine Hand aus um Jimmys kleine Hand zu halten. ?Nein, Jimmy. Ich habe deine Kette nicht gefunden. Du hast Gott um Hilfe gebeten und er hat dein Gebet erh?rt.? Ich lie? meine Antwort f?r einige Momente in sein Herz sinken.
Mein Mann und mein anderer schl?friger Sohn tauchten fragend in der T?r auf: ?Was ist los?? Jimmy richtete dieselbe Frage an sie: ?Habt ihr meine Kette letzte Nacht gefunden?? Keiner konnte sich erkl?ren, wie die Kette in die kleine Schatztruhe gelangt war. Gott hatte Jimmy an jenem Abend besucht und es war f?r mich an der Zeit, die Lektion, die ich als Kind gelernt hatte, weiter zu geben.
?Jimmy, wenn wir zu Gott beten, h?rt er uns zu. Letzte Nacht als du Hilfe brauchtest und du Gott auf eine ganz besondere Art um Hilfe gebeten hast, hat Gott dich erh?rt und dir geholfen. Ich m?chte, dass du dich immer an diesen besonderen Moment erinnerst. Ich m?chte, dass du wei?t, dass du Gott IMMER um Hilfe bitten kannst, egal was du brauchst, oder wie alt du bist. Er wird dir immer helfen. Verstehst du?? Er sah auf sein kleines Kreuz hinunter und nickte. Die Wahrheit dar?ber, was gerade geschehen war, begann sich in ihm und uns allen zu verwurzeln. Keiner von uns hat diesen Tag vergessen und wir haben die Geschichte des kleinen Kreuzes an die Kinder weitererz?hlt, die nach Jimmy geboren wurden.
Wertvolles Erbe
Mein Mann und ich trafen schlie?lich die Entscheidungen, wie wir unsere Besitzt?mer unter unseren Kindern verteilen wollten. Sie m?gen nicht voll und ganz den finanziellen oder sentimentalen Wert unserer irdischen Besitzt?mer verstehen und das ist in Ordnung. Wenn ich mich an diese Geschichte erinnere, f?llt mir ein, was Gott in Mt 6, 19-20 sagt: ?Sammelt euch nicht Sch?tze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerst?ren und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Sch?tze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerst?ren und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.“ Gott sagt uns in der Bibel, keine Dinge auf dieser Erde zu sammeln, die verk?mmern und verrotten. Er sagt uns, unsere Sch?tze im Himmel aufzubewahren. Wir haben unseren Kindern das Wissen um die Wichtigkeit des Gebets und den Glauben an Gott, der ewigen Wert hat, vermacht.
Ich habe Frieden und Behaglichkeit gefunden in dem Wissen, dass wir unseren Kindern die Wichtigkeit einer engen, tiefen Beziehung zu Gott weitergegeben haben. Sie wiederum geben ihren Glauben und ihre Geschichten von Gott an ihre Familien weiter. Das Gebet weiterzugeben ist zu unserem immerw?hrenden Verm?chtnis und himmlischen Schatz geworden. Heute m?chte ich dich ermutigen. Es ist niemals zu sp?t, dein eigenes Verm?chtnis zu beginnen. Bete f?r deinen Glauben, um zu wachsen und dann gib deinen Glauben weiter an die Menschen, die Gott in dein Leben stellt. Gott segne euch, liebe Br?der und Schwestern.
Teresa Ann Weider hat der Kirche viele Jahre lang durch ihre aktive Beteiligung an einer Vielzahl von Diensten gedient. Sie lebt mit ihrer Familie in Kalifornien, USA.
Verwandte Artikel
Jun 01, 2021
Begegnung
Jun 01, 2021
?Ich wandle im Glauben, nicht im Sehen" kichert Mario Forte als er ein erstaunliches Lebenszeugnis teilt.
Ich wurde mit einem Glaukom geboren, sodass ich am Anfang meines Lebens nur ein Teil-
Sehverm?gen in meinem linken und gar keines im rechten Auge hatte. Im Laufe der Jahre habe ich mich mehr als 30 Operationen unterzogen - die erste als ich gerade einmal drei Monate alt war? Im Alter von sieben Jahren entfernten die ?rzte mein rechtes Auge in der Hoffnung, Sehverm?gen meines linken Auges zu erhalten. Als ich zw?lf Jahre alt war, wurde ich von einem Auto angefahren, als ich auf meinem Heimweg von der Schule die Stra?e ?berquerte. Als ich durch die Luft flog, dachte ich kurzfristig, dass ich Superman war. Ich schlug mit einem heftigen dumpfen Schlag auf und erlitt eine Netzhautabl?sung. Unter anderem bekam ich drei Monate schulfrei, um zu genesen und mich weiterer Operationen zu unterziehen, sodass ich die siebte Klasse wiederholen musste.
Alles ist m?glich
Als Kind war Blindheit normal f?r mich, denn ich kannte es nicht anders. Aber Gott gab mir Erhellung. Von einem sehr fr?hen Alter an, bevor ich irgendwelche Anleitungen bekam, sprach ich zu Gott wie mit jeder anderen Person, denn ich war so sehr daran gew?hnt mit Personen, die ich nicht sehen konnte, zu sprechen.
Ich kannte nur den Unterschied zwischen hell und dunkel, aber eines Tages wurde schlagartig alles schwarz ? als ob man das Licht ausschaltet. Obwohl ich seit ?ber drei?ig Jahren in totaler Dunkelheit lebe, gibt mir die Gnade Gottes den Mut, weiterzumachen. Nun ist es nicht das physikalische Licht, das ich sehe, sondern Gottes Licht in mir drin. Ohne ihn w?re ich nicht besser als ein St?ck Holz. Der Heilige Geist macht alles m?glich.
Manchmal vergessen Menschen sogar, dass ich blind bin, da ich mich im Haus herumbewegen kann, einen Computer bedienen und mich selbst versorgen kann. Das verdanke ich meinen Eltern, die mich stets ermutigt haben, Dinge selbstst?ndig in Angriff zu nehmen. Mein Vater war ein Elektriker, der mich mit zur Arbeit nahm, um mir zu helfen, sein Gewerbe zu verstehen. Er brachte mich sogar dazu, Steckdosen und Schalter zu installieren. Er lehrte mich, logisch zu denken, sodass ich mich anpassen und improvisieren konnte, wenn Dinge schief liefen. Meine Mutter s?te mit ihrer warmherzigen und liebevollen Art die Basis f?r meinen Glauben. Sie stellte sicher, dass wir jeden Tag? gemeinsam den Rosenkranz und den Barmherzigkeitsrosenkranz beteten, so verankerten sich diese Gebete in meinem Ged?chtnis.
Meine Eltern erm?glichten mir, erfolgreich einen IT Studiengang zu absolvieren. Mit ihrer Hilfe konnte ich mit den einzelnen Dozenten in Kontakt treten, um die Kursunterlagen vor Semesterbeginn zu erhalten. Dann konnten wir in die B?cherei gehen, um alle relevanten Materialien zu besorgen, sodass die Royal Blind Society sie f?r mich umschreiben konnte.
Eine h?here Berufung
Als Teenager machte ich bemerkenswerte Erfahrungen, wie Gott mich rief. Zu dieser Zeit hatte ich noch etwas Sehverm?gen in meinem linken Auge. Eines Tages, w?hrend ich in der Kirche
betete, war der Hauptaltar pl?tzlich von einem intensiven Licht erhellt und eine innere Stimme sprach z?rtlich: ?Komm, komm zu mir.? Dies geschah drei Mal. Seitdem sp?re ich seine Hand, die mich mit Liebe und Gnade sch?tzt, was ich nicht verdiene.
Dieser Ruf f?hrte mich zu der ?berlegung, ob es mir m?glich w?re, ein Priester oder Diakon zu werden. Es erwies sich als unrealistisch, aber mein Theologiestudium vertiefte meinen Glauben. Ich begann, eine Andacht zum Barmherzigen Jesus in einer charismatischen Gebetsgruppe zu leiten, mit Unterst?tzung des Pfarrers. Trotz aller R?ckschl?ge, die ich erlitten habe, bin ich dankbar, dass ich dem Herrn dienen kann und f?r die Menschen, die ich durch die Veranstaltungen, die ich organisiere, getroffen habe ? bei den Barmherzigkeitsabenden, der Nachtanbetung und bei 40 Tage f?r das Leben. Sie haben mir auch nach dem Tod meiner Eltern, meiner Schwester und meiner Nichte geholfen. Sie sind meine Familie geworden und helfen mir w?chentlich mit h?uslichen Aufgaben und besonderem Transportbedarf.
Tief in meinem Herzen
Das tragischste Ereignis in meinem Leben war nicht der Mangel meines Sehverm?gens, sondern der Verlust meiner engsten Angeh?rigen, sodass ich besonders dankbar bin, dass diese Freunde mich zum Friedhof begleiten, um ein Mahl an den Grabst?tten meiner Lieben zu haben und den Rosenkranz der G?ttlichen Barmherzigkeit f?r ihre Seelen zu beten. Ich versuche, mich auf das Positive zu konzentrieren - auf das, was ich habe, nicht das, was mir fehlt. Ich bin bestrebt, das Beste was ich kann zu tun, um Gottes Gebot der Liebe auszuf?hren. Jeden Tag bin ich entschlossen, Gottes Willen an erste Stelle zu setzen und das Evangelium in die Tat umzusetzen.
Der Heilige Paulus sagt: ?Denn als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende.? (2 Kor 5,7) Ich scherze oft, dass ich das im wahrsten Sinne des Wortes tue. Dieser kleine Vers spricht B?nde. Wir werden die Fr?chte unserer Arbeit in diesem Leben nicht sehen. Es ist solch eine Freude in Gottes Weinberg zu arbeiten. Jesus litt und starb f?r mich. Jeder einzelne kann das sagen. Jeder, der ihn kennenlernen m?chte, kann kommen und den Herrn empfangen. Ich gebe dem Herrn Lob und Preis, dass er uns die M?glichkeit gegeben hat, seine herrliche Pr?senz in unserem Sein zu haben. Sein lebendiges Wort kann uns mit der Hoffnung auf Auferstehung beleben, sodass wir jeden Tag in seiner Gegenwart leben und sein Gebot der N?chstenliebe ausf?hren k?nnen. In meinem Herzen singe ich Halleluja!
O ewiger Gott, dessen Barmherzigkeit unergr?ndlich und dessen Schatz des Erbarmens unersch?pflich ist, schau gn?dig auf uns und vermehre in uns Deine Barmherzigkeit, damit wir in schweren Zeiten nicht verzweifeln und nicht mutlos werden, sondern uns mit gro?em Vertrauen Deinem heiligen Willen ergeben, der die Liebe und das Erbarmen selber ist.
Jun 01, 2021
Begegnung
Jun 01, 2021
Entdecke ein kraftvolles Gebet, das nur 7 Minuten dauert und die T?r der Barmherzigkeit ?ffnet
Es war ein warmer, milder Tag. Das Moos, das von den massiven Wassereichen in unserem Vorgarten hing, wehte hernieder und verunreinigte den Rasen. Ich hatte gerade in den Briefkasten geschaut, als Lia, eine meiner besten Freundinnen, in die Einfahrt fuhr. Sie eilte herbei, und ich konnte ihrem Gesichtsausdruck ansehen, dass sie extrem aufgeregt war.
?Meine Mutter ist vorgestern ins Krankenhaus gekommen. Ihre Krebszellen haben sich von der Lunge auf ihr Gehirn ausgebreitet?, sagte Lia.
Lias sch?ne braune Augen gl?nzten von den Tr?nen, die ihr ?ber die Wangen liefen.
Sie so zu sehen, war herzzerrei?end. Ich nahm ihre Hand.
?Kann ich mit dir zu ihr gehen?? fragte ich.
?Ja, ich fahre heute Nachmittag hin?, sagte sie.
?Okay, ich treffe dich dann dort?, best?tigte ich.
Als ich das Krankenhauszimmer betrat, stand Lia am Bett ihrer Mutter. Ihre Mutter schaute zu mir hoch, ihr Gesicht war schmerzverzerrt.
?Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich heute zu dir gekommen bin", sagte ich.
?Nat?rlich. Es ist sch?n, dich wiederzusehen", entgegnete sie.
?Hast du etwas von deinem Priesterfreund geh?rt?? fragte sie mit schwacher, aber freundlicher Stimme.
?Ja, wir sprechen ab und zu?, antwortete ich.
?Ich bin so froh, dass ich ihn damals sehen konnte?, sagte sie.
Lia und ich waren Teil einer Rosenkranzgruppe gewesen, die sich w?hrend der Zeit, als ihre Mutter erstmals ihre Diagnose erhielt, jede Woche zum Gebet traf. Ein Priester, der f?r seine geistlichen Gaben bekannt war, war zu einem unserer Treffen gekommen und wir waren begierig darauf, dass er mit uns betete und uns die Beichte abnahm.
Lias Mutter war katholisch erzogen worden, aber als sie heiratete, entschied sie sich, sich in die Familie ihres Mannes einzuf?gen und seinen griechisch-orthodoxen Glauben anzunehmen. Doch im Laufe der Jahre f?hlte sie sich in beiden Glaubensgemeinschaften immer weniger zu Hause. Besorgt dar?ber, dass ihre Mutter so viele Jahre von der Kirche und den Sakramenten entfernt war, lud Lia sie zu unserer Rosenkranzgruppe ein, damit sie unseren besonderen Priester kennenlernen konnte.
Erst als der Priester schon wieder am Gehen war, kam Lias Mutter endlich durch die Hintert?r spaziert. Lia zeigte mir ein erleichtertes L?cheln. Ihre Mutter und der Priester unterhielten sich etwa zwanzig Minuten lang allein. Sp?ter rief Lia an, um mir zu sagen, dass ihre Mutter st?ndig davon sprach, wie nett und liebevoll der Priester zu ihr gewesen war. Sie erz?hlte Lia, dass er ihr nach dem Gespr?ch die Beichte abgenommen hatte und sie mit Frieden erf?llt war.
Jetzt, als sie im Krankenhausbett lag, sah sie nicht mehr wie sie selbst aus. Die Farbe ihrer Haut und der Blick in ihren Augen verrieten die Verw?stungen einer lange fortschreitenden Krankheit.
?W?rdet ihr mit mir beten?? fragte ich. ?Es gibt ein spezielles Gebet, das man den Barmherzigkeits-Rosenkranz nennt. Es ist ein kraftvolles Gebet, das Jesus einer Nonne namens Schwester Faustina gab, um seine Barmherzigkeit in der Welt zu verbreiten. Es dauert etwa sieben Minuten und eines der Versprechen zu diesem Gebet ist, dass diejenigen, die es beten werden, durch die T?r der Barmherzigkeit und nicht des Gerichts gehen werden. Ich bete es oft?, sagte ich.
Lias Mutter schaute mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an.
?Wie kann das wahr sein?? fragte sie.
?Was meinst du?? sagte ich.
?Willst du mir sagen, dass ein hartgesottener Verbrecher, wenn er dieses Gebet Minuten vor seinem Tod betet, durch die T?r der Barmherzigkeit und nicht des Gerichts geht? Das scheint mir nicht richtig zu sein?, sagte sie.
?Nun, wenn sich ein hartgesottener Verbrecher tats?chlich die Zeit nimmt, es mit aufrichtigem Herzen zu beten, dann muss es f?r ihn Hoffnung geben, trotz allem, was er getan hat. Wer kann schon sagen, ob und wann sich das Herz f?r Gott ?ffnet? Ich glaube, wo Leben ist, da ist auch Hoffnung.?
Sie starrte mich eindringlich an.
Ich fuhr fort. ?Wenn dein Sohn ein hartgesottener Verbrecher w?re, w?rdest du ihn nicht lieben, obwohl du seine Verbrechen hasst? W?rdest du nicht st?ndig auf seinen Sinneswandel hoffen, wegen der gro?en Liebe, die du f?r ihn empfindest??
?Ja?, sagte sie schwach.
?Gott liebt uns viel mehr, als wir unsere Kinder jemals lieben k?nnten, und er ist immer bereit, mit seiner Barmherzigkeit in jedes Herz einzudringen. Er wartet geduldig und mit gro?em Verlangen auf diese Momente, weil er uns so sehr liebt.?
Sie nickte.
?Das macht Sinn. Ja, ich werde mit euch beten?, sagte sie.
Wir drei beteten also zusammen den Barmherzigkeits-Rosenkranz, unterhielten uns noch ein paar Minuten und dann ging ich.
Sp?ter am Abend rief mich Lia an.
?Die Krankenschwester meiner Mutter rief an, um mir mitzuteilen, dass meine Mutter, gleich nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte, das Bewusstsein verloren hat.?
Wir trauerten gemeinsam, beteten und hofften auf die Genesung ihrer Mutter.
Lias Mutter starb ein paar Tage sp?ter.
In der Nacht, in der sie starb, hatte ich einen Traum. In meinem Traum ging ich in ihr Krankenhauszimmer und fand sie aufrecht im Bett sitzend, in einem wundersch?nen roten Kleid. Sie strahlte voller Leben und Freude und l?chelte breit von einem Ohr zum anderen. In der Nacht der Totenwache, als ich mich ihrem Sarg n?herte, um ihr die letzte Ehre zu erweisen, war ich verbl?fft, sie in einem roten Kleid vorzufinden! Ein Schauer lief mir ?ber den R?cken. Ich war noch nie bei einer Totenwache gewesen, bei der die Verstorbene ein rotes Kleid trug. Es war h?chst unkonventionell und v?llig unerwartet. Nach der Beerdigung schnappte ich mir Lia und zog sie zur Seite.
?Was hat dich dazu bewogen, deiner Mutter ein rotes Kleid anzuziehen?? fragte ich.
?Meine Schwester und ich haben es besprochen und beschlossen, dass wir Mama ihr Lieblingskleid anziehen w?rden. Meinst du, wir h?tten es nicht tun sollen?? fragte sie.
?Nein, ich meine etwas anderes. In der Nacht, in der deine Mutter starb, tr?umte ich, dass ich in ihr Krankenhauszimmer kam und sie aufrecht sitzend und breit l?chelnd vorfand ... und sie trug ein rotes Kleid!? sagte ich. Lias Kinnlade fiel herunter und ihre Augen weiteten sich.
?Was? Unm?glich?, sagte sie.
?Doch, doch?, beharrte ich.
Mit Tr?nen auf den Wangen sagte Lia: ?Du und ich waren die letzten Menschen, die sie gesehen hat, bevor ihr Gehirn abgeschaltet hat. Und das bedeutet, dass ihre letzte Tat das Gebet zur g?ttlichen Barmherzigkeit war!? Ich nahm Lia in den Arm und umarmte sie.
?Ich bin so dankbar, dass du an diesem Tag mit mir gekommen bist und wir mit meiner Mutter gebetet haben, und dass ich bei ihr sein konnte, bevor sie ihr Bewusstsein verlor?, sagte sie.
?Ich kann es nicht fassen, dass du sie in deinem Traum so gl?cklich und in einem roten Kleid gesehen hast.? Ich glaube, Jesus will uns damit sagen, dass sie wirklich durch die T?r der Barmherzigkeit gegangen ist?, sagte sie.? ?Ich danke dir, Jesus.?
?Amen?, sagte ich.
Jun 01, 2021
Engagieren
Jun 01, 2021
Betest du f?r deine Lieben? Hier ist eine Geschichte, die dir Hoffnung macht
Erst gestern
Ich erinnere mich, als w?re es gestern gewesen ? ich sa? mit meinem zuk?nftigen Schwiegervater nach einem Festtagsessen in einem schwach beleuchteten Wohnzimmer. Es war das erste Mal, dass ich die Eltern meines Freundes getroffen hatte, und ich war merklich nerv?s. Die Familie hatte sich nach dem Essen zerstreut und Harry und mich zum Smalltalk am Kamin zur?ckgelassen. Ich hatte schon so viel ?ber ihn geh?rt und freute mich auf diese Gelegenheit, mich mit ihm zu unterhalten. Harry war ?berlebensgro? und hatte einen unglaublichen Sinn f?r Humor. Er war der Vater von sechs Kindern ? flei?ig, ein Rekordhalter im Reiten und ein Veteran einer milit?rischen Eliteorganisation. Ich war mit seinem ?ltesten Sohn zusammen.
Ich hatte ihn schon lange bevor ich ihn traf bewundert, und hoffte, einen guten Eindruck zu machen. Auch ich stammte aus einer gro?en Familie und war eine gl?ubige Katholikin ? etwas, von dem ich hoffte, dass er es positiv sehen w?rde. Ich wusste, dass Harry in der katholischen Kirche aufgewachsen war, aber sie verlassen hatte, lange bevor er heiratete und eine Familie gr?ndete. Das machte mich neugierig und ich wollte mehr wissen ? verstehen, warum. Was k?nnte ihn dazu gebracht haben, diesen Glauben zu verlassen, den ich selbst als Teenager so sehr liebte? Als das Thema Religion schlie?lich im Gespr?ch aufkam, erz?hlte ich ihm aufgeregt von meiner Hingabe an den Glauben. Seine Reaktion war unerwartet und herzzerrei?end. Nonchalant, fast kalt, erkl?rte er, dass er einmal katholisch war ? sogar Messdiener ?, aber jetzt sei er sich nicht sicher, ob er sich ?berhaupt noch an das Vaterunser erinnern k?nne. Ich wollte darauf antworten, ohne respektlos zu klingen, und erw?hnte leise, wie traurig das sei - und ich f?hlte es tief in mir. Dieses Gespr?ch hinterlie? einen Eindruck bei mir und ich bewahrte diese Erinnerung gut auf.
Schimmernde Lichter
Jahre vergingen, und mein Mann und ich hielten Harry ganz nahe im Gebet ? in der Hoffnung, dass er eines Tages zum Glauben zur?ckkehren w?rde. Harry war bei meiner Hochzeit mit seinem Sohn in der katholischen Kirche dabei. Er war bei den Feiern der Sakramente f?r unsere Kinder dabei, und er war sogar an dem Tag dabei, als sein eigener Sohn den katholischen Glauben annahm.
Ich konnte meine Freudentr?nen nicht zur?ckhalten, als ich bei der Taufe meines Mannes dabei war.?? In diesem Moment, kam wieder die Erinnerung an mein Gespr?ch mit seinem Vater, zehn Jahre zuvor, hoch und ich f?hlte, wie ein klein wenig Wut in mir hochkam ? Wut dar?ber, dass der Vater meines Mannes ihn um eine glaubenserf?llte Erziehung betrogen hatte. Mein Mann wollte mehr f?r seine eigenen Kinder. Er hatte nicht nur die Erziehung unserer Familie im katholischen Glauben unterst?tzt, er selbst sp?rte eine innere Sehnsucht nach mehr. Seine Einweihung in die katholische Kirche war ein wunderbares Beispiel f?r seinen eigenen tiefen Glauben und sein festes Vertrauen.
Ich sah ?ber die Jahre hinweg kleine Funken des Glaubens in Harry, und ich glaubte immer, dass tief in seinem Herzen noch eine ?berzeugung vergraben war. Als bei meinem Mann Krebs diagnostiziert wurde, erz?hlte mir mein Schwiegervater im Vertrauen, dass er f?r ihn zur Mutter Gottes betete, da er immer eine tiefe Verehrung f?r sie gehabt hatte. Das war etwas, was er noch nie jemandem gesagt hatte, und er vertraute es mir an. Ich f?hlte ein echtes Gl?cksgef?hl in dem Wissen, dass diese Hingabe, auch wenn unsichtbar, immer noch da war. Optimistisch fuhren mein Mann und ich fort, f?r Harrys volle R?ckkehr zum Glauben zu beten.
Ein unbezahlbares Geschenk
Das Jahr 2020 war f?r viele grausam, und mein lieber Schwiegervater war eines seiner Opfer. Nach einem schweren Sturz wurde er in eine Rehabilitationseinrichtung gebracht, wo er wochenlang keinen pers?nlichen Kontakt hatte. Seine Gesundheit begann zu schwinden, und dieser starke, lebendige Mann begann zu schrumpfen ? sowohl in der Statur als auch im Licht ? da auch der Ansatz der Demenz deutlich geworden war. Mein Mann beschloss, die Chance zu ergreifen und seinen Vater zu fragen, ob er den Besuch eines katholischen Priesters w?nsche. Zu unserer v?lligen ?berraschung stimmte er eifrig zu ? und bat mich, ihm eine Kopie des Vater Unsers zu geben, um sein Ged?chtnis aufzufrischen. Wieder kam mir sofort mein Gespr?ch mit ihm als Teenager in den Sinn, aber dieses Mal f?hlte ich Aufregung und Hoffnung.
In den folgenden Tagen begleitete mein Mann einen Priester zu seinem Vater nach Hause, da seine Mobilit?t nun eingeschr?nkt war. Harry nahm vertrauensvoll am Bu?sakrament teil und nahm das Angebot der Heiligen Kommunion von seinem eigenen Sohn an. Diese beiden Sakramente zum ersten Mal seit fast sechzig Jahren zu empfangen, war ein unbezahlbares Geschenk. Harry empfing auch die Krankensalbung, und diese kostbaren Sakramente gaben ihm unbestreitbar die Gnade, seine letzten Wochen in Frieden zu verbringen.
In seinen letzten Tagen brachte ihm sein Sohn einen Rosenkranz und betete ihn zusammen mit unseren Kindern an seinem Bett ? wissend, dass Harry nun auf dem schmalen Grat zwischen diesem und dem n?chsten Leben wandelte. Als ein hingebungsvolles Kind der Gottesmutter schien dies ein passender Abschied zu sein. Harry entschlief bald darauf friedlich, und unsere Herzen werden f?r immer mit Dankbarkeit gegen?ber unserem barmherzigen Gott und der Gottesmutter daf?r erf?llt sein, dass sie Harry zum Glauben zur?ckgebracht haben, bevor er von uns ging. Zu wissen, dass Harry im Frieden mit den himmlischen Engeln ist, ist ein gro?er Trost f?r uns. Es mag ihn Jahrzehnte gekostet haben, es anzuerkennen, nach Jahren unaufh?rlicher Gebete und einem letzten Chancenangebot seines liebenden Sohnes ? aber sein Glaube war da. Er war immer da.
Von: Mary Therese Emmons
Mehr
Jun 01, 2021
Evangelisieren
Jun 01, 2021
Der ROSENKRANZ ist ein intimes spirituelles Gespr?ch, das du mit der Heiligen Jungfrau Maria und Gott f?hrst, um deine ?ngste, deine Bed?rfnisse und W?nsche vorzutragen. Der Rosenkranz gibt DIR die spirituelle Kraft, alles, was du im Leben erreichen willst, zu verwirklichen und das Unm?gliche zu schaffen.
Dieses meditative geistliche Gespr?ch kannst du jederzeit und ?berall durchf?hren, wo du hingehst. Du kannst es in einer Gruppe oder alleine beten. Du kannst den Rosenkranz mit deinen Kindern, mit deinem Ehepartner oder der Person, mit der du zusammen bist und mit Freunden beten. Du kannst es zu einer Familienangelegenheit machen. Du kannst den Rosenkranz auch beim Kochen, beim Autofahren, in ?ffentlichen Verkehrsmitteln, beim Warten in der Schlange oder unter der Dusche beten. Es gibt keine Grenzen, wo du den Rosenkranz beten kannst.
Jedes Mal, wenn du den Rosenkranz betest, wirst du geistlich gest?rkt, bekommst mehr Heilung, mehr Zuversicht, mehr Inspiration, mehr wundersame Ver?nderungen in deinem Leben, mehr spirituelles Bewusstsein und mehr g?ttliche Gnaden in deinem Leben. JA ? der Rosenkranz hat WUNDERBARE KRAFT!
Das Beten des Rosenkranzes gibt dir Frieden f?r dich selbst und f?r die Welt, und er bringt dir und deiner Familie ein h?heres Ziel, Kraft, Sieg, Heilung, Wunder, Gelassenheit, Klarheit, Entschlossenheit, Vision, Einheit und Harmonie. Mehr Segen kann in dein Leben kommen, wenn du den Rosenkranz betest!
Jedes Mal, wenn du den Rosenkranz betest, wird deine Seele mit neuer Hoffnung, Inspiration, Energie und Heilung aufgef?llt. Ich bin ein Zeugnis daf?r. Jedes Ave Maria ist ein Moment der Gnade, ein Moment der Barmherzigkeit, ein Moment der Heilung, ein Moment der Hoffnung, ein Moment der Dankbarkeit, ein Moment der Demut und ein Moment der Hingabe.
Wann immer du Zweifel hast oder auf ein Hindernis beim Erreichen deiner Ziele st??t; jedes Mal, wenn du dich einsam, deprimiert oder ?ngstlich f?hlst; jedes Mal wenn du dich schikaniert, zur?ckgewiesen oder schlecht f?hlst, als ob die ganze Welt gegen dich ist, bete den Rosenkranz inbr?nstig mit Glauben und Liebe in deinem Herzen, um deinen Geist, K?rper und deine Seele zu st?rken. Dieses spirituell erm?chtigende Werkzeug wird dich ermutigen, dich selbst nicht aufzugeben.
Benutze den Rosenkranz, um pers?nliche Bitten vorzubringen und f?r die Bed?rfnisse anderer und der Welt zu beten, besonders f?r Heilung. In diesem Raum der Kontemplation und des Gebetes, w?hrend du Gott und der Heiligen Jungfrau Maria deine Dankbarkeit f?r die Ereignisse des Evangeliums darbringst, kannst du die geistige F?hrung erhalten, die du brauchst.
Wenn du den Rosenkranz nicht kennst, ist das die Chance, seine Kraft zu entdecken und auszuprobieren! Der Rosenkranz ist eines der gr??ten Verm?chtnisse, das du deinen Kindern hinterlassen kannst und ein fantastisches Geschenk, das du mit deiner Familie und deinen Freunden teilen kannst.
Jan 28, 2021
Evangelisieren
Jan 28, 2021
Bist du heute aufgewacht, um ein mittelm??iges Leben zu f?hren? Du bist zu Gr??erem, Besserem und H?herem berufen!
Zeichen und Wunder
?Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch gr??ere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.? Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.? (Joh 14,12-14)
Ja, du hast das richtig gelesen: Jesus Christus sagte uns, wir w?rden gr??ere Dinge tun als er! Gr??ere Dinge als Gott, der Fleisch annahm und unter uns wohnte! K?nnen wir das wirklich annehmen? Hat Jesus das w?rtlich gemeint? Wie sollen wir das verstehen? Gr??eres als die Heilung von Auss?tzigen, Blinden oder Tauben? Noch Gr??eres als die Auferweckung von Toten? K?nnte es sein, dass Jesus meinte, dass wir die gleichen Werke, die er tat, buchst?blich auch vollbringen w?rden, aber zahlenm??ig gr??er, da er davor stand, zu seinem Vater aufzusteigen? Glauben wir wirklich, dass die Zeichen, von denen Jesus uns sagte, sie w?rden ?die Gl?ubigen begleiten?, buchst?blich f?r einen jeden von uns sein k?nnten, als er sagte: ?Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie D?monen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder t?dliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die H?nde auflegen, werden gesund werden.? (Mk 16,17-18)
Seit einigen Jahren arbeite ich ehrenamtlich f?r eine ?rtliche Wohlt?tigkeitsorganisation in meiner Heimatstadt Manchester in England, wo verschiedene christliche Ortsgemeinden unterschiedlicher Konfessionen abwechselnd in jeder Nacht der Woche obdachlose Asylsuchende ?aufnehmen und ihnen ein Bett f?r die Nacht, Essen am Abend und Fr?hst?ck am Morgen vor ihrer Abreise geben. Am Samstagabend war die katholische Kirche im Stadtzentrum an der Reihe, die ich besuchte. Ich wurde oft damit gesegnet, Teil des ?bernachtungsteams sein zu d?rfen, ?ber Nacht bei ihnen zu sein und Mahlzeiten auszuteilen. Es war einfach ein unbeschreiblicher Segen, Zeit mit diesen wunderbaren M?nnern zu verbringen. Viele von ihnen waren Muslime.
Chaostheorie
Im Laufe der Jahre gab es viele Wunder. Eines davon sticht besonders hervor, und zwar auf eine ?bernat?rliche Weise. Die Nacht begann, wie ?blich, als ich mit einem anderen Freiwilligen, einem guten Freund von mir, aufbrach, um die M?nner abzuholen. Als wir die Glocke l?uteten und das Geb?ude betraten, wurde ich von einer Dame empfangen, die mir ein St?ck Papier mit einem Namen darauf gab. Sie sagte mir, es sei der Name eines Mannes, der zuvor von der Polizei im Vollrausch von der Stra?e hergebracht worden war, weil er Drogen genommen hatte. Obwohl sie mir versicherte, dass es ihm jetzt gut ginge, nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, war ich damit nicht gl?cklich und bat darum, den Mann selbst zu sehen. Als wir uns trafen, schaute ich ihm in die Augen und ich sah eine solche Finsternis. Ich f?hlte mich sofort abgesto?en, also sagte ich ihm, dass er in dieser Nacht leider nicht bei uns bleiben d?rfte. Das war schwierig, denn ich wusste, dass es f?r ihn eine Nacht auf der Stra?e bedeutete, aber es war eindeutig nicht das Richtige f?r ihn, mitzukommen und bei uns zu bleiben. Ich erkl?rte ihm, dass wir dar?ber informiert worden waren, dass er Drogen genommen hatte, dass auch Frauen unter unserem Schutz standen und dass wir auch an die anderen M?nner denken mussten.
Wir konnten nicht einen Mann babysitten und den Rest vernachl?ssigen. Obwohl er darauf bestand, dass es ihm gut ginge, sagte ich ihm traurig, dass es ihm nicht m?glich w?re, an diesem Abend bei uns zu bleiben, weil die Wohlt?tigkeitsorganisation eine Null-Toleranz gegen?ber Drogen verfolgte. Er fing an zu schreien und zu schw?ren, dass er trotzdem kommen w?rde, aber ich sagte ihm, dass er ohne uns nicht reingelassen w?rde. W?hrend er in die Nacht hinausst?rmte, brach in einem anderen Teil des Raumes ein Kampf zwischen zwei M?nnern aus. Es war von Anfang an ein Chaos! Konsequenterweise musste ich nun einem zweiten Mann mitteilen, dass er nicht mit uns kommen durfte. Auch das kam nicht gut an. Ich sicherte ihm unsere Gebete zu, aber das war wohl zu wenig Trost f?r einen Mann, der bereits w?tend, aufgebracht und h?chstwahrscheinlich berauscht war.
Gott beraten?
Als wir zusammen weggingen, kamen die anderen M?nner, um mir die Hand zu sch?tteln und mir daf?r zu danken, dass ich den beiden M?nnern nicht erlaubt hatte, sich uns anzuschlie?en, da sie beide ihnen jede Nacht viele Probleme bereitet hatten. Sie waren erleichtert und so dankbar f?r eine ruhige Nacht. Als wir weitergingen, sahen wir mitten auf der Stra?e einen Polizeiwagen mit blinkenden Lichtern. Ein Polizeibeamter gab den Befehl, dass alle stehenbleiben mussten, und streckte die Arme aus, um die Leute von einem Mann fernzuhalten, der bewusstlos auf dem Boden lag. Ein anderer Polizist kniete neben diesem nieder und pr?fte seinen Puls am Hals, da der Mann aufgeh?rt hatte zu atmen. Mir wurde schnell klar, dass es sich um jenen ersten muslimischen Mann handelte, der Minuten zuvor davongest?rmt war. Sofort schl?pfte ich unter den ausgebreiteten Armen des Polizisten hindurch, kniete mich neben dem Mann nieder und legte ihm meine H?nde auf.
?Was soll das?? schrie der Polizist, aber ich bestand darauf, dass ich f?r den Mann beten m?sse. Sofort rief ich zum Herrn: ?Du hast dieser Welt am Anfang der Zeit Leben eingehaucht, hauche diesem Mann Leben ein. Jesus, du hast deinen Freund Lazarus aus dem Grab gerufen, bitte erwecke diesen Mann jetzt.? Ich z?gerte kurz, als ich mir dachte: ?F?r wen halte ich mich, Gott mit irdischen Worten zu beraten? Es ist Gott, zu dem ich da rede.? Wie unzul?nglich waren meine menschlichen Worte. Sie kamen nat?rlich aus meinem Herzen. Dann begann ich zu beten, indem ich die ?bernat?rliche Gabe des Heiligen Geistes einsetzte, mit der ich gesegnet bin - die Gabe, in Zungen zu beten. (1 Kor 12,1-11; 1 Kor 14,1-5)
Als mein Herz sang
Der heilige Paulus sagt uns: ?So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch f?r uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen k?nnen. Und Gott, der die Herzen erforscht, wei?, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, f?r die Heiligen ein.? (R?m 8,26-27) Ich habe keine Ahnung, wie lange ich dort kniete und betete, aber pl?tzlich rief der Polizist, der den Puls pr?fte, aus: ?Ich kann einen Puls f?hlen!? Mein Herz sang. Ich f?hlte mich beschwingt und konnte nicht aufh?ren, Jesus zu danken. Augenblicke sp?ter traf ein Krankenwagen ein. Es war ein Segen zu sehen, wie der Herzmonitor den Herzschlag auf dem Bildschirm anzeigte. Wieder dankte und lobte ich Jesus in v?lliger Ehrfurcht und Verwunderung.
Ich hatte meine Umgebung v?llig vergessen, als ich rein instinktiv gehandelt hatte. Ich glaube, dass es Gott war, der mich so unverz?glich an die Seite dieses Mannes gedr?ngt hatte. Als ich aufstand, merkte ich, dass sich eine gr??ere Menschenmenge versammelt hatte. Wieder wurde ich mit Handschlag von den Asylanten begr??t und bedankt, dass ich offen genug war, um f?r diesen Mann zu beten.
Einige Wochen sp?ter arbeitete ich wieder ehrenamtlich in der Schlafunterkunft, als ein anderer muslimischer Mann mit einem breiten L?cheln auf dem Gesicht auf mich zukam. Er war ganz begierig darauf, mir von diesem Mann zu erz?hlen, f?r den ich gebetet hatte. Er erz?hlte mir, dass der Mann seit seiner Ankunft in England vor drei Jahren trink- und drogens?chtig gewesen sei. Als er ihn nun vor einigen Tagen traf, war er nicht mehr trink- und drogens?chtig; er war in eine eigene Wohnung gezogen und schlief nicht mehr auf der Stra?e. Ich war wieder einmal erstaunt und lobte Gott. Doch damit war der Herr noch nicht am Ende. Inmitten dieses sch?nen Moments konnte ich einen tiefen Schmerz in diesem Mann, der vor mir sa?, wahrnehmen. Ich durfte ihm das Evangelium verk?nden und wir beteten zusammen. Wir haben einen Gott, der nie aufh?rt, Segen auszusch?tten.
Gott ist in der Tat gro?!
Wir m?ssen Glauben haben. Jesus sagt uns, dass das kleinste Samenkorn des Glaubens ausreicht, um Berge zu versetzen (Mk 11,22-25), und dass ?mit Gott alle Dinge m?glich sind? (Mt 19,26). Unser dreieiniger Gott, der Sch?pfer, der Erl?ser und der Heiligmacher; Vater, Sohn und Heiliger Geist leben in jedem getauften christlichen Gl?ubigen. Daran m?ssen wir wirklich glauben und es leben. ?Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit? (Hebr 13,8) und seine Worte sind ?Geist und Leben? (Joh 6,63).