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Mai 25, 2021 360 Emily Shaw, Australien

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5 Wege, mutig weiterzumachen

M?chtest du die Welt ver?ndern? Hier sind ein paar praktische Tipps!

Der Dozent f?r Kirchengeschichte an unserem ?rtlichen Priesterseminar bat seine Seminaristen im ersten Jahr, das beste Jahr in der Geschichte der Kirche zu nennen. Die frischgebackenen Seminaristen, die gerade erst am Beginn ihrer Berufung standen, rutschten nerv?s auf ihren St?hlen herum.

Als jeder Vorschlag als falsch bewertet wurde, begannen sich die Seminaristen zu wundern, ob es sich um eine Fangfrage handelte. Schlie?lich gab der Dozent zu, dass es sich um eine Art Trick handelte, weil die Kirche nie eine perfekte ?ra erlebt hat.

Jedes Zeitalter brachte seine eigenen neuen Herausforderungen f?r die christlichen Gl?ubigen mit sich ? von brutaler Christenverfolgung, ?ber Skandale und Spaltungen in der Hierarchie, gef?hrlichen Ideologien und ketzerischen Lehren, bis zum S?kularismus der heutigen Zeit.

Die Kirche und ihre Gl?ubigen haben diese St?rme ?berstanden, zwar mit einigen Kratzern, doch niemals vollst?ndig besiegt. Inmitten dieser St?rme standen M?rtyrer, heilige M?nner und Frauen auf, und machten tapfer weiter. Auch wenn wir das Gef?hl haben, dass unsere heutige Zeit d?ster ist, dass unsere geliebte Kirche st?ndig angegriffen, verfolgt und in vielerlei Hinsicht verraten wird, k?nnen wir Trost in dem Wissen finden, dass die katholische Kirche all dem schon einmal widerstanden hat. Und sie wird es wieder tun.

Aber w?hrend wir uns bem?hen im Vertrauen durchzuhalten, k?nnen wir auch versuchen, die Welt um uns herum zu ver?ndern und einen Weg zu gehen, der zur Heiligung f?hrt. Wir werden vielleicht nie heiliggesprochen, aber wir k?nnen trotzdem Heilige werden und die Ewigkeit mit Gott verbringen. Hier sind einige einfache Anhaltspunkte f?r den Weg zur Heiligkeit:

1.?be das Gew?hnliche

Vielleicht versp?ren wir den Drang, etwas Heldenhaftes zu tun, f?hlen uns aber nicht in der Lage, den Glauben der Welt zu st?rken. Heldenhafte Taten f?r Christus sind nicht das, wozu die meisten von uns berufen sind. F?r die meisten von uns liegen die Berufung und das Apostolat viel n?her am eigenen Zuhause und haben einen viel kleineren Ma?stab. Der Heilige Thomas Morus, ein gro?er Verteidiger der Kirche und ihrer Lehren, verstand das gut. ?Die gew?hnlichen Handlungen, die wir jeden Tag zu Hause tun?, sagte er, ?sind f?r die Seele von gr??erer Bedeutung, als ihre Einfachheit vermuten l?sst.?

Es kann sehr wohl unser einfaches, allt?gliches Zeugnis f?r unseren Glauben sein, das andere beeinflusst und Samen in ihnen pflanzt, deren Fr?chte wir vielleicht nie zu sehen bekommen. Unsere H?user, Pfarreien und Gemeinschaften sind die Orte, an denen wir unseren Glauben kultivieren k?nnen, sowie den Glauben anderer und die allgemeine Gesundheit des Leibes Christi, der Kirche.

2.Verbinde dich mit dem Au?ergew?hnlichen

Das Leben im Glauben erscheint unserer s?kularen Gesellschaft radikal. Viele k?nnen das ?bernat?rliche nicht begreifen und ordnen die Religion dem Reich der Fantasie und der M?rchen zu. Aber ein authentisches katholisches Leben zu f?hren, wie es unseren individuellen Umst?nden entspricht, erfordert au?ergew?hnlichen Glauben und Vertrauen auf Gott und vor allem eine Liebe, die uns bef?higt, uns auf ihn zu verlassen. Mutter Angelica dr?ckte dies sehr pr?gnant aus, als sie sagte: ?Der Glaube sagt uns, dass Gott gegenw?rtig ist, wenn wir beten, und die Hoffnung sagt uns, dass er zuh?rt, aber nur die Liebe bringt uns dazu, weiter zu beten, wenn Dunkelheit, Langeweile und sogar Abscheu unsere Seelen erf?llen.?

Also, beten, vertrauen, lieben und wieder beten. Was wie eine routinem??ige spirituelle Handlung erscheinen mag, verbindet uns in Wahrheit mit dem Au?ergew?hnlichen – der erhabenen, ?bernat?rlichen Gegenwart unseres himmlischen Vaters, seines einzigen Sohnes, unseres Retters und Erl?sers, und des Heiligen Geistes, der uns mit den Gaben der Ehrfurcht und der Einsicht ausstattet.

3.?be dich in heiliger Hartn?ckigkeit

Niemand ist perfekt und wir sind alle anf?llig f?r S?nde, also ist es selbstverst?ndlich, dass wir Fehler machen. Tats?chlich werden wir wahrscheinlich eine Menge Fehler machen und oft die gleichen Fehler, immer und immer wieder. Aber es ist wichtig, dass wir nicht der Entmutigung nachgeben.

Der heilige Josemar?a Escriv? spornt uns an: ?Vergiss nicht, dass der Heilige nicht derjenige ist, der nie f?llt, sondern derjenige, der schnell wieder aufsteht, in Demut und heiliger Hartn?ckigkeit.? Wie hei?t es so sch?n? Aufstehen, Krone richten, weitermachen. Bleib dran und sei hartn?ckig, denn du wei?t, dass der Weg zur Heiligkeit es wert ist.

4.Heilige die Gesellschaft

?Heilige dich selbst und du wirst die Gesellschaft heiligen?, sagt der heilige Franz von Assisi. F?r mich war das immer leichter gesagt als getan, angesichts meiner s?ndigen menschlichen Natur und der enormen Gr??e der Aufgabe. Aber nur weil dies ein unrealistisches Ziel zu sein scheint, hei?t das nicht, dass wir es nicht erreichen k?nnen. Jesus sagt uns sehr deutlich, dass das, was f?r Menschen unm?glich ist, f?r Gott m?glich ist (vgl. Mt 19,26).

Bem?he dich, ein t?gliches Gebetsleben einzurichten und ihm treu bleiben. ?be die Tugenden und halte am Abend einen Tagesr?ckblick. Das wird dir helfen, dich selbst und deinen geistlichen Fortschritt besser zu verstehen.

5.Halte an der Hoffnung fest

Der Hl. Pater Pio ermutigte die Menschen immer wieder: ?Betet, hofft und sorgt euch nicht.? Unsere Welt ist nicht perfekt. Sie ist oft chaotisch und von Spannungen durchdrungen. Doch das soll unseren Geist nicht beunruhigen. Was Pater Pio ?ber die St?rme des Lebens sagt, ist sehr tr?stlich: ?Gott wird niemals zulassen, dass uns etwas geschieht, das nicht zu unserem gr??eren Wohl ist. Die St?rme, die um dich herum toben, werden zur gr??eren Ehre Gottes, zu deinem eigenen Verdienst und zum Heil vieler Seelen dienlich sein.?

Gib also die Hoffnung nicht auf, wenn du inmitten der St?rme deines Lebens und der St?rme dieser Welt stehst. Dies sind die Zeiten, in die Gott uns gestellt hat, und daraus folgt, dass es die Zeiten sind, die uns heilig machen k?nnen. Wir m?ssen nur tapfer weitermachen, bis wir eines Tages in Gottes himmlischem Reich zur Ruhe kommen.

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Emily Shaw

Emily Shaw ist eine ehemalige preisgekrönte Redakteurin der Australasian Catholic Press Association, die jetzt als Bloggerin für youngcatholicmums.com arbeitet und für Catholic-Link tätig ist. Als Ehefrau und Mutter von sieben Kindern lebt sie auf einer Farm im ländlichen Australien und genießt die geistliche Unterstützung ihrer örtlichen katholischen Gemeinde.

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