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Mrz 27, 2021 273 Steffi Siby

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Wahrer Erfolg

Was auch immer du tust: sei gut darin!

F?hlst du dich dem gewachsen?

Wir sind aufgerufen, ein Leben der Hoffnung, des Friedens und der Freude zu leben. Papst Johannes Paul II. hat einmal verk?ndet: ?Die Freude ist im eigentlichen Sinn der Grundton der christlichen Botschaft. Mein Wunsch ist, dass die christliche Botschaft allen, die ihr Herz daf?r ?ffnen, Freude bringen m?ge… Der Glaube ist unsere Quelle der Freude.?

Was w?re deine Antwort auf die Frage: ?Verk?ndet mein Leben eine Botschaft der Freude? Ist mein Glaube die Quelle meiner Freude??

Wenn wir ehrlich sind, m?ssen wir wahrscheinlich sagen, dass die Lebensumst?nde einem freudigen Leben oft in die Quere kommen. Und die Gegebenheiten waren in letzter Zeit sicherlich nicht g?nstig – die Pandemie hat einen jeden von uns nachteilig beeinflusst.

Positiv und hoffnungsvoll zu bleiben, kann schwierig sein. Mehr noch als die Umst?nde um uns herum, raubt uns jemand anderer die Freude: Wir selbst. Eine Hauptquelle des Ungl?cklichseins sind unsere eigenen negativen Gedanken und Selbstwahrnehmungen.

Wir sind alle Kinder Gottes – wertvoll und geliebt. Aber allzu oft vergessen wir das. Wir messen uns stattdessen an weltlichen Ma?st?ben. Einer dieser Ma?st?be ist Erfolg. Wahrscheinlich messen wir uns schon seit unserer Jugend mit dieser Messlatte. Uns wurde immer wieder gesagt, dass wir uns eine gute Karriere, ein gutes Gehalt, eine gute Ehe sichern m?ssen. Und was auch immer du tust: sei gut darin! Das scheint die durchschlagende Botschaft zu sein ? eine Botschaft, die uns das Gef?hl der Unzul?nglichkeit geben kann.

Wir sind darauf konditioniert worden, nach dem ?u?eren zu urteilen. Wir loben Menschen f?r ihre Leistungen, nicht f?r ihre Bem?hungen. Es sind die Ergebnisse, die z?hlen, sagt man uns. So k?nnen wir leicht ?bersehen, was wirklich wichtig ist.

Der Prophet Jeremia wurde von Gott berufen, das Volk Israel vor dem bevorstehenden Gericht zu warnen. Aber aus seinen eigenen Worten wissen wir, dass er keinen Erfolg hatte: ?Zu wem soll ich reden und wer wird mich h?ren, wenn ich mahne? Ihr Ohr ist ja unbeschnitten, sie k?nnen nichts vernehmen. Das Wort des Herrn dient ihnen zum Spott; es gef?llt ihnen nicht?. (Jer 6,10). Das Volk weigerte sich, auf Jeremia zu h?ren, und die F?hrer Israels lehnten ihn ab. Das Gericht, das er prophezeite, trat ein und Israel litt.

Wenn wir dies durch eine weltliche Linse betrachten, scheint Jeremias ganzes Werk nichts wert gewesen zu sein. Er zeigte jedoch eine bemerkenswerte Treue, sogar angesichts eines immensen Widerspruchs. Er war dem Willen Gottes gehorsam und das war es, was ihn erfolgreich machte.

Lass uns nun ein Beispiel aus der heutigen Zeit betrachten. Die heilige Mutter Teresa sagte bekanntlich: ?Gott hat mich nicht gerufen, um erfolgreich zu sein; er hat mich gerufen, um treu zu sein.?? Kannst du dir ein unserer Kultur gegens?tzlicheres Lebensmotto vorstellen?

Ich denke, die meisten Menschen w?rden zustimmen, dass Mutter Teresa ein sinnvolles und bewundernswertes Leben gef?hrt hat. Was machte ihr Leben sinnvoll und bewundernswert? Ihre Worte verraten es uns. Anstatt zu versuchen, in dem, was sie tat, erfolgreich zu sein, tat sie einfach das, was Gott von ihr verlangte. Ihr Fokus lag nicht auf sich selbst, sondern auf Gott. Das zeigt sich in ihrer bemerkenswerten Freundlichkeit und in der Art und Weise, wie sie Gott besonders in den schw?chsten und ?rmsten Mitgliedern der Gesellschaft sah.

Das Zeugnis von Jeremia und Mutter Teresa f?hrt uns zu einer wichtigen Erkenntnis: ?Gott sieht n?mlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz? (1 Sam 16,7).

Lassen wir uns also nicht ?berw?ltigen und stressen durch den Versuch, nach den Ma?st?ben dieser Welt erfolgreich zu sein. Wenn wir nahe bei Gott bleiben und ihm von ganzem Herzen dienen, wird er unsere Bem?hungen segnen. Dennoch bringt es viele Herausforderungen mit sich, Gott treu zu sein. Es erfordert Ausdauer und Beharrlichkeit; aber wir wissen, dass dies ein Ziel ist, das es wert ist, verfolgt zu werden.

Es kann verlockend sein, uns mit anderen zu vergleichen und nach dem zu streben, was die Welt als Erfolg betrachtet. Aber das f?hrt zu Frustration und Aussichtlosigkeit, weil es immer Menschen geben wird, die besser, kl?ger und erfolgreicher sind. Es gibt jedoch eine beruhigende Wahrheit: Die Art, wie die Welt uns sieht, ist nicht die Art, wie Gott uns sieht. Gott sieht unser Herz an. Und letztlich ist Gottes Meinung die einzige, die z?hlt.

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Steffi Siby

Steffi Siby has a passion for reading and writing. She lives with her family in Blackpool, England. To read more of her articles visit: spreadyoursmile.home.blog/

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