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Mrz 27, 2021 344 Innocent Umezuruike Iroaganachi

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Begegnung

Der Rosenkranz scheitert nie

Was tust du, wenn du wegen Schulden gestresst bist? Warum nicht einen Rosenkranz beten?

Seit ich in der Schule von den 15 Verhei?ungen der Jungfrau Maria an diejenigen, die den Rosenkranz beten, gelesen habe, habe ich mein Bestes getan, um jeden Tag einen Rosenkranz zu beten. Als Student versprach ich mir selbst, dass ich niemals Geld f?r meine Hilfe verlangen w?rde, vor allem nicht, wenn ich dabei meine gottgegebenen Talente einsetzen w?rde. Worte der Dankbarkeit von denen, die von meiner Hilfe profitierten, erfreuten mich mehr als jede materielle Form der Wertsch?tzung.

Unerwartete Wendung

W?hrend meines Studiums am Catholic Institute of West Africa (CIWA) in den F?chern Kommunikationswissenschaft und Organisationskommunikation hatte ich erwartet, dass ich immer genug finanzielle Unterst?tzung von meiner Familie bekommen w?rde, da wir eine Tankstelle hatten, die Erd?lprodukte verkaufte. Nat?rlich ist das in meinem Land, Nigeria, ein boomendes Gesch?ft, so dass ich nie mit finanziellen N?ten gerechnet habe. Aber als ich mein letztes Studienjahr startete, hat die Regierung unser Gesch?ftshaus f?r den Abriss markiert, um die Hauptstra?e auszubauen, und eine gro?z?gige Entsch?digung versprochen.

Als Folge des beabsichtigten Abrisses musste meine Familie das Gesch?ft schlie?en und ein anderes Grundst?ck kaufen, um die Tankstelle zu verlegen, in der Erwartung, dass die Entsch?digungszahlungen den Kredit und die Kosten f?r den Wiederaufbau abdecken w?rden. Doch sechs Jahre sp?ter wurde immer noch keine Entsch?digung gezahlt. Das wirkte sich auf meine Ausbildung aus, weil ich meine Geb?hren nicht bezahlen konnte. Zum Gl?ck hatten meine anderen Geschwister die Universit?t bereits abgeschlossen.

Entscheidung

Da Gott so g?tig war, hatte ich einige Ersparnisse, die es mir erm?glichten, meine Rechnungen f?r das letzte Jahr meines Grundstudiums bald zu bezahlen. In der Erwartung, dass die Entsch?digung bald kommen w?rde, schrieb ich mich f?r ein 2-j?hriges Masterstudium ein, aber sie kam nie. Gegen das letzte Jahr meines Masterstudiums hatte ich etwa dreitausend Dollar Schulden angeh?uft. Solange ich nicht jeden Penny zur?ckgezahlt hatte, wollte man mir den Abschluss nicht erlauben.

Der Stress durch meine Schulden belastete mich k?rperlich, emotional und psychisch. Ich f?hlte mich unf?hig, jemanden um Hilfe zu bitten, weil ich das Trauma, abgewiesen zu werden, nicht ertragen konnte. Ich fing an, Alkohol zu trinken und lange N?chte mit Freunden zu verbringen, um die st?ndigen Erinnerungen an meine Not zu vertreiben, die mich bedr?ngten, wenn ich allein und n?chtern war. Einige meiner Freunde, die sich ?ber die Ver?nderung in meinem Lebensstil wunderten, fragten, was los sei, aber ich sch?mte mich zu sehr, um es ihnen zu sagen.

Als der Druck unertr?glich wurde, vertraute ich mich schlie?lich meinem Betreuer der Abschlussarbeit an ? Professor Oladejo Faniran, der auch der Leiter meiner Abteilung und ein katholischer Priester war. Nachdem ich ihm meine Probleme geschildert hatte, bat ich ihn, meinen Antrag auf Zur?ckstellung zu genehmigen, damit ich ihn an den Kanzler der Universit?t weiterleiten konnte. Er lehnte ab und bat mich, nicht aufzugeben. Er ermutigte mich, auf Gott zu vertrauen, meinen t?glichen Rosenkranz zu beten, die Probleme mit anderen zu teilen, und versprach, ?ber mein Anliegen mit einigen Leuten zu sprechen. In dieser Nacht ging ich anstatt mich wie sonst mit Alkohol zu berauschen, nach drau?en in die Dunkelheit der Nacht, um den Heiligen Rosenkranz zu beten. Mit Tr?nen in den Augen rief ich zu Gott und bat um Gnade und Hilfe.

Die ultimative Entdeckung

Wenige Wochen vor meinem Abschluss fand ich untypischerweise den Mut, meine Situation jedem mitzuteilen, der es wissen wollte, einschlie?lich Freunden, Klassenkameraden und sogar meinen Bekannten in den sozialen Medien. Selbst Kommilitonen, die von anderen davon h?rten, kamen mir mit finanziellen Zuwendungen zu Hilfe, die meine Vorstellungskraft ?berstiegen. F?r mich war der wundersamste Aspekt an all dem, dass mich niemand abgewiesen hat. Die Menschen kamen mir auf eine Weise zu Hilfe, die ich nie erwartet h?tte. Ich war in der Lage, die gesamte Summe aufzubringen, und es blieb sogar Geld ?brig.

Fr?her hatte ich mich immer auf meine Willenskraft verlassen, um Spitzenleistungen zu vollbringen, aber als der Druck unertr?glich wurde, habe ich aufgegeben und wurde depressiv. Aber jetzt, da ich mich dem Gebet zuwende, um mit dem Stress fertig zu werden, besonders dem Rosenkranz jeden Morgen, bin ich mit einem beruhigenden Vertrauen erf?llt, das mich antreibt, mein Bestes zu geben und auf das Beste zu hoffen.

Selbst wenn sich die Dinge nicht so entwickeln, wie ich es erwartet und gew?nscht habe, wird mein Geist dennoch erhoben und in Frieden sein. Ich f?hle mich nicht vollst?ndig, wenn ein Tag vergeht, ohne den Rosenkranz zu beten, denn ich kann es mir nicht leisten, die Verhei?ungen Jesu Christi zu verpassen, die durch seine Mutter, die Heilige Jungfrau Maria, offenbart wurden. Meine t?gliche Begegnung mit ihm in ihrem Rosenkranz tr?gt weiterhin wesentlich dazu bei, mein Selbstvertrauen aufzubauen, meine t?glichen Interaktionen zu n?hren und mich auf einen Weg des verantwortungsvollen Lebens zu bringen.

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Innocent Umezuruike Iroaganachi

Innocent Umezuruike Iroaganachi works as a media correspondent with SIGNIS (World Catholic Association for Communication). He holds a Bachelor and a Master of Arts degree in Communication Studies and Pastoral Communication from the Catholic Institute of West Africa, in Nigeria. He was an intern at the Shalom Media office in Ireland.

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