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Nov 26, 2020 355 Juliana Elarde

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Begegnung

H?RE NIE AUF, NACH OBEN ZU SCHAUEN

Fast neun Jahre lang k?mpfte Juliana Elarde in einem l?hmenden Zustand darum, einen Sinn in Schmerz und Leiden zu finden, bis eine Pilgerreise nach Lourdes ihr Leben ver?nderte!

Es war ein Tag wie jeder andere, an dem Juliana in den Aufzug stieg. Sie f?hlte sich gesund, stark und unabh?ngig, aber ihr Leben stand kurz davor, sich f?r immer zu ver?ndern. Stechende Schmerzen strahlten pl?tzlich ?ber ihren unteren R?cken aus und strahlten in ihr rechtes Bein hinab. In starken Schmerzen fiel sie zu Boden. Trotz Tests und Behandlungen verschlechterte sich ihr Zustand weiter, bis sie v?llig geschw?cht war. Die ?rzte konnten dem Zustand einen Namen geben ? komplexes regionales Schmerzsyndrom ? aber rund f?nfzig Fach?rzte in achteinhalb Jahren konnten keine wirksame Behandlung oder Schmerzlinderung und schon gar keine Hoffnung auf Heilung bieten.? Immer wieder versuchte sie komplizierte, teure Behandlungen in der Hoffnung, dass sich etwas ?ndern w?rde, aber stets ohne Erfolg.

Unertr?gliche Schmerzen

Sie f?hlte sich hoffnungslos und hilflos. Vom Knie abw?rts bis zu den Zehen war ihr rechtes Bein stark geschwollen und verf?rbte sich wegen mangelnder Durchblutung, bis schlie?lich Wundbrand drohte. Ihre Zehen ?berlagerten sich und verf?rbten sich violett, und eine schmerzhafte, offene Wunde brach auf, die? jahrelang ohne Heilung bleiben sollte. Die st?ndige Belastung ihrer Arme durch die Gehhilfe f?hrte zu einem Karpaltunnelsyndrom, bei dem die Schmerzen durch ihre Handgelenke schossen und es ihr schwer machten, die kleinsten Dinge f?r sich selbst zu tun. Selbst das Duschen war entsetzlich schmerzhaft. Das Wasser f?hlte sich an wie N?gel, die das Bein durchbohrten, und der geringste Abrieb f?hlte sich an wie ein Messer, das durch die Haut schnitt.

Jede Nacht lag Juliana wach und hatte so entsetzliche Schmerzen, dass zwei Stunden unruhiges D?sen alles war, was sie sich erhoffen konnte. ?Ich dachte, mein Leben sei zu Ende. Meine Unabh?ngigkeit war mir genommen worden. Ich war so w?tend auf Gott. Ich gab ihm die Schuld, und ich sah keinen Sinn in diesen Schmerzen ? emotional, geistig und k?rperlich ? ich war v?llig aufgel?st.?

Welt des Gl?cks

Obwohl Juliana in einer frommen, kroatischen, katholischen Familie aufgewachsen war, die jeden Abend den Rosenkranz betete, hatte sie bereits mit 19 Jahren die Praxis ihres Glaubens aufgegeben und ging nur noch gelegentlich zur Oster- und Weihnachtsmesse. Sie wollte ihr Leben selbst in die Hand nehmen, also wollte sie nicht, dass Gott darin vorkam. Aber je mehr sie das Gl?ck in der Welt gesucht hatte, desto einsamer und unruhiger war sie geworden. Sie verstand das Konzept nicht, ihr Leiden Jesus zu opfern, wie es ihr jemand nach Beginn ihrer Krankheit geraten hatte. Als ihr jedoch ein Gebetsbildchen geschenkt wurde, begann sie, den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten. ?Obwohl ich dabei nichts in meinem Herzen f?hlte, f?hlte ich mich gerufen, das zu tun.?

Da Juliana keine Hingabe an Maria hatte, war sie ?berrascht, als eine Freundin vorschlug, sie k?nne Maria auch um F?rsprache bitten. Man empfahl ihr sogar eine Pilgerreise nach Lourdes, in der Hoffnung, eine wundersame Heilung zu erhalten. ?Wenn Jesus dich heilen will, kann er das.? Juliana f?hlte sich wie eine Heuchlerin. Wie konnte sie Maria um Hilfe bitten, wenn sie keine Hingabe an sie hatte und sogar Maria f?rchtete? Aber sie stellte fest, dass sie nichts zu verlieren hatte, und so begann sie dem?tig, Maria zu bitten, f?r sie zu beten.

Friede wie ein Strom

Obwohl sie nichts ?ber deren Bedeutung wusste, ging sie zu einer besonderen Messe am Sonntag der G?ttlichen Barmherzigkeit.? An diesem Tag legte sie eine Generalbeichte ab und bekannte alle S?nden ihres Lebens, an die sie sich erinnern konnte. Von da an ?nderte sich im geistigen Bereich alles f?r sie. Sie begann, dreimal t?glich eine Stunde lang zu beten und erf?llte ihr Versprechen, jeden Montag von 16.00 bis 17.00 Uhr eine Stunde vor dem Allerheiligsten Sakrament zu verbringen. Ihre siebenj?hrige Tochter liebte es, mit ihr dort zu sein.

Sobald sie den Sinn ihrer Schmerzen und ihres Leidens verstanden hatte und diese mit unserem Herrn in seiner g?ttlichen Barmherzigkeit vereint hatte, konnte sie ihren Willen dem Willen Gottes ?bergeben und auf seinen gro?en Plan f?r ihr Leben vertrauen.? Sie lernte, mit Schmerz und Leid umzugehen, indem sie Gott jeden Augenblick des Tages lobte und dankte.? Er wusste, wann der perfekte Zeitpunkt f?r die Reise nach Lourdes kommen w?rde, und so blieb sie in Frieden.

Mit der Hilfe ihrer Mutter und ihrer Tochter konnte Juliana schlie?lich im Jahr 2008 auf ihrer Reise nach Lourdes zum 150. Jahrestag der Erscheinungen der Muttergottes der hl. Bernadette an einer Pilgerfahrt teilnehmen. Paul, der Leiter der Gruppe, war ihr sehr behilflich, und sie f?hlte sich durch seine starke Hingabe an die Muttergottes ermutigt.

Juliana wartete bei den B?dern darauf, dass sie an die Reihe kam und war sehr angespannt. Da man ihr gesagt hatte, dass das Wasser eiskalt sei, bef?rchtete sie, dass es Kr?mpfe verursachen und ihre Schmerzen verst?rken w?rde. ?Bevor sie ins Bad ging, sah sie eine Marienstatue an und bat Maria, das Wasser zu erw?rmen. Zu ihrer freudigen ?berraschung war dieses dann tats?chlich v?llig warm, als die Helferinnen sie sanft ins Wasser tauchten. Sie war ?berw?ltigt von dem Gef?hl, dass dieses einfache Gebet so vollkommen erh?rt worden war, aber es sollte noch mehr kommen.

Als sie sie in den Rollstuhl zur?cksetzten, bemerkte Julianas Tochter aufgeregt, dass die dunkelviolette Haut an ihren Zehen verblasste. Sie wurde rosa. Als man sie aus der Kabine rollte, f?hlte sie ein Gef?hl wie k?hles, flie?endes Wasser, das ?ber ihre Fu?spitzen lief. Sie fragte ihre Mutter und ihre Tochter immer wieder, ob ihr Fu? nass sei, aber das war er nicht. Auch die Schmerzen in ihren Handgelenken waren verschwunden.

Am n?chsten Tag nahm sie an der Prozession des Allerheiligsten Sakraments und am Segen in der unterirdischen Basilika teil. Als sie in ihrem Rollstuhl in der ersten Reihe wartete und Jesus im Allerheiligsten Sakrament anblickte, bat sie ihn: ?Wenn es dein heiliger Wille ist, k?nntest du mich bitte sowohl geistig als auch k?rperlich heilen, damit ich meinem Kind eine Mutter sein kann, so wie ich es immer sein wollte. ?

Als der Priester beim Segen die Monstranz erhob, sp?rte sie in beiden Beinen einen gewaltigen Ruck von der Taille bis hinunter zu den Zehen. Es f?hlte sich an, als w?rde sie einen Stromschlag bekommen. Solch ein intensiver Schmerz, zus?tzlich zu ihren ?blichen Qualen, brachte sie dazu, schreien zu wollen, aber sie klammerte sich an den Armlehnen des Rollstuhls fest und hielt das Leiden tief in sich. Als der Priester Jesus auf den Altar zur?ckstellte und den Lobpreis anstimmte, begann der Schmerz zu weichen, von der Taille bis zu den Beinen, St?ck f?r St?ck.

Mystischer Moment

In diesem Moment wusste sie, dass etwas passiert war, aber was? Sie hatte immer noch Schmerzen, aber ihr rechtes Bein f?hlte sich sehr leicht an. Sie f?hlte in ihrem Herzen, dass Jesus sie rief, sofort in die Grotte zu gehen, um den Rosenkranz an der Stelle zu beten, an der Maria der heiligen Bernadette erschienen war.

Als sie in der Grotte den Rosenkranz beteten, erlebte sie mit der Gottesmutter einen ganz besonderen, mystischen Moment. Obwohl die Sonne zu ihrer Rechten schien, sah sie ein winziges Licht am Himmel vor sich. Sie hatte das Gef?hl, dass Maria hinter diesem Licht stand und h?rte Marias Stimme in ihrem Herzen sagen: ?Julie, mach dir keine Sorgen, alles wird gut. Vertraue einfach darauf!?

Sofort sp?rte Juliana die tiefe, z?rtliche, m?tterliche Liebe Mariens, und die Liebe zu Maria brach nun im Gegenzug aus Julianas Herz hervor. Ohne Argwohn oder Furcht, sp?rte Juliana nun, dass sie Maria wirklich vertrauen konnte. Erst jetzt erlaubte der Herr die Vollendung ihrer k?rperlichen Heilung.

Ihre Zehen, die so verdreht und verkr?ppelt waren, f?hlten sich an, als w?rden sie ausgestreckt. Sie begann zu weinen: ?Meine Zehen, meine Zehen!? Als ihre Mutter ihren Hausschuh auszog, bewegten ?sich die Zehen. Die Schmerzen in ihrem unteren R?cken und im Bein waren v?llig verschwunden, und sie konnte sogar ihr Bein ber?hren, ohne zusammen zu zucken, was in den letzten achteinhalb Jahren unm?glich gewesen war.

?Ich glaube, ich kann aufstehen!? rief sie aus. Als Paul und ihre Mutter sie aus dem Rollstuhl hoben, freute sie sich dar?ber, v?llig schmerzfrei stehen zu k?nnen. ?Ich glaube, ich kann gehen!? erkl?rte sie und f?hlte sich, als w?rde sie auf einer Wolke gleiten, als sie sich auf die sch?ne Statue zubewegte, die jene Stelle markierte, an der die heilige Bernadette die Muttergottes gesehen hatte. ?Wow! Passiert das wirklich?“ dachte sie und war erstaunt ?ber das Ausbleiben des Schmerzes, der ihr st?ndiger Begleiter f?r achteinhalb Jahre gewesen war. Sp?ter erkannte sie, dass der Tag und die Stunde ihrer Heilung der Tag und die Stunde ihrer gewohnten heiligen Stunde vor dem Allerheiligsten Sakrament gewesen war.

Die offene Wunde an ihrem Bein, die mehrere Jahre lang nicht verheilt war, schloss sich einige Tage danach und verheilte dauerhaft. Abgesehen von einer anf?nglichen Krankengymnastik zur Kr?ftigung der geschw?chten Muskulatur brauchte sie keine weitere Behandlung. Sie zeigte keine Symptome des komplexen regionalen Schmerzsyndroms mehr ? jenem Zustand, von dem man ihr gesagt hatte, er sei unheilbar ? und auch keine Nachwirkungen. Die violetten, verst?mmelten Zehen haben sich in Lourdes wieder normalisiert und sind seitdem perfekt.? Das Karpaltunnelsyndrom, das unmittelbar nach dem Bad in Lourdes abheilte, ist ebenfalls nicht zur?ckgekehrt. Ihr Arzt bezeichnet sie auch heute noch als seine ?Wunderpatientin?.

Vor allem aber erlebte sie in Lourdes die Liebe ihrer himmlischen Mutter, den ?Moment Mariens?, wie sie es nennt. Sie sch?tzt diesen Augenblick und n?hrt die m?tterliche Zuneigung, die Maria ihr geschenkt hat, indem sie jeden Tag liebevoll den Rosenkranz betet. Um die Gottesmutter immer bei sich zu haben, l?dt sie Maria ein, sich ihr bei allen Aktivit?ten ihres t?glichen Lebens anzuschlie?en. Sie bittet Maria, sie als ihr kleines Werkzeug zu benutzen, und als Folge davon ?war ich in meinem ganzen Leben noch nie gl?cklicher?.

Die Muttergottes hat f?r sie F?rsprache eingelegt und ihr selbst jene Hoffnungen erf?llt, deren Erf?llung ihr unvorstellbar erschien. Maria erwirkte ihr einen liebevollen Ehemann, mit dem sie ihr Leben teilen und der ihrer Teenager-Tochter ein wunderbarer Stiefvater sein darf ? ein Stiefvater, der den heiligen Josef nachahmt. Noch besser ist, dass ihr Mann ihre Liebe zu Jesus und seiner g?ttlichen Barmherzigkeit teilt, sowie die Liebe zu Maria. Sie traf ihn auf der Pilgerfahrt nach Lourdes. Es ist Paul, der sich so z?rtlich um sie k?mmerte und anwesend war, als sie geheilt wurde. Juliana und Paul freuen sich auf ihr bevorstehendes 10-j?hriges Jubil?um.

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Juliana Elarde

Juliana Elarde ARTICLE is based on Juliana Elarde?s personal testimony, including her interview on the Shalom TV program, Mary my Mother https://www.shalomworld.org/episode/juliana-ellarde

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