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Okt 20, 2020 351 Father Chris da Sousa

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Begegnung

Das ist ein Wunder!

Chris da Sousa war blind, bis auf einer Pilgerfahrt nach Fatima ein Wunder geschah – und das war nicht das letzte Wunder, das die Muttergottes seiner Familie schenkte.

Meine Hingabe an die Gottesmutter von Sch?nstatt begann schon sehr fr?h. Ich bin geb?rtiger Australier, aber meine Eltern sind portugiesische Einwanderer, deshalb hegten wir immer eine gro?e Verehrung f?r die Gottesmutter von Fatima. Wir beteten t?glich den Heiligen Rosenkranz vor ihrem Altar in unserem Haus. So entwickelte ich ein gro?es Vertrauen in ihre F?rsprache.

Ich wurde vollkommen blind auf dem rechten Auge und krank auf dem linken Auge geboren, wodurch sich mein Sehverm?gen von Jahr zu Jahr verschlechterte. Als ich ?lter wurde, brachten mich meine Eltern von einem Spezialisten zum n?chsten, in der Hoffnung auf Heilung – doch immer kam die gleiche R?ckmeldung. Es gab keine wirkliche Behandlung, und im Erwachsenenalter w?rde ich v?llig blind werden.

Ein Risiko eingehen

Als junger Erwachsener hatte ich auf meinem linken Auge fast keine Sehkraft mehr, so dass mein Jurastudium stark eingeschr?nkt war. Meine Eltern waren verzweifelt, als sie mit ansehen mussten, wie ich mit meiner stark eingeschr?nkten Sehkraft dicke Gesetzesb?cher lesen musste. Deshalb pilgerten sie in meinem vorletzten Jahr nach Fatima, um die F?rsprache der Gottesmutter zu erbitten, damit ihr Sohn wieder sehen konnte. Ich blieb daheim, um mein letztes Jahr in Angriff zu nehmen. Als sie mit gest?rktem Glauben und Vertrauen auf die F?rsprache der Muttergottes zur?ckkehrten, fanden sie einen Spezialisten, der in Belgien ein neues Verfahren gelernt hatte, das mir helfen k?nnte. Obwohl ein Termin bei diesem Spezialisten fast unm?glich war, baten sie die Muttergottes um Hilfe, und ich wurde unerwartet zu einem Beratungsgespr?ch eingeladen. Obwohl ich mich mit meinem mangelnden Augenlicht abgefunden hatte, konnte ich meine Eltern nach all ihren Bem?hungen nicht entt?uschen.

Unmittelbar nach der Beurteilung meiner Sehkraft sagte der Spezialist, dass er sich nicht sicher sei, ob mir dieses Verfahren helfen w?rde. Es war auch sehr riskant, und da es keine staatliche Genehmigung hatte, w?re es sehr teuer. Meine Eltern hatten jedoch so gro?es Vertrauen in die F?rsprache der Muttergottes, dass sie sofort zustimmten, das Geld aufzubringen, und mich dr?ngten, weiterzumachen. Ich war beunruhigt, aber ich willigte ein und gab mich der liebevollen F?rsorge der Muttergottes hin.

Eine Chance ergreifen

Sie begannen mit meinem rechten Auge ? dem v?llig blinden Auge. Der Chirurg hatte gesagt, dass es einige Monate dauern k?nne, bis man eine wirkliche Verbesserung sehen konnte, also erwartete ich keinen unmittelbaren Unterschied. Aber innerhalb von 15 bis 20 Minuten nach der Operation konnte ich zum ersten Mal auf meinem v?llig blinden Auge deutlich sehen. Farben und Formen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte!

Ich kam aus der Operation gerannt, pries Gott, lobte ihn und dankte der Gottesmutter f?r ihre F?hrung und F?rsprache. Als ich meine Eltern freudig umarmte, bekannte der Spezialist, der nicht gl?ubig war, dies sei ein Wunder. Er war nicht in der Lage, diese sofortige Gabe des klaren Sehens direkt nach dem Eingriff zu erkl?ren – auf einem Auge, das nie klare Sehkraft gehabt hatte.

Einen Monat sp?ter operierte er das andere Auge, mein linkes Auge. Eine Wiederholung des Wunders schien zu viel erwartet, aber Gottes Segen ist reichlich. Noch einmal, innerhalb von 15 bis 20 Minuten, konnte ich auch auf meinem linken Auge klar sehen. Das Sehverm?gen war vollst?ndig wiederhergestellt. Dank der F?rsprache der Gottesmutter und des gro?en Glaubens und Vertrauens meiner Eltern konnte ich mein Leben als Anwalt beginnen.

Eine Ver?nderung vornehmen

Ich hatte mir immer gew?nscht, Jurist zu werden, aber ich habe mich auch dem Herrn ge?ffnet. Was hat er von mir verlangt? Ich wusste, dass dieses Wunder ein kostenloses Geschenk war, das nicht verdient werden musste, aber zusammen mit der Gottesmutter fragte ich ihn: „Herr, was ist es, was du von mir willst? Warum hast du meine Sehkraft wiederhergestellt, wenn so viele andere blind bleiben?? Damit begann eine Zeit der Unterscheidung, als ich nun zu arbeiten begann. Obwohl ich als Anwalt Erf?llung fand und ein Leben in Ehe und Familie anvisierte, erhielt ich w?hrend einer Weltjugendtagswallfahrt in meinem Herzen die Berufung zum Ordensleben und zum Priestertum.

Ich f?hlte mich vor Angst ?berw?ltigt, und es dauerte mehrere Monate, bis ich mich mit meiner Berufung abgefunden hatte. Am 13. Mai, w?hrend der Messe zum Fest Unserer Lieben Frau von Fatima in meiner Heimatstadt, bat ich die Gottesmutter: „Wenn es das ist, was dein Sohn von mir will, dann hilf mir, das genauso klar zu sehen, wie du mir geholfen hast zu sehen?. Es war, als w?rde sich ein Schleier von meinen Augen l?ften. Ich wusste, dass ihr Sohn mich zum Ordensleben berief. Ihr Sohn berief mich zum Priestertum. Als ich mich ihren m?tterlichen H?nden anvertraute, erkannte ich schlie?lich, dass ich mit den Somasker Priestern mein Leben dem Herrn anvertrauen sollte.

Als ich mein Gel?bde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ablegte, weihte ich mich, in Anlehnung an eine alte Tradition unseres Ordens, auch der Muttergottes und f?gte ihren Namen, Maria, zu meinem hinzu. Unser Gr?nder, der heilige Hieronymus Emiliani, war auf wundersame Weise von der Gottesmutter befreit worden, als er vor 500 Jahren in Kriegsgefangenschaft war. Auch ich wurde auf ihre F?rsprache hin von meiner Blindheit befreit, so dass ich mein Leben ganz ihrem Sohn widmen konnte.

Wunder geschehen

Als ich in Rom war, um mich auf mein Theologie-Abschlussexamen vorzubereiten, erkrankte mein Vater an Blutkrebs. W?hrend er sich auf die Behandlung vorbereitete, pilgerte ich nach Fatima, um die Gesundheit meines Vaters der F?rsorge der Muttergottes anzuvertrauen und ihr daf?r zu danken, dass sie das Wunder meiner erneuerten Sehkraft erwirkt hatte. Am selben Tag, an dem ich auf Knien zu der Stelle ging, an der sie den Kindern 100 Jahre zuvor erschienen war, entdeckte der Spezialist meines Vaters, dass der Krebs vollst?ndig aus seinem Blut verschwunden war. Wieder einmal hatte die F?rsprache der Gottesmutter auf wundersame Weise ein anderes Familienmitglied wieder gesund gemacht.

Nach Jahren der Mission in Indien, Sri Lanka und Mosambik kehrte ich nach Australien zur?ck, um mich auf meine feierlichen Gel?bde und die Priesterweihe vorzubereiten. Meine Priesterweihe fand im Marienmonat Mai an einem Samstag, ihr zu Ehren, statt. Ich legte mein ganzes Priestertum in ihre m?tterlichen H?nde. Am n?chsten Tag, am Fest Unserer Lieben Frau von Fatima, dem 13. Mai, feierte ich meine erste Messe. Es folgte eine sch?ne Prozession bei Kerzenlicht zu Ehren Unserer Lieben Frau von Fatima durch die Stra?en von Fremantle.

Unsere Freude war ?bergro?, bis auf dem H?hepunkt unserer Freude meine Mutter schwer erkrankte und als Notfall ins Krankenhaus gebracht wurde. Ich folgte ihr sofort, damit ich ihr das Sakrament der Krankensalbung – das Sakrament der Heilung – geben konnte. Sie war die erste Person, der ich die Krankensalbung gab. Es hat mein Priestertum sehr gest?rkt, dass ich ihr dienen konnte – nicht nur als ihr Sohn, sondern als Priester. Die ?rzte dachten, sie h?tte einen Herzinfarkt erlitten und gaben ihr Medikamente zur Blutverd?nnung. Tats?chlich hatte sie ein Aneurysma, das innerlich blutete.

Dies stellten sie erst nach mehrt?giger Behandlung mit Blutverd?nnern fest. Ihre Behandlung f?hrte tats?chlich dazu, dass sie mehr und mehr innere Blutungen bekam. Sie bekam eine Notoperation, nicht in der Erwartung, dass sie ?berleben w?rde, aber Gott segnete uns Dank der F?rsprache der Gottesmutter erneut mit einem Wunder. Die ?rzte waren nicht in der Lage zu erkl?ren, wie meine Mutter noch am Leben sein konnte, nachdem sie so viele Tage lang innere Blutungen gehabt hatte. Meine Mutter erkl?rte ihnen, dass die Gottesmutter f?r sie F?rsprache eingelegt hatte. ?Mein Sohn hat sich ihr geweiht, und als Priester hat er jeden Tag die Heilige Messe f?r mich gefeiert. Deshalb bin ich geheilt, deshalb ist dieses Wunder geschehen.?

Mama f?hrt den Weg

Diese tiefen Erfahrungen haben meine Verehrung der Gottesmutter von Sch?nstatt vertieft. Ich ermutige dich, dein Leben ihrer himmlischen F?rsprache anzuvertrauen. Ich kann die Wunder bezeugen, die geschehen, wenn sie bei ihrem Sohn f?r uns F?rsprache einlegt. Sie, die unbefleckt empfangen hat, erhielt von Empf?ngnis an die Gnaden, die ihr Sohn am Kreuz erwirkt hat. Sie konnte ?Ja? sagen, bevor unser Herr sein Einverst?ndnis zu seiner Passion und seinem Tod am Kreuz gegeben hat. Der Wunsch unserer seligen Mutter, dem Paar in Kanaa zu helfen, bewirkte das erste Wunder unseres Herrn. Das Herz der Gottesmutter war von Schmerz durchbohrt (Lk 2,35), als sich ank?ndigte, dass das Herz unseres Herrn am Kreuz mit einer Lanze durchbohrt werden w?rde (Joh 19,34). So zeigt sie uns, wie wir Jesus in all unseren Freuden und Leiden folgen sollen und alles ihr anvertrauen k?nnen.

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Father Chris da Sousa

Father Chris da Sousa is the first Australian priest in the Company of the Servants of the Poor ? the Somascan Fathers. This article is based on the Shalom World TV program : Mary My Mother https://shalomworld.org/episode/i-was-blind-but-now-i-see-fr-christopher-john-maria-de-sousacrs.

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