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Mrz 27, 2021 293 Emily Shaw, Australien

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5 Wege zum unkomplizierten Glauben

Wie man fokussiert bleibt

Wir waren gerade in der Kapelle angekommen, die zu unserem ?rtlichen Di?zesanseminar geh?rt. W?hrend ich versuchte, meinen schmollenden Kleinen zu einem angemessenen Verhalten zu ermutigen, schl?pfte meine zweij?hrige Tochter leise aus unserer Kirchenbank und wanderte Richtung Altar.

Sie war fast am Fu? des Altars, bevor sie sich umdrehte und mich ansah, auf den Tabernakel zeigte und rief: ?Schau Mama, da ist Jesus. Da ist Jesus.?

Nat?rlich hatte sie v?llig Recht. Jesus war da. In meiner Eile, die Kinder an ihren Platz zu bringen und sich niederzulassen, hatte ich es vers?umt, mich an die wahre Gegenwart Jesu in dieser Kapelle zu erinnern. Stattdessen hatte ich die Kapelle auf Autopilot betreten, die Kinder durch ihre Kniebeugen gef?hrt und ein paar B?cher ausgepackt und verteilt, um sie zu besch?ftigen.

Diese praktischen Aspekte des Mutterseins sind sicherlich wichtig. Ich war schlie?lich dort, um das Sakrament der Beichte zu empfangen und danach geistliche Begleitung in Anspruch zu nehmen. Aber ich war abgelenkt von den praktischen H?rden des Vormittags, der vor mir lag.

Nach dem Unendlichen greifen

Als meine Tochter meine Aufmerksamkeit auf den Tabernakel lenkte, f?hlte ich mich geh?rig ermahnt. Um ehrlich zu sein beneidete ich sie um ihren einfachen Glauben. Es ist sch?n zu sehen, wie sich meine Kinder auf ihre eigene Weise mit Jesus und unserem Glauben auseinandersetzen. Eines hat eine besondere Vorliebe f?r den heiligen Michael und seinen Sieg ?ber den Satan. Ein anderes hat eine starke Verehrung und Zuneigung f?r die Gottesmutter.

Vor allem scheinen sie das Unendliche zu begreifen, w?hrend ich mich oft mit dem Endlichen besch?ftige.

Und ich konnte nicht anders, als ?ber Mt 18, 1-5 nachzudenken:

In jener Stunde kamen die J?nger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Gr??te? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Gr??te. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.

Es sei denn, du ?nderst dich und wirst wie ein Kind ? leichter gesagt als getan vielleicht, aber hier sind einige Anhaltspunkte f?r jeden von uns:

  1. ?be dich in Demut

Kinder akzeptieren, dass sie nicht alles wissen. Sie vertrauen darauf, dass die Erwachsenen die Antworten auf ihre Fragen haben, die Weisheit, sie in kniffligen Situationen zu f?hren, und eine bedingungslose Liebe, die unendlich ist. Zu akzeptieren, dass wir nicht alle Antworten haben, und auf Gottes Weisheit und Barmherzigkeit zu vertrauen, ist wesentlich.

  1. Halte es einfach

Wir k?nnen eine Vielzahl von geistlichen W?lzern, Blogposts und Artikeln lesen, aber wenn dieser Lekt?re keine Meditation und kein Gebet folgt, um den Bezug zum pers?nlichen Leben mit Gottes Hilfe zu erkennen, machen wir vielleicht nur wenig Fortschritt in unserem geistlichen Leben. Einer der besten Wege, um wirklich in der Heiligkeit zu wachsen, um unseren kindlichen Glauben zu f?rdern, ist es, im stillen und meditativen Gebet zu sitzen und sich Gottes Gegenwart ins Ged?chtnis zu rufen. Diese Gebetszeit in seiner wahren Gegenwart zu verbringen, ist sogar noch besser.

  1. Ruf dir seine Gegenwart in Erinnerung

Wir k?nnen dies im Laufe des Tages in unseren strukturierten Gebetszeiten tun, aber auch in den routinem??igen, eint?nigen Aufgaben unseres Tages. H?ngst du die W?sche mit zunehmender Monotonie auf? H?nge jedes Teil mit einem begleitenden ?Alles f?r dich Jesus, alles f?r dich? auf. Danken wir ihm, wenn wir gl?cklich sind, vertrauen wir uns ihm an, wenn wir Probleme haben. Kurz, einfach und spontan, und direkt aus dem Herzen.

  1. Bitte um Hilfe

Wenn du das Leben im Moment ein bisschen schwer findest, dann wende dich an einen guten, heiligen Priester oder Ordensmann f?r Hilfe und geistliche F?hrung. Oder vertrauensw?rdige Freunde und Familienmitglieder, die deinen Glauben teilen, k?nnen dir vielleicht Unterst?tzung und Anleitung f?r das anbieten, womit du gerade zu k?mpfen hast. Vielleicht werden sie dir sogar anvertrauen, dass sie etwas ?hnliches im Leben erlebt haben. Wenn du die Geschichte ihrer K?mpfe h?rst, um mit dem Ungl?ck fertig zu werden und einen Ort des Friedens zu erreichen, kannst du die Hoffnung haben, dass diese Zeit des Leidens auch f?r dich leichter wird.

  1. Vertraue vor allem auf ihn

Wenn du wie ich bist, ist es nicht leicht, die Kontrolle abzugeben. Aber genau dann, wenn wir Gottes Willen annehmen und in unserem Leben willkommen hei?en, machen wir den gr??ten geistlichen Fortschritt. Zu lernen, Gottes Willen ?ber unseren zu stellen oder ihn zu akzeptieren, wenn er das komplette Gegenteil von dem ist, was wir wollen, kann sich qu?lend anf?hlen. Gott wei?, was das Beste f?r uns ist, und wenn wir ihm die F?hrung ?berlassen k?nnen, wer wei?, was wir f?r ihn erreichen k?nnen?

M?ge Gott uns allen einen Zuwachs an Glauben, Vertrauen und Hoffnung schenken, damit wir uns wirklich seine Kinder nennen und den Himmel erleben k?nnen, wo wir hingeh?ren:

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die H?nde auflegte und f?r sie betete. Die J?nger aber wiesen die Leute zurecht. Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder und hindert sie nicht, zu mir zu kommen! Denn Menschen wie ihnen geh?rt das Himmelreich. (Mt 19, 13- 14)

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Emily Shaw

Emily Shaw ist eine ehemalige preisgekrönte Redakteurin der Australasian Catholic Press Association, die jetzt als Bloggerin für youngcatholicmums.com arbeitet und für Catholic-Link tätig ist. Als Ehefrau und Mutter von sieben Kindern lebt sie auf einer Farm im ländlichen Australien und genießt die geistliche Unterstützung ihrer örtlichen katholischen Gemeinde.

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