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Mrz 23, 2022 132 Emily Shaw, Australien

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5 Schritte zum Einhalten deiner Fastenvors?tze

Freust du dich in dieser Fastenzeit auf eine transformierende Erfahrung? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige f?r dich.

?Warum sind Fastenzeiten wie Neujahrsvors?tze??, scherzte ein Freund, als wir am Silvesterabend zusammenkamen. Wir hatten auf sehr australische Art und Weise mit gegrilltem Fleisch und Salat und einem Bad im Pool gefeiert. W?hrend wir nach dem Abendessen versuchten, die M?cken in Schach zu halten, wandte sich unser Gespr?ch mehr den philosophischen Themen zu.

Die Antwort auf seine Frage war diese: ?Weil man niemals anderen davon erz?hlen sollte, wenn man nicht beim Brechen derselben erwischt werden will!? Eigentlich war das ein sehr katholischer Witz, aber wie ein altes Sprichwort sagt, ist manches wahre Wort im Scherz gesagt.

Die Fastenzeit kann f?r uns S?nder eine heikle Zeit sein. Wie unsere Neujahrsvors?tze beginnen wir vielleicht auch unsere Fastenzeit mit den besten Vors?tzen, aber oft lassen wir die Dinge dann schleifen oder geben sie ganz auf.

Aber die Fastenzeit ist noch nicht vorbei, und es ist immer noch Zeit, unsere Anstrengungen in der Fastenzeit wieder aufzunehmen, egal wie schlecht sie bisher gewesen sein m?gen!

  1. Unvollkommen sein

Der Scherz meines Freundes war zwar witzig, aber wir m?ssen uns nicht davor f?rchten, „ertappt“ zu werden. Gott stempelt uns nicht nach unseren Fehlern ab. Er urteilt nicht so, wie wir es tun. Er stuft uns deswegen nicht als mangelhaft ein.? Er verlangt von uns nicht, dass wir uns dabei bew?hren. Gottes Barmherzigkeit ist unendlich.

Die Wahrheit ist, dass es auf dem Weg zum Kalvarienberg immer ein paar St?rze gibt – betrachten wir nicht auch die St?rze unseres Herrn auf dem Kreuzweg? Sicher, er ist nicht auf die gleiche Weise gefallen wie wir, aber das Gef?hl ist das gleiche.

Gott erwartet nicht, dass wir in der Fastenzeit vollkommene Bu??bungen machen. Er benutzt die Bu??bungen, um uns zu helfen, in der Heiligkeit, der Demut und der Akzeptanz seines Willens f?r uns zu wachsen. Er wei?, dass wir nicht perfekt sind, also versucht er, uns zu helfen, perfekter zu werden, ihm ?hnlicher.

  1. Verantwortlich sein

Wenn wir unsere s?ndige Natur und ihre Neigung zur Unvollkommenheit akzeptiert haben, ist es ein n?tzliches Mittel, um das Beste aus der Fastenzeit herauszuholen, uns selbst zur Verantwortung zu ziehen. Eine der einfachsten M?glichkeiten, dies zu tun, besteht darin, unsere Fortschritte am Ende eines jeden Tages durch eine abendliche Gewissenserforschung zu bewerten.

Bei einer abendlichen Gewissenserforschung versetzen wir uns im Gebet in die Gegenwart Gottes und pr?fen unser Gewissen. Wir k?nnten uns Fragen stellen wie: Habe ich heute das Fastengebot eingehalten? Habe ich es mit Freude oder als Pflicht befolgt?

An manchen Tagen werden die Antworten auf solche Fragen vielleicht nicht so gut ausfallen, aber genau da kommt der n?chste Schritt ins Spiel.

  1. Dem?tig sein

Nachdem wir unser Gewissen und unsere Bem?hungen in der Fastenzeit gepr?ft haben, k?nnen wir Gott um Vergebung bitten, wenn wir unseren Erwartungen nicht gerecht geworden sind, und uns vornehmen, es morgen mit Gottes Hilfe erneut zu versuchen.

Das Wichtigste, was wir uns hier merken m?ssen, ist dies: mit Gottes Hilfe. Wir sind nicht verpflichtet, die Fastenzeit aus eigener Kraft zu meistern. In der Heiligkeit und im Gehorsam gegen?ber Gottes Willen zu wachsen bedeutet, dass wir tats?chlich erkennen, was er f?r uns will, und dass wir ihm gestatten, uns zu helfen.

Zu erkennen und zu akzeptieren, dass wir seine Hilfe brauchen, ist oft das Schwierigste an der Sache. Wir behalten gern die Kontrolle ?ber die Dinge, aber wenn wir es mit der Heiligkeit ernst meinen, m?ssen wir akzeptieren, dass nicht wir die Kontrolle haben, und auf Gottes Plan f?r uns vertrauen.

  1. Diskret sein

Im Matth?us-Evangelium spricht Jesus speziell ?ber die Haltung und den Ansatz, den wir beim Fasten und bei der Bu?e haben sollten: ?Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein tr?bseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.? (Mt 6,16-18)

Die verborgenen Opfer sind diejenigen, die uns oft am meisten kosten – und zudem die meisten geistlichen Fr?chte tragen. Wenn nur Gott sehen kann, wie viel es dich kostet, deinen Kaffee ohne Zucker zu trinken, deine Mahlzeiten nicht zu salzen oder 15 Minuten fr?her aufzustehen, um mehr Zeit im Gebet zu verbringen, dann ist das ein geistlicher Gewinn.

Wenn wir uns bei anderen dar?ber beschweren oder br?sten, wie schwer doch unsere Fastenzeit war, macht das viel von dem Guten zunichte, das wir mit unseren Opfern und Bu??bungen zu erreichen versuchten.

  1. Verwandelt sein

In seinem Brief an die R?mer ermahnt der heilige Paulus die Menschen – und damit auch uns -, sich nicht dieser Welt anzupassen. Seine Worte sind der perfekte Ausdruck daf?r, was die Fastenzeit f?r uns sein kann, wenn wir sie entschlossen angehen und uns bem?hen, Gott n?her zu kommen:

?Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Br?der, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gef?llt; das ist f?r euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr pr?fen und erkennen k?nnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gef?llt, was gut und vollkommen ist.? (R?m 12,1-2)

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Emily Shaw

Emily Shaw ist eine ehemalige preisgekrönte Redakteurin der Australasian Catholic Press Association, die jetzt als Bloggerin für youngcatholicmums.com arbeitet und für Catholic-Link tätig ist. Als Ehefrau und Mutter von sieben Kindern lebt sie auf einer Farm im ländlichen Australien und genießt die geistliche Unterstützung ihrer örtlichen katholischen Gemeinde.

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